DE472287C - Verstellbare Vorrichtung zur Herstellung von Schnittmustern durch Abformen des menschlichen Koerpers - Google Patents

Verstellbare Vorrichtung zur Herstellung von Schnittmustern durch Abformen des menschlichen Koerpers

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DE472287C
DE472287C DESCH87240D DESC087240D DE472287C DE 472287 C DE472287 C DE 472287C DE SCH87240 D DESCH87240 D DE SCH87240D DE SC087240 D DESC087240 D DE SC087240D DE 472287 C DE472287 C DE 472287C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H1/00Measuring aids or methods
    • A41H1/06Measuring aids or methods in combination with marking

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Verstellbare Vorrichtung zur Herstellung von Schnittmustern durch Abformen des menschlichen Körpers -Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in der äußerlichen Farm eines Schnittmusters für Kleidungsstücke, die in der Größe allseits veränderlich ist und unter Anlegen an die betreffende Person auf die genaue Form .des Schnittmusters eingestellt werden kann. Die dadurch erzielten Vorteile liegen im wesentlichen darin, daß der Schnitt durch einfaches Nachzeichnen der sich durch die Vorrichtung ergebenden Umrisse selbst bei abnormem Körperbau genau entsteht, und zwar bei geringstem Zeitaufwand des Maßnehmens und der Festlegung des Ergebnisses.
  • Die Einrichtung kennzeichnet sich durch eigenartige Zusammensetzung ;und Verwendung von Scherengliedern in der Weise, daß sie zusammenhängend entlang den Umrissen und Maßlinien eines Schnittmusters verlaufen und miteinander so verbunden sind, daß sich die Fläche nach jeder Richtung vergrößern oder verkleinern läßt sowie daß die Stellung der Scherenglieder auf Zifferplatten ables-, bar ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, wobei Abb. i eine Schnittmusterhälfbeeines männlichen Oberrockes (halb Vorder- und halb Rückenteil) und Abb. a einen einzelnen besonderen Teil der Vorrichtung in größerem Maßstab zeigt. Die Schnittmusterteile a, b sind im Umriß entsprechend denjenigen für einen normal gebauten Menschen geformt, und zwar zeigt der Teil a die vordere Hälfte eines männlichen Oberrockbrustteils und der Teil b seine sich um die Seite unter dem Arm herum bis -zur Mitte des Rückens erstreckende Fortsetzung. Diese Formteile werden von Scherengliedern c gebildet, die längs dem in Abb. i strichpunktiert gezeichneten Umriß unter sich geschlossen verlaufen. Entsprechend dem Hüftenmaß, der Brustweite, der Achselhöhle usw. sind weitere Scherengliederd innerhalb der Umrißscheren vorgesehen und mit den letzteren an einem der Drehpunkte der Scherenschenkel drehbar verbunden. Die ganze Form läßt sich dann .nach jeder Flächenrichtung auseinanderziehen, also vergrößern oder verkleinern. Damit die Scherenform über gewölbte Teile des Körpers gebogen werden kann, müssen die Scherenschenkel aus biegsamem Material bestehen.
  • Ein vollständiger Schnitt für einen Oberrock (mit Ausnahme der Ärmel) besteht aus vier Einzelformtailen, und zwar aus zwei Brustteilen a und zwei Rückenteilen b. Auf der Zeichnung ist einer der Brustteile und einer der Rückenteile zu einem Ganzen verbunden dargestellt, das von der vorderen bis zu der hinteren Mitte des Körpers reicht. Um alle vier Teile miteinander bequem verbinden zu können, sind an einigen ,äußeren Drehpunkten der zusammentreffenden Scherenglieder Lappen e angebracht, die mittels eines Druckknopfverschlusses o. dgl. mit den Drehpunkten e1 der Gegenformteile gekuppelt werden können.
  • Die Scherenglieder stehen unter Wirkung von Federn f (Abt. z), durch die die Scheren zusammengezogen werden. Dadurch schmiegen sich auch die miteinander zu einem Ganzen verbundenen Formteile beim Umlegen um den Körper gut an 'diesen an, und verziehen sich ohne weiteres zu der notwendigen Form:.
  • Damit nun die von den Scherengliedern eingenommene Stellung erhalten bleibt, sie sich also nicht wieder zusammenzuziehen vermögen, ferner um ein Maß für die Stellungen ablesen und für späteren Gebrauch aufschreiben zu können, ist das Gerät roch mit Feststell- und Ableseeinrichtungen versehen. An einem Drehpunkt zweier Scherenglieder ist ein Zahnrädchen g mit einem der Scherenschenkel verbunden angeordnet, das demnach dessen Drehbewegung mitmacht. Es greift in ein kleineres Zahnrad h, dessen Achse in einer Scheibe i drehbar gelagert ist und einen Zeiger k trägt. Der auf der Scheibe i ablesbare Ausschlag des Zeigers gibt das Maß für die Stellung der Scherenglieder an. Die Scheilae i ist mit Kulissenschlitzen L versehen, mit denen sie auf den verlängerten Drehzapfen m der Scherenglieder gelagert ist.
  • Um de Stellung der Scherenglieder bei Abnahme,der Form vom Körper festzuhalten, wird das Zahnrad g durch Eingreifen eines Sperrhebels tt o-. dgl, gegen Drehen gesichert, und (damit werden die Scherenschenkel in ihrer Lage gehalten.
  • Durch Auflegen der erzieltem Form auf den zu verarbeitenden Stoff und Nachfahren seines Umrisses wird dann in bekannter Weise das Schnittmuster gewonnen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstellbare Vorrichtung zur Herstellung von Schnittmustern durch Abformen des menschlichen Körpers, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittmusterform aus in der Länge verstellbaren, elastisch biegsamen und dem Umriß entlang fortlaufend angeordneten sowie an den Maßlinien durch Zwischenglieder (e) verbundenen Scherengliedern (c, rd) gebildet ist, die mit Feststell- und Ablesevorrichtungen versehen sind, welche aus Scheiben (i) mit Maßangabeziffern und von der Verstellung der Scherenglieder beein$ußüen Zeigern (k) sowie einem in ein Zahnrad dieses Werkes eingreifenden Sperrhebel zur Feststellung bestehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenglieder unter Wirkung von Federn (f) stehen, die die Scheren zusammenziehen.
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