DE469728C - Korsett - Google Patents

Korsett

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DE469728C
DE469728C DEL69122D DEL0069122D DE469728C DE 469728 C DE469728 C DE 469728C DE L69122 D DEL69122 D DE L69122D DE L0069122 D DEL0069122 D DE L0069122D DE 469728 C DE469728 C DE 469728C
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Germany
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corset
straps
parts
upper edge
attached
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Expired
Application number
DEL69122D
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Lobbenberg & Blumenau
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Lobbenberg & Blumenau
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C1/00Corsets or girdles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Korsett Die Erfindung verfolgt die Aufgabe, die Übelstände zu vermeiden, welche sich beim Gebrauch der jetzt üblichen, mit ihrem Oberrande in der Magengegend abschließenden Korsette insofern zeigen, als durch das beim Niedersetzen und Beügen des Leibes unvermeidliche Aufwärtsdrängen der Baucheingeweide eine oft unbequeme Anspannung des Knrsei-ts in der Magengegend hervorgebracht wird, während bei für diesen Fall passender Bemessung der Korsettweite beim Stehen infolge des dabei eintretenden Absinkens der Baucheingeweide die Anspannung des oberen Korsettrandes sich so lockert, daß er vermöge der Steifigkeit seiner Schließen und Stäbe über dem Magen sichtbar vom Körper absteht.
  • Man hat vorgeschlagen, diesen Mangel durch Anbringen eines aus Gummiwebstoff bestehenden Außengurts zu beheben, welcher mit einem Ende dauernd, mit dem anderen lösbar an den Korsetteilen befestigt, längs des Oberrandes über den mittleren Schluß des Korsetts gespannt werden soll. Die sich hierbei ergebende Überdeckung der steifen Korsettstäbe durch den dicken Gummiwebstoff trägt aber meist so stark auf, daß dadurch der Zweck der Einrichtung verfehlt wird, zumal die einseitige, lösbare Hakenbefestigung leicht die Bildung von Längsfalten in dessen Gurtkörper veranlaßt. Auch kann der vorn durchgehende Gurtkörper leicht nach oben vom Korsettrand mehr oder weniger abgleiten und sich dann durch Bildung von Falten und Wülsten außen bemerkbar machen.
  • Statt eines solchen, mit besonderem Seitenschluß versehenen, vorn durchgehenden Gurtbandes werden, um diese Mängel zu vermeiden, nach der Erfindung zwei gesonderte, dehnbare Verdopplungsgurte zu beiden Seiten des mittleren Korsettv erschlusses in der Magengegend so angebracht, daß ihre Endränder einerseits an den versteiften vorderen Schließrändern, anderseits an den Seitenteilen unlösbar befestigt sind. Hierdurch wird bei zweckentsprechender Wirksamkeit die Anordnung dieser elastischen Hilfsgurte unauffällig. Außerdem ist die Handhabung wegen Wegfalls des besonderen Seitenschlusses und der Verschiebungsmöglichkeit bequemer als die des vorn ungeteilten, elastischen Verdopplungsgurts.
  • Auf der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine- - schaubildliche Ansicht des Korsetts gemäß der ersten Ausführungsform in Gebrauchsstellung bei stehender Körperhaltung, -Abb. z eine entsprechende Ansicht des-Oberteils des Korsetts mit der Lage der Teile des Korsettoberrandes, welche diese auf dem sitzenden oder gebeugten Körper einnehmen, und Abb. 3 eine zweite Ausführungsform des Korsetts gemäß der ersten Ausführungs-Ansicht. Das in Abb. i dargestellte Korsett gemäß der ersten Ausführungsform ist mit, einer Rückenschnürung i und einem lösbaren Vorderverschluß mit Schließleisten 2 versehen. Die Rücken- und Seitenteile 3, q. sowie die aus je zwei oben und unten winklig zugeschnittenen Längsbahnen 5, 6 zusammengesetzten Vorderteile bestehen in der Hauptsache aus undehnbarem Webstoff, welcher nur in der Oberschenkelgegend und unter Umständen auch am Oberrand der Rückenteile mit mehr oder weniger ausgedehnten, in bekannter Weise aus, Gummiwebstoff bestehenden Einsätzen ? versehen sein kann. An der Innenseite des Korsetts sind gemäß der Erfindung nahe dem oberen Rande in dessen vorderem Teil elastische Spanngurte 8 angebracht, welche ganz oder teilweise aus Gummiwebstoff bestehen und vorzugsweise in der Mitte der Seitenteile bei g und io mit den die versteifenden Schließstäbe enthaltenden Schließleisten 2 fest verbunden sind. Die Länge der Spanngurte im ungespannten Zustande .ist dabei erheblich geringer bemessen als .der entsprechende Umfangsrandteil der durch diese Gurte verdoppelten Vorder- und Seitenteile des Korsettkörpers, und zwar so, daß die Gurte beim Anlegen des Korsetts im Stehen und bei zweckentsprechendem Anziehen der Rücken,schnürung eine gewisse Anspannung erhalten können, ohne daß die vor ihren Gurten liegenden Webstoffteile angespannt werden, wie an der in Abb. i angedeuteten Faltenbildung des Korsetts ersichtlich ist.
  • Werden durch Niedersetzen oder sonstige Beugungen des Körpers die Eingeweide der Trägerin nach oben gedrängt, so daß der Körperumfang in der Magengegend vergrößert wird, so können die Spanngurte vermöge ihrer Dehnbarkeit dieser Anspannung unter kaum fühlbarerVergrößerung des Oberflächendrucks nachgeben, bis die äußeren Webstoffteile des Korsetts ihre volle Anspannung erreicht haben, wie in Abb. 2 angedeutet ist. Diese wird beim Gebrauch so bemessen, daß bei den in Betracht kommenden Beugungsbewegungen des Körpers sich keine Unbequemlichkeiten ergeben. In stehender Haltung reicht dann die elastische Zugwirkung der Spanngurte aus, um das Abstehen der versteiften Mittelteile des Korsetts von der Körperoberfläche zu verhüten. Auch wirkt der seitliche Druck,der Spanngurte der mit dem Sinken der Eingeweide verbundenen Abflachung in der -Magengegend im gleichen Sinne entgegen. Das zur Hervorbringung der gewünschten Wirkungen erforderliche Maß der Dehnung und Spannkräfte kann dadurch beeinflußt werden, daß die Spanngurte, wie bei i i ersichtlich ist, an ihren Außenseiten ,teilweise aus festem Webstoff bestehen.
  • Bei der in Abb.3 dargestellten zweiten Ausführungsform des Korsetts sind die Spanngurte 8 an der Außenseite des Korsettoberrandes in ähnlicher Weise angebracht wie bei der Einrichtung nach Abb. i an der Innenseite. Diese Gurte überdecken hierbei, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, die oberen Enden der Zwischenversteifungsstäbe i2, welche sie bei stehender Körperhaltung unter Bildung entsprechender Zwischenfalten durch ihre Anspannung an den Körper angedrückt halten.
  • Die Spanngurte können zweckentsprechend auch bei solchen Korsetten benutzt werden, die mit seitlicher Anordnung des Korsettverschlusses und mit ununterbrochen durchgehendem Vorderteil versehen sind. Auch in diesem Falle können die Gurte, wenn sie innen angebracht sind, am mittleren Teile des Korsetts befestigt sein. Bei äußerer Anordnung des Gurtes kann man diesen auch lose durchgehend ausbilden, besonders wenn durch Haken oder andere Hilfsmittel dem Abgleiten der Gurte nach oben entgegengewirkt wird. Die Gurte können an einem Ende zwecks Ermöglichung des Nachspannens auch lösbar mit dem Korsett verbunden sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Korsett, dessen oberer, in der -Magengegend liegender Randteil seiner aus umdehnbarem Webstoff bestehenden Vorderteile durch einen kürzeren, aus elastisch dehnbarem Gümmiwebstöff bestehenden Spanngurt verdoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanngurt in der Mitte geteilt ist und seine beiden Hälften beiderseits der vorderen, versteiften Schließränder ebenso seine äußeren Enden an den Seitenteilen des Korsetts unlösbar mit dem undehnbaren Korsettkörper verbunden sind.
  2. 2. Korsett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die elastischen Spanngurte an der Innenseite der Korsettvorderbahnen angebracht sind.
DEL69122D 1927-07-06 1927-07-06 Korsett Expired DE469728C (de)

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DE469728C true DE469728C (de) 1928-12-20

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