DE464508C - Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen

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DE464508C
DE464508C DEL67667D DEL0067667D DE464508C DE 464508 C DE464508 C DE 464508C DE L67667 D DEL67667 D DE L67667D DE L0067667 D DEL0067667 D DE L0067667D DE 464508 C DE464508 C DE 464508C
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chamber
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overpressure
gases
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B27/00Use of kinetic or wave energy of charge in induction systems, or of combustion residues in exhaust systems, for improving quantity of charge or for increasing removal of combustion residues
    • F02B27/04Use of kinetic or wave energy of charge in induction systems, or of combustion residues in exhaust systems, for improving quantity of charge or for increasing removal of combustion residues in exhaust systems only, e.g. for sucking-off combustion gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Schalldämpfer für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer für Brennkraftmaschinen, und zwar insbesondere Zweitaktmaschinen, bei denen die Spülung des Zylinders durch Öffnungen in der Zylinderwand vor sich geht. Es ist bekannt, das Auspuffgeräusch durch Drosselung im Auspuffrohr herabzusetzen. Ein solches Verfahren ist jedoch bei Zweitaktmotoren im all.-gemeinen nicht anwendbar, weil dadurch ein hoher überdruck ini Auspufftopf entsteht und somit die Spülung des Zylinders in unexwünschter Weise beeinträchtigt wird.
  • Der Schalldämpfer nach der vorliegenden Erfindung soll diese Nachteile beseitigen. Er besitzt eine überdruckkammer, die die zuerst auftretenden Auspuffgase vermittels einer Leitung unter Eröffnung eines Ventils aufnimmt, worauf in dieser Kammer ein überdruck erzeugt wird und hierdurch das Ventil einer anderen Kammer gegenüber abg:eschLossen wird. Statt dieser einen letzterwähnten Kammer können auch deren mehrere vorgesehen sein.
  • Die weitere Erfindung betrifft weitere Ausführungen eines solchen Schalldämpfers, wie sie in den Ansprüchen näher gekennzeichnet sind.
  • In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Abb. i ist ein im wesentlichen schematischer Schnitt der einen Ausführungsform der Erfindung. Abb. 2 ist ein ähnlicher Schnitt der anderen Ausführungsfarm.
  • In Abb. i ist i ein Gehäuse, dessen Inneres durch die Zwischenwaind 2 in zwei Kammern 3 und 4 geteilt ist. Die Zwischenwand 2 weist eine Öffnung 5 auf, die durch ein kegelig oder stromliniemäluzhch gestaltetes Ventil 6 gesteuert wird. Das Ventil 6 ist durch Däne Feder 7 belastet, die bestrebt ist, das Ventil zu öffnen. In der einen Seitenwand des Gehäuses i ist eine Öffnung 8 vorgesehen, die durch einen an dem Zylinder i o einer Zweitaktmaschine befestigten Verbindungsstutzen 9 mit der Auspufföffnung ,der Maschine in Verbindung steht. In der Abbildung ist der Verbindungsstutzen 9 in einen oberen und einen unteren Kanal i i bzw. 12 geteilt, von denen der .erstere als ein Rohrstutzen in die Kam',-mer 3 des Gehäuses i bis nahe an die Öffnung 5 der Zwischenwand 2 ragt, während der untere Kanal i:! unmittelbar ;hi die Kammer 3 mündet. Die Auspufföffnung des Zylinders i o ist dementsprechend in einen ob:erea und einen unteren, mit Kanälen i i bzw. 12 verbundenen Teil 13 bzw. 14 geteilt.
  • An das obere Ende des Gehäuses i ist ein Auspuffrohr 15 angeschlossen. Dieses Rohr steht mit der Kammeer 3 durch eine verhältnismäßig große Öffnung 16 und mit der Kazn.-mer 4. durch einen von der letzteren ausgehenden Stutzen 17 verhältnismäßig kleinen Querschnittes in Verbindung, wohei. der Stutzen 17 als ein Ejektorr in das Rohr 15 ausmiiadet. Im Auspuffrohr 15 eist ein entsprechendes Drosselungsmttel, wie eine Klappe a i, eingeschaltet.
  • Der Maschinenkolben ist mit 18 und der Spüllufteintritt mit i 9 bezeichnet.
  • Die Wirkungsweise der beschdebenen Ausführungsform isst wie folgt: Sobald der sich abwärts bewegende Kolben 18 den oberen Teil 13 der Auspufföffnung freRegt, entweichen die Abgase des Zylinders durch den Kanal i i und stoßen mit großer Geschwindigkeit gegen das Ventil 6, so daß letzteres sich öffnet. Die Offienhaltung des Ventils wird durch die Feder 7 und die Trägheit des Ventils unterstüfizt.
  • je nachdem der Druck im Innern des Zy- linders abnimmt, wird die Geschwindigkeit der Auspuffgase entsprechend herabgesetzt, so daß .die Gase nicht mehr imstande sind, das Ventil 6 gegen den zunehmenden Druck in der Kammer 4 offen zu halten. Das Ventil 6 schließt sich also. Während das Ventil 6 offeu ist, wird der größte Teil des Zy'lindeerinhalts in die Kammer 4 überführt und erzeugt dort einen verhältnismäßig hohen Druck, weil. -das enge Austrittsrohr 17 der Kammer 4 nur rein verhältnismäßig langsames Entleeren der Kammer zuläßt.
  • Die durch den unteren Teil 14 der Auspufföffnung entweichenden Abgase strömen @unmittelbar in die Kammer 3 häuein, von welcher säe durch die weite öffnung 16 und das Auspuffrohr 15 leicht entweichen können.
  • 'Nach erfolgtem Schließen des Ventils. 6 treten auch düe durch den Kanal i i strömenden Gase in die Kammer 3 hinein, und zwar beim Ende des Kanals i i. Im Innern der Kammer 3 wird ein niedriger Druck teils infolge des großen. Austrittsquerschnittes, teils dadurch aufrechterhalten, daß die von der Kammer 4 durch den Stutzen 17 entweichenden Gasse, die einen höheren Druck innehalten, eine Saugwirkung auf die in der Kammer 3 enthaltenden Gase ausüben. Demzufolge entsteht in der Kammer 3 rein. Untei;-druck, der unter Umständen genügen. kann, um die ganze Abgasmenge vom Zylinder zu entfernen und ein Ansaugren von frischer Luft als Ersatz der :entferntem Gase zu bewirken.
  • Falls durch Drosselung im Auspuffrohr 15 und durch Wahl entsprechender Abmassun;-gen der Austrittsquerschnitte der Kanimeem 3 und a, Vorkehrungen getroffen sind, um ein Aufhören der Ejektorwixkung der aus 4 austretenden Gase etwa in dem Augenblick hervorzurufen, in dem die Spülöffnung, wie 19, nach beendeter Spülung wieder gedeckt wird, so daß der Gasströmung 0.m Auspuffrohr ein zu hoher Druck entgegengesetzt wird, kann sogar ein genügender Druck ün Gehäuse i ,erzeugt werden, um eine Ladung des. Zylinders mit Frischluft von einem höheren Druck als atmosphärischem Druck zu bewirken.
  • Es empfiehlt sich, den Schalldämpfer derart anzuordnen, daß eine solche zusätzliche Ladung mit Frischluft nur beim Überbelasten der Maschine zustande kommt.
  • Bei der in Abb. z .dargestellten abgeänderten Ausführungsform des Schalldämpfers ist das Gehäuse i durch ,eine Zwisahmwand z in eine untere Kammer 3 geringeren Volumens und eine obere Kammer 4 größeren Volumens geteilt. Die Kammer 3 stehst ?reut einem unteren Teil 14 der Aulspufföffnung des Zylinders io in unmittelbarer Verbindung. Die Kammer 4 steht mit dem. oberen Teil 13 derseIbm öffnung durch einen Kanal i i in Verbindung, der durch eine Klappe 6 von der Kammer 4 abgeschlossen ist.
  • Die Kammer 3 steht an ihrem vom Zylinder abgekehrten Ende unmittelbar mit dem Auspuffrohr 15 in Verbindung, während die Kammer 4 einen besonderen Austrittstutzen 17 besitzt, der in das Rohr 15 ejektorähnlich mündet.
  • Die Wimkungsweise @di:esrer Ausführungsform ist .ähnlich der oben beschuebenen. Um die im Innern der Kammer 4 nach jeder Spülperiode zurückbleibenden Gase zu- verhindern kalt zu werden., was, zu einer Herabsetzung der Temperatur und damit auch der Energie derjenigen Gage führen würde, die bei der nächstfolgenden Spülperiode. in diese Kammer eintreten, ist die Kammeer 4 mit einer isolierenden Umhüllung 2o versehen.
  • Zu bemerken ist, daß weitere Abänderungen ohne Abweichen vom Wessen der Erfndung gemacht werden können. Beispiel: -weise kann das Auspuffrohr 15 durch einen Schalldämpfer gebräuchlicher Ausführung ersetzt werden, dessen Aüstrittsi#,ahr in solchem Maße gedrassek werden-kam, daß in diesem Schalldämpfer beim. Ende der Auspufperlode ein Überdruck vorhanden ist. Dieser überdruck würde. dann die Zusatzladung bestimmen, die im Zylinder zu erhalten eist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; 1. Schalldämpfer für Brennkraftmas.chi- nen, dex eenne überdruckkammer (4) be- sitzt, die die zuerst austretenden Auspuff- gase vermittels .einer Leitung (I i) unter öffnung eines Ventils, (6) aufnimmt, wor- auf in dieser Kammer ein Überdruck er- zeugt ward und hierdurch das Ventil einer anderen Kammrex (3) gegenüber abge- schlossen wird. z. Schalldämpfer nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß das Ventil. (6) durch eine das Öffnen des Ventils unter- stützende Feder (7) belastet ist. .
    3. Schalldämpfer für Bneunkraftmaschä.- nen nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeichnet, daß .die Gasausströmung aus der Überdruckkammer (q.) nach dem Auspuff- rohr in solchem Verhältnis zur Gasausströ- mung aus der anderen Kammer (3) steht, daß die aus der erstgema nnten Kammer austretenden Gase auf die aus der ande- ren Kammer austretenden Gase ejekto@r- ähnlich wirken. q.. Schalldämpfer nach An.spru;ch 3, da-
    durch gekennzeichnet, daß eine dauernd freie seitliche Verbindung zwischen dem Innern der Leüung (i i) und der anderen Kammer (3) vorgesehen ist. 5. Schalldämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeahnet, daß das Auspuffrohr ,gedrosselt werden kann, um einen Überdruck im Schalldämpfer zu erzeugen, wenn sich die Drucke im der Überdruckkammer und in der Auspuffleitung ausgleichen.
DEL67667D 1926-01-14 1927-01-13 Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen Expired DE464508C (de)

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DE (1) DE464508C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3785453A (en) * 1970-12-10 1974-01-15 Carrier Corp Compressor discharge muffling means
FR2801339A1 (fr) 1999-11-23 2001-05-25 Stihl Maschf Andreas Dispositif de commande des gaz d'echappement pour un moteur a deux temps

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3785453A (en) * 1970-12-10 1974-01-15 Carrier Corp Compressor discharge muffling means
FR2801339A1 (fr) 1999-11-23 2001-05-25 Stihl Maschf Andreas Dispositif de commande des gaz d'echappement pour un moteur a deux temps
US6427645B1 (en) * 1999-11-23 2002-08-06 Andreas Stihl Ag & Co. Exhaust gas control mechanism for a two-stroke engine

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