DE472676C - Vorrichtung zum Wachsen der Kalander von Buegel- und Mangelmaschinen fuer Waesche - Google Patents

Vorrichtung zum Wachsen der Kalander von Buegel- und Mangelmaschinen fuer Waesche

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DE472676C
DE472676C DESCH85374D DESC085374D DE472676C DE 472676 C DE472676 C DE 472676C DE SCH85374 D DESCH85374 D DE SCH85374D DE SC085374 D DESC085374 D DE SC085374D DE 472676 C DE472676 C DE 472676C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Wachsen der Kalander von Bügel- und lnangelmaschinen für Wäsche Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Wachsen und Glätten der Kalander von Bügel- und Mangelmaschinen für Wäsche. Bekanntlich müssen die Kalander von Bügelmaschinen von Zeit zu Zeit eingewachst werden; eine Arbeit, die bisher während des Betriebes von Hand aus :erfolgte. Dabei kamen verhältnismäßig viele Unglücksfälle vor. Gemäß vorliegender F_rfindung soll nunmehr das Einwachsen der Kalander, gegebenenfalls auch das Glätten der halander, während des Arbeitsganges der Maschine erfolgen. Während das Einwachsen der Kalander regelmäßig in bestimmten Zeitabständen erfolg gen muß, wird das Ausschleifen von Verletzungen der Kalanderoberfläche nur in ganz bestimmten Fällen, also> verhältnismäßig selten, ,erfolgen. Solche Verletzungen in der Kalanderoherflächz -kommen gewöhn ich dadurch vor, daß Metallknöpfe oder dicke Beinknöpfe; die sich in der Wäsche befinden, in die Kalanderwand eindrücken.
  • Nun ist es schon bekannt, Mangelmaschinen mit einer gegen die Walze bedarfsweise anzustellenden Abkratzvbrrichtung auszustat-,en, die die Farm einer leistenartig flachen Schaberklinge hat, die, sich über die ganze @Valzenlänge .erstreckt. Der Kratzer dientaber nur dazu, die Walze zu reinigen und insbesondere abgesetzte Stärke zu entfernen. Ein Wachsen und Abschleifen der Walze ist weder angestrebt noch üb.erhauipt möglich.
  • Es ist ferner bekannt, bei Walzwerken zum Wälzen von Blechen o. dgl. durch hin und her gehende Poliersteine während des Ganges der Maschine die Oberfläche der Walzzylinder abzuschleifen. Hier handelt es sich um ein regelmäßiges Polieren der gesamten `Valzenoberifläche durch hin und her geführte Poliersteine.
  • Im Gegensatz hierzu sollen bei den Wäschekalandern durch .eine hinter die Wachsvorrichtung nachgeschaltete Vorrichtung zum Abschleifen von verletzten Stellen der Kalan:deroberfläche im weseirntli:chen nur einzelne Stellen des Kalanders wieder geebnet werden.
  • Die Erfindung erstreckt sich im vorliegenden Falle also auch darauf, daß' neben der Vorrichtung zum mechanischen Wachsen der Kalander ein Polierstein nachgeschaltet werden kann, der im Verein mit der Wachsvorrichtung in Tätigkeit tritt.
  • Die Neuerung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Es zeigen: Abb. i eine Seitenansicht und Abb. z einen Grundriß.
  • Vor dem auf der Achse i' sitzenden Kalander i ist, zweckmäßig abhebbar, einWachsaufträger - in der Form einer Stoffrolle o. dgl. angeordnet, die sich gegen den Kalan.d,eirmantel anstellt. Über der Wachsaufträgerrolle 5 ist ein Wachsstock 6 vorgesehen, von dem die Rolle jeweils Wachs abnimmt und auf den Kalandermantel überträgt. DerWachsaufträg,er S sitzt auf einer Spindel z, deren Muffe q. den Halter für den Wachsaufträger bildet. Die Muffe wird bei der Umlaufdrehung der Spindel hin und her bewegt. Die Drehung der Spindel 2 kann unter Vermittlung einer Riemenscheibe 9 von der Kalanderachse i' aus in der Weise erfolgen, da.ß auf der Spindel 2 zwei feste Scheiben x o, i o' angeordnet sind, zwischen denen eine Los-Scheibe i i liegt.
  • Die Bewegungsübertragung ist bei dein Ausführungsbeispiele durch einen geraden und einen gekreuzten Riemen gedacht, wobei .dann in den jeweiligen Endstellungen. des Wachsaufträgers eine Umsteuerung reinsetzt, die die Riemen verschiebt und der Spindel 2 die entgegengesetzte Drehbewegung erteilt, s,u daß sich also eine hin. und her schiebende Bewegung für den Wachsaufträger ergibt. Um nun, die während des Wachsens des Kalanders beobachteten Verletzungen des Kalandermantels sogleich awsscMeifen zu können, ist zweckmäßig auf der Spindel e mittels eines Nütnehmers 3 an einem Axme 8 ein Schleifstein 7 angeordnet, der durch Gewichtsbelastung in an sich bekannter Weise gegen die Kalaadenvand angedrückt werden kann. An dem Tragarme 8 des Schlefblokkes 7 ist -ein Anstell- und Belastungsgewicht ang.eoTdnet, doch kann natürlich der Ansteal.-dru;ck des Blockes wie der des ZVachsaufträgers auch durch beliebige andere Mittel erreicht werden. Der Schleifstein 7 kann durch die Spindel 2 ebenfalls hin und her bewegt werden. Selbstverständlich kann auch der Schleifstein von der Spindel gegen Mitnahme abgeschaltet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Wachsen der Ka.lander von Bügel- und Mangelmaschinen für Wäsche, dadurch. gekennzeichnet, daß vor dein. Kalander ein Wachsaufträger (5) angeordnet ist, der sich während der Drehung des Kalanders über dessen Mantel. in der Längsrichtung mechanisch hin und her schiebt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wachsaufträger als Stoffrolle ausgebildet ist, die von einem Wachsstock (6) gespeist wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i rund 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wachsaufträger auf seinem Träger (2) abklappbar angeordnet ist, so daß @es je nach Bedarf gegen den Kalander angestellt werden kann. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Wachsaufträgex (5) ein Abschleifblock (7) an der Spindel (2) angeordnet ,ist, der leicht abhebbar bzw. andrü.ckbar an jede Stelle des Kalanders herangebracht werden kann,
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