DE465044C - Rostfeuerung mit unterhalb des Rostes angeordnetem Wasserbehaelter - Google Patents

Rostfeuerung mit unterhalb des Rostes angeordnetem Wasserbehaelter

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DE465044C
DE465044C DEN26555D DEN0026555D DE465044C DE 465044 C DE465044 C DE 465044C DE N26555 D DEN26555 D DE N26555D DE N0026555 D DEN0026555 D DE N0026555D DE 465044 C DE465044 C DE 465044C
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Nyeboe & Nissen GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H13/00Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/001Grates specially adapted for steam boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Rostfeuerung mit unterhalb des Rostes angeordnetem Wasserbehälter Bekanntlich erfordern die neueren Kesselfeuerungen infolge der Verwendung vorgewärmter Verbrennungsluft eine starke Kühlung der Roststäbe, um auf das Schmelzen der Schlacken zurückzuführende Betriebsstörungen zu vermeiden. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, unterhalb des Rostes einen Wasserbehälter anzubringen und das Wasser durch die hineinfallenden Asche- und Schlackenteilchen zu verdampfen, wobei dann die heiße Verbrennungsluft mit dem aufsteigenden Wasserdampf gemischt dem Rost zugeführt wird.
  • Derartige Einrichtungen genügen nun aber, wie sich gezeigt hat, nicht, die erforderliche Wasserdampfmenge zu erzeugen, um eine zufriedenstellende Kühlung des Rostes zu erzielen.
  • Erfindungsgemäß wird der den bekannten Einrichtungen anhaftende Nachteil dadurch beseitigt, daß in das Wasser des Behälters ein in die Heizzüge oder in die Feuerraumwände eingebautes Rohrsystem eintaucht, durch welches das Wasser des Behälters im Kreislauf hindurchbewegt oder mittelbar erwärmt wird.
  • Hierdurch wird eine rasche Verdampfung des Wassers erzielt, so daß die zur gründlichen Kühlung der Roststäbe genügende Dampfmenge mit Sicherheit erzeugt wird. Gleichzeitig läßt sich beim Einbau der Rohre in die Feuerraumwände das Ansetzen von Schlacken an den gekühltenFeuerraumwänden und das hierauf zurückzuführende Zerstören dieser Wände vermeiden. Da bei der neuen Einrichtung zur Erhitzung des Wassers in dem Behälter keine besonderen Vorrichtungen erforderlich sind, bedingt die Erzeugung des Wasserdampfes keine zusätzlichen Betriebskosten.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Rostfeuerungen nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Wanderrostfeuerung, Abb.2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i und Abb.3 einenLängsschnitt durch eine andere Ausführungsform der neuen Feuerung. Unterhalb des Wanderrostes a ist bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 ein Wasserbehälter b derart eingebaut, daß das in ihm vorhandene Wasser mit der Rostfläche nicht in Berührung kommen kann. Durch eine Rohrleitung c wird der Wasserbehälter b mit einer an irgend geeigneter Stelle untergebrachten Pumpe verbunden, deren Druckseite durch das Rohrsystem r das Wasser nach Kästen f in den Seitenwandungen des Feuerraums fördert. Von den Kästen f wird das Wasser durch eine Rohrleitung d zurück nach dem Behälter b geleitet. Der Rost kann an seiner Unterfläche mit Luftkammern g versehen sein, und die Feuerung kann mit natürlichem oder künstlichem Zug arbeiten.
  • Wird zum Betriebe der Feuerung Druckluft verwendet, so wird ein Entweichen der Druckluft nach vorn durch Anbringung eines in das Wasser des Behälters b eintauchenden, den Rost ganz einkapselnden Schirmes e verhindert.
  • Bei dem in Abb. 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel wird das Wasser des Behälters b mittelbar durch eine in dem Behälter liegende Heizschlange h erwärmt, die in dem beiderseits mit den Kästen f in Verbindung stehenden Rohrsystem r eingebaut ist, in welchem durch eine Pumpe das Wasser im Kreislauf gefördert wird. Das die Rohrschlange h. umspülende Wasser des Behälters b wird durch die von dem heißen Wasser in der. Schlange la abgegebene Wärme in der erwünschten Weise schnell erhitzt, so daß auch hier die erforderliche Menge Wasserdampf gebildet wird. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die Erwärmung des Wassers in dem Behälter b bei der einen oder anderen Ausführungsform dadurch erzielt wird, daß das Wasser in dem Rohrsystem r durch die nach dem Schornstein führenden Abgase der Kesselfeuerung erwärmt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rostfeuerung mit unterhalb des Rostes angeor, dnetemWasserbehälter, gekennzeichnet durch ein in die Heizzüge oder in die Feuerraumwände eingebautes und in das Wasser des Behälters (b) eintauchendes Rohrsystem (r), durch welches dasWasser desBehälters imKreislauf hindurchbewegt oder mittelbar erwärmt wird.
DEN26555D 1926-11-02 1926-11-02 Rostfeuerung mit unterhalb des Rostes angeordnetem Wasserbehaelter Expired DE465044C (de)

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