DE471552C - Operationsstuhl - Google Patents

Operationsstuhl

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DE471552C
DE471552C DEJ30183D DEJ0030183D DE471552C DE 471552 C DE471552 C DE 471552C DE J30183 D DEJ30183 D DE J30183D DE J0030183 D DEJ0030183 D DE J0030183D DE 471552 C DE471552 C DE 471552C
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Germany
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operating chair
backrest
chair according
support
radial
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  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

  • Operationsstuhl Es gibt bereits Operationsstühle mit einer als Tragstütze für den verstellbaren Sitz dienenden Gewindespindel und mit radial von letzterer ausgehenden Stützarmen. - Die bekannten Anordnungen ermangeln einer vielseitigen Anwendungsfähigkeit und gestatten ferner nicht, den Patienten so abzustützen, daß die einzelnen Körperteile unabhängig voneinander unbeweglich festgestellt werden und daß der zu behandelnde Körperteil, z. B. der Kopf, trotz der Feststellung zugänglich bleibt. Demgegenüber ist beim Erfindungsgegenstand möglich, nicht nur die Rückenlehne im ganzen, d. h. mit der Kopfstütze, in ihrer Höhenlage in bezug auf den Sitz und den Fußboden zu verstellen und sie ferner um eine lotrechte wie auch eine wagerechte Achse zu verschwenken, sondern auch die Arm- und die Fußstützen in vielseitiger Weise einzustellen. Zu diesem Zweck wird der aus der Grundsäule herausragende Teil der Gewindespindel von zwei mit Feststellmitteln,versehenen Stellmuttern umfaßt, an deren einer der Tragarm für die Fußstützen und an deren anderer der Tragarm für das die Rückenlehne, die Armstützen und den Kopfhalter stützende Traggestänge befestigt ist.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes: -Abb. i zeigt die Vorderansicht, Abb. -a die Seitenansicht und Abb. 3 die Draufsicht des Erfindungsgegenständes. Abb.4 zeigt denselben bei Benutzung für eine Operation am Kopf des Patienten, und zwar an der Stirn oder am Gesicht sowie auch an den oberen Gliedern.
  • Abb. j zeigt denselben für die Operation an den seitlichen tind hinteren Kopfteilen, am Genick und am Thorax oder Rückenteil.
  • Abb. (i zeigt die Gebrauchslage für die Seitenteile am Thorax.
  • Abb. ; zeigt die Gebrauchslage für die Seitenteile des Kopfes.
  • Mit i ist die mittlere Grundsäule bezeichnet, an welcher Füße 2 angegossen sind, die eine stabile Grundfläche gewährleisten. Wenigstens einer der Füße ist mit einer Stellschraube 3 versehen, deren Spitze sich leicht in -den Fußboden eindrücken kann.
  • In einer mittleren Bohrung der Säule i ist eine hohle, drehbare Stange d. in Form einer Schraubenmutter mit Handrad 5 gelagert, und diese Schraubenmutter ist in axialem Sinne gegen jede Verschiebung festgestellt. In der Schraubenmutter .I ist eine Gewindespindel 6 beweglich, welche den Sitz trägt- Der Sitz besitzt eine sattelförmige Gestalt mit Lappen ;", an welche Riemen 8" angeschnallt werden, die den Patienten an den Oberschenkeln oder dein Becken festhalten. Durch Betätig tmg des Handrades j kann man beliebig die Hölie des Sitzes einstellen und ihn mittels einer Schraube 9 verriegeln. Der aus der Grundsäule i herausragende Teil der Gewindespindel 6 wird von zwei Stellmuttern 9" umfaßt, an welchen Feststellschrauben io vorgesehen sind. An der einen Stellmutter 9« ist der Tragaren ; für die Fußstützen und an der anderen Stellmutter 9" der Arm 8 für das die. Rückenlehne. die Armstützen und den Kopfhalter tragende Gestänge befestigt. -Der untere Ann ; trägt an seinem freien Ende einer. rohrförmigen Zwischenquerträger ri, welcher ebenfalls eine Verriegelungsschraube 12 trägt. In diesem Zwischenquerträger ist eilte Rundstange drehbar gelagert, deren Enden zwei Winkelträger 13 tragen. Die Fußstützen i ; sind auf den ungefähr wagerechten Schenkeln 1.4 der vom zugehörigen Tragarm ;7 gehaltenen Winkelträger 13 drehbar und längsverschieblich sowie feststellbar angeordnet. Der Winkelträger 13 ist uni die geometrische Längsmittelachse i7 des an den radialen Tragirm 7 unmittelbar angeschlossenen wagerechten Zwischenquerträgers i i vierschwenkbar angeordnet.
  • Der obere Arm 8 trägt an seinem freien Ende einen Ouerarin 18, an dessen Endtn_uffen zwei apfwärts führende Streben i9 gelenkig angebracht sind, welche durch die in Form eines Ouerhinders verlaufende Rückenlehne 2o miteinander in Verbindung stehen. Die Streben sind außerdem an ihrem oberen Teil durch eine Kopfstütze 2 1 miteinander verbunden, und diese letztere ist mit der Achse -2-2 an zwei Drehzapfen so gelagert, daß sie um eine geometrische, im wesentlichen senkrecht zu den Streben i9 verlaufende Achse versch3venkbar ist und in der gewünschten Lage durch die Schrauben 23 festgestellt werden kann. Die Streben sind rohrförmig und bestehen aus je zwei Teilen i9 und 25, die teleskopartig ineinandergleiten und durch die Schrauben 24. zweck. Einstellung der Höhe der Kopfstütze 21 in hezug auf den Sitz feststellbar sind. -Die Teile ig der Streben dienen als Träger für radiale Arme 2t" deren Muffen 27 sie durchdringen, und diese Muffen sind mit Stellschrauben 28 versehen, welche die Höhenlage der Arrne 26 an den Streben sowie auch -die «''inkellage der Arme beim Verschwenken um die Streben i9 bestimmen.
  • Die Arme 26 dienen als Träger für lotrechte Stangen 29 der Armstützen 30. Die Verbindung zwischen den Armen 26 und den Stangen 29 wird bewirkt mittels eines Universalgelenkes -o", welches dem Ganzen (Stange 29- und Stütze 30) gestattet, in Bezug auf den Arm 26 sich zu verschieben und in jeder beliebigen Richtung zu verschwenken, während gleichzeitig die Stange 29 um ihre eigene Achse drehbar und entlang dieser Achse verschiebbar ist. Eine Verriegelungsschraube 31 gestattet, das Universalgelenk 30" in beliebiger Winkellage längs des radialen Armes 26 einzustellen. Die Stützen 30 sind an der Stange 29 befestigt, welche zu diesem Zweck Schellen 32 trägt. Die Armstützen 30 können innen mit einem weichen Futterausgekleidet sein;. sie sind außerdem mit Riemen versehen.
  • Die Arme 26 sind normalerweise auf den Streben i9 unterhalb der Rückenlehne 2o angeordnet. Die Rückenlehne 2o, welche mit ihren Enden auf den oberen Stangen 25 verschiebbar und mit Feststellschrauben 20, versehen ist, kann jedoch herausgezogen werden, so daB die Arme 26 auch auf die Stangen 25 aufgeschobenwerden können, wenn dies durch die von dem Patienten einzunehmende Lage erforderlich ist. .
  • Abb. ¢ zeigt die Gebrauchslage des Erfindungsgegenstandes bei einem Patienten, der, sei es am Kopf (Stirnseite und Gesicht), sei es am Hals, sei es auch! an dem vorderen Teil des Thorax oder an den Armen, behandelt -,werden soll.
  • Abb. 5 zeigt den Erfindungsgegenstand bei einem Kranken, welcher, sei es am Kopf (Hinterteil), sei es am Genick, sei es am Thorax (hinterer Teil, besonders die Wirbelsäule), behandelt werden soll.
  • In der Abb. 6 sind die Arme 7 und 8 in zwei zueinander senkrechten Ebenen eingestellt, wobei der Kranke die eine Kopfseite an der Kopfstütze und den linken Arm in der Armstütze 3o aufstützt, während der andere Arm über den Kopf gelegt und durch Riemen festgelegt wird, die man bequem an der einen der Streben i9, 25 befestigen kann. Diese Lage des Kranken wird für die Behandlung der seitlichen Teile vom Thorax benutzt.
  • Abb.7 zeigt die Anordnung für die Behandlung des Kopfes oder des Gesichtes an einer Seite. Die Armstützen 30 sind in den dargestellten Lagen eingestellt, während der Kopf mit der nichtbehandelten Seite an die Kopfstütze 21 angelegt ist.
  • Der Operationsstuhl gemäß der Erfindung trägt der durch langjährige Erfahrungen festgestellten Tatsache Rechnung, daß die günstigste Lage für die Behandlung bzw. Operation am Kopf, am Thorax und auch an den oberen Gliedern, wie Armen, die Sitzlage ist, in welcher man die Glieder in entsprechender Weise in die eine oder andere geneigte Lage bringen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Operationsstuhl mit einer als Tragstütze für den verstellbaren Sitz dienenden Gewindespindel und mit radial von letzterer ausgehenden Stützarmen, dadurch; gekennzeichnet, daß der aus der Grundsäule (1) herausragende Teil der Gewindespindel (6) von zwei mit Feststellmitteln versehenen Stellmuttern (9R) umfaßt wird, an deren einer der Trag- arm (;) für die Fußstützen u.; i und all deren anderer der Tra-arm i g,) für das die Rückenlehne (26). =iie Armstützen 130) und den Kopfhalter 121) stützellcle Tra-gc;stänge befesti_t ist. 2. Operationsstuhl nach Anspruch ). dadurch gekennzeichnet. Mali die Fuß- stützen ( 1,3') auf ilen ungefähr waaerech- teil Schenkeln der voni zu;eWirigen Trag- arni (7) gel-altenen Winkelträger (13) drehbar und längsverschieblich sowie feststellbar angeordnet sind. welch letz- terer tim die geometrische I_<ingsinittel- ;tcllse ( 17) des all den radialen Tragaren 7) unmittelbar angeschlossenen wage- rechten "lwischenquertr:i`ers i i) ver- .Zchwenkbar ist. 3. Operationsstuhl nach Anspruch r. dadurch gekenimeichnet. tlai.i rias Tragge- stänge für die Rückenlehne durch zwei aufwärts führende Streben c rq) gestützt wird, welche mit ihren unteren Enden ver- niiige einer Strebe in einem Ouerarin ( 18) des radialen Tragarmes i e i .drehbar gela-
    -ert sind und deren ohere Enden durch IN, t'Zopfstützc (21) verbunden sind, @@-elche um eine geometrische, im wesent- ichen senkrecht zu ; len Streben ( I(» ver- 'aufcnde Achse ver@chwenkbar ist. -.. Operationsstuhl nach Anspruch rund dadurch gekennzeichnet, dali die Stre- l:en ( io) zwecks Regelbarkeit der Höhen- Z, der Kopfstütze iar) aus telesköp- artig ineinander verschiebbaren Rohrtei- len bestehen, auf denen die eigentliche Rückenlehne (2o) in Form eines Quer- verschiebbar ist. 3. Operationsstuhl nach Anspruch i. #ladurch gekennzeichnet,, (laß die Arnl- aü tzen 13o) auf einer iin wesentlichen :otrecliten Stange (2()1 ruhen, welche ver- schiebbar und um die eigene Achse dreh- bar in riueln Universalgelenk (30,) re- lagert ist. welch letzteres in beliebiger Winkellage und längs eines radialen Armes (:2(1) einstellbar ist, der :einerseits auf den Streben (i c) )verschiebbar und einstellbar ist.
DEJ30183D 1927-02-02 1927-02-02 Operationsstuhl Expired DE471552C (de)

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