DE46757C - Maschine zum Ausschneiden von Cigarrendeckblättern und anderen Blattformen - Google Patents
Maschine zum Ausschneiden von Cigarrendeckblättern und anderen BlattformenInfo
- Publication number
- DE46757C DE46757C DENDAT46757D DE46757DA DE46757C DE 46757 C DE46757 C DE 46757C DE NDAT46757 D DENDAT46757 D DE NDAT46757D DE 46757D A DE46757D A DE 46757DA DE 46757 C DE46757 C DE 46757C
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- DE
- Germany
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- pressure
- cutting edge
- machine
- cutting
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/04—Devices for cutting cigar binders or wrappers
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 79: Tabak.
Die bekannten Maschinen zum Ausschneiden von Cigarrendeckblättern u. dergl. bestehen im
wesentlichen aus einer eine Schneidkante tragenden, den Umrissen der auszuschneidenden
Blätter entsprechenden Schnittform und aus waagrechten Druckrollen, die sich mit nachgiebigem
Druck auf das Blatt legen, wenn dieses mit der Schnittform unter -die Rollen
vorbewegt wird. Ein Uebelstand dieser Anordnung von waagrechten Druckrollen liegt
nun darin, dafs sie durch ihren auf die Schneidkante senkrecht gerichteten Druck nicht nur
die Schneidkante der Schnittform bald stumpf machen, sondern auch selbst stark eingeritzt
und bald unbrauchbar werden.
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes werden nach vorliegender Erfindung die Druckrollen
solcher Maschinen so angeordnet, dafs sie auf die Schneidkante der Schniftform keinen senkrechten
Druck ausüben, der Druck vielmehr derart schräg gerichtet ist, dafs das Blatt zwar
noch leicht durchschnitten wird, zugleich aber auch die Schnittform scharf erhalten bezw.
nachgeschärft wird. ■ ,
Auf beiliegender Zeichnung ist eine solche Maschine in Fig. 1 im Grundrifs und in Fig. 2
im Querschnitt nach Linie c-c, Fig. 1, dargestellt.
Die Schnittform A wird der auszuschneidenden Blattform entsprechend gestaltet; fürCigarrendeckblätter
erhält dieselbe am 'besten die in Fig. ι gezeigte Gestalt. Die Schnittform könnte
auch, statt im Innern hohl und durch eine Wand vom Querschnitt einer Messerklinge begrenzt
zu sein, wie dargestellt, aus einem massiven Stück mit scharfen Kanten von der erforderlichen Gestalt bestehen. Um einer
solchen Schnittform eine Hin- und Herbewegung ertheilen zu können, ist dieselbe auf
einem in einer Führung der Grundplatte D verschiebbaren Block B angeordnet.
Die Achsen α der beiden (am besten con-,
caven) Rollen E, die auf der Schneidkante der Schnittform A aufliegen, stehen schräg und
sitzen an Naben, die adf Zapfen b des Halters F drehbar sind. Dieser wird von der Grundplatte
D getragen und erstreckt sich in Gestalt eines rechten Winkels über die Schnittform A,
Fig. 2. Die. Rollen E sind auf- und abbeweglich und sollen auf die Schneidkante der
Schnittform A bezw. auf das daraufliegende Blatt einen gewissen Druck ausüben. Von den
Naben der Achsen b führen zu diesem Zwecke unter etwa rechtem Winkel zu diesen Arme d
ab, an welche mit dem Halter F verbundene Federn e angreifen, welche die Arme d niederzuziehen
streben und dadurch die Rollen E auf die Schneidkante der Form bezw. auf das
daraufliegende Blatt drücken. Um diesen Ausschlag der Arme bezw. den Druck auf die
Form A einstellen zu können, sind am Halter F Anschlagplatten f drehbar, gegen deren abgeschrägte
Enden, Fig. 1, die Arme d treffen. Durch Schrauben h, welche durch Schlitze g
der Platten/" führen und in den Halter E eingeschraubt
sind, wird die Stellung der Platten gesichert und man kann den Druck der Rollen E
auf die Schnittform A leicht dadurch regeln,
dafs man die Platten f um ihre Zapfen i dreht und dadurch verschiedene Stellen ihrer schrägen
Enden den Armen d gegenüber einstellt. Man könnte indessen auch die Platte durch Längsverschiebung
einstellbar machen und dann die schrägen Enden derselben entbehren.
Ist das zu schneidende Blatt ein Deckblatt für eine Cigarre, so feuchtet man dasselbe
vorher am besten passend an, legt es auf die Schnittform und schiebt die das Blatt tragende
Schnittform A unter die Rollen I? vor oder verschiebt die Rollen über die Schnittform,
wobei das Blatt unter dem Druck der Rollen entsprechend dem Umrifs der Schnittform ausgeschnitten
wird.
Hervorzuheben ist besonders, dafs die Druckrollen E keinen senkrecht auf die Schneidkante
der Schnittform gerichteten Druck ausüben, der Druck ist vielmehr schräg derart gerichtet,
dafs das Blatt zwar noch leicht durchschnitten, gleichzeitig aber auch die Schneidkante scharf
erhalten bezw. nachgeschärft wird. Man kann mit einer derart eingerichteten Maschine anhaltend
arbeiten, ohne dafs es einer Schärfung der Schnittform auf andere als die dargestellte
und beschriebene Weise bedarf.
Statt zweier Rollen könnte man auch nur eine anwenden. Man hat in diesem Falle die
Schnittform mit dem Blatt unter die Rolle, oder auch umgekehrt die Rolle über das Blatt
und die Schnittform fortzuschieben, dann eine Drehung auszuführen und den betreffenden
Theil zurückzuziehen, um ihn wieder an die alte Stelle zu bringen. Bei dieser Rückbewegung
liegt die Rolle auf der entgegengesetzten Kante der Schnittform auf und eine Seite des
Blattes wird nach der anderen ausgeschnitten.
Claims (2)
1. Eine Maschine zum Ausschneiden von Cigarrendeckblättern und anderen Blattformen,
bei welcher eine oder mehrere Druckrollen (E) in Bezug auf die Schneidkante
der Schnittform (A) derart schräg angeordnet sind, dafs sie auf die Schneidkante
der letzteren einen schrägen Druck ausüben und das daraufliegende Blatt zwar noch leicht durchschneiden, zugleich aber
auch die Schneidkante der Form scharf erhalten bezw. nachschärfen.
2. Bei der zu i. bezeichneten Maschine:
a) die nachgiebige Verbindung der um Zapfen (b) schwingenden schrägen
Achsen (a) der Druckrollen (E) mit dem Gestell durch die Arme (d) und
Federn (e) und die Anordnung der stellbaren Platten (f) zur Regelung des
Ausschlages der Arme;
b) die Führung des die Schnittform (A) tragenden Blockes (B) in der Grundplatte
(D) und die Anordnung des die Rollenachsen tragenden winkelförmigen Halters (F) an der letzteren.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46757C true DE46757C (de) |
Family
ID=321841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46757D Expired - Lifetime DE46757C (de) | Maschine zum Ausschneiden von Cigarrendeckblättern und anderen Blattformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46757C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196106B (de) * | 1962-02-21 | 1965-07-01 | Tabak & Ind Masch | Vorrichtung zum Ausschneiden von Zigarrendeckblaettern |
| EP0045361A1 (de) * | 1980-08-04 | 1982-02-10 | Burger Söhne AG Burg | Verfahren und Maschine zum Schneiden von Umblättern oder Deckblättern aus Tabakblättern |
-
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- DE DENDAT46757D patent/DE46757C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196106B (de) * | 1962-02-21 | 1965-07-01 | Tabak & Ind Masch | Vorrichtung zum Ausschneiden von Zigarrendeckblaettern |
| EP0045361A1 (de) * | 1980-08-04 | 1982-02-10 | Burger Söhne AG Burg | Verfahren und Maschine zum Schneiden von Umblättern oder Deckblättern aus Tabakblättern |
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