DE469752C - Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen - Google Patents

Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen

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Publication number
DE469752C
DE469752C DES78333D DES0078333D DE469752C DE 469752 C DE469752 C DE 469752C DE S78333 D DES78333 D DE S78333D DE S0078333 D DES0078333 D DE S0078333D DE 469752 C DE469752 C DE 469752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
spring
soil cultivation
milling shaft
hook
Prior art date
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Expired
Application number
DES78333D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Peneff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES78333D priority Critical patent/DE469752C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE469752C publication Critical patent/DE469752C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/14Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
    • A01B33/142Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
    • A01B33/144Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally with spring tools or resiliently-attached rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. DEZEMBER 1928
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 469 KLASSE 45 a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1927 ab
Die Erfindung betrifft ein umlaufendes Werkzeug mit Federung für Bodenbearbeitungsmaschinen und besteht darin, daß die Feder um die Fräswelle gewunden ist und das eine Ende an einem an der Fräswelle befestigten Arm und das andere unter Vermittlung eines exzentrisch zur Fräswelle gelagerten Drehteiles an einem zweiten an der FräsweEe befestigten Arm fest eingespannt
ίο ist; dieser Drehteil ist mit dem Werkzeughaken verbunden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Auf der Fräswelle ι ist eine Nabe 2 befestigt, an ihr sitzen zwei Anne 3 und 4; die um die Fräswelle 1 gewundene Feder 5 ist mit dem einen Ende am dem Arm 3 befestigt und mit dem anderen Ende an einem Drehteil 6, der an dem Arm 4 gelagert ist.
Der Drehteil 6 ist mit dem Werkzeughaken 7 fest verbunden; in dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht er mit ihm aus einem Stück. Das eine Ende der Feder 5 ist in der Weise an dem Drehteil 6 befestigt, daß dieser einen Schlitz enthält, in· den das Federende von der Seite eingelegt und durch einein Splint 8 gesichert werden kann.
Um die Bewegungen des Werkzeughakens zu dämpfen, kann eine zusätzliche Federung 9 angebracht werden, die einerseits am Werkzeughaken angebracht ist und sich anderseits ' gegen einen Ansatz 10 an der Fräswelle abstützt. Die Feder kann durch mehrere übereinanderliegende Blattfedern gebildet sein, die mit Vorspannung eingesetzt sind, und der Ansatz ίο kann als Gleitbahn ausgebildet sein, so daß die beim Zurückgehen des Hakens !^entstehende Reibung dämpfend auf die Fe- ; derbewegungen einwirkt. Je nachdem man den Krümmungsradius der Gleitbahn gleich- : achsig mit der Lagerung des Werkzeughakens in dem Ansatz 4 macht oder ungleichachsig * dazu, kann man die Größe der Dämpfung beeinflussen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 ist im Gegensatz zu den Abb. 1 und 2 der Werkzeughaken mit dem Drehteil 6 nicht unmittelbar verbunden, sondern unter Vermittlung eines Lenkers 11. Der Werkzeughaken stützt sich mit seinem Rücken auf eine auf der Fräswelle befestigte Bahn 12 ab. Beim Zurückweichen des Hakens rollt er auf dieser Bahn, und die Arbeitsspitze beschreibt infolgedessen eine annähernde Evolvente. Dabei nimmt das untere Ende des Werkzeughakens den Lenker mit, wie punktiert angedeutet ist, und spannt dabei unter Vermittlung des Drehteiles 6 die Feder 5. Die Anfangs- und Endstellung des Werkzeughakens wird durch Anschläge 13 und 14 begrenzt. Um die Bewegung des Werkzeughakens noch zu dämpfen und ihm einen siche-
*i Von dem Patentsuc/ier ist ais der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Peneff in Berlin - Wilmersdorf.
ren Halt zu geben/ ist noch eine federnde Scheibe 15 angeordnet, die unter Spannung an dem Werkzeugträger befestigt ist und sich gegen den Werkzeughaken anpreßt. Macht man den Durchmesser der Scheiben 15 so groß, daß die Spitze des Werkzeughakens in seiner äußersten Rückwärtsstellung- hinter den Umfang der Scheibe zurückweicht, so bietet die Scheibe einen wirksamen Schutz, für das Werkzeug beim Auftreten von Hindernissen.
Die Scheiben können dann über das Hindernis hinwegrollen und. dabei unter Umständen den ganzen Frässchwanz anheben. Die Scheiben ketonen außerdem den Boden zerschneiden und für diesen Zweck noch besonders zugeschärft sein.
Dadurch, daß die Feder 5 tun die Fräswelle ι angeordnet ist, kommt sie möglichst weit von der Spitze des Werkzeughakens fort, so daß sie auch bei größeren Arbeitstiefen des Werkzeuges nicht hinderlich ist; es wird dadurch das Stopfen vermieden, das sonst häufig auftritt, wenn die Federn außerhalb der Fräswelle liegen. Da die Windungen der Feder in einer Ebene Begen, so üben sie in den Fällen, in denen sie beispielsweise bei Unebenheiten des Bodens o. dgl. doch noch mit der Erde in Berührung kommen, eine Schneid wirkung aus, ohne daß die Widerstände unzulässig groß werden. Trotzdem die Feder 5 in dem Ausführungsbeispiel nach Abb. ι und 2 gleichachsig zur FräsweUe gewunden ist, bewegt sich der Werkzeughaken doch in bekannter Weise beim Auftreten! von Widerständen nach rückwärts und nach innen, wodurch er Widerständen gut ausweichen kann unter Schonung der dabei beanspruch' ten Teile. Die Feder selbst ist infolge ihrer festen Einspanmung an beiden Enden eine reine Biegungsfeder und infolgedessen gleichmäßig über die ganze Länge beansprucht.
Dadurch, daß der Werkzeughaken nach Abb. 3 und 4 unter Vermittlung eines Lenlcers mit dem Drehteil verbunden ist, ergibt sich bei einer bestimmten Länge des Armes 4 ein erheblich größeres Ausweichen des Werkzeughakens nach, dem Drehmittelpunkt zu als bei der Anordnurug nach Abb, 1 und 2; infolgedessen kann 'der Werkzeughaken schneller und besser Hindernissen ausweichen, ohne daß Beschädigungen; zu befürchten sind.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug für BodenbearbeitungsmascM-nen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der um die Fräswelle gewundenen Feder an !einem an der Fräswelle befestigten Arm, das andere Ende unter Vermittlung eines exzentrisch zur Fräswelle gelagerten Drehteiles an einem zweiten an der Fräswelle befestigten Arm fest eingespannt ist, wobei dieser Drehteil mit dem Werkzeughaken verbunden ist.
2. Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug für Bodenbearbeitungsmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughaken unter Vermittlung eines Lenkers mit dem Drehteil verbunden ist und sich gegen 'eine auf der Fräswelle befestigte Bahn abstützt, auf der er beim Zurückweichen abrollen kann.
3. Umlaufendes, federnd. angeordnetes Werkzeug für Bodenbearbeitungsmaschinen nach Anspruch. 1 und 2, gekennzeichnet durch leine federnde Scheibe (15), die an dem Werkzeugträger befestigt !und von außen gegen den Arbeitshaken gepreßt wird.
4. Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzieug für Bodenbearbeitungsmaschinen nach Anspruch. 3, dadurch, gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Scheibe ,(15) so groß gehalten ist, daß die Spitze des Werkzeughakens in ihrer äußersten Rückwärtsstellung hinter den Umfang der Scheibe zurückweichen kann.
5. Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug für BodenbearbeitungsmascM-nen nach Ansprach. 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (15) an dem Umfang zugescharrt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
GEDRUCKT IN DBtt
DES78333D 1927-02-10 1927-02-10 Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen Expired DE469752C (de)

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DE469752C true DE469752C (de) 1928-12-27

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