DE464396C - Steuerungsruecksteller fuer Aufzugsmaschinen - Google Patents

Steuerungsruecksteller fuer Aufzugsmaschinen

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DE464396C
DE464396C DEA46287D DEA0046287D DE464396C DE 464396 C DE464396 C DE 464396C DE A46287 D DEA46287 D DE A46287D DE A0046287 D DEA0046287 D DE A0046287D DE 464396 C DE464396 C DE 464396C
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control
pressure medium
control lever
control reset
lever
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Expired
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DEA46287D
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AEG AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Steuerungsrücksteller für Aufzugsmaschinen Es sind Steuerungsrückstellapparate bekannt geworden, bei denen die Rückstellung des Steuerhebels in Abhängigkeit vom Wege derFörderschalevermittels eines starrenÜbertragungsgliedes erfolgt. Um dem Maschinisten die Möglichkeit zu geben, zwecks genauen Manövrierens den Steuerhebel gegen diese rückführende Wirkung auslegen zu können, hat man in das Übertragungsgestänge eine Feder eingeschaltet, die der Maschinist beim Auslegen des Steuerhebels zusammenpressen muß. Hierbei hat er einen entsprechend der Steuerhebelauslage proportional zunehmenden Gegendruck zu überwinden. Diese Einrichtung hat den Nachteil. daß mit zunehmender Steuerhebelauslage die Kraft, die der Maschinist aufwenden muß, sehr stark zunimmt und daß dadurch der Maschinist schnell ermüdet.
  • Es ist ferner in der deutschen Patentschrift 165 338 eine Einrichtung beschrieben, bei der teils in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Förderschale, teils in Abhängigkeit vom zurückgelegten Weg durch einen Kapseldruckmittelmotor ein Zurückstellen des Steuerhebels bewirkt wird. Bei dieser Anordnung wird der Steuerhebel nicht mit konstantem Druck, sondern bei zunehmender Geschwindigkeit und zunehmender Annäherung an die Endlage der Förderschale mit zunehmendem Druck zurückgestellt. Gemäß vorliegender Erfindung wird die Steuerrückstellvorrichtung durch einen Druckmittelmotor erreicht, der nur zu diesem Zwecke allein angeordnet ist und mit stets' konstantem Druck auf den Steuerhebel einwirkt.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist in Abb. i ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • i stellt den üblichen Steuerbock der Aufzugsanlage dar, a den Steuerhebel, 3 das Gestänge, das zur Anlaß- und Umsteuereinrichtung führt, q. ist die Teufenzeigerspindel, 5 deren Wandermutter und 6 ein Druckluft-, Dampf- oder Druckflüssigkeitsbehälter,wie er bei Aufzugsanlagen für den Betrieb derBremsen oder Antriebsmotoren häufig verwendet wird. 7 und 8 sind Zylinder, die in den Steuerbock i eingebaut sind und in denen ein Doppelkolben 9 verschiebbar ist. Dieser Kolben hat einen Schlitz io, durch den der Steuerhebel a geführt ist. Dieser Schlitz ist so bemessen, daß sich der Steuerhebel a um den Betrag i i ohne Mitnahme des Kolbens 9 bewegen läßt, und dabei die Steuerung um diesen Winkel verstellt. Die beiden Zylinder 7 und 8 sind an je einem Dreiwegventil 1z und 13 angeschlossen. Diese Ventile sind mit dem Druckbehälter 6 und je einer Auspuffleitung 16 derart verbunden, daß durch Verstellen des Ventils 12 der Zylinder 7 und durch Verstellen des Ventils 13 der Zylinder 8 mit Druckluft oder einem sonstigen Druckmittel gefüllt bzw. entleert wird. Die beiden Ventile werden durch Druckluftkolben 14; 15 in die Auspuffstellung gebracht, über die hinaus sie sich nicht bewegen können. An Stelle der Druckluftkolben können auch Federn treten. 17 ist ein dreiarmiger drehbar gelagerter Hebel, durch dessen Bewegung aus der Mittellage nach oben oder unten eines der beiden Ventile 12, 13 gegen die Wirkung des entsprechenden Druckluftkolbens 14 bzw. 15 in die Einlaßstellung für den zu den Ventilen gehörigen Zylinder 7 oder 8 gebracht wird. Der Hebel 17 wird durch einen Daumen 18, der auf einer Stange ig befestigt ist, gesteuert. Die Stange ig läuft in einer Führung 2o und wird durch die Wandermutter 5 und einen der Mitnehmer 2 i bzw. 22 nach oben oder unten mitgenommen. Beide Mitnehmer ai und 22 werden auf der Stange ig so eingestellt, daß diese dann mitgenommen wird, wenn. die Wandermutter 5 bei Aufwärts- oder Abwärtsfahrt denjenigen Wegpunkt erreicht, an welchem die Rückstellung des Steuerhebels einsetzen muß, um die Maschine rechtzeitig stillzu-, setzen. Wird die Stange nach oben mitgenommen, so senkt sie sich durch ihr eigenes Gewicht bei der Rückbewegung der Wandermutter wieder, bis der Daumen 18 in der Mitte des Hebels 17 steht. Hierdurch wird der Hebel wieder frei, und der Druckluftkol--ben 14 kann das Ventil 1:2 wieder in die Auspuffstellung zurückführen. Das weitere Absinken der Stange ig wird durch einen Anschlag 23 verhindert, der sich gegen das Widerlager 24 einer Kette 25 legt, sobald der Daumen 18 in der Mitte des Hebels 17 steht. Die Kette 25 ist durch ein Gewicht 26, das auf einer Unterlage 27 aufliegt, in dieser Stellung des Daumens 18 geradegespannt. Infolgedessen wird das Gewicht angehoben, wenn die Stange ig durch die Wandermutters und den Mitnehmer 22 nach abwärts mitgenommen wird. Da das Gewicht ungefähr doppelt so schwer wie die Stange ist, wirddiese durch das Gewicht aus der unteren Stellung mit der gleichen Kraft wieder hochgehoben, mit der sie aus der oberen Stellung durch ihr Schwergewicht herabsinkt. Sobald der Daumen in der Mitte des Hebels 17 steht und das Gewicht auf seiner Unterlage 27 ruht, kommt die Stange so lange zum Stillstand, bis die Wandermutter 5 den oberen Mitnehmer 21 faßt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn bei der Aufwärtsbewegung die Wandermutter 5 die Stange ig mitnimmt, wird das Ventil 12 gegen die Wirkung des zugehörigen Druckkolbens 14 mittels des Dauinens 18 und des Hebels 17 in die in der Zeichnung dargestellte Stellung gebracht, so daß der Steuerhebel 2 aus der Hubstellung (linke Stellung) in die Nullstellung (ausgezogen gezeichnet) überführt wird. In dieser hat er eine Bewegung um den Betrag ii nach rechts in die Senkstellung frei und die Maschine kann in umgekehrter Richtung in Gang gesetzt werden. Gegen eine Rückstellung in die Hubstellung ist sie durch den vermittels desKolbendruckes zurückgeschobenen Steuerhebel gesperrt, bis der Hebel 17 durch die Rückbewegung der Wandermutter wieder freigegeben wird, so daß der Kolben 14 das Ventil 12 wieder in die Auspufflage zurückführen kann, Soll der Steuerhebel aus irgendwelchen Gründen während der Sperrzeit wieder nach links bewegt werden, so ist dies gegen die Wirkung des Druckkolbens g möglich. Dies bietet bei der Anordnung gemäß der Erfindung keine Schwierigkeit weiter, da der Widerstand des Druckkolbens während der ganzen Kolbenbewegung gleichbleibend ist, weil die Druckluft praktisch als Feder mit unendlicher Länge wirkt. Dasselbe trifft auch für Druckflüssigkeiten zu. Wird die Stange ig nach unten mitgenommen, so wiederholt sich das beschriebene Spiel in gleicher Weise, nur treten sinngemäß das Ventil 13, der Kolben 15 und der Zylinder 8 in Tätigkeit.
  • Das Spiel im Kolben g kann natürlich auch so gewählt werden, daß der Steuerhebel, um einen geringeren oder größeren Betrag als dargestellt ist, zurückgeführt wird, letzteres z. B. um bei Gegenstrombremsung von Drehstrommaschinen auch den Gegenstrom mit mehr oder minder großem Widerstand im Läuferstromkreis einschalten zu können.
  • Die Bewegungsgeschwindigkeit des Steuerhebels ist abhängig von dem Eintrittsquerschnitt der Druckmittelleitung in die Stellzylinder und von dem Überschuß der Rückstellki-äfte gegenüber dem zu überwindenden Bewegungswiderstand. Diese Werte können durch Einbau von Blenden oder Druckbeschränkern für das Druckmittel und entsprechende Wahl der Kolbenfläche so eingestellt werden, daß der Führer auch bei Unachtsamkeit nicht durch die schnelle Zurückstellung beschädigt werden kann.
  • Die Verwendung eines Druckbeschränkers gegebenenfalls mit einem Druckmittelbehälter ist zweckmäßig, wenn die Spannung im Hauptdruckmittelbehälter eine stark schwankende ist, da dann bei Berechnung der Kolbenfläche für die geringste Spannung die Bewegungswiderstände der größten Spannung sehr erheblich werden.
  • Im Ausführungsbeispiel, ist nur ein. Steuerhebel gezeichnet. Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung nicht nur auf Steuerhebel, sondern auch auf sonstige bekannte Steuerungseinrichtungen angewendet werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Steuerungsrücksteller für Aufzugsmaschinen, der in Abhängigkeit vom zurückgelegten Weg den Steuerhebel vermittels eines Druckmittelmotors zurückstellt, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Teufenzeigerstellung beeinflußte Druckmittelmotor mit stets der gleichen Kraft auf den Steuerungshebel einwirkt. :
  2. 2. Steuerungsrücksteller nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Steuerrichtung ein besonderer Druckmittelmotor vorgesehen ist.
  3. 3. Steuerungsrücksteller nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rücksfellmotoren zwangläufig derart miteinander gekuppelt sind, daß der eine durch die Arbeitsbewegung des anderen in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird. .1 .. Steuerungsrücksteller nach- Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelmotoren über einen Druckbeschränker gespeist werden, der die Rückstellkräfte bei Spannungsschwankungen im Druckmittelbehälter begrenzt.
DEA46287D 1924-11-03 1925-11-04 Steuerungsruecksteller fuer Aufzugsmaschinen Expired DE464396C (de)

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AT464396X 1924-11-03

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DEA46287D Expired DE464396C (de) 1924-11-03 1925-11-04 Steuerungsruecksteller fuer Aufzugsmaschinen

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