DE46995C - Metall-Umschlag und Einband für Bücher, Alben und dergl - Google Patents
Metall-Umschlag und Einband für Bücher, Alben und derglInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. August 1888 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Bücherumschlag bezw. Einband aus Metall,
dessen Rücken aus einem Stück hergestellt ist und den Zweck hat, abgesehen von der gröfseren
Haltbarkeit, zu ermöglichen, dafs entweder der Titel in den Rücken derart eingeprägt oder
bei Umschlägen für schon gebundene Bücher die Titelstelle ausgestanzt werden kann, dafs
derselbe stets sichtbar ist. Es ist dies ein wesentlicher Unterschied gegenüber den Büchereinbänden,
welche unter theilweiser Zuhülfenahme von Metall hergestellt sind, und zwar
ist bei den bisher bekannten derartigen Einbänden entweder der Rücken aus Leinwand,
Leder u. s. w. und die Buchdeckel aus Metall oder die letzteren aus Pappe und der Rücken
aus einem getheilten, in der Mitte mit Gelenken versehenen, gebogenen Metallblech hergestellt.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 7 ein Metallumschlag in zwei Arten, in
Fig. 8 bis 11 ein Metalleinband dargestellt.
Der Metallumschlag ist abnehmbar, und zwar, wie in den Fig. 1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5 und 6
gezeigt, aus einem Rücken α gebildet, mit welchem die den Buchdeckel an je zwei Stellen
umfassenden Metallecken b b 2 gelenkig verbunden
sind. Je zwei dieser Gelenke, entweder die oberen b oder die unteren b1, sind fest,
während sich die anderen beiden, sobald .die Buchdeckel in eine bestimmte Stellung gebracht
sind, derart verschieben lassen, dafs ein Ab-' heben der über die Buchdeckel greifenden Kanten
dieser Gelenke und ein gänzliches Abnehmen des Umschlages möglich ist.
Zu diesem Zweck ist die untere, an der Metallecke befindliche Oese c mit einem Zapfen d
versehen, während in der am Rücken sitzenden Oese e ein dem Zapfen d entsprechender
Schlitz f angeordnet ist. Sobald die Buchdeckel und mit diesen die Metallecken in solche
Stellung gebracht sind, dafs Zapfen d und Schlitz f gegenüberstehen, können die Metallecken
in die Höhe gehoben und die Buchdeckel nicht mehr umfafst werden (Fig. 1,
strichpunktirt). Die unteren, in festen Gelenken gehenden Metallecken werden nach Lösung der
oberen dann einfach nach unten geschoben und ist dann der Umschlag abgezogen. Das
Abheben des Umschlages und die Einrichtung des verschiebbaren Gelenkes zeigen die Fig. 3,
4 und 4a des Näheren. Fig. 2 zeigt die obere Ansicht eines mit einem derartigen Umschlag
versehenen Buches, während in Fig. 4b der Rücken mit aufgeklappten Metallecken dargestellt
ist.
Der durch die Fig. 5, 6 und 7 gezeigte Umschlag besteht aus dem den Rücken bildenden
gebogenen und mit Oeffnungen h für den Titel des Buches versehenen Metallblech g, mit welchem
die Seitentheile durch feste Gelenke verbunden sind. Die Seitentheile bilden einen
oben offenen Rahmen, welcher die Buchdeckel umfafst, und zwar dreht sich das Rahmenstück
i mittelst Gelenkes / am Rahmentheil k. Nach dem Einlegen der Buchdeckel wird der
Rahmen durch den Bügel m geschlossen.
Der auf demselben Grundsatz beruhende, in den Fig. 8, 9 und 10 dargestellte Metalleinband
für Bücher zeichnet sich durch seine einfache Einrichtung und bedeutende Haltbarkeit gegenüber
bekannten Einbänden aus. Derselbe besteht, wie der vorbeschriebene Umschlag,, aus
dem Rücken «, an welchem die Buchdeckel ο ο'
gelenkig befestigt sind. Auf der Innenseite der Deckel ist nahe an dem Gelenk je ein Blechstreifen
derart befestigt, dafs durch Deckel und Blechstreifen ein Schlitz o2 gebildet wird. Das
vorher geheftete Buch wird nun auf folgende einfache Weise in Metall gebunden: die seitlich
verlängerten Heftfaden bezw. Heftbänderp werden, nachdem .sie aus einander gespliefst sind,
zwischen zwei Pappstreifen q ql gelegt und mit diesen nöthigenfalls durch ein Klebemittel fest
verbunden. Nunmehr werden die die Heftbänder festhaltenden Pappstreifen in den Schlitz o2
eingeschoben und durch Einschlagen vonKörnern oder Marken mit den Deckeln fest. verbunden,
wie die Fig. 8, 9, 10 und 11 zeigen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Metallumschlag, welcher entweder nach Fig. ι bis 4 b oder nach Fig. 5 bis 7 lösbar mit den Buchdeckeln verbunden ist.
- 2. Die Gestaltung des Metallumschlages zu einem Metalleinband durch feste Verbindung der Seitentheile mit dem Buchrücken nach Fig. 8 bis 11 der Zeichnung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46995C true DE46995C (de) |
Family
ID=322064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46995D Expired - Lifetime DE46995C (de) | Metall-Umschlag und Einband für Bücher, Alben und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46995C (de) |
-
0
- DE DENDAT46995D patent/DE46995C/de not_active Expired - Lifetime
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