DE469359C - Verstellbares Hochsprunggeraet - Google Patents

Verstellbares Hochsprunggeraet

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DE469359C
DE469359C DEW76742D DEW0076742D DE469359C DE 469359 C DE469359 C DE 469359C DE W76742 D DEW76742 D DE W76742D DE W0076742 D DEW0076742 D DE W0076742D DE 469359 C DE469359 C DE 469359C
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Germany
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jump
adjustable high
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high jump
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Expired
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DEW76742D
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GUSTAV WINKELMANN
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GUSTAV WINKELMANN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B5/00Apparatus for jumping
    • A63B5/02High-jumping posts

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

  • Verstellbares Hochsprunggerät Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. August 1927 ab -Die Erfindung bezieht sich auf ein verstellbares Hochsprunggerät, welches sich von den bisher gebräuchlichen Sprunggeräten dadurch unterscheidet, daß bei demselben keine Sprungschnur, sondern ein federnder Sprungstab verwendet wird. Bei den gebräuchlichsten Sprunggeräten wird eine Schnur, die mit ihren beiden Enden auf Stützständern ruht, und mit deren Hilfe die jeweilig gewünschte Sprunghöhe eingestellt werden kann, verwendet. Berührt der Turner beim Springen die Sprungschnur, so fällt diese von den Stützständern herab. Diese Sicherheitsmaßnahme ist nötig, um Unglücksfälle zu verhindern.
  • Bei dem nachstehend beschriebenen Hochsprunggerät, bei welchem die Schnur fortfällt, kommt eine neuartige Sicherung zur Verhütung von Unglücksfällen zur Anwendung. In letzter Zeit ist eine ähnliche wie die beschriebene Erfindung bekannt geworden. Sie hat aber den Nachteil, daß der an Stelle der Sprungleine tretende Sprungstab nur aus einem federnden Bügel besteht, der infolge der Krümmung eine genaue Kontrolle der erreichten Sprunghöhe nicht zuläßt.
  • Der gekrümmte Sprungstab wird bei dem genannten Sprunggerät auf der einen Seite in einer Hohlkehle und auf der anderen Seite in Löcher der Sprungleiste gespannt. Da die Hohlkehle aber feststeht (a), kann die gewünschte höhere Sprunghöhe nur dadurch erreicht werden, daß der Sprungstab in ein Loch der Sprungleiste gesteckt wird, das dem Mittelpunkte der Sprungleiste näher liegt. ' Das hat aber den Nachteil, daß der höchste Punkt des Sprungstabes nach der Seite der Hohlkehle zu verschoben wird und dadurch auch der Anlaufweg nach dieser Seite verlegt werden muß.
  • In der vorliegenden Erfindung sind die angeführten Mängel beseitigt. Abb.. i stellt das verstellbare Hochsprunggerät in der Seitenansicht, Abb. 2 in der Draufsicht dar: Abb. 3 zeigt die verschiebbare Hohlkehle in der Seitenansicht.
  • Das verstellbare Hochsprunggerät, Abb. i bis 3, stellt eine Sprungleiste a und einen federnden Sprungstab b in Trapezforin dar. Der federnde Sprungstab hat nach der Einspannung in die Hohlkehle c und in die Sprungleiste a die Form eines .Trapezes. Dadurch wird eine waagerechte Sprunghöhe erzielt, an der sich jeder Sprung genau feststellen läßt. Der Sprungstab b besteht aus drei einzelnen Stäben, die durch einen starken Gummischlauch d fest miteinander verbunden sind.
  • An Stelle des Gummischlauches kann auch jedes andere elastische Material, wie Spiraldraht. Panzerkabel o. dgl., Verwendung finden. Diese elastische Verbindung der einzelnen Stäbe des Sprungstabes hat zur Folge, daß der Sprungstab b sich. nach dein Einsetzen in die Hohlkehle c und in die Löcher e der Sprungleiste selbst festklemmt und somit feststeht. Nach dem Auslösen desselben streckt sich der Stab wieder. Bei Herstellung einer gewünschten Sprunghöhe wird der federnde Sprungstab b finit dem einen Ende in die Hohlkehle c, mit dem anderen Ende in eines der Löcher e der Sprungleiste a gesteckt. Soll eine größere Sprunghöhe hergestellt werden, so wird abwechselnd der Stab b und die bewegliche Hohlkehle c nach der Mitte zu in die dafür vorgesehenen Löcher ,verschoben. Durch dieses abwechselnde Verstellen des Sprungstabes und -der Hohlkehle auf der Sprungleiste a wird erreicht, daß die Mitte des Sprungstabes stets vor der Anlaufbahn liegenbleibt, letztere also nicht verändert zu werden braucht.
  • Um Unglücksfälle, wie z. B. Stürze, beim Springen zu verhüten, ist es erforderlich, daß sich, sobald der Springer den Sprungstab b berührt, dieser sofort auslöst. Dieses wird dadurch erreicht, daß die Hohlkehle und die Löcher e möglichst flach gehalten sind, so daß der Stab b sofort herausschwingen kann.
  • Eine Verletzung des Springers ist dadurch vollkommen ausgeschlossen.- Zur Feststellung der jeweiligen Sprunghöhe wird dem Gerät ein Meßstab von etwa 2 m Länge mit Zentimetereinteilung beigegeben. Ein Umkippen des Gerätes wird durch die Querstrebe g verhindert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstellbares Hochsprunggerät, dadurch gekennzeichnet, daß in eine mit einer Querstrebe (g) versehenen Sprungleiste (a) ein federnder, die Sprunghöhe bestimmender Sprungstab (b) in Trapezform so eingeklemmt ist, daß er sich, sobald ihn ein Turner berührt, aus seinen Stützpunkten löst und entspannt.
  2. 2. Verstellbares Hochsprunggerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspannen des Sprungstabes einesteils in die bewegliche Hohlkehle (c), andernteils in die Löcher (e) der Sprungleiste (a) erfolgt.
  3. 3. Verstellbares .Hochsprunggerät nach Anspruch i und- 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkehle (c) auf der Sprungleiste (a) verschoben werden kann. q.. Verstellbares Hochsprunggerät nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Sprungstab (b) bei der Spannung eine Trapezform ergibt, die eine waagerechte Sprunglinie darstellt,
DEW76742D 1927-08-02 1927-08-02 Verstellbares Hochsprunggeraet Expired DE469359C (de)

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