DE466352C - Vorrichtung zum Ausschleudern von Staub aus Gasen u. dgl. mittels eines Fluegelrads - Google Patents

Vorrichtung zum Ausschleudern von Staub aus Gasen u. dgl. mittels eines Fluegelrads

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DE466352C
DE466352C DEK100299D DEK0100299D DE466352C DE 466352 C DE466352 C DE 466352C DE K100299 D DEK100299 D DE K100299D DE K0100299 D DEK0100299 D DE K0100299D DE 466352 C DE466352 C DE 466352C
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dust
chamber
shell
impeller
air
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DEK100299D
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James Keith & Blackman Co
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James Keith & Blackman Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausschleudern von Staub aus Gasen u. dgl. mittels eines Flügelrads Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von Staub aus Luft oder Gasen, wie z. B. Flugstaub aus Feuerungsgasen oder Verbrennungsprodukten.
  • Das Wesentlidle der Erfindung hesteht darin, ein eingekapseltes Flügelrad so anzttordnen, daß es als Zentrifugalseparator dienen kann und dabei das Gehäuse eine Vortriebskammer von zylindrischer oder kegeliger Form besitzt, in der der mit Staub schwer beladene Teil der Luft oder des Gases getrennt wird von dem verhältnismäßig staubarmen Teil, und ferner aus einer schraubenförmigen Kammer, in welche die Vorkammer axial ausmündet und in die der verhältnismfißig staubarme Teil eingeleitet wird.
  • Das zur Verwendung kommende Flügelrad trägt zweckmäßig eine größere Anzahl von Flügeln, die an einer Rückenplatte befestigt sind, und dieses gesamte Flügelrad dreht sich in der Vorkammer des Gehäuses.
  • Im Innern der Vortriebskammer können ein oder mehrere Abstreicher angeordnet sein, um die konzentrierte, staubbeladene Luft oder das Gas, das einem Hilfsseparator oder einer Setzkammer zugeführt werden kann, in bekannter Weise fortzuleiten, während der größere Teil der Luft oder des Gases axial in die schraubenförmige Kammer eintritt und dort eine wirbelllde Bewegung in der Drehrichtung des Flügelrads erhält.
  • Gewünschtenfalls kann das Gehäuse abgestuft sein, wobei der Einlaß der schraubenförmigen Kammer einen geringeren Außendurchmesser erheilt als die Vortriebskammer.
  • Bei einer als besonders vorteilhaft erscheinenden Ausführungsform ist gleichzeitig mit dem Flügelrad eine feststehende Umschließungshülse vorgesehen, die durch einen abgestumpften Kegelmantel gebildet wird, der nach der Rückseite des Flügel rads zu konvergiert. Der Staub, der gegen diese Schale trifft, wird durch Zentrifugalwirkung und durch die ÄVirkung der Luft oder des Gases nach dem Rande der Schale zu geleitet und um die Außenkante der Schale herum in den Raum zwischen der Schale und dem Gehäuse eingeführt, von wo aus er abgeführt wird.
  • Die Schale kann aber auch so angeordnet sein, daß sie die Endwandung des Gehäuses bildet, in welchem Faile sie noch von einer Staubkammer umschlossen werden kann.
  • In gewissen F-ällenkann es notwendig sein, einen kleinen Teil der Luft oder des Gases mit dem Staub in die Staubkammer einzuleiten. Da diese Luft bzw. das Gas dann aber mit Staub beladen ist und nicht in die Atmosphäre oder in den Schornstein eingeleitet werden soll, so kann ein Abzugsrohr vorgesehen sein, welches in die Einlaßöffnung für das Flügelrad ausmündet, so daß die staubbeladene Luft oder das Gas nochmals durch den Separator hindurchgeführt wird.
  • Auch kann die Rückenplatte des Flügelrads mit einer Öffnung oder mit Öffnungen versehen werden, durch die die Luft oder das Gas nach der Einlaß seite des Flügelrads zurückgeführt wird. Es kann auch Luft oder Gas von dem genannten Abzugsrohr oder von der Staubkammer hinter der kegelförmigen Schale in den Raum zwischen der Rückenplatte des Flügelrads und der Schale eingeführt werden, wobei der Zug, der durch die Rückenplatte (welche an ihrer hinteren Fläche niedrige Schaufeln besitzen kann) entsteht, eine genügend starke zentrifugale Wirkung erzeugt, um einen Strom der staubbeladenen Luft oder des Gases zu erzeugen, wobei der mitgenommene Staub an einer günstigen Stelle der Schale abgegeben wird, so daß er in die Staubkammer zurückgeführt wird.
  • Gewünschtenfalls kann Wasser in Form von Regen in den Separator eingeführt werden, oder ein Strahl oder mehrere Strahlen von Wasser können nach der Mitte des Flügelrads gerichtet sein, um hier eine Zerstäubung oder einen Regen zu erzeugen und über die Schale zu verteilen.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. I einen axialen Höhenschnitt des Separators und Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. I. Die Abb. 3 und 4 zeigen ähnliche Ansichten einer abgeänderten Ausführungsform.
  • Bei allen dargestellten Ausführungsformen ist angenommen, daß das Flügelrad ein solches bekannter Art ist, wobei die Flügel I an einer hinteren Platte 2 befestigt sind.
  • Bei der in den Abb. I und 2 gezeigten Ausfiihrungsform hat die Kammer 3, in der das Flügelrad sich dreht, eine zylindrische oder kegelförmige Gestalt, mündet jedoch axial in eine annähernd schraubenförmige Kammer 4 von kleinerem Durchmesser als die Kammer 3.
  • An der l ;'msehließungswandung der Kammer 3 sind Abstreicher 3'vorgesehen, welche die konzentriert mit Staub beladene Luft oder das Gas abzustreichen oder abzuschöpfen vermögen. Diese Luft bzw. das Gas wird durch ein Verbindungsrohr 6 nach einem Hilfsseparator oder nach einer Sammel- oder Setzkammer bekannter Art geführt, während der größere Teil der Luft oder des Gases axial zum Apparat in die Karnmer 4 gelangt, in der er eine Wirbelbewegung in der Drehrichtung des Flügelrads erfährt.
  • Bei der in den Abb. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform ist das Flügelrad gleichachsig von einer Schale 7 in der Form eines abgestumpften Kegels, der nach der Rückseite des Flügelrads zu konvergiert, umschlossen. Die staubbeladene Luft tritt in diese Schale ein und wird durch diese infolge der zentrifugalen Wirkung nach dem Rande der Schale zu geleitet, und die schwerer mit Staub beladene Luft zieht um die Außenkante der Schale herum und gelangt in den Raum zwischen Schale und der Umschließungswandung des Gehäuses. Es ist hierbei hervorzuheben, daß es von Wichtigkeit ist, daß die Bewegungsrichtung der staubbeladenen Luft hierbei gesendet wird. Zur Unterstützung der Führung der mit Staub beladenen Luft wird die kegelförmige Schale 7 zum Teil oder voll von einer zweiten Schale 71 umsehlossen. Aus dem Raum hinter der Schale vermag ein Teil der Luft oder des Gases zurück in die Schale durch eine mittlere Öffnung in der Schalenwandung und weiter durch den Zwischenraum zwischen der Rückenplatte 2 des Flügelrads und der Wandung der Schale 7 zu fließen, wie durch Pfeil angedeutet, um die Luft erneut in eine Kreisbewegung zu ; versetzen.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite des Flügelrads ist noch eine kegelförmige Führungsschale 72 vorgesehen, die die mit Staub beladene, durch das Flügelrad vorgetriebene Luft verhindert, unmittelbar ihren Weg in die Kammer 4 zu nehmen.
  • PATENTANSPRÜCE : E : I. Vorrichtung zum Ausschleudern von Staub aus Gasen u. dgl. mittels eines Flügelrads, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine zylindrische oder kegelförinige Vortriebskammer besitzt, in der mittels des Flügelrads der schwer mit Staub beladene Teil der Luft oder. des Gases von dem verhältnismäßig stauharmen Teil abgesondert wird, und eine chraubenförmige Kammer, in die die genannte Vortriebskammer axial ausmündet und durch die der verhältnismäßig staubarme Teil des Gases weitergeleitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse abgestuft ist, in der Weise, daß die schraubenförmige Kammer einen geringeren äußeren Durchmesser besitzt als die Vortriebskammer.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Vortriebskammer konasial eine kegelförmige Schale angebracht ist, die nach hinten zu konvergiert, und daß hinter dieser Schale eine Staubkammer vorhanden ist, in die der Staub über den äußeren Rand der Schale hinweggelangt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenwand eine mittlere Öffnung besitzt und zwischen der hinteren Platte des Flügelrads und der Schalenwandung ein Zwischenraum verbleibt, durch den ein Teil der Luft oder des Gases aus der Staubkammer zurück in die Schale fließen kann.
DEK100299D 1926-08-14 1926-08-14 Vorrichtung zum Ausschleudern von Staub aus Gasen u. dgl. mittels eines Fluegelrads Expired DE466352C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991015283A1 (en) * 1990-04-11 1991-10-17 Wiser Oy Wet blaster/wet washer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1991015283A1 (en) * 1990-04-11 1991-10-17 Wiser Oy Wet blaster/wet washer
US5181944A (en) * 1990-04-11 1993-01-26 Wiser Oy Wet blaster/wet washer

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