DE465645C - Maschine zur Herstellung von Pastillenglaesern u. dgl. aus Glasroehren - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Pastillenglaesern u. dgl. aus Glasroehren

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DE465645C
DE465645C DED51154D DED0051154D DE465645C DE 465645 C DE465645 C DE 465645C DE D51154 D DED51154 D DE D51154D DE D0051154 D DED0051154 D DE D0051154D DE 465645 C DE465645 C DE 465645C
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glass tubes
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DED51154D
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ARMAND GUSTAVE DERBSCH
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ARMAND GUSTAVE DERBSCH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/04Re-forming tubes or rods
    • C03B23/09Reshaping the ends, e.g. as grooves, threads or mouths
    • C03B23/099Reshaping the ends, e.g. as grooves, threads or mouths by fusing, e.g. flame sealing
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/04Re-forming tubes or rods
    • C03B23/11Reshaping by drawing without blowing, in combination with separating, e.g. for making ampoules
    • C03B23/118Apparatus for conveying the tubes or rods in a horizontal or an inclined plane through one or more forming stations

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Pastillengläsern u. dgl. aus Glasröhren Bisher fertigte man Glasröhren mit flachem Boden maschinell in zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen an. Im ersten Arbeitsgange wurden die Ränder der Röhren gewünschter Länge verschmolzen, worauf dann im zweiten Arbeitsgange der Boden hergestellt wurde, indem die Röhren mittels eines Gebläses durchtrennt wurden. Dieses Verfahren hatte besonders den Nachteil, daß zwei Erhitzungen mit dazwischenliegender Abkühlung benötigt wurden. Hierdurch entstand eine ungleiche molekulare Spannung im Glase, welche häufig ein sofortiges oder nachträgliches Reißen zur Folge hatte.
  • Die Maschine entsprechend der vorliegenden Erfindung hat zur wesentlichen Aufgabe, die Arbeitskosten herabzusetzen und den Bruch des Glases zu vermeiden, indem In ein und demselben Arbeitsgang das Ausglühen der Ränder und gleichzeitig die Herstellung der Böden selbsttätig stattfindet. Zu diesem Zwecke trägt die Maschine drei Brenner, die in einer Reihe und in passendemAbstand voneinander angeordnet sind, und vor welche nacheinander die auf die gewünschte Länge geschnittenen Röhren eingestellt werden. Zwei der Brenner stehen gegenüber den Enden der Röhren und dienen zum Verschmelzen der Ränder, während der dritte Brenner zwischen beiden ersteren steht und zum Durchtrennen der Röhre und zur Herstellung von zwei Böden dient. Selbstverständlich kann man mit dieser Maschine, wenn gewünscht, lediglich die Böden der Röhren herstellen, also ohne gleichzeitiges Verschmelzen der Enden, oder aber das Verschmelzen der Ränder vornehmen, ohne gleichzeitig die Böden herzustellen. In diesem Falle braucht man lediglich die für die betreffende Operation nötigen Brenner in Gang zu setzen.
  • Die :Maschine besitzt Vorrichtungen zum Einstellen der Röhren, zum Festhalten und zuihrer Drehung vor den Brennern zur gleichmäßigen. Erhitzung auf deren Gesamtumfange. Ferner ist die Maschine mit Vorrichtungen zum Herausbefördern der Röhren aus der Maschine versehen.
  • Die Benutzung von drei Brennern in einer Maschine zum Bearbeiten von Glasröhren ist an sich bekannt, nicht aber die Anordnung der drei Brenner in einer Reihe, um zwei sonst hintereinander ausgeführte Arbeitsvorgänge gleichzeitig ausführen zu können.
  • Auf beiliegender Zeichnung ,ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine dargestellt.
  • Abb. i ist eine Draufsicht auf die Gesamtvorrichtung, Abb. z ein Schnitt nach Linie A-B von Abb. i, Abb. 3 eine Seitenansicht von der Antriebsseite, Abb. q. die gegenüberstehende Seitenansicht, Abb. 5 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Einzelteil mit den Druckrollen für die Glasröhren und deren Arbeitsweise. Abb. 6 ist eine Teilansicht der Vorrichtung zum Einbringen der Röhren und Abb. 7 zum Herausbefördern derselben aus der Maschine.
  • Die Maschine besteht aus einem Tisch i mit beiderseitigen Lagerböcken 2, 3 für die verschiedenen Wellen. Es sind drei Brenner vorhanden, der mittlere 4 dient zur Hierstellung der Böden der Röhren, die äußeren 5 und 5' zum Glühen der Enden. Die Brenner sitzen mittels Hülsen 6 auf der fest gelagerten Welle 7. Die Bewegungsübertragung auf die verschiedenen Teile der Maschine erfolgt durch die Hauptwelle 8, auf welche eine Scheibe 9 aufgekeilt ist, die durch einen beliebigen Motor in Drehung versetzt wird. Auf derselben Welle sitzt ein Kettenrad io, welches mittels der Kette 12 das größere Zahnrad i i umdreht. Die Kette wird durch die Rolle 13 gespannt gehalten (Abb. 3). Das Zahnrad i i treibt unmittelbar die Welle 14, auf welche verschiedene Daumen aufgesetzt sind. Auf der Welle 14 sitzt fest ein Zahnrad 15 auf, welches mit einem Zahngetriebe 16, 17 (Abb. 3) in Eingriff steht. Die beiden Zahnräder 16 und 17 sind unter sich fest verbunden, sitzen aber lose auf der Welle 18 auf. Das Zahnrad 17 greift in zwei Zahnräder i9, 2o, die fest auf den Wellen 21, 22 aufsitzen. Diese tragen acht Rollen 23 zum Lagern und Drehen der Glasröhren. Diese Rollen führen eine ununterbrochene Drehbewegung aus.
  • Die Daumenwelle 14 (Abb. 4 und 5) trägt einen Daumen 26, welcher mit einem auf der hin und her gehenden Welle 28 aufgekeilten Daumen 27 zusammenarbeitet. Auf dieser hin und her gehenden Welle sitzt ein Hebel 29 auf, welcher unter dem Einfluß einer an der feststehenden Welle 7 befestigten Feder 30 steht. Der Hebel 29 trägt eine Rolle 31, eine sogenannte Druckrolle für die Röhren. Bei jeder Umdrehung der Daumenwelle 14 führt die Welle 28 eine Schwingbewegung aus. Die Daumenwelle 14 trägt außerdem einen Daumen 35 (Abb. 2 und 6) und einen Daumen 36. Ersterer greift auf den Winkelhebel 37, der um die Welle 38 sich drehen kann und an seinem Ende ein Messer 39 trägt, welches zum Arrefieren der Glasröhren dient. Der Hebel 37 steht unter dem Einfluß einer Feder 4.o, deren Ende an der festen Welle 41 befestigt ist. Das untere Ende des Winkelhebels 37 ist durch einen gekrümmten Gelenkhebel .42 mit einem Blockansatz 43 verbunden, welcher um die Achse 44 sich dreht. Auf dem Block ist eine Platte 45 zum Zuführen der Röhren befestigt, die in der Ruhelage in der Verlängerung des geneigten Tisches 46 steht, auf welcher die zu behandelnden Glasröhren in die Maschine rollen. Der Daumen 36 greift auf den um 38 drehbaren Winkelhebel 33, der in ein Messer 34 endet, welches je eine Röhre von den übrigen abtrennt, um sie einzeln in die Arbeitslage zu bringen. Die Führung der Röhre auf der geneigten Platte 46 erfolgt durch Leisten 4.7 (Abb. i und .4), welche an Stangen 48 befestigt sind, die in Führungen 4.9 verstellbar sind. Die bewegliche Zufuhrplatte 45 (Abb. 6) besitzt eine' ähnliche Führung, bestehend aus Leisten 5o und Schieberführungen 51. Die Daumenwelle 14 (Abb. 4. und 7) trägt einen Daumen 52, welcher mit dem Hebel 53, der auf der festen Welle 41 drehbar angebracht ist, in Aufgriff kommt. Das andere Ende des Hebels 53 greift auf eine Nase 54 eines Blockansatzes 55, der um eine Achse 56drehbar und mit derPlatte 57festverbunden ist, die zumAustritt derRöhren aus der Maschine dient. Bei jeder Drehung der Daumenwelle 14 hebt sich die Austrittsplatte einmal; sie wird durch den Hebel 59, der mit der Achse 56 fest verbunfflen ist und auf den eine Feder 6o einwirkt, wieder nach unten zurückgestellt. Das andere Ende des Hebels 59 ist an dem festen Tisch i befestigt.
  • Eine schräge Fläche 61 führt die Glasröhren in einen: Kühlofen 62.
  • Die beschriebenen Teile sind selbstverständlich doppelt vorhanden und liegen symmetrisch in b.ezug auf die Symmetrieebene A-B der Maschine.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Nachdem die Maschine für das herzustellende Röhrenmodell eingestellt ist, legt man die unbearbeiteten Röhren 65 gewünschter Länge, die aber noch nicht geglüht sind, auf den Tisch 46 zwischen die Schienen 47. Die Röhren werden durch das Messer 34, welches in gesenkter Stellung entsprechend Abb.2 sich befindet, festgehalten. Wenn der Daumen 36 (Abb. 6) den Hebe133 hebt, so hebt sich gleichzeitig das Messer 34, und die Rö.hren rollen nach unten und legen sich gegen das Arretierungsmesser 39. Das Messer 34 fällt infolge seines Eigengewichtes nach unten und trennt das erstere Rohr vo!n den übrigen ab, so daß dasselbe zwischen dem Arretierungsmesser und dem Abtrennungsmesser liegt. Der Daumen 35 greift dann auf den Hebel 37 und hebt dann das Feststellmesser 39. Gleichzeitig bringt der Hebel 37 unter Vermittlung des Hebels 42 die Zufuhrplatte45 zum Kippen, und diese nimmt die in Abb. 6 streichpunktiert dargestellte Stellung ein.
  • Das abgetrennte Rohr rollt nach unten und legt sich auf die beiden Rollen 23 auf. Sofort hierauf wird die .Druckrolle, welche durch den Daumen 26 hochgehoben worden war (Abb. 5), durch die Feder 3o nach unten gezogen und legt sich auf- die Röhre auf. Diese wird durch die Rollen 23 in der Brennerflamme gedreht. Die Auflagerrollen 23 und die Druckrollen 31 sind so gelagert, daß sie die beiden Rohrteile, welche durch das Gebläse .I abgetrennt wurden, etwas nach rechts und- links bewegen. Wenn die Operation beendet .ist, hebt sich die Druckrolle 31 hoch. Gleichzeitig hebt der Daumen 52 (Abb. 7) mittels des Hebels 53 den Abrolltisch 5;, so daß die fertiggestellten Föhren langsam auf die schräge Fläche 61 nach unten rollen. Dieselben Bewegungen wiederholen sich dann in stets gleichen Zeitabschnitten, so daß das Verfahren selbsttätig vor sich geht, solange der Aufgabetisch mit neuen Röhren beschickt wird. Der Tisch gönnte seinerseits durch einen Tr:ichterbehälter versorgt werden, in den eine bestimmte Menge Röhren eingefüllt wird. Es ist zu bemerken, daß sämtliche Maschinen, die bis heute zur Herstellung von Glasröhren mit glatten Böden verwendet wurden, im Gegensatz zu dem, was bei Handbearbeitung geschieht, in einer genau bestimmten und stets gleichbleibenden Zeit nur einen stets gleichen glatten Boden herzustellen gestatten, ohne Rficksicht auf die Wandstärke der Glasröhre, also von anderer Dicke als die Rohrwandung, was zu Brüchen Anlaß gibt, wenn die Böden nicht ausgeglüht worden sind. Dieser Übel- stand wird durch die Maschine der vorliegenden Erfindung vollkommen vermieden, die, wie bereits früher angegeben wurde, gleichzeitig die Arbeit einer Maschine zur Herstellung des Bodens und die einer Randausglühmaschine verrichtet. Wenn nämlich die Röhre gegenüber dem Gebläse eingestellt ist, ahmen die oberen Rollen 23 die Handarbeit nach, indem sie die beiden voneinander zu trennenden Teile der Röhren nach links und rechts ausziehen. Die Trennung erfolgt somit im gewünschten Moment entsprechend der Dicke der Rohrwandung, sobald das Glas in der Flamme genügend weich geworden ist. Infolgedessen sind die Böden stets von derselben Stärke wie die Röhrenwandung, so daß das Ausglühen und die Brüche wegfallen.

Claims (1)

  1. PATENTÄ\S1'RUC11 Maschine zur Herstellung von Pastillengläsern u. dgl. aus Glasröhren mit zwei die Enden des Glasrohres verschmelzenden und einem das Glasrohr in zwei Hälften trennenden und zwei Böden bildenden Brenner, gekennzeichnet durch die Anordnung der drei Brenner in einer Reihe und in solcher Anordnung zu dem Glasrohrhalter, daß gleichzeitig die Enden verschmolzen und zwei Böden gebildet werden können.
DED51154D 1925-09-19 1926-08-31 Maschine zur Herstellung von Pastillenglaesern u. dgl. aus Glasroehren Expired DE465645C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR465645X 1925-09-19

Publications (1)

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DE465645C true DE465645C (de) 1928-09-22

Family

ID=8902119

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED51154D Expired DE465645C (de) 1925-09-19 1926-08-31 Maschine zur Herstellung von Pastillenglaesern u. dgl. aus Glasroehren

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