DE46687C - Auslösungsvorrichtung für Taschengalvanoskope - Google Patents

Auslösungsvorrichtung für Taschengalvanoskope

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DE46687C
DE46687C DENDAT46687D DE46687DA DE46687C DE 46687 C DE46687 C DE 46687C DE NDAT46687 D DENDAT46687 D DE NDAT46687D DE 46687D A DE46687D A DE 46687DA DE 46687 C DE46687 C DE 46687C
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Germany
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pocket
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DENDAT46687D
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L. Harkenfeld in Berlin SO., Manteuffelstr. 51. I
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft die Arretirung der Magnetnadel und die Einschaltung der Windungen eines Taschengalvanometers in Taschenuhrform.
Um diesen Apparat thunlichst handlich zu machen, ist demselben die Form einer Taschenremontoiruhr mit Bügelaufzug gegeben, und es sind alle diejenigen äufseren Theile, welche zur Bethätigung der Arretirung und Einschaltevorrichtung dienen, der Form angepafst, welche man dem Aufzug dieser Remontoiruhren giebt.
Zu diesem Zwecke ist (s. Fig. 1, 2, 8 und 9) unter dem Bügel ein geriefter Knopf wie bei den genannten Uhren angebracht, welcher in der einen Construction zur Arretirung der Nadel, in der anderen zur Einschaltung dient.
In der ersten Construction, welche durch die Fig. 3 bis 7 erläutert wird, ist der Knopf k mit einem durchbohrten Ansatz in die Büchse des Gehäuses drehbar eingesetzt. Um die Verschiebung desselben zu verhindern, ist am Ansatz eine ringförmige Nuth, in welcher die Spitze eines in die Büchse eingesetzten Schräubchens η eingreift und die Verschiebung des Knopfes verhindert.
Am unteren Ende des Halses ist das Excenter e mit einem Zapfen eingeschraubt, wodurch dieses Excenter durch Drehen des Knopfes k ebenfalls gedreht wird.
Dieses Excenter berührt nun den Federhebel f1, Fig. 5, 6 und 7, und drückt denselben an dem betreffenden Ende nieder, wenn entsprechend gedreht wird. Durch dieses Niederdrücken wird das andere Ende des Hebels, welcher bei % drehbar befestigt ist, gehoben. Dieses Ende liegt dicht unter der Magnetnadel; dabei hebt es dieselbe und oben den mit der Nadel verbundenen, über der Scala spielenden Zeiger und drückt diesen letzteren an die Deckplatte, wodurch die Beweglichkeit des Nadelsystems aufgehoben und die Stahlspitze, auf welcher die Nadel sich dreht, frei wird.
Gleichzeitig wird bei dieser Bewegung auch die Feder f2 gehoben. Dieselbe hat den Zweck, den federnden Hebel niederzudrücken, sobald durch entsprechende Bewegung des Ex- . centers derselbe wieder frei wird. Dadurch wird dann das Nadelsystem wieder freigegeben, senkt sich auf die Spitze und kann wieder schwingen.
Auf diese Weise kann Arretirung und Lösung der Magnetnadel durch entsprechende Drehung des Knopfes k bewirkt werden.
Die Einschaltung wird bei dieser Construction durch folgende Vorrichtung bewirkt.
Der Knopf mit dem Halse und Excenter haben eine centrale, cylindrische Bohrung, durch welche der Druckstift α führt. Die Bohrung im Halse ist entsprechend erweitert,, um eine Spiralfeder ρ aufzunehmen.
Dieser Stift α führt zu den isolirten Contactfedern c, welche durch den Druck auf den Stift in Berührung mit einander gebracht werden.
Dieser Contact ist in passender Weise in den Stromkreis eingeschaltet, wodurch dieser durch den Druck auf den Stift α geschlossen werden kann.
Auf diese Weise kann also auch die Einschaltung von aufsen bewirkt werden. Die Spiralfeder im Halse bringt den Stift a in seine
Anfangsstellung zurück, sobald der Druck aufgehoben wird, und bewirkt die Unterbrechung des Stromkreises.
Bei der zweiten, in den Fig. io bis 14 näher dargestellten Construction wird durch Drehung des Knopfes k die Einschaltung, durch den Druck auf den Druckstift α die Arretirung der Nadel bewirkt. Zu diesem Zwecke kommt das Excenter e bei der Drehung des Knopfes in Berührung mit einer isolirten Feder s.
Es wird nun Knopf und Gehäuse durch die eine Klemmschraube mit der einen Leitung in Verbindung gebracht, während die andere Leitung an die zweite isolirte Klemme führt. Diese ist mit dem einen Ende des Windungsdrahtes verbunden, das andere Ende ist mit dem Gehäuse in Verbindung. Durch den Contact zwischen s und e wird also der Stromkreis geschlossen.
Der Druckstift a, welcher hier ebenso wie oben durch eine Bohrung im Knopf und Hals führt, ist bis über die Mitte des Gehäuses verlängert.
Zu seiner sicheren Führung hat er zwei Führungsschlitze erhalten, von denen der eine eine Führung durch eine im Kasten eingeschraubte Schraube ^, der andere durch die Spitze, auf welcher die Magnetnadel ruht, erhält.
Das Ende mit dieser letzteren Führung ist derart gekrümmt, dafs beim Einschieben des Stiftes α die Magnetnadel gehoben, an die Deckplatte geprefst und arretirt wird und nur beim Herausziehen wieder freigegeben wird, wie dieses die Zeichnung leicht erkennen läfst.
An dem Knopfe k ist aufsen ein kleiner Zeiger angebracht, welcher auf die Buchstaben A und O zeigt und so die Stellung, bei A ausgeschaltet, bei O offen, beim ersten Modell A arretirt, bei O offen, leicht erkennen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Galvanometern von der Form einer Taschenuhr eine Vorrichtung zum Arretiren der Magnetnadel und zum Ein- und Ausschalten des Galvanometers, bestehend in der Verbindung des drehbaren Knopfes k mit einem Excenter e zur Bewegung der Federn f1 /2 (Fig. ι bis 7) bezw. zur Herstellung eines Contactes mit der Feder s (Fig. 8 bis 14) und mit einem durchgehenden federnden Stifte α zur Herstellung eines Contactes zwischen den Federn c bezw. zur Bewegung der gekrümmten Stange /.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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