DE464140C - Geraet zum Besteigen von Profileisen-Masten o. dgl. - Google Patents
Geraet zum Besteigen von Profileisen-Masten o. dgl.Info
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- DE464140C DE464140C DED52226D DED0052226D DE464140C DE 464140 C DE464140 C DE 464140C DE D52226 D DED52226 D DE D52226D DE D0052226 D DED0052226 D DE D0052226D DE 464140 C DE464140 C DE 464140C
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- iron
- masts
- footplate
- profile iron
- pliers
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B27/00—Apparatus for climbing poles, trees, or the like
- A63B27/04—Climbing devices for profile poles attachable to the feet
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. AUGUST 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1927 ab
Es sind Steigeisen für Profileisen-Maste
o. dgl. mit einem zwei seitliche Bratzen zur senkrechten Anklammerung an einem Profileisenschenkel
habenden Halteeisen nebst anschnallbarer Fußplatte bekannt geworden. Diese Steigeisen bieten nicht die nötige
Sicherheit, indem man mit ihnen leicht seitlich abgleiten kann, insbesondere wenn die
Mastenpfosten aus Winkeleisen bestehen. Dieser Übelstand wird dadurch vermieden, daß
gemäß der Erfindung unter Verwendung des erwähnten Halteeisens eine in waagerechter
Ebene klemmende Zange angeordnet ist, welche zufolge der senkrechten Änklammerung
und der Weiterwirkung des Gewichts des Besteigenden entgegen der Spannung einer Feder zur Wirkung kommt.
Das Gerät ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt,
ao angebracht an einem Pfosten eines Gittermastes. Es zeigt Abb. 1 dasselbe in einer
Seitenansicht, Abb. 2 bei teilweisem Durchschnitt in der Draufsicht und Abb. 3 in einem
Querschnitt nach A-B der Abb. 1 und 2.
Abb. 4 zeigt, wie mit dem Gerät in das und aus dem Pfostenprofil ein- und ausgefahren
wird. Abb. 5 schließlich läßt ein linkes und rechtes Gerät in der gegenseitigen Lage zueinander
beim Besteigen eines Mastes in der Draufsicht erkennen.
Der Pfosten eines Gittermastes, an dem man hochkommen will, ist mit u bezeichnet.
Gemäß Abb. 1 bis 3 ist die obenerwähnte Zange gebildet aus den die flachen Backend
und d enthaltenden Schenkeln α und c, welche
sich zweckmäßig nicht, wie sonst üblich, kreuzen. Denn der Schenkel <? ist an dem abgeflachten
Ende/ (s. insbes. Abb. 3) eines am Schenkel« angenieteten Bolzense vermittels
eines die Rolle eines Drehbolziens übernehmenden Stiftes g angelenkt. Mit strichpunktierten
Linien ist der Zangenschenkel c in Klemmstellung angedeutet (Abb. 2). Auf
Öffnung der Zange wirkt Schraubenfeder h hin, welche an den Zangenschenkeln angeschlossen
ist. Die Backe b enthält innen zwei Bratzen, die hackenförmige I und die zapfenförmige
k, deren Entfernung der Schenkelbreite des Mastenpfostens entspricht. Die am
Umfang geriffelte Bratze k kann versetzt werden, damit das Gerät auch für kleinere und
größere Profileisen brauchbar ist; zu diesem Zweck weist der Zangenschenkel α mehrere
Löcher auf (Abb. 1), in deren eines die Bratze geschraubt ist, während der Zangenschenkel c
bei kleinerem oder größerem Profileisen durch einen mehr oder weniger gekröpften ausgetauscht
werden muß.
Mit einem das Zangengelenk kreuzenden Gelenk ist an dem die Bratzen enthaltenden
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Karl Dolderer in Langenschemmern, Biberach.
Zangenschenkel ά unter Benutzung des
erwähnten Bolzens £ der Hebel I angelenkt,,
an dessen freiem Ende zur Befestigung des Geräts am Fuß der den Mast besteigenden
Person ein sandalenartiger Schuh angebracht ist, welcher aus Plattem, daran angenietetem
Bügel Λ nebst Anschnallriemenu, ρ und dem
Vorderfußriemen q besteht. Unweit der Drehstelle
e des Hebels hat dieser auf einem ίο kurzen Stück die Form eines Keils/" in senkrechter
Anordnung (s. insbes. Abb. 3),, welcher an den Zangenschenkeln anbiegt und
unter Überwindung der Spannung der Schraubenfeder// auf Klemmen der Zange zufolge
des Gewichts des Besteigenden hinarbeitet, was erst möglich ist, wenn sich die Bratzeni
und k in senkrechter Ebene gefangen haben. Letzteres erfolgt durch die exzentrische Wirkung
jenes Gewichts. Bei Zangenklemmstellung ist eine waagerechte Drehung des
Geräts um die senkrechte Pfostenkante s (Abb. 2) und damit ein seitliches Abgleiten
des Geräts nicht möglich. In Abb. 4 ist der Augenblick des Aus- und Einfahrens des Geräts
aus dem bzw. in das Pfostenprofil festgehalten. Man sieht, daß dabei das in solchen
Augenblicken unbelastete Gerät, wo die Zange zufolge Wirkung der Feder h aus der Klemmstellung
herausgetreten ist, in waagerechter Ebene etwas gedreht werden muß, und zwar wegen der Hackenform der Bratzei, welche,
obwohl damit die Sicherheit etwas kleiner würde, wie Bratze£ ausgebildet sein könnte.
Während des Aus- und Einfahrens stützt sich der Besteigende auf das im Eingriff befindliche
andere Gerät. Zur Begrenzung der Öffnungsweite der Zange hat der Keil/· unten
eine Nase if (Abb. 3), mit welcher er sich gegen Unterkante von Zangenschenkel c legt.
Man unterscheidet linkes und rechtes Gerät, wie Abb. 5 erkennen läßt, in welcher das
Riemenzeug der Einfachheit halber nicht miteingezeichnet ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Gerät zum Besteigen von Profileisen-Masten o. dgl., enthaltend ein mit zwei seitlichen ' Bratzen zur senkrechten Anklammerang an einem Profileis ens chenkel versehenes Halteeisen nebst anschnallbarer Fußplatte, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung des Halteeisens1 (a, b, i, K) eine in waagerechter Ebene klemmende, ein seitliches Abgleiten ausschließende Zange (a, b, c, d, e, f, g) angeordnet ist, an der die Fußplatte (m) vertikalbeweglich derart angeschlossen ist, daß zufolge der senkrechten Anklammerung und der Weiterwirkung des Gewichts des Besteigenden die Relativbewegung der Fußplatte entgegen der Spannung einer Feder (Ji) eintritt und die Zangenbacken [b, d) in Klemmstellung gebracht werden.
- 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (tn) an dem mit den Bratzen ausgerüsteten Zangenschenkel (a) mittels eines Hebels (I) angelerikt ist (e), welcher einen auf Annäherung der Zangenbacken (b, d) hinwirkenden Keil (/) enthält.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenRERUN. GEDRUCKT IN DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED52226D DE464140C (de) | 1927-02-03 | 1927-02-03 | Geraet zum Besteigen von Profileisen-Masten o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED52226D DE464140C (de) | 1927-02-03 | 1927-02-03 | Geraet zum Besteigen von Profileisen-Masten o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE464140C true DE464140C (de) | 1928-08-10 |
Family
ID=7054007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED52226D Expired DE464140C (de) | 1927-02-03 | 1927-02-03 | Geraet zum Besteigen von Profileisen-Masten o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE464140C (de) |
-
1927
- 1927-02-03 DE DED52226D patent/DE464140C/de not_active Expired
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