DE408860C - Loseblaetterbuch - Google Patents

Loseblaetterbuch

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DE408860C
DE408860C DESCH70471D DESC070471D DE408860C DE 408860 C DE408860 C DE 408860C DE SCH70471 D DESCH70471 D DE SCH70471D DE SC070471 D DESC070471 D DE SC070471D DE 408860 C DE408860 C DE 408860C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F9/00Filing appliances with devices clamping file edges; Covers with clamping backs
    • B42F9/008Filing appliances with devices clamping file edges; Covers with clamping backs with symmetrical generally U-shaped clamps

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Loseblätterbuch. Bei -Notizbüchern mit auswechselbaren Blättern sowie bei Schnellheftern sind bereits im Querschnitt U-förmige Rücken bekannt, deren Seitenteile gegeneinander federn und dadurch die losen Blätter zwischen sich einklemmen. Diese Buchrücken konnten bisher bei Geschäftsbüchern nicht mit Erfolg ange-;vendet werden, weil es insbesondere bei Büchern von großem Umfang sehr schwierig ist, den Buchrücken zu öffnen und vor allem auch beim Einordnen der Blätter in der Offenlage zu halten. Das Ziel der Erfindung liegt nun darin, ein Geschäftsbuch mit losen Blättern zu schaffen, das aus dem durch seine Einfachheit und Billigkeit sich auszeichnenden U-förmigen Rücken mit gegeneinander federnden Seitenteilen und zwei an letzteren angelenkten Buchdeckeln besteht. Dabei sind die der Verwendung dieses Buchrucke;ls bei Geschäftsbüchern bisher entgegenstehenden Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß die Buchdeckel mit den Seitenteilen des Rückens im Üffnungssinne starr gekuppelt werden können. Durch diese neue Ausbildung wird erreicht, daß nach Herstellung der starren Verbindung zwischen den Deckeln und den Seitenteilen des Rückens durch öffnen oder Spreizen der Buchdeckel zugleich der Rücken geöffnet und dann durch Festhalten der Buchdeckel in der Spreizlage beliebig lange in der Offenstellung erhalten «-eulen kann, tun die losen Blätter in das Buch einzuordnen. Die starre Kupplung der Buchdeckel tnit den Seitenteilen des Rückens kann in einfachster Weise durch an den beiden Buchdeckeln geführte Stangen oder Schubriegeln geschehen, die gegen den Buchrücken vorgeschoben werden kiinnen.
  • Um Buchdeckel und Buchrücken beim Einordnen der Blätter in der Offenlage zu halten, gelangt vorteilhaft ein einfaches Gestell zur Anwendung, das aus einer Grundplatte und zwei daran befestigten, aufrecht stehenden Seitenwänden oder Rahmen besteht, wie es in ähnlicher Weise bereits für Loseblätterbücher bekannt ist, jedoch erfindungsgemäß im Gegensatz zu den bekannten ähnlichen Gestellen am oberen Rande mit nach innen gerichteten Haken versehen ist. In dieses Gestell wird (-las lnit dem Rücken nach unten und mit den gespreizten Buchdeckeln nach oben gerichtete Buch von vorn her derart eingeschoben, daß die Haken über die Längskanten der Buchdeckel greifen. Dadurch sind dann beide Hände zum Ordnen der losen Blätter frei.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt: Abh. r eine Vorderansicht des Buches bei unstarrer Kupplung der Buchdeckel und der Seitenteile des Buchrückens, Abb. 2 einen Querschnitt durch das Buch, wobei der obere Deckel teilweise aufgeklappt ist, Abb. 3 eine Vorderansicht des Buches bei starrer Kupplung zwischen den beiden Buchdeckeln und den Seitenteilen, Abb.4 eine Stirnansicht des Buches bei geöffneten Bucb(leckeln und bei geöffnetem Rücken, in dem zum Offenhalten dienenden Gestell angebracht. .
  • Das neue Geschäftsbuch besitzt einen im Querschnitt U-förmigen Rücken a, dessen Seitenteile a1, a2 gegeneinander federn, so daß sie den Blätterstapel h zwischen sich einklemmen. An den Längsrändern der beiden Seitenteile a1, a-' sind dabei, wie dargestellt, besondere Klemmschienen cl, c= befestigt. Die Federung der Seitenteile beruht darauf, daß derRückena mehrere ebenfalls im wesentlichen U-förmige Blattfedern d enthält, deren Schenkel gebogen sind. ,An den Längsrändern der Seitenteile a1, a= des Rückens sind die beiden Buchdeckel f 1, f ° derart angelenkt, daß das Buch durch Aufklappen der Deckel geöffnet «-erden kann, ohne daß die Klemmung der Blätter b im Rücken a gelöst wird. Die gelenkige Verbindung zwischen den beiden Buchdeckeln und dem Rücken wird durch die Tiber die ganze Höhe des Buches sich erstreckenden Metallscharniere g1, ä= bewirkt.
  • Auf der Außenseite eines jeden Buchdeckels f1, f2 ist in einem Anschlagblech hl, 112 eine nach :Art eines Schubriegels ausgebildete, aus Flacheisen bestehende Stange il, i2 geführt. Die beiden Stangen nehmen gewöhnlich die in den Abb. i und 2 gezeichnete Stellung ein, in welcher ihre dein Buchrücken a zugekehrten oder inneren Enden il, i4 sich auf der dem Rücken abgewendeten Seite der Scharniere ä1, g= befinden. Die Riegel il, i= können, wie aus Abb. 3 und .I ersichtlich, gegen den Buchrücken a vorgeschoben «-erden, so (laß ihre inneren Enden i3, i4 sich außen an die Seitenteile a1, a= des Buchrückens anlegen. Die Buchdeckel f 1, f 2 sind dann mit den Seitenteilen a1, a= des Rückens .a starr gekuppelt, so daß heim Spreizen der Buchdeckel f 1, f 2 gleichzeitig die Seitenteile a1, a2 des Rückens gespreizt und dieser dadurch geöffnet wird. Solange die Buchdeckel in ihrer Spreizlage gehalten «-erden, was beispielsweise finit der linken Hand geschehen kann, bleibt auch der Buchrücken a, a1, a2 geöffnet, so daß die losen Blätter mit der anderen Hand eingeordnet \%-erden können.
  • Um beide Hände für das Einordnen der Blätter frei zuhaben, kann zum Offenhalten des Buches das in Abb. 4 dargestellte Gestell benutzt «-erden. Dieses besteht aus einer. Grundplatte k und zwei daran befestigten. aufrecht stehenden Seitenwänden oder Ralinien in', 1i12. Die Grundplatte k enthält in ihrer :Mitte eine rinnenförmige Vertiefung 1a zur Aufnahme des Buchrückens a, während die Seitenwände oder Rahmen 1111,1f12 oben mit nach innen gerichteten Halsen o1, o2 versehen sind. In (las Gestell wird das geöffnete Buch mit seinem Rücken nach unten und mit seinen V-förmig gespreizten Deckeln nach oben von vorn her eingeschoben, wobei die Haken o1, o= über die Längsränder der Buch(leckel f l, fI greifen und dies dadurch in der Spreizlage festhalten. Bei Freigabe der Buchdeckel oder nach Entferming aus dem Gestell schließt sich (fier Buchrücken a, a1, a= infol_e seiner Fe-:lerung wieder und klemmt den Blätterstapel ein. Um dann (las Buch wieder in der gewöhnlichen Weise durch Aufklappen lediglich der Buchdeckel öffnen und schließen zu können, werden die Riegel il, i2 in ihre in den Abb. i und 2 gezeichnete Ruhestellung zurückgezogen. Zum leichten Verschieben der Stangen il, i2 dienen @.n deren äußeren Enden angeordnete Handhaben, die im Beispiel durch Aufbiegen der Stangenenden gebildet sind.
  • Die Erfindung braucht nicht auf die dar-Clestellte Ausführungsform, welche lediglich ein Beispiel für die Möglichkeit der praktis;:hen Ausführung des Erfindungsgegenstanr'es geben soll, beschränkt zu sein, vielmehr sind mancherlei Abänderungen des Beispiels owie andere Ausführungen möglich. Ins-I.esondere brauchen die Riegel il, i2 nicht vollständig auf der Außenseite der Buchdeckel zu liegen. Sie können auch an den Innenseiten der letzteren geführt sein und nur mit den den Buchrücken zugekehrten Enden nach außen treten. Ferner können die Riegel in X'ertiefungen der Buchdeckel versenkt oder auch verdeckt angeordnet sein, urid die Seitenteile des Buchrückens können Führungen besitzen, in «-elche die inneren Enden der Riegel eintreten. Dabei können die Riegel gegebenenfalls die Buchdeckel mit den Seitenteilen des Rückens auch in beiden Richtungen starr kuppeln. \ötig ist dies jedoch nicht, vielmehr ";enügt es, wenn die Kupplung im öffnungssinne starr ist. Das Offenhalten des Buches beim Einordnen der Blätter könnte endlich statt durch ein (las Buch aufnehmendes Gestell auch durch einen zwischen die beiden Buch(leckel eingesetzten Spreizkörper geschehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Loseblätterbuch, bestehend aus einem im Ouerschnitt U-förmigen Rücken mit gegeneinander federnden Seitenteilen und an diesen angelenkten Buchdeckeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchdeckel mit den Seitenteilen des Rückens zwecks Offnens starr gekuppelt werden.
  2. 2. Loseblätterbuch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die starre Kupplung der Buchdeckel mit den Seitenteilen des Rückens durch an den Buchdeckeln geführte Schieber geschieht.
  3. 3. Aus einer Grundplatte und zwei aufrecht stehenden Seitenwänden bestehendes Gestell zum Halten des Loseblätterbuclies, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände oben mit nach innen gerichteten Haken versehen sind, die über die Längs-2-1 r *iiider der Buchdeckel greifen und diese in der Spreizlage halten.
DESCH70471D Loseblaetterbuch Expired DE408860C (de)

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