DE471002C - Staub- und wasserdichtes Uhrgehaeuse - Google Patents

Staub- und wasserdichtes Uhrgehaeuse

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DE471002C
DE471002C DEW77111D DEW0077111D DE471002C DE 471002 C DE471002 C DE 471002C DE W77111 D DEW77111 D DE W77111D DE W0077111 D DEW0077111 D DE W0077111D DE 471002 C DE471002 C DE 471002C
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DE
Germany
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case
dust
bezel
watch case
work carrier
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Expired
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DEW77111D
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UHRENFABRIK
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UHRENFABRIK
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/08Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits
    • G04B37/081Complete encasings for wrist or pocket watches also comprising means for hermetic sealing of the winding stem and crown
    • G04B37/082Complete encasings for wrist or pocket watches also comprising means for hermetic sealing of the winding stem and crown without special hermetic sealing pieces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Staub- und wasserdichtes Uhrgehäuse Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein staub- und wasserdichtes Uhrgehäuse, insbesondere für Armbanduhren bzw. Kleinuhren, das sich durch seine sehr einfache Bauart auszeichnet. Die Erzielung einer einwandfrei staub- und wasserdichten Werkeinpassung war bis jetzt mit bedeutenden konstruktiven Schwierigkeiten verbunden, besonders bei kleinen, sogenannten Formstücken (ovale und polygonale Uhren), da es zur Anordnung von wirksamen Dichtungsmitteln (Garnituren) am nötigen Platze fehlte. Zudem sind die meisten DichtungsmitteL nur von kurzer Lebensdauer und müssen schon nach kurzer Zeit wegen Abnutzung durch neue ersetzt werden.
  • Beim Erfindungsgegenstand sind keine besonderen Dichtungsteile vorhanden, wenigstens nicht bei dem eigentlichen Gehäuse, da die Abdichtung der Aufziehwelle nicht in den Rahmen der Erfindung einbezogen worden ist und mittels beliebiger zweckentsprechender Mittel verwirklicht werden kann. .
  • Das Uhrgehäuse gemäß der Erfindung besitzt einen Gehäusereif, einen Gehäuseboden, einen Glasreif und einen Werkträger, wobei Gehäuseboden und Gehäusereif auf den Werkträger aufgeschraubt sind und einen als Schneide ausgebildeten Abschlußrand aufweisen. Das Neue besteht darin, daß der hohle Gehäusereif einerseits zwischen dem Werkträger und dem Gehäuseboden festgeklemmt ist und sich andererseits elastisch unter die Schneide des Glasreifes legt.
  • In beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i ein Armbanduhrgehäuse in Ansicht, während Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i darstellt.
  • Das dargestellte Uhrgehäuse besitzt einen achteckigen Gehäusereif i mit runder Öffnung 2, an welchem zwei Büge13 für das Armband sowie ein mit Außengewinde versehenes Rohr q. zum Aufschrauben der Aufziehkrone festgelötet sind. In die runde öffnUng 2 des Teiles i ist ein Werkträger 5 eingesetzt, der sich mit einem Ansatz 6 gegen eine Schulter 7 des Gehäusereifes i stützt. Auf beiden Seiten des Ansatzes 6 ist der Träger 5 mit Außengewinde versehen. Auf diese beiden Gewindeteile ist einerseits der Gehäusehoden 8, andererseits der Glasreif 9, der das Glas i o trägt, aufgeschraubt. Sowohl der Boden 8 als auch der Glasreif besitzen einen vorspringenden, gegen den Gehäusereif i geneigtem Rand i i mit scharfer Randkante, die seitlich gegen den Gehäusereif anliegt.
  • Der Werkträger 5 trägt das Uhrwerk 12 mit dem Zifferblatt 13 (beide strichpunktiert angedeutet) und besitzt eine Bohrung i q. für die Aufziehwelle; er- trägt ferner einen Staubdeckel 15, der eingesprengt ist und die hintere Seite des Werkes überdeckt.
  • Aus der beschriebenen Anordnung geht hervor, daß, wenn Gehäuseboden und Glasreif fest mit dem Werkträger 5 verschraubt werden, sämtliche Gehäuseelemente i, 5, 8, 9 sowie auch das Werk 12, da der Glasreif sich gegen das Zifferblatt 13 abstützt, durch Verklemmen starr miteinander verbunden sind, wobei der hohle Gehäusereif i einerseits zwischen dem Werkträger 5 und dem Gehäusehoden 8 festgeklemmt ist und sich andererseits elastisch unter die Schneide i i des Glasreifes 9 legt. Dadurch wird vermieden, daß die Fugen undicht werden, ,etwa durch Abnutzung der miteinander in Berührung stehenden Teile, falls dafür gesorgt wird, daß Gehäuseboden und Glasreif stets fest angezogen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Staub- und wasserdichtes Uhrgehäuse, insbesondere für Armbanduhren, bei welchem ein Gehäusereif, ein Gehäuseboden, ein Glasreif und ein Werkträger vorgesehen sind, wobei Gehäuseboden und Gehäusereif auf den Werkträger aufgeschraubt sind und als Schneiden ausgebildete Abschlußränder aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Gehäusereif (i) einerseits zwischen dem Werkträger (5) und dem Gehäuseboden (8) festgeklemmt ist und sich andererseits elastisch unter die Schneide (i i) des Glasreifes (9) legt.
DEW77111D Staub- und wasserdichtes Uhrgehaeuse Expired DE471002C (de)

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