DE47155C - Maschine zum Zusammensetzen von Karlenspielen - Google Patents
Maschine zum Zusammensetzen von KarlenspielenInfo
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- DE47155C DE47155C DENDAT47155D DE47155DA DE47155C DE 47155 C DE47155 C DE 47155C DE NDAT47155 D DENDAT47155 D DE NDAT47155D DE 47155D A DE47155D A DE 47155DA DE 47155 C DE47155 C DE 47155C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE IS: Druckerei.
Die nachfolgend beschriebene und in der j Zeichnung in Fig. 1 bis 14 dargestellte Ma- j
schine bezweckt das selbstthätige Zusammensetzen von Kartenspielen aus den gleichartigen
gedruckten Karten, die, in Häufchen angeordnet, der Maschine zugeführt werden. Jedes Häuf- I
chen enthält gleichartige Karten, und die Ge- s sammtzahl der Häufchen mufs natürlich der j
Zahl der Karten entsprechen, die zu einem Spiel gehören. Ein jedes dieser Kartenhäufchen
ist in einem besonderen Behälter angeordnet, | und nun werden so viele dieser Behälter neben j
einander gestellt, als das Spiel Karten hat.
Die Thätigkeit der Maschine wird demnach i darin bestehen, aus jedem Behälter eine Karte j
zu entnehmen und alle diese Karten nach einander auf das in Bildung begriffene Spiel zu
legen. Das in Bildung begriffene Spiel wird dabei von Behälter zu Behälter verschoben
und aus jedem Behälter eine Karte auf das Spiel gelegt; die Maschine gestattet dabei die
Zusammenstellung von verschiedenen Spielen j von 52, 50, 32 etc. Karten und kommt selbst- j
thätig zum Stillstand, wenn aus irgend einem j Grunde einer der Behälter die Abgabe einer !
Karte versagt, oder wenn der Inhalt eines der ', Behälter erschöpft ist. j
Eine Anzahl von schräg liegenden Behältern, ] deren Wände α1 α- und deren Basis b bl ist !
(Fig. 6), sind neben einander angeordnet; jeder ! Behälter nimmt eine gleiche Sorte von Karten |
auf, und es wird durch eine besondere, für jeden Behälter angeordnete Pumpe dd1, Fig. 4,
und Saugdüse c mit Schlauch c1 (Fig. 2 zeigt j die Saugstellung derselben) eine Karte angesaugt,
vom Kartenblock abgehoben und durch | eine schwingende Bewegung der Arme C2C*,
Fig. 6, über die Platte g gebracht. Die Saugethätigkeit des betreffenden Pumpenkolbens hört
dann auf; die Karte gleitet auf den Tisch g und von dort auf die Platte h herab. Auf
dieser wird sie von einem verticalen Rahmen ft1, Fig. 6, seitlich, d. h. also nach der
Längsrichtung der Maschine verschoben, so dais sie unter dem Abgleittisch g des nächsten
Behälters a1 a'2 b b1 zu liegen kommt.
Wenn man bedenkt, dafs alle 5 2 von diesen Behältern abgetheilten Karten gleichzeitig dieselbe
Bewegung ausführen, so ist es klar, dafs auf die z. B. vom ersten Behälter abgetheilte und
auf den Tisch h niedergelegte und dann vor dem Ablegetisch g des nächsten Behälters geschobene
Karte die von diesem zweiten Behälter nachfolgend abgelegte Karte zu liegen kommt, so dafs also die verschiedenen verticalen
Rahmen h\ 1,2, 3,4, 5 bis 52 Karten je
gleichzeitig um einen Behälter nach seitwärts verschieben, und dafs beim 52sten Behälter ein
Spiel vollständig auf einander geschichtet sein wird.
Dieses Spiel wird nun abgelegt, und zwar auf einen Umschlag, welcher besonders durch
die Maschine untergeschoben wird, und wird durch ein endloses Band den Arbeitern zugeführt,
welche den Umschlag schliefsen.
Es mufs nun auiser den Sicherheitsvorrichtungen gegen das Versagen eines Theiles der
Maschine und gegen ein falsches Zusammensetzen des Spieles noch eine Vorrichtung vorhanden
sein, welche beim Beginn des Zusammensetzens bewirkt, dafs gleich zu Anfang den Arbeitern vollständige Spiele zugeführt
werden, was bei der oben beschriebenen Zusammensetzung beim Beginn der Arbeit nicht
stattfinden würde. Diese Einrichtung besteht darin, dafs die 52 Kartenbehälter und Saugapparate
nach und nach in Thätigkeit kommen, so dafs beim ersten Umgang der Maschine nur von dem ersten Behälter eine Karte abgegeben
wird, und dafs erst beim zweiten Umgange auf diese abgenommene und vor den zweiten
Behälter geschobene Karte eine erste Karte vom zweiten Behälter aufgelegt wird, und beim dritten
Umgang erst eine Karte vom dritten Behälter, und dafs ebenso bei Schlufs der Arbeit eine
umgekehrte, nach und nach erfolgende Ausrückung der 52 Behälter und Saugapparate
eintritt; es würden sonst die ersten 52 und letzten 52 Spiele unvollständig sein.
f ist die Hauptbetriebswelle der Maschine (Fig. 6), von der alle Bewegungen abgeleitet
werden.
Durch das auf derselben sitzende Zahnrad c9,
Zugstange c8, Arm c7 wird dem Hebel c'2 eine
schwingende Bewegung ertheilt, und da dieser im Verein mit der drehbaren Stützstange c4
die Saugplatte oder Düse c zum Ansaugen einer Karte trägt, so wird durch diese beiden
sich kreuzenden Hebel c~ c* eine Wendung der Saugplatte erzielt, so dafs dieselbe in die
Stellung Fig. 4 gelangt, worauf die angesaugte Karte auf den Gleittisch g abgelegt wird. Diese
Saugplatte oder Düse c steht durch das Saugrohr c1, Fig. 4 und 6, mit dem Pumpencylinder
rf in Verbindung, in welchem sich der Pumpenkolben rf1 auf und nieder bewegen
kann, der durch sein Eigengewicht niedersinkt, sobald der ihn unterstützende Hebelarm rf'2
dies gestattet (Fig. 5). Diese neben einander angeordneten und jene Pumpenkolben unterstützenden
Hebel rf2 werden bei Beginn der Arbeit von den Sectoren _/', Fig. 5, gehalten,
welche um je einen Zahn des Sperrrades j°, Fig. 4, gegen einander versetzt sind, so dafs
beim Drehen des Zahnrades j6 durch Sperrkegel _/4, Armj-, Gleitrolle /"20 und Excenter_/5,
Fig. 4, ein Hebel rf2 nach dem anderen von den betreffenden Sectoren j1 frei wird, und
zwar bei jedem Umgang der Welle f ein solcher Hebel, worauf dann der entsprechende
Pumpenkolben niedersinken und das Ansaugen des betreffenden Kartenblattes erfolgen kann.
Es ist also dadurch bei Beginn der Maschinenbewegung die richtige Inbetriebsetzung der einzelnen
Pumpen und Saugdüsen gesichert.
Das Ansaugen und Abnehmen der ein- j
zelnen Karten vom Kartenblock erfolgt nun in ! folgender Weise: j
Bei jeder Umdrehung der Welle f werden ! die Pumpenkolben rf1, Fig. 4 und 5, ange- j
hoben, und zwar durch eine auf der Welle f sitzende (in der Zeichnung Fig. ia dargestellte)
Excenterscheibe rf4, welche den mit Rolle rf3, Fig. 5, ausgerüsteten Winkelhebel rf6 dreht,
dessen anderer Arm unter den Hebelarm rf2 greift. Es sinkt danach der Pumpenkolben rf1
frei herab, wodurch in der Saugleitung c1,
Fig. 5, eine Luftleere gebildet wird und eine Karte vom Kartenblock des Behälters α α1 bl b'2
ab und an die Saugplatte c augesaugt wird. Die Art, wie diese Entfernung ermöglicht wird,
soll später beschrieben werden.
Die nun ihre Schwingung beginnende Saugplatte c bewegt die Karte nach dem Gleittisch
g. Wenn sich die Saugplatte c über diesem Gleittisch befindet, Fig. 4, wird durch
Anstofs eines Armes des kleinen Abschlufsventils c5, welches sich an der Saugleitung befindet,
an einen Ansatz (Fig. 4) das Ventil geöffnet, so dafs Luft in die Saugleitung eintreten
kann.
Die nicht mehr gehaltene Karte wird dann auf den Gleittisch g herabfallen und zum Längstisch
h gelangen, der mit einer Längsrinne versehen ist und in der Querrichtung schmale
Durchbrechungen hat, durchweiche die Rahmen oder Rechen hl, Fig. 5, nach unten hindurchtreten
können, welche Rechen die seitliche Weiterbeförderung der abgelegten Karte übernehmen.
Die auf den Längstisch h aufgelegten Karten müssen, wie ersichtlich, seitlich
um die Breite einer Behälterabtheilung verschoben werden; dies geschieht durch die
Rechen /j1, welche eine doppelte Bewegung empfangen. Zuerst bewegen sie sich in der
Längsrichtung des Tisches /2, und zwar auf demselben, und schieben dabei besonders mittelst
des Ansatzes /ι11, Fig. 5, die Karte sicher zur
Seite bis zur nächsten Abtheilung, sinken dann durch einen Quereinschnitt unter den Längstisch
herab, gehen unten zurück und heben sich dann wieder, bis sie in ihrer alten Stellung
angelangt sind.
Das letzte Kartenpacket in der Reihe, welches durch die stattgefundene Aufeinanderhäufung
der Karten vermittelst der Rechen ein vollständiges Spiel ist, wird durch den letzten
Rahmen h1 auf ein Tischchen i, Fig. 3a, gestofsen,
welches mittelst eines dasselbe tragenden Hebels um die Achse j'1 schwingt und
periodisch die Verlängerung des Tisches Ii bildet.
Das Tischchen i senkt sich dann, worauf das auf ihm befindliche Spiel durch einen kleinen
Schlitten auf ein Tuch ohne Ende m, Fig. 3a, geschoben wird, auf welchem es den Arbeitern
zugeführt wird. Auf dieses Tuch ohne Ende sind vorher die Umschläge in richtigen Abständen
aufgelegt worden, auf welche sich die Spiele legen. Die Arbeiter sind um den Tisch ο
gestellt, über den sich das Tuch ohne Ende bewegt, welches ihnen die Karten zubringt.
Bevor auf die weitere Zusammensetzung der Maschine eingegangen wird, soll die besondere
Einrichtung der Kartenbehälter beschrieben werden, da diese Einrichtung für das richtige
Arbeiten der Maschine von Wichtigkeit ist. Die Kartenbehälter (Fig. io bis 14'1 bestehen
jeder aus einem unter 450 geneigten Boden a, j Fig. 12, und zwei Seiten wänden a'a2, welche ;
durch ein unteres Prisma b und durch ein · oberes Prisma b1 getragen werden. Die linken j
Seiten al der Behälter sind fest, während die ;
rechten Seitenwände a2 einer Hin- und Herbewegung unterworfen werden können. )
Jedoch können die Seitenwände a1 ebenfalls
seitlich bewegt werden, und zwar vermittelst ! eines Knopfes αΆ, Fig. 8, um den Behältern ■
die richtige Breiteneinstellung für die Karten- \ grofse geben zu können. I
Die rechten Seiten a-, welche beweglich \
sind und welche mit der Grundplatte λ, Fig. 13, :
zusammenhängen, sind an der Vorderseite ausgekehlt, so dafs sie zwei Klauen λ5, Fig. 13,
bilden, welche mit Kautschukbelag ausgerüstet sind. Diese Griffe sind dazu bestimmt, die
Karten gegen die gegenüberliegende Seitenwand α1 des Behälters zu drücken, um den
gröfsten Theil der im Behälter befindlichen Karten, welche sich über diesen Griffen befinden,
so zurückzuhalten, dafs sie keinen Druck auf die untersten Karten, welche den Saugern am nächsten sich befinden, in dem
Moment ausüben können,' in welchem durch die Saugung eine Karte abgehoben wird. Es
wird durch die Wirkung dieser gegen die Wand al angedrückten Griffe also ein kleines
unteres Packet von dem gröfseren abgetrennt, und nur wenige untere Karten ruhen frei auf
den Saugern bezw. Stützen k, Fig. 12.
In dem Augenblick, wo die Saugung sich vollzieht, steigen die seitlichen Halter Ar, Fig. 14,
welche die Karten an der Vorderseite halten und so die untere Wand bilden, ein wenig in
die Höhe, und zwar durch die Wirkung (Fig. 14) des Armes Ar2Zc4 und Excenters Ar5, als wenn
sie die Karten von der Saugplatte entfernen wollten; aber da die Karte sehr biegsam ist,
so biegt sie sich ihr entgegen, und die Wirkung ist derartig, dafs die unterste Karte sich
von der nächsten in der Mitte entfernt und sich wölbt. Da nur eine geringere Anzahl von
Karten auf einander ruht und die Karten nur mit äufserst geringem Druck an die unterste
angedrückt werden, so erfolgt dieses Abbiegen und Wölben sehr leicht und sicher.
Diese unteren Halter k steigen dann wieder herab und lassen die angesaugte Karte zwischen
sich hindurchgehen (Fig. 6); dann steigen sie, während die Saugplatte ihre Kreuzbewegung,
wie vorhin beschrieben, vollendet, wieder bis in ihre oberste Stellung und von dort in
die Stellung, wie dies Fig. 5 zeigt, indem sie vor sich das kleine Kartenpacket her- und
hochstofsen, welches sie tragen. Dieses kleine Kartenpacket, wenn es nicht um die Dicke
einer Karte (der angesaugten Karte) verringert worden wäre, würde am Schlufs der Bewegung
genau wieder mit dem starken, oberen Kartenpacket zusammenstofsen, welches während
dieser Zeit von den Seitenklauen unbeweglich in seiner Lage gehalten wurde; aber es bleibt
zwischen beiden Paeketen der Zwischenraum einer Karte.
In diesem Moment öffnen sich die Behälter, d. h. deren Seitenwände a- entfernen sich von
den Seiten wänden a1 genügend, so dafs die
Gummibacken nicht mehr-auf die Karten seitwärts
pressen; das grofse Kartenpacket fällt dann auf das kleine, und seine erste Karte
füllt den Zwischenraum aus; dann schliefsen sich die Behälter wieder durch die Annäherung
der beiden Seitenwände a1 und a'2, das grofse
Kartenpacket ist wieder festgelegt und das kleine Packet wieder auf seinen ursprünglichen
Bestand gebracht. Es ist klar, dafs durch diese stetige Abtrennung einer Karte von der
nächstliegenden einem Zusammenkleben oder -haften derselben beim Ansaugen wirksam vorgebeugt
wird. Das kleine Packet ruht dann wieder ganz allein auf den Haltern Ar in Fig. 12.
In diesem Moment saugt die zurückgekehrte Saugplatte c eine neue Karte an u. s. f.
Die Halterarme Ar sind auf dem Prisma Ar1, Fig. 12, gelagert, welches durch ein Excenter
A"5 seine nothwendigen Bewegungen erhält. Die Halter Ar bestehen aus einer Gabel,
welche zwischen zwei benachbarten Behältern angeordnet ist, und deren Arme in der mittleren
Höhe der Karte zwei Vorsprünge km besitzen, welche die Karten an der Vorderseite unterstützen.
Aufserdem trägt das Prisma Ar l
in der Mittelachse jedes Behälters einen Ansatz Ar", Fig. 13, welcher dazu dient, die Grundfläche
der Karten zu tragen.
Es ergiebt sich daraus, dafs die Karten in dem Augenblicke der Ansaugung nur in drei
Punkten unterstützt sind (seitlich und unten), welche ein Dreieck bilden, gegen dessen Mittelpunkt
sich die Saugdüse legt. Die Pressung der Karten wird gleichzeitig in allen Behältern
erzeugt mittelst des oberen Prismas b\ welches, wie später beschrieben, bewegt wird.
Wenn alle Theile der Maschine in Bewegung sind, so werden so viel Karten, als Behälter
vorhanden sind, bei jeder Wirkung der Saugplatten auf die in der Bildung begriffenen
Spiele abgelegt, und, wie ohne Weiteres erklärlich, hat jedes Spiel, welches sich am Eingang
des Längstisches /; befindet, nur eine Karte, das zweite schon zwei Karten u. s. f., bis endlich
vor dem letzten Behälter ein volles Spiel liegt.
Aus diesem Grunde ist es nothwendig, dafs beim Einrücken der Maschine die verschiedene^»
Behälter bezw. Saugpumpen nach ein-
ander in Thatigkeit kommen, wobei wohl beachtet
werden mufs, dafs alle Saugplatten in Bewegung bleiben, also ganz gleichartig sich
bewegen, dafs sie aber erst dann eine Thatigkeit entwickeln, wenn die betreffende Pumpe
in Wirksamkeit tritt.
Ebenso wie bei Beginn der Bewegung ein
C OO
Einrücken der Pumpen nach und nach erfolgen mufs, ebenso mufs eine entsprechende Abstellung
derselben, aber in umgekehrter Reihenfolge, bei Schluis der Maschinenbewegung eintreten,
und zwar wird sie durch dieselben Sectoren j1 erreicht, welche den Beginn des Saugens
herbeiführen. Diese sind versetzt gegen einander auf der Welle j angeordnet (Fig. 4
und 5). Die Welle j wird bei jeder Umdrehung der Hauptwelle f durch den Sperrhebel
j- und Excenter j5, Fig. 4, um einen
Zahn des Rades _/6 gedreht, und dadurch geben
bei jeder Umdrehung nach einander die Sectoren j1 einen der Hebel d'2 frei; der betreffende,
bis dahin hoch gehaltene Pumpenkolben d1 kann niedersinken und die betreffende
Saugvorrichtung eine Karte ansaugen.
Diese so angesaugte Karte wird durch die Bewegung der sich kreuzenden Arme C11C-(s.
die beiden Stellungen in Fig. 6 und 4) über den Tisch h gebracht.
Die Mechanismen zur Ausführung dieser Bewegung sind folgende:
Die Achse cs, Fig. 4, die die Bewegung der
Sauger und Saugeplatten hervorbringt, wird gedreht durch einen festen, auf c3 sitzenden
Arm c7, Fig. 6, der durch Zugstange c8 vom Zahnrad c" bewegt wird.
Vor und während dieser Kreuzbewegung sinkt der Pumpenkolben d'2 nieder, und sowie
bei dieser Kreuzbewegung das an der Saugvorrichtung befindliche kleine Ventil c5, Fig. 4,
mit seinen kleinen Armen gegen einen Ansatz des Maschinengestelles trifft, wird die Saugleitung
geöffnet und die Luftleere aufgehoben; die Karte fällt auf den Tisch /z und wird auf
demselben in der Längsrichtung, und zwar um eine KartenbehSlterbreite durch den Rahmen
h1 verschoben.
Diese Rahmen, welche auf der Achse /z2 sitzen (Fig. 5), machen eine Hebung und Senkung
und eine horizontale Bewegung. Die erste wird erzeugt durch die Schwingung der Achse /z2, die durch Einwirkung des Armes /z3
erfolgt (Fig. 5), vermittelst der Endrolle, die gegen die kleine Gleitfläche h* des Armes /75
liegt und von dieser gehoben und gesenkt wird. Der horizontale Arm von h 5 trägt eine
Rolle, die auf der Excenterscheibe /?'", Fig. 1 und ia, sich abrollt und die Schwingung von /z5
herbeiführt. In der dargestellten Zeichnung trägt die Maschine drei solcher Rollen, um
eine geringere Beanspruchung der einzelnen Excenter herbeizuführen.
Was die seitliche Bewegung dieser Rahmen oder Schieber /z1 zur Längsbewegung der Karte
betrifft, so wird dieselbe durch einen gegabelten verticalen Arm h\ Fig. ia und 5, erzeugt, der
auf einer horizontalen Achse /z8 sitzt, welche ihrerseits am anderen Ende einen Arm /Γ·1 trägt,
der durch Rollen in eine am Mantel mit einer entsprechend geformten Nuth versehenen
Scheibe /z", Fig. 5, eingreift und durch dieselbe hin- und herbewegt wird. Die Rahmen Ii\
welche auf dem Tisch ruhen, bewegen sich infolge dessen auf demselben seitwärts und bewegen
die abgelegten Karten um eine Kartenbehälterbreite seitwärts.
Während dieser Seitwärtsbewegung läuft der Arm /ζ3 mit seiner Rolle an der Rolle /j4 entlang;
die Rahmen steigen dann durch den Tisch herab, kehren zurück und nehmen ihre ursprüngliche Stellung wieder ein.
Es ist somit bei der ersten Umdrehung eine Karte vom ersten Kartenbehälter abgesaugt, auf
den Tisch h niedergelegt und diese Karte um eine Kartenbehälterbreite auf dem letzteren
verschoben worden. Bei der zweiten Umdrehung der Welley läfst der zweite Sector j\
Fig. S- der gegen den ersten um einen Zahn
versetzt ist, den zweiten Pumpenkolben cP frei,
und es wird nun von diesem eine Karte aus dem zweiten Kartenbehälter abgesaugt.
Gleichzeitig wird aber auch aus dem ersten Kartenbehälter eine Karte wieder abgesaugt, da
der erste Pumpenkolben dl inzwischen vom
Arme d1' und d- (Fig. 5) wieder angehoben
worden ist und nun gleichfalls niedersinkt.
In dieser Weise tritt bei jedem Umgange der Welle/ nach und nach ein Pumpenkolben
mehr in Thatigkeit, bis schliefslich alle und damit auch alle Saugdüsen in Thatigkeit sind.
Durch dieses Absaugen, Niederlegen und Weiterschieben der Karten sammelt sich unter dem
letzten Kartenbehälter ein volles Spiel, welches auf den Ablegetisch gebracht wird.
Nachdem der letzte Sector j1 von den gegen einander versetzten Sectoren den entsprechenden
Arm rf'2 freigelassen hat, sind alle Pumpen in Thatigkeit. Das Rad j6, Fig. 4, ist dann in
eine solche Stellung gelangt, dafs bei der nächsten Schwingung des Hebels j-, die durch
das Excenter j'5, an dem die Rolle j20 gleitet,
herbeigeführt wird, der Schalthaken ji sich auf
einer Aussparung des Kranzes vom Rade _/B
frei gleitend bewegt.
Der Schallhaken _/4 bewegt also das Rad j*
nicht mehr weiter, und es wird die Maschine dauernd mit allen Pumpenkolben in Thatigkeit
bleiben.
Beim Ausrücken der Maschine hat man nur den Arm j'2 so weit über die Aussparung
am Kranz vonj6 zu bewegen, dafs der Sperrarm
j* das Rad _/β wieder um einen Zahn
schaltet; es findet dann eine regelmäfsige Be-
wegung des Zahnrades /β und damit. Ausrücken
der verschiedenen Pumpenkolben statt, da die versetzten Sectoren j1 jetzt auf der
linken Seite des Radhalb kreises stehen.
Um nun Spiele von 52, 48, 36, 32, 28 Karten durch diese Maschine selbstthätig zusammensetzen
zu können, ist an dem Sperrrade /6 eine Einstellvorrichtung angebracht. Diese Einstellvorrichtung
besteht aus dem Doppelzeiger j 1J 8,
der fest auf der Achse j sitzt; dieser Zeiger kann durch Drehung von j gegen das Zahnrad
/6 verstellt werden, wobei man denselben in den verschiedenen im Rade/6 vorgesehenen
Löchern /12 durch einen Stift befestigt.
Aufserdem ist eine Abstellvorrichtung für die verschiedenen Pumpenkolben vorgesehen, um
diejenigen Pumpen, welche bei der verminderten Zahl der Spielkarten des Spiels unnöthig
sind, aufser Thätigkeit zu setzen. Diese Abstellvorrichtung
besteht aus der Achse /, auf welcher versetzt gegen einander eine Anzahl
von Armen ll angebracht sind; in Fig. 2 ist ein Handhebel Z2 dargestellt, welch letzteren
man so drehen kann, dafs eine Anzahl, welche der Anzahl der aufser Spiel zu setzenden
Pumpenkolben gleichkommt, unter die entsprechenden Arme d2 greift. Hat man so diese
Pumpenkolben dauernd aufser Thätigkeit gesetzt und hat man den Zeiger j'7 /8 in einer
entsprechenden Lochung j12 des Rades /6 befestigt,
so dreht man diesen Zeiger so weit, dafs er gegen die Klinke/9 stöfst. Darauf bringt man
die Maschine in Thätigkeit, und es wird nun sofort z. B. der 8te Pumpenkolben vom entsprechenden
Sector /' frei und nach einander der 8te, 9te, iote bis 525te in Thätigkeit treten.
Die Kolben 1 bis 8 bleiben dagegen aufser Thätigkeit.
■ Es sind nun noch verschiedene einzelne Arbeiten der Maschine zu beschreiben, die
bisher nicht Erwähnung finden konnten, ohne das Verständnifs des Arbeitens der Maschine
zu erschweren.
Antrieb der Maschine. Die Hauptwelle/1
wird durch eine Reibungskupplung bekannter Anordnung von de/ losen Riemscheibe f2 aus
in Bewegung gesetzt, und zwar ist f1 das
konische Reibungsrad mit den Andrückfedern fn. Der Ring/8, drehbar um die Welle/6, Fig. 4
und 8, dient zur Entkupplung vermittelst des Hebels/7 (Fig. 1). Stöfst man den Hebel/7
nach rechts, so findet Kupplung statt, es fällt dabei ein Hebel n8, getrieben durch die
Feder nm, hinter dem Kupplungshebel/7 ein
und hält ihn in ,dieser Stellung fest, so dafs er nicht zurückgehen kann.
Die Entkupplung vollzieht sich selbstthätig, sowie ein Theil in Unordnung ist, also eine
falsche Zusammenstellung der Karten erfolgen würde, z. B. wenn einer der Behälter keine
Karte mehr enthält oder eine der Saugplatten ihre Wirkung versagt.
Die Hebel d2, welche dazu bestimmt sind, die Pumpenkolben zu heben, sind nämlich
lose auf ihrer Achse ds, und sie werden im entsprechenden Moment, d. h. nach jeder
Kartenabgabe, durch die Arme de gehoben,
welche auf derselben Achse festgekeilt sitzen und welche mit der Achse durch die Rollen d 3
eine schwingende Bewegung erhalten; letztere Rolle arbeitet mit einem Excenter ai4, welches
auf der Hauptwelle f sitzt (Fig. ia).
Es ist klar, dafs diese Art der mittelbaren Bewegung der Pumpenkolben durch einfaches
Anheben der losen Arme d2 es gestattet, dafs
die Arme d2 so lange in ihrer Ruhestellung, d. h. in ihrer aufgehobenen Stellung durch die
Sectoren / l verbleiben, bis der entsprechende
Sector/1 den entsprechenden Arm d2 freigegeben hat; erst dann erfolgt ein Niedersinken
der Arme d2 und ein Niedersinken der Pumpenkolben. Danach erst werden durch die
Maschinenbewegung diese Arme d2 und Pumpenkolben ständig gehoben.
Es können also die Pumpenkolben zu Anfang und zu Ende der Spielbildung, d. h. beim
Anlassen und Abstellen der Maschine, unbeanstandet nach Bedarf in und aufser Thätigkeit
treten, ohne dafs der Gang der Maschine dadurch irgendwie beeinträchtigt wird.
Bewegung der Kartenbehälterwände. Die kleine hin- und hergehende Bewegung,
welche die Seitenwände a2 der Kartenbehälter
empfangen, welche die Klemmvorrichtungen as
tragen, wird dem Prisma b1 ertheilt, welches diese Seiten wände a2 trägt, und zwar in folgender
Weise (Fig. i, 3, 4 und 8). Das Prisma b1
ist an seinem Ende mit einem kleinen Hebel a1
verbunden, der sich um einen Stift a8 dreht, welch letzterer von einer kleinen Säule α9 getragen
wird. Dieser Hebel a1 trägt eine Rolle α10, welche in einer Curvenführung a11
sich bewegt, die von einem Arm λ12, Fig. 4, getragen wird. Dieser Arm sitzt fest auf der
Achse k3, welche schon dazu dient, die Halter k zu bewegen. Es ist klar, dafs die Bewegung
der Curvenführung a11 durch Verschieben
der Rolle a10 die Bewegung des Hebels a1
herbeiführen wird, an welchem das die Seitenwand α2 tragende Prisma befestigt ist.
Entkupplung. Es soll nun die Entkupplungsvorrichtung beschrieben werden, welche
in Thätigkeit tritt, wenn falsche Spiele von der Maschine gebildet werden, d. h. wenn irgend
einer der Mechanismen seine Thätigkeit versagen würde; sei es, weil die Ansaugung nicht
eintritt, sei es, weil einer der Kartenbehälter in seinem Vorrath erschöpft war.
Es befindet sich nämlich auf der Vorderseite der Maschine (Fig. 3, 4 und 5) ein kleiner Wagen
n, der auf Rollen sich bewegt und eine
Hin- und Herbewegung empfängt, wobei die Hin- und Herbewegung durch einen augenblicklichen
Stillstand unterbrochen ist.
Diese verschiedenen Bewegungen werden dem Wagen η durch den horizontalen Arm n\ der
auf der verticalen Achse w2 sitzt, welche den zweiten Hebel n3 trägt, der mittelst Rolle in
die als Excenter wirkende Scheibe nm, Fig. 3, eingreift, mitgetheilt.
In diesen Wagen schieben sich quer eine Anzahl Riegel n4, die mit schrägen und entgegengesetzt
gerichteten Flächen endigen. Aufserdem ist ein Prisma n5 auf der Vorderseite der
Maschine angeordnet, welches an seinem oberen Theil ebenso viel Rollen n6 mit verticaler
Achse und ebenso viel Stifte n" besitzt, als Riegel vorhanden sind.
Beim regelmäfsigen Gang der Maschine können sich die Riegel n* mit dem Wagen η bewegen,
ohne dafs sie aus ihrer Scheide, nämlich dem Wagen, heraustreten, und ohne dafs sie das Prisma rc5 in Bewegung setzen. Wenn
aber in einem der Behälter die zu vertheilenden Karten zu mangeln beginnen, tritt Folgendes
ein:
Sobald' eine der Saugplatten c während der Saugezeit keine Karte vor sich hat, wird das
Niedersinken der Pumpenkolben schneller erfolgen, als in den Fällen, wo die Saugplatte
und damit der Pumpenraum abgeschlossen ist. Der Pumpenkolben, anstatt nach einer kleinen
Abwärtsbewegung festgehalten zu werden, wird sofort bis in seine tiefste Stellung sinken, und
infolge dessen wird die Rolle d7, welche an dem oberen Ende der Welle ds, und zwar
mit dem Pumpenkolben verbunden ist, schnell bis auf den Tisch der Maschine fallen, auf
deren Flächen die Schieber n4 angebracht sind.
Es ist dann zwischen den Rollen d1 der Kolben und den Rollen η 6 des Prismas η 5 nicht mehr
Raum genug für die Länge eines Riegels, und es -wird der zunächst gelegene Riegel (und
zwar zur Rechten gelegen von der gefallenen Rolle c?7) von dieser Rolle vermittelst seiner
geneigten Ebene zurückgestofsen und vorn aus der Maschine heraustreten, sobald der Wagen η
sich nach links bewegt. Das äufserste Ende des Riegels wird sich vor einen Stift nn des
Prismas n5 legen und infolge dessen wird dieses Prisma w5 bei der zweiten Bewegung
des Wagens η mitgenommen werden. Dieses Prisma seinerseits stöfst gegen den verticalen
Arm des Winkelhebels κ8, Fig. 1, welcher dazu dient, den Einrückhebel in seiner Kuppelstellung
zu erhalten. Die Entkupplung vollzieht sich unter der Wirkung der Federn n9,
Fig. i, welche stärker sind als die Kuppelfedern in den Büchsen/11, Fig. 8, die ganze
Maschine wird angehalten, und dieses Anhalten ist ein augenblickliches, weil der Doppelkegel
zurückgetrieben wird und sich gegen einen festen Ring/8 anlehnt, welcher den Doppelkegel
umfafst.
Dieses augenblickliche Stillhalten der Maschine ist unumgänglich nothwendig, um falsch
zusammengesetzte Spiele zu vermeiden. Will man von Hand entkuppeln, so zieht man einfach
einen der Riegel ηi mit der Hand heraus,
welche in. der beschriebenen Weise die Entkupplung bewirken. Am hervorgestofsenen
Stift sieht man, wo der Fehler der Maschine liegt.
Der herausgestofsene Stift wird beim Rückgänge der Maschine selbstthätig vermittelst
seiner vorderen schrägen Fläche zurückge-stofsen. '
Entfernung der Spiele vom Tisch h und Weiterbewegung derselben. Es verbleiben
noch die Theile zu beschreiben,.welche die vollständigen Spiele befördern und mit
Umschlägen versehen. Dieselben sind in Fig. 1, ib, 3a, 6 und 9 dargestellt.
Es hebt sich in der Maschine ein gegabeltes Tischchen i, welches um die Horizontalachse i1
sich bewegt, in dem Augenblicke, in welchem von der Seite ein vollständiges Spiel zugeführt
wird, und legt sich in die Verlängerung des Tisches h. Das fertige Spiel wird durch den
letzten Rahmen h1 auf dieses Tischchen i geschoben
und trifft gegen den verstellbaren Anschlag z'2 und häuft sich dadurch genau auf
einander, und um jedes Verletzen der Karten zu vermeiden, ist dieser Anschlag federnd eingerichtet.
.
Der Tisch stellt sich dann so ein, dafs er das Spiel auf das Band ohne Ende m führen
kann; in dieser Stellung wird das Spiel auf einen auf dem Band liegenden Umschlag gestofsen,
und zwar vermittelst eines kleinen Wagens z'3, der in den Gleitführungen z'4 beweglich
ist (Fig. 9) und durch einen Hebel z'5 bewegt (Fig. ib) wird. Dieser Hebel wird
durch ein Excenter i1 bethätigt, welches der Welle z'6 eine schwingende Bewegung ertheilt;
die Welle z'6 trägt zwei Arme z'16, die vermittelst
der Querstange z'17 den Wagen bewegen (Fig. 3a), dem Tischchen i wird seine Bewegung
durch einen Hebel ζ8 gegeben, der durch
Daumenscheibe i 18 (Fig. 6) bewegt wird. Zwei
gekrümmte Arme z'9 (Fig. ib und 6), einer auf jeder Seite, sitzen fest auf der wagerechten
Welle z'10, um welche die mit Querarm versehene Hülse i11 (Fig, 6) und der Arm i12
schwingt, der an seinem Ende eine auf dem Excenter ζ'13 (Fig. 9) ruhende Rolle trägt. Die
Stellung der Arme z11 und z12 kann durch die
Schraube z'14 verändert werden, die in den
Sector ζ'15 einfafst. Letzterer steht fest zu dem Arm i12.
Es ist klar, dafs das Excenter ζ13 die Rolle heben und der Hülse z'11 und seiner Achse eine
kleine Winkelbewegung ertheilen wird, an wel-
3<J
eher die gekrümmten Arme P theilnehmen.
Diese Bewegung wird früher oder später vor sich gehen, je nach der Stellung von i11 zu i12.
Diese Verstellung ist wegen ' der grofsen Verschiedenheit der Umschläge nothwendig.
Das als Umschlag dienende Blatt wird nun von den Arbeitern unter die kleinere obere
Rolle p1 gebracht (Fig. ib), welche in diesem
Augenblicke durch die gekrümmten Arme z9 gehoben ist. Unterhalb befindet sich die Rollep2,
welcher durch die Zahnräder ρ 3 ρ * ρ 5 (Fig. 6
und ib) eine sehr schnelle Bewegung ertheilt ist.
Dieses letztere Rad sitzt auf der Achse p17,
welches durch Rad pw und Rad c9 in Bewegung
versetzt wird; c9 sitzt auf der Hauptwelle f. Das Blatt gelangt so in den geneigten
Theil m} des Tisches m, welcher durch zwei
Rollen p10 und p11 getragen wird, deren gezahnte
Räder ρ 8 und ρ 9 bewegt werden durch
Rad p1 und Trieb pe, der auf Achsep11 sitzt.
Das Blatt wird auf dem Tisch gehalten durch die Rollen p12 und p13 und auch durch die
Schnäbel der Lager dieser Rollen, von denen jeder Schnabel sich an einer Seite befindet,
so dafs das Kartenspiel zwischen beiden durchgehen kann.
Die gekrümmten Arme z'9 tragen Leisten p1&
(Fig. 6), welche sich mit den Armen heben und ein wenig über die Rolle p2 hervortreten;
sie bieten auf diese Weise den Arbeitern einen Anschlag zum Einlegen des Umschlages.
Es ist klar, dafs diese Maschine aufser zum Zusammensetzen von Karten auch zum Zusammensetzen
anderer Packete dienen kann, z. B. von Bildern, Chromolithographien und anderen Gegenständen.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Maschine zum Zusammensetzen von Spielkarten und ähnlichen Gegenständen, bestehend aus einer Reihe von neben einander angeordneten, die Karten enthaltenden Behältern aa1 a2 in Verbindung mit auf jeden derselben wirkenden Saugvorrichtungen c c1 und den durch Herabfallen eines Kolbens dl getriebenen Luftpumpen d, welche von jedem Behälter α α1 α2 eine Karte absaugen und auf einen Tisch h niederlegen, auf welchem durch Seitwärtsbewegung der Karten mittels Rahmen oder Schieber hl eine Aufeinanderhäufung der Karten stattfindet.
- 2. Bei der unter i. angegebenen Maschine die Anwendung von beweglichen Seitenwänden α2 der Kartenbehälter α a1 a2 in Verbindung mit der unteren, im Augenblicke der Ansaugung sich hebenden Stützvorrichtung kkmkn, zum Zwecke, eine Abtheilung und Freilage der untersten Karten des Packetes während der Absaugung herbeizuführen.
- 3. Die Anwendung der gegen einander versetzten Sectorenj1 in Verbindung mit den Hebelarmen d'2 und den von letzteren anhebbaren Pumpenkolben d1 der Luftpumpen d, zum Zwecke, ein auf einander folgendes In- und Aufserbetriebsetzen der einzelnen Pumpen herbeizuführen.
- 4. Die Anwendung der selbsttätigen Entkupplungsvorrichtung, bestehend aus dem Schlitten n, dem Prisma w5 mit Rollen ne und Vorsprüngen nn, den Querschiebern rc4 und den mit den Luftpumpenkolben d1 verbundenen, mit Rollen d7 versehenen Zapfen if8, durch deren Niederfallen eine Verschiebung des betreffenden Riegels «* und damit des Prismas n5 hervorgerufen wird, wodurch der festgelegte Kuppelhebel n8 ausgeklinkt wird.
- 5. Die Anwendung der mittelst der gekreuzten Arme C2C* drehbaren Saugplatte c mit dem durch Anschlag sich öffnenden Luftventil c5 und dem elastischen, zum Pumpenraume führenden Verbindungsschlauch c1 zum Zwecke selbsttätiger Ansaugung und Ablegung der Karten.
- 6. Die Anwendung einer Abstellvorrichtung für die Pumpenkolben, bestehend aus den gegen einander versetzten Sectoren Z1, ,die auf gemeinsamer Welle / sitzen, in Verbindung mit den Hebeln if2 und der schwingenden Hebevorrichtung d3 d 6, zum Zwecke, jede der Pumpen in und aufser Gebrauch stellen zu können.Hierzu 6 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47155C true DE47155C (de) |
Family
ID=322214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47155D Expired - Lifetime DE47155C (de) | Maschine zum Zusammensetzen von Karlenspielen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47155C (de) |
-
0
- DE DENDAT47155D patent/DE47155C/de not_active Expired - Lifetime
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