DE463603C - Regelungsvorrichtung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem durch einen Verbrennungsmotor anzutreibenden Generator - Google Patents
Regelungsvorrichtung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem durch einen Verbrennungsmotor anzutreibenden GeneratorInfo
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- DE463603C DE463603C DEA51066D DEA0051066D DE463603C DE 463603 C DE463603 C DE 463603C DE A51066 D DEA51066 D DE A51066D DE A0051066 D DEA0051066 D DE A0051066D DE 463603 C DE463603 C DE 463603C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
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- Power Engineering (AREA)
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Description
- Regelungsvorrichtung für elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem durch einen Verbrennungsmotor anzutreibenden Generator Die Erfindung bezieht sich auf elektromotorisch angetriebene Fahrzeuge, deren Fahrzeugmotoren von einem durch eine Verbrennungskraftmaschine angetriebenen Generator gespeist werden. Die Verbrennungskraftmaschinen arbeiten bekanntlich dann mit hesonders günstigem Wirkungsgrad', wenn sie innerhalb eines ganz bestimmten Drehzahlbereiches umlaufen.
- Die Erfindung bezweckt, die Verbrennungskraftmaschine initdiesen günstigstenDrehzahlen unabhängig von der Fahrzeuggesch-vindigkeit umlaufen zu lassen. Sie erreicht dies dadurch, daß die Erregung des den Strom für den Fahrzeugmotor liefernden Generätors selbsttätig entsprechend den Laständerungen abhängig von den in der Ansaugleitung oder Auspuffleitung des Verbrennungsmotors auftretenden Druckschwankungen geregelt -wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. i bezeichnet den Fahrzeugmotor, 2 seine Steuerwalze mit der Nullstellung I, der Stellung für Vorwärtsfahrt II, der Stellung für Rückwärtsfahrt III und den Bremsstellungen IV. Mit 3 ist ein \ ebenschlußgenerator angedeutet, der vom Verbrennungsmotor 4. angetrieben wird und der den Strom für den Fahrzeugmotor liefert. 5 ist die Feldwicklung des Generators und 6 ein Regelwiderstand im Feldstromkreis, 7 der zugehörige Regelhebel, der über das Ritzel8, die Zahnstange 9 und die Verbindungsstange io an der Membran (Kolben) i i der manometerartig ausgebildeten Einrichtung i2 befestigt ist. DieKammer 13 dieser Einrichtung ist über die _-Ansaugleitung oder Auspuffleitung i.I mit dem Verbrennungsmotor T verbunden.
- Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist wie folgt: Der Verbrennungsmotor .a. -wird zuerst angeworfen und läuft leer an. Die Stroni7uführung für den Fahrzeugmotor i ist vorerst noch unterbrochen, da die Steuerwalze 2 in der -Nullstellung i steht. Darauf -wird diese Walze in die Vorwärtsstellung 11 gedreht, so daß der Fahrzeugmotor Strom von dem Generator 3 erhält. Um das zum Anfahren nötige Anfahrdrehrnoment aufbringen - zu können, -wird nunmehr die Drosselklappe des Verbrennungsmotors .I geöffnet, der über die Leitung 14 eine größere Menge Verbrennungsluft ansaugt. Der Druck in dem Saugraum 13 sinkt, so daß .die Membran ii infolge des Überdruckes im Raum 15, der mit der atmosphärischen Außenluft verbunden ist, nach rechts ausweicht, unter Überwindung der Kraft der Feder 16, die die Membran in der dargestellten Ursprungslage zu halten versucht. Die Zahnstange 9 bewegt über das Ritzel 8 den lZegelhebel 7 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Feldregelwiderstände 6 -werden der Reihe nach kurzgeschlossen und das Feld des Generators 3 so lange verstärkt, bis der von ihm gelieferte Strom ausreicht, um das erforderliche Anfahrdrehnloment des Fahrzeugmotors i zu erzeugen. Sobald der Fahrzeugmotor nicht mehr beschleunigt zu werden braucht, kann das Brennstoffeinlaßventäl etwas geschlossen werden. Der Verbrennungsmotor saugt weniger Betriebsstoff an, der Druck in dem Raum 13 wächst an und bewirkt, unterstützt durch .die Feder 16, eine teilweise erfolgende Rückführung der Membran ii. Der Feldregler nimmt dann selbsttätig jene Lage ein, in der dem Feld des Generators jene Erregung gegeben wird, die seiner auigenblicklichen Belastung entspricht. Das Umgekehrte tritt ein, d. h. die Membran i i bewegt sich nach links und der Regelhebel 7 im Uhrzeigersinne, wenn der Fahrzeugmotor, z. B. bei Talfahrt, entlastet wird. Der Fahrzeugmotor wird auf den Bremsstellungen IV der Steuerwalze?, in der üblichen Weise dadurch gebremst, daß die im Ankerstromkreis des Fahrzeugmotors liegenden Bremswiderstände 17 nacheinander kurzgeschlossen werden. Auf der Steuerwalze :2 ist außerdem noch eine Stellung III vorgesehen, um den Motor in entgegengesetzter Richtung antreiben zu können.
- Trotz der am Verbrennungsmotor 4. auftretenden Belastungsschwankungen wird seine Drehzahl nur sehr wenig von der günstigsten Motordrehzahl abweichen, da die Regeleinrichtung u dafür sorgt, daß dem Generator 3 jeweils jenes Feld gegeben wird, das seiner augenblicklichen Belastung entspricht.
- Für den Fall, da.& die manometerartige Einrichtung 12- nicht an die Ansaug-, sondern an die Auspuffleitung des Verbrennungsmotors angeschlossen ist, muB mit zunehmendem Druck in dem Raum 13 der Regelhebel 7 im Ausschaltsinne bewegt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Regelungsvorrichtung für elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem durch einen Verbrennungsmotor anzutreibenden Generator, der zum Speisen der Motoren dient, dadurch gekennzeichnet, daB die Erregung des Generators selbsttätig entsprechend den bei Laständerungen in der Brennstoff zulbitung oder Auspuffleitung des Verbrennungsmotors auftretenden Druckschwankungen geregelt wird.
- 2. Regelungsvorrichtung nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, @d@aß eine auf Druckschwankungen ansprechende, von dem Druck in der Brennstoffzuleitung oder Auspuffleitung beeinflußte Regeleinrichtung auf :den Feldregler des Generators einwirkt.
- 3. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Druckschwankungen ansprechende Regeleinrichtung das Feld des Generators schwächt, wenn die Drehzahl des Verbrennungsmotors unter einen bestimmten Wert sinkt und umgekehrt. q.. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Druckschwankungen ansprechende Einrichtung mit einer Membran versehen ist, die durch ein Getriebe (Zahnstange und Ritzel) auf den Hebel des Generatorfeldreglers einwirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA51066D DE463603C (de) | 1927-06-01 | 1927-06-01 | Regelungsvorrichtung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem durch einen Verbrennungsmotor anzutreibenden Generator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA51066D DE463603C (de) | 1927-06-01 | 1927-06-01 | Regelungsvorrichtung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem durch einen Verbrennungsmotor anzutreibenden Generator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE463603C true DE463603C (de) | 1928-07-31 |
Family
ID=6937741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA51066D Expired DE463603C (de) | 1927-06-01 | 1927-06-01 | Regelungsvorrichtung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem durch einen Verbrennungsmotor anzutreibenden Generator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE463603C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749796C (de) * | 1934-05-13 | 1944-12-06 | Anordnung fuer den Antrieb von Fahrzeugen durch Verbrennungsmotoren unter Vermittlung einer elektrischen Kraftuebertragung |
-
1927
- 1927-06-01 DE DEA51066D patent/DE463603C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749796C (de) * | 1934-05-13 | 1944-12-06 | Anordnung fuer den Antrieb von Fahrzeugen durch Verbrennungsmotoren unter Vermittlung einer elektrischen Kraftuebertragung |
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