DE46740C - Elektrische Sonde - Google Patents

Elektrische Sonde

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DE46740C
DE46740C DENDAT46740D DE46740DA DE46740C DE 46740 C DE46740 C DE 46740C DE NDAT46740 D DENDAT46740 D DE NDAT46740D DE 46740D A DE46740D A DE 46740DA DE 46740 C DE46740 C DE 46740C
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Germany
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mercury
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46740D
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English (en)
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P. VlGIL it» Mexico-Mexico, 4 Providencid St., und Dr. J. N-REVUELTAS in Mexico-Mexico, 21 Chavarria St
Publication of DE46740C publication Critical patent/DE46740C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/008Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal measuring depth of open water

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  • Remote Sensing (AREA)
  • Artificial Fish Reefs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
PEDRO VIGIL in MEXICO und Dr. JUAN N. REVUELTAS in MEXICO.
Elektrische Sonde.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1888 ab.
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine elektrische Sonde, welche, unterhalb des Schiffes herabhängend, beim Streifen über ein Riff oder eine Untiefe durch ihr Neigen einen elektrischen Contact hervorruft, infolge dessen ein Meldeapparat an Bord des Schiffes ertönt.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt einen Längenschnitt durch die elektrische Sonde,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Deckel derselben quer zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht von oben und
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie X-X, Fig. i, dar.
Das Wesen der Erfindung liegt in der Anordnung eines Rohres aus nicht leitendem Material im Innern einer Sonde, welches Rohr oben und unten durch Contactstellen einer elektrischen Leitung abgeschlossen und zum Theil mit Quecksilber angefüllt ist, so dafs beim Neigen der Sonde, welches eintritt, wenn das Schiff über ein Riff oder eine Untiefe fährt, das Quecksilber im Innern der Rohre die beiden Contactstellen verbindet und damit den elektrischen Strom schliefst.
Das Gefäfs A, welches den Körper der Sonde bildet und vortheilhaft in Cylinderform ausgeführt wird, besitzt einen geraden Boden a, welcher innen mit einem Holzdeckel b versehen ist, der im Centrum ausgeschnitten ist, um die Platte c aufzunehmen. In letztere wird das untere Ende des Rohres B eingesetzt. Das Rohr B ist aus nicht leitendem Material, vorzugsweise aus Glas hergestellt und wird an seinem oberen und unteren Ende durch Scheiben d d1 aus leitendem Material abgeschlossen. Das Innere des Rohres B ist ungefähr zur Hälfte mit Quecksilber, e angefüllt. Im inneren, oberen Theil des Gefäfses A sind Winkel f befestigt, welche die Platte g tragen; letztere ist mit einem metallischen Aufsatz h versehen, welcher die elastische Packung i für das Rohr B enthält. Durch die elastische Packung i wird das obere und untere Ende des Rohres quecksilberdicht abgeschlossen. Der ringförmige Raum zwischen dem Rohr B und dem Gefäfs A ist mit Schrot j angefüllt, um der Sonde die erforderliche Schwere zu geben. Auf der oberen Fläche der Platte g ist die Kappe k befestigt, durch deren centrische Oeffnung das Kabel C hindurchgreift. Letzteres bildet an seinem unteren Ende eine Schleife und. ist mittelst durchgesteckten Zapfens I an der Kappe k befestigt. Der Leitungsdraht m des Kabels C ist mit der oberen Contactscheibe d und der Leitungsdraht η mit der unteren Contactscheibe dl an dem Ende des Rohres B verbunden. Auf der Platte g liegt der Packungsring ο von Gummi oder anderem elastischen Material, und über demselben ist das konische Kopfstück D, das am Rande zur Aufnahme des Packungsringes 0 etwas ausgedreht ist, mittelst Schrauben q festgeschraubt. Das Kopfstück D ist centrisch konisch ausgedreht und mit einem das Kabel umschliefsenden Packungsstück ρ ausgefüttert. Das Kabel C ist mit einer
Batterie und einem Läutewerk verbunden, welche an Bord des Schiffes angeordnet sind. Die Sonde wird unterhalb des Schiffsbodens in beliebig einstellbarer Entfernung vom Schiffsboden aufgehängt und hängt senkrecht herab. Schleift sie nun über Riffe oder eine Untiefe, so neigt sie sich. Hierdurch berührt das Quecksilber im Innern des Rohres B beide Contactscheiben d und d1 und stellt die elektrische Leitung zwischen den zwei Drähten her. Infolge dessen setzt sich das Läutewerk an Bord des Schiffes zur Warnung des Wachpersonals in Thätigkeit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sonde für Schiffe zur Alarmirung von Untiefen, Riffen u. dergl., gekennzeichnet durch das Rohr B aus nicht leitendem Material im Innern eines beschwerten Sondenkörpers A, welches mit den Contactscheiben d und dl abgeschlossen und theilweise mit Quecksilber oder anderem leitenden flüssigen Material angefüllt ist, so dafs beim Neigen der Sonde infolge Fahrens über Untiefen ein Contact zwischen den Scheiben d und d1 hergestellt wird, welcher durch elektrische Kabel ein Läutewerk an Schiffsbord in Thätigkeit setzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46740D Elektrische Sonde Expired - Lifetime DE46740C (de)

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