DE514583C - Handschuhwendevorrichtung mit zwei gegeneinander beweglichen Stabkoerpern - Google Patents

Handschuhwendevorrichtung mit zwei gegeneinander beweglichen Stabkoerpern

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DE514583C
DE514583C DEL75368D DEL0075368D DE514583C DE 514583 C DE514583 C DE 514583C DE L75368 D DEL75368 D DE L75368D DE L0075368 D DEL0075368 D DE L0075368D DE 514583 C DE514583 C DE 514583C
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rod
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DEL75368D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D19/00Gloves
    • A41D19/04Appliances for making gloves; Measuring devices for glove-making
    • A41D19/043Glove-turning machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

  • Handschuhwendevorrichtung mit zwei gegeneinander beweglichen Stabkörpern Es sind bereits Handschuhwendevorrichtungen mit zwei gegeneinander beweglichen Stabkörpern bekannt, bei denen der Handschuh zunächst über die Stäbe des einen Stabkörpers gestreift und dann von Hand über die Stäbe des anderen Stabkörpers hinweggezogen wird, nachdem beide Stabkörper gegeneinander bewegt wurden. Man hat auch bei diesen Vorrichtungen die Stäbe des einen Körpers den Längen der Fingerlinge der zu wendenden Handschuhe angepaßt. Das Arbeiten mit diesen Vorrichtungen ist aber mitunter sehr zeitraubend. Das liegt im wesentlichen daran, daß bei den bekannten Vorrichtungen die Fingerkuppen des Handschuhes während des Überstreifens keinen genügenden Halt haben, da entweder die zusammenarbeitenden Stäbe der beiden Stabkörper überhaupt nicht oder bei anderen Ausführungen nur federnd gegeneinanderstoßen. Die Mängel dieser Vorrichtungen sollen gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die Stäbe der beiden Stabkörper mit ihren freien Enden in der Arbeitsstellung unnachgiebig gegeneinanderstoßen. Zwecks leichteren Überstreifens werden die Stäbe strahlenförmig, ähnlich etwa gespreizten Fingern, angeordnet. Hierdurch sind die Fingerkuppen des Handschuhes etwas voneinander entfernt, so daß genügend Zwischenraum zum Durchtritt des Handschuhes bei der Wendebewegung frei bleibt. Damit die Fingerkuppen des Handschuhes zwischen den unnachgiebig gegeneinanderstoßenden Stabenden sicher gehalten werden, sind die Stäbe des einen Stabkörpers an ihren Enden mit Pfannen versehen, in die halbkugelige Köpfe der Stäbe des anderen Stabkörpers eingreifen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; es zeigt Abb. r eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung. An eine Tischklammer a schließt sich unten ein U-förmig gebogenes Rohr b an, dessen nach vorn aufwärts gerichteter Schenkel einen Kopf c trägt, in welchem einzelne Stäbe d eingesetzt sind, die in ihrer Länge den Fingern einer normalen Hand entsprechen.
  • An dem oberen Teil der Tischklammer a ist ebenfalls ein U-förmig gebogenes Rohr e, jedoch um ein Gelenk f schwenkbar, angeordnet, so daß es aus der in Abb. 2 in ausgezogenen Linien gezeichneten in die in strichpunktierten Linien dargestellte Lage zurückgeklappt werden kann. Der freie Schenkel des Rohres e trägt ebenfalls einen Kopf g, in welchem Stäbe h befestigt sind, deren Länge und Stellung so gewählt ist, daß sie bei eingeschwenktem Bügel e gegen die freien Enden der unteren Stäbe d stoßen. Die Enden der Stäbe d sind nach oben halbkugelig gewölbt, diejenigen der Stäbe la weisen entsprechende hohlkugelige Pfannen auf, oder umgekehrt.
  • Zum Gebrauch der Vorrichtung wird der obere Bügel e zunächst in die strichpunktierte Stellung nach Abb.2 zurückgelegt, und es wird dann der genähte Handschuh mit seinen Fingerlingen über die Stäbe lt gestreift. Alsdann wird der Bügel e gegen den unteren hin bewegt. Es findet dann, wie besonders aus Abb. z ersichtlich, eine Art Kupplung zwischen den oberen Stäben h und den unteren Stäben d statt, wobei an den Kuppelstellen die Fingerkuppen des Handschuhes festgehalten werden. Streift man nunmehr den Handschuh von den oberen Stäben h. auf die unteren Stäbe d herab, so erfolgt seine Umwendung.
  • Außer den im Zeichnungsbeispiel angegebenen je vier Stäben für die Fingerlinge kann natürlich auch noch ein weiteres Stabpaar für den Däumling Benutzung finden, wenngleich es hierauf nicht besonders ankommt, weil der Däumling in der Regel erst nach dem Wenden des soweit fertigen Handschuhes von Hand aufgesetzt wird.
  • Für die neue Vorrichtung ist es natürlich nicht Bedingung, daß der eine Teil klappbar angeordnet ist, die gegeneinander zu bewegenden Teile lassen sich beispielsweise auch so ausbilden, daß sie wie die Teile einer Posaune gegeneinander bewegt werden können. Ob dabei der untere oder obere Teil bewegt wird, ist ohne Bedeutung.
  • Wie die Vorrichtung in ihren Einzelheiten beschaffen oder ausgebildet wird, ist für den Erfindungsgedanken naturgemäß unerheblich. So kann statt der gezeichneten Tischklammer auch ein selbständiger Ständer Anwendung finden, ebenso ist es natürlich nicht notwendig, daß die Bügel aus Rohrkörpern bestehen, die Einzelheiten können in ganz beliebiger Weise durchgebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handschuhwendevorr ichtung mit zwei gegeneinander beweglichen Stabkörpern, bei der die Stäbe des einen Körpers den Längen der Fingerlinge entsprechen, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stäbe (la) des anderen Stabkörpers (g) mit ihren freien Enden in der Arbeitsstellung gegen die Stabenden des Stabkörpers (c) unnachgiebig stützen, strahlenförmig angeordnet und an ihren Enden mit Pfannen versehen sind, in die halbkugelige Köpfe der Stäbe (d) greifen.
DEL75368D 1929-06-14 1929-06-14 Handschuhwendevorrichtung mit zwei gegeneinander beweglichen Stabkoerpern Expired DE514583C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4098440A (en) * 1977-03-21 1978-07-04 Fashion Services, Inc. Collar point former

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