DE469752C - Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug fuer BodenbearbeitungsmaschinenInfo
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- DE469752C DE469752C DES78333D DES0078333D DE469752C DE 469752 C DE469752 C DE 469752C DE S78333 D DES78333 D DE S78333D DE S0078333 D DES0078333 D DE S0078333D DE 469752 C DE469752 C DE 469752C
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- 239000002689 soil Substances 0.000 title claims description 8
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 16
- 238000003971 tillage Methods 0.000 claims 1
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- 150000002576 ketones Chemical class 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/08—Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
- A01B33/14—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
- A01B33/142—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
- A01B33/144—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally with spring tools or resiliently-attached rigid tools
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. DEZEMBER 1928
27. DEZEMBER 1928
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 469 KLASSE 45 a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1927 ab
Die Erfindung betrifft ein umlaufendes Werkzeug mit Federung für Bodenbearbeitungsmaschinen
und besteht darin, daß die Feder um die Fräswelle gewunden ist und
das eine Ende an einem an der Fräswelle befestigten Arm und das andere unter Vermittlung
eines exzentrisch zur Fräswelle gelagerten Drehteiles an einem zweiten an der FräsweEe befestigten Arm fest eingespannt
ίο ist; dieser Drehteil ist mit dem Werkzeughaken
verbunden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Auf der Fräswelle ι ist eine Nabe 2 befestigt, an ihr sitzen zwei Anne 3 und 4;
die um die Fräswelle 1 gewundene Feder 5 ist mit dem einen Ende am dem Arm 3 befestigt
und mit dem anderen Ende an einem Drehteil 6, der an dem Arm 4 gelagert ist.
Der Drehteil 6 ist mit dem Werkzeughaken 7 fest verbunden; in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
besteht er mit ihm aus einem Stück. Das eine Ende der Feder 5 ist in
der Weise an dem Drehteil 6 befestigt, daß dieser einen Schlitz enthält, in· den das Federende
von der Seite eingelegt und durch einein Splint 8 gesichert werden kann.
Um die Bewegungen des Werkzeughakens zu dämpfen, kann eine zusätzliche Federung 9
angebracht werden, die einerseits am Werkzeughaken angebracht ist und sich anderseits
' gegen einen Ansatz 10 an der Fräswelle abstützt. Die Feder kann durch mehrere übereinanderliegende
Blattfedern gebildet sein, die mit Vorspannung eingesetzt sind, und der Ansatz
ίο kann als Gleitbahn ausgebildet sein, so daß die beim Zurückgehen des Hakens
!^entstehende Reibung dämpfend auf die Fe- ; derbewegungen einwirkt. Je nachdem man
den Krümmungsradius der Gleitbahn gleich- : achsig mit der Lagerung des Werkzeughakens
in dem Ansatz 4 macht oder ungleichachsig * dazu, kann man die Größe der Dämpfung beeinflussen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 ist im Gegensatz zu den Abb. 1 und 2 der
Werkzeughaken mit dem Drehteil 6 nicht unmittelbar verbunden, sondern unter Vermittlung
eines Lenkers 11. Der Werkzeughaken stützt sich mit seinem Rücken auf eine
auf der Fräswelle befestigte Bahn 12 ab. Beim Zurückweichen des Hakens rollt er auf
dieser Bahn, und die Arbeitsspitze beschreibt infolgedessen eine annähernde Evolvente. Dabei
nimmt das untere Ende des Werkzeughakens den Lenker mit, wie punktiert angedeutet
ist, und spannt dabei unter Vermittlung des Drehteiles 6 die Feder 5. Die Anfangs- und Endstellung des Werkzeughakens
wird durch Anschläge 13 und 14 begrenzt.
Um die Bewegung des Werkzeughakens noch zu dämpfen und ihm einen siche-
*i Von dem Patentsuc/ier ist ais der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Peneff in Berlin - Wilmersdorf.
ren Halt zu geben/ ist noch eine federnde
Scheibe 15 angeordnet, die unter Spannung
an dem Werkzeugträger befestigt ist und sich gegen den Werkzeughaken anpreßt. Macht man den Durchmesser der Scheiben 15
so groß, daß die Spitze des Werkzeughakens
in seiner äußersten Rückwärtsstellung- hinter den Umfang der Scheibe zurückweicht, so bietet
die Scheibe einen wirksamen Schutz, für das Werkzeug beim Auftreten von Hindernissen.
Die Scheiben können dann über das Hindernis hinwegrollen und. dabei unter Umständen
den ganzen Frässchwanz anheben. Die Scheiben ketonen außerdem den Boden zerschneiden
und für diesen Zweck noch besonders zugeschärft sein.
Dadurch, daß die Feder 5 tun die Fräswelle ι angeordnet ist, kommt sie möglichst
weit von der Spitze des Werkzeughakens fort, so daß sie auch bei größeren Arbeitstiefen
des Werkzeuges nicht hinderlich ist; es wird dadurch das Stopfen vermieden, das sonst
häufig auftritt, wenn die Federn außerhalb der Fräswelle liegen. Da die Windungen
der Feder in einer Ebene Begen, so üben sie in den Fällen, in denen sie beispielsweise
bei Unebenheiten des Bodens o. dgl. doch noch mit der Erde in Berührung kommen,
eine Schneid wirkung aus, ohne daß die Widerstände unzulässig groß werden. Trotzdem
die Feder 5 in dem Ausführungsbeispiel nach Abb. ι und 2 gleichachsig zur FräsweUe gewunden
ist, bewegt sich der Werkzeughaken doch in bekannter Weise beim Auftreten! von Widerständen nach rückwärts und nach innen,
wodurch er Widerständen gut ausweichen kann unter Schonung der dabei beanspruch'
ten Teile. Die Feder selbst ist infolge ihrer festen Einspanmung an beiden Enden eine
reine Biegungsfeder und infolgedessen gleichmäßig über die ganze Länge beansprucht.
Dadurch, daß der Werkzeughaken nach Abb. 3 und 4 unter Vermittlung eines Lenlcers
mit dem Drehteil verbunden ist, ergibt sich bei einer bestimmten Länge des
Armes 4 ein erheblich größeres Ausweichen des Werkzeughakens nach, dem Drehmittelpunkt
zu als bei der Anordnurug nach Abb, 1 und 2; infolgedessen kann 'der Werkzeughaken
schneller und besser Hindernissen ausweichen, ohne daß Beschädigungen; zu befürchten
sind.
Claims (5)
1. Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug für BodenbearbeitungsmascM-nen,
dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der um die Fräswelle gewundenen Feder an !einem an der Fräswelle befestigten
Arm, das andere Ende unter Vermittlung eines exzentrisch zur Fräswelle gelagerten
Drehteiles an einem zweiten an der Fräswelle befestigten Arm fest eingespannt ist, wobei dieser Drehteil mit
dem Werkzeughaken verbunden ist.
2. Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug für Bodenbearbeitungsmaschinen
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughaken unter
Vermittlung eines Lenkers mit dem Drehteil
verbunden ist und sich gegen 'eine auf
der Fräswelle befestigte Bahn abstützt, auf der er beim Zurückweichen abrollen kann.
3. Umlaufendes, federnd. angeordnetes Werkzeug für Bodenbearbeitungsmaschinen
nach Anspruch. 1 und 2, gekennzeichnet
durch leine federnde Scheibe (15), die
an dem Werkzeugträger befestigt !und von
außen gegen den Arbeitshaken gepreßt wird.
4. Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzieug für Bodenbearbeitungsmaschinen
nach Anspruch. 3, dadurch, gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Scheibe
,(15) so groß gehalten ist, daß die Spitze des Werkzeughakens in ihrer äußersten
Rückwärtsstellung hinter den Umfang der
Scheibe zurückweichen kann.
5. Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug für BodenbearbeitungsmascM-nen
nach Ansprach. 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (15) an
dem Umfang zugescharrt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
GEDRUCKT IN DBtt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES78333D DE469752C (de) | 1927-02-10 | 1927-02-10 | Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES78333D DE469752C (de) | 1927-02-10 | 1927-02-10 | Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE469752C true DE469752C (de) | 1928-12-27 |
Family
ID=7507393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES78333D Expired DE469752C (de) | 1927-02-10 | 1927-02-10 | Umlaufendes, federnd angeordnetes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE469752C (de) |
-
1927
- 1927-02-10 DE DES78333D patent/DE469752C/de not_active Expired
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