DE467242C - Stuhl - Google Patents

Stuhl

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DE467242C
DE467242C DER72096D DER0072096D DE467242C DE 467242 C DE467242 C DE 467242C DE R72096 D DER72096 D DE R72096D DE R0072096 D DER0072096 D DE R0072096D DE 467242 C DE467242 C DE 467242C
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DE
Germany
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chair
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strips
support
backrest
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DER72096D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/02Rocking chairs
    • A47C3/021Rocking chairs having elastic frames
    • A47C3/023Rocking chairs having elastic frames made of tubular material

Landscapes

  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Die übliche Stuhlgestaltung in der althergebrachten Form mit vier Beinen bedingt eine gewisse Starrheit des Sitzes und damit auch eine verhältnismäßig steife und unbequeme Sitzweise.- Es ist deshalb versucht worden, einen bequemeren Sitz dadurch zu schaffen, daß die zum Tragen der Sitzfläche dienenden Leisten mit den auf dem Boden ruhenden Auflageleisten durch eine anderthalbgängige Schraubenfeder verbunden sind, die mit den Auflage- und Sitzrahmenleisten sowie auch einer Rückenlehne aus einem Rohrstrang gebogen sind. Das ergibt aber einmal wieder eine zu weiche Federung, dann aber auch eine umständliche und teure Herstellungsweise, weil sich solche Schraubenfedern aus dem Rohrstrang nicht mehr kalt biegen lassen. Das Rohr muß vielmehr erhitzt werden und bedarf zur Biegung der
ao Schraubenfeder besonderer Einrichtungen mit nachfolgendem Härten. Da sich auf einem Teil des Umfangs der Schraubenfeder zwei Gänge dicht berühren, so kann hier leicht eine Verletzung der Hände durch Einklemmen und Quetschen zwischen den Federwindungen erfolgen und auch ein Zerreißen der Kleider eintreten. Diese Gefahr wächst mit der Belastung solcher Stühle, so daß sie z. B. in Kindern zugänglichen Räumen nicht aufgestellt werden können.
Im Gegensatz zu dieser mehrgängigen Federung gemäß der Erfindung für die Verbindung der Sitzrahmenleisten mit den Auflageleisten ist nur ein einfacher, unmittelbar aus den Leisten übergehender Federbogen von ungefähr Halbkreisform verwendet. Wie sich erwiesen hat, ist die damit erzielte Federung zur Erzielung eines zwar genügend widerstandsfähigen, dennoch aber weichen Sitzes völlig ausreichend. Eine solche halbgängige Feder läßt sieh auch aus dem Rohrstrang kalt biegen unter einfacher Verwendung einer Schablone, so daß auch die Herstellungsweise die denkbar einfachste ist. Es fehlt auch jede Gefahrstelle, weil sich berührende Federgänge nicht vorhanden sind. Der Stuhl erhält außerdem ein gefälligeres Aussehen als mit mehrgängiger Federung. LTm den Stuhl mit Armlehnen auszurüsten, können diese, in Bügelform ebenfalls aus einem Rohrstrang hergestellt, die Rückenlehne mit den Federbügeln verbinden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines solchen Stuhles in Abb. 1 und 2 schaubildlich dargestellt.
Der Stuhl besteht nach Abb. 1 aus einem vorteilhaft in einem Linienzug gebogenen Traggerüst, und zwar den Auflageleisten a, den die Vorderbeine bildenden Federbügeln b und den Sitzleisten c, an welche sich die Rükkenlehne d mit ihren Streben e anschließt. Die Auflageleisten α können frei auslaufen, haben jedoch der größeren Gefälligkeit wegen einen Quersteg f aus demselben Rohr als Verbindung.
Das Traggerüst wird zweckmäßig aus Stahlrohr geformt, jedoch könnte es auch aus Holz von ausreichender Festigkeit gebogen
oder zusammengesetzt sein, zumal da es nicht aus einem Stück zu bestehen braucht. Diese könnten mit einem besonders hergestellten Sitz, z.B. aus einer Platte, mit entsprechender Polsterung und mit Auflageleisten beliebiger Form, z. B. gleichfalls in Form einer Platte, vereinigt sein, während die Gestaltung der Rückenlehne ganz beliebig ist. Die Darstellung zeigt nur ein Ausführungsbeispiel einfächer Art. Als Sitz dient in diesem Fall eine um die Sitzleisten gespannte Bahn g, z.B.
aus Leder oder Stoff. Dasselbe gilt auch für die als Rückenlehne dienende Bespannung h.
Das Beispiel nach Abb. 2 zeigt noch Armlehnen, die in diesem Fall gleichfalls in einem Linienzug, z. B. aus Stahlrohr, gebogen sind. Die Armlehneni folgen zwecks Vereinigung mit dem Stuhlgerüst der Krümmung der Feder' ügel b und sind mit ihnen an geeigneter Stelle, z. B. nahe dem Boden bei k, etwa durch Schweißen vereinigt, während sie hinter der Rückenlehne durch einen Ouerstab 2 verbunden sind.

Claims (2)

Patentansprüche: -
1. Stuhl, bei dem die Sitzrahmenleisten mit ihren Auflageleisten durch aus demselben Rohrstrang gebogene Federn verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Verbindung aus einem einfachen (halbgängigen), unmittelbar aus jeder Auflageleiste (a) in die zugehörige •Sitzrahmenleiste (c) übergehenden (z. B. halbkreisförmigen) Federbogen (b) besteht.
2. Stuhl nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch bügeiförmige Armlehnen (i), die die Rückenlehne mit den Federbügeln (b) verbinden. .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DER72096D 1927-08-24 1927-08-24 Stuhl Expired DE467242C (de)

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DE467242C true DE467242C (de) 1928-10-22

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DER72096D Expired DE467242C (de) 1927-08-24 1927-08-24 Stuhl

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DE (1) DE467242C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0313825A1 (de) * 1987-10-28 1989-05-03 Axel Dipl.-Ing. Bruchhäuser Kragstuhl mit einem Stuhlgestell aus Stahlrohr
US7594700B2 (en) 1992-06-15 2009-09-29 Herman Miller, Inc. Contoured seating structure

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0313825A1 (de) * 1987-10-28 1989-05-03 Axel Dipl.-Ing. Bruchhäuser Kragstuhl mit einem Stuhlgestell aus Stahlrohr
US7594700B2 (en) 1992-06-15 2009-09-29 Herman Miller, Inc. Contoured seating structure

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