DE466003C - Loetofen - Google Patents

Loetofen

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Publication number
DE466003C
DE466003C DEF63895D DEF0063895D DE466003C DE 466003 C DE466003 C DE 466003C DE F63895 D DEF63895 D DE F63895D DE F0063895 D DEF0063895 D DE F0063895D DE 466003 C DE466003 C DE 466003C
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DE
Germany
Prior art keywords
heating chamber
soldering furnace
cover plate
heating
axis
Prior art date
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Expired
Application number
DEF63895D
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English (en)
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FAHRRADFABRIK RHENANIA CARL ME
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FAHRRADFABRIK RHENANIA CARL ME
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Application granted granted Critical
Publication of DE466003C publication Critical patent/DE466003C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/008Soldering within a furnace

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

' Bibllotheek
β 4r. !{»α. Eigendom
2 6 JDK 1929
AUSGEGEBEN AM 25. MAI 1929
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 h 3 GRUPPE 33
Tag der Bekanntmachung- über die Erteilung des Patents: 13. September
Fahrradfabrik Rhenania Carl Mensen & Cie G. m. b. H. in Krefeld
Lötofen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1927 ab
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Lötofen, der besonders in der Fahrradindustrie weitgehende Verwendung finden kann. Derartige ofen bestehen im allgemeinen aus einer wagerecht drehbaren, oben offenen Heizkammer, welcher das Heizmittel, z. B. Gas. Heizöl oder elektrischer Strom, von unten zugeführt wird. Infolge der großen Wärmeausstrahlung durch die offene Ausführung der Heizkammer arbeiten diese Öfen höchst unwirtschaftlich. Man hat daher später Öfen gegebaut, bei denen die offene Heizkammer zwecks besserer Wärmeausnutzung durcneine Abdeckplatte verschlossen werden kann, welche die Zuführung des Heizmittels enthält. Da diese Öfen beim Einsetzen oder Herausnehmen der zu lötenden Teile stets von Hand geöffnet oder geschlossen werden müssen, ist das Arbeiten an solchen öfen ziemlich um·
ao ständlich und daher zeitraubend.
Um eine schnelle Bedienung des Lötofens 'u ermöglichen, wird erfindungsgemäß die Abdeckplatte feststehend und die unter ihr befindliche, in bekannter Weise wagerecht
si drehbare, oben offene Heizkammer lotrecht verschiebbar angeordnet. Die Achse der Heizkammer steht unter der Wirkung von gewichtsbelasteten Hebeln, die das Bestreben haben, die Heizkammer anzuheben, während
das Senken der letzteren durch Druck auf einen Fußhebel erfolgt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, ,und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt,^
Abb. 2 eine Seitenansicht und
'■ Abb. 3 eine Aufsicht des Lötofens;
Abb. 4, 5 und 6 zeigen Schnitte bzw. eine j Aufsicht von besonders ausgebildeten Heizj kammern.
! Um eine Achse ß ist eine Heizkammer b J wagerecht drehbar angeordnet. Die Achse £ ' selbst ist lotrecht verschiebbar und steht unter dem Einfluß von Hebeln c. die infolge ihrer Belastung mit Gewichten d das Bestreben haben, die Achse α und damit die Heizkamme.ro nach oben zu drücken. Mittels eines Fußhebelse, der durch eine Zugstange/ mit der Achse α in Verbindung steht, kann die Heizkammer b gesenkt werden. Nach Abb. 1 und 2 besitzt die Heizkammer einen Rand Ii. Um die Kammer & ist ein Eisenrahmen / angeordnet, der als Stütze für die äußeren Enden der zu lötenden Rohre dient. Oberhalb der Heizkammer b ist eine unbewegliche Abdeckplatte k angeordnet. In dem gezeichneten Beispiel wird dieser Platte durch ein Rohr/ Gas zugeführt, das aus einem kreisrunden Brennerm nach unten austritt.
Die Handhabung dieses Lötofens geschieht folgendermaßen:
In die Vertiefung der Ileizkammerö wird
etwas Holzkohle,. Koks oder Kohle gelegt. Die von oben nach, unten gerichteten Flam-
men des Brenners m erhitzen die Kohle, so daß die Hitze nach oben zurückgestrahlt wird. Nunmehr wird durch Druck auf den Hebele die Heizkammerö gesenkt, wodurch genügend Raum zwischen b und k entsteht, um das zu erhitzende Lötgut einführen zu können. Beim Nachlassen des Druckes auf den Hebel e
ίο steigt die Heizkammer & wieder an, und es verbleibt nur ein schmaler Abstand zwischen b und k, der zwar ein Beobachten der Lötstellen ermöglicht, andererseits aber wenig Hitze austreten läßt. Man dreht darauf die Heizplatte b, führt das nächste Lötgut ein und verfährt in der gleichen Weise. Die weitere Beschickung muß nun so geregelt werden, daß das erste Lötgut fertig erhitzt ist, wenn die Heizkammer b eine Umdrehung vollendet hat.
Nach Abb. 4 und 5 ist der äußere Rand der Kammer & etwas höher und mit radialen Schlitzen« versehen, deren Abstand z.B. der Form eines Fahrradrahmens 0 entspricht. Die beiden durch das Verbindungsstück ρ zu vereinigenden Rohre ο werden in zwei dieser Schlitze eingelegt und darauf die Kammer b "gehoben. Die Wärmeausstrahlung wird hierbei noch mehr herabgesetzt.
Abb. 6 zeigt eine Heizkammer größeren Durchmessers. Hier wird man zweckmäßig einen ringförmigen Heizkanal^ sowohl für die Heizkammer als auch für die Abdeckplatte anwenden, damit möglichst wenig Hitze verlorengeht.

Claims (2)

35 Patentansprüche:
1. Lötofen, bestehend aus einer oben offenen Heizkammer und einer Abdeckplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (A) ortsfest, die unter ihr befindliche, in bekannter Weise wagerecht drehbare Heizkammer (b) aber lotrecht verschiebbar angeordnet ist.
2. Lötofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse («) der Heizkammer (ö) unter dem Einfluß von gewichtsbelasteten Hebeln (c) steht, welche das Bestreben haben, die Heizkammer anzuheben, während das Senken der letzteren durch Druck auf einen Fußhebel (e) erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF63895D 1927-06-14 1927-06-14 Loetofen Expired DE466003C (de)

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