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Schweißbrenner Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und
Verbesserung des in dem Patente 446781 bzw. in dem ersten Zusatzpatent 4,49215 beschriebenen
Schweißbrenners mit auswechselbarem Brennereinsatz und in die Sauerstoffdruckdüse
eingreifender Sauerstoffdüse.
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Bei dem Brenner nach dein Hauptpatente führen radial und senkrecht
zur Längsachse des Brenners gerichtete Bohrungen durch den die Gaskanäle führenden
Zylinder und durch das Handrohr den bei ungenügender Flächendichtung zwischen der
Sauerstoffdruck- bzw. -zttführungsdüse entweichenden Sauerstoff ins Freie. Bei dem
Brenner nach Patent :1.19 2 15
wird dagegen der entweichende Sauerstoff durch
axial und parallel zur Brennerachse im Körper der Sauerstoffzuführungsdrüse angeordnete
Bohrungen, die in ein Rohr münden, ins Freie abgeleitet.
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Diese Vorrichtungen bezwecken, bei den sogenannten Wechselschweißbrennern.
bestehend aus einem Griffrohr für die Betriebsgaszuführung und auswechselbarem Brennereinsatz,
der mittels einer Lberwurfmutter mit dem Griffrohr verbunden wird, dem bei ungenügender
Flächendichtung an der besagten Stelle, das ist zwischen Brennereinsatz und Griffrohr,
entweichenden Sauerstoff einen ungehinderten Weg ins Freie zu geben, damit der Sauerstoff
nicht in die Brenngasleitung eintreten kann.
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Der vorliegenden Erfindung gemäß kann man nun derartige Schweißbrenner
noch weiter dadurch vervollkommnen, daß man die Dichtungsfläche zwischen der Sauerstoffdruck-und
der -zuführungsdüse vollständig nach außen hin freilegt, so daß also keinerlei besondere
radiale oder axiale Bohrungen zur Abführung des schädlichen Sauerstoffes mehr nötig
sind. Zur Freilegung der Dichtungsstelle braucht man nämlich nur entsprechende Schlitze
oder Aussparungen am Griffrohr vorzusehen, wodurch die Dichtungsstelle von außen
frei sichtbar wird. Alsdann tritt der entweichende Sauerstoff noch ungehinderter
ins Freie, und man erreicht zugleich den weiteren Vorteil, daß man schon von außenleicht
erkennen kann, ob die Dichtungsstelle genügena dicht schließt oder nicht. Bei den
bisherigen vollständig geschlossenen Bauarten war dies mehr oder weniger dem Gefühl
überlassen, so daß ein Fehler an der Dichtungsstelle leicht unbemerkt bleiben konnte.
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Bei dieser verbesserten Brennerform ist es gleichgültig, wie die Dichtungsfläche
nvischen den beiden in Frage stehenden Düsen beschaffen ist. Diese kann z. B. kegelförmig,
kugelförmig
oder eben sein. In letzte--cm Falle stoßen die beiden ebenen Flächen glatt
aufeinander. In diesem .'alle ist es jedoch zweckmäßig, wenn man der Zuführungsdüse
an der Dichtungsstelle _inen zylindrischen Fortsatz gibt, mit dem sie in eine entsprechende
Bohrung der Druckdüse eintaucht, ohne daß sich jedoch die zylindrischen Flächen
des Wortsatzes und der Bohrung berühren. Vielmiehr kann an dieser Stelle ein leichterer
Spielraum gelassen werden, da ja die eigentliche Dichtung nur an den aufelnanderstoßenden
ebienen Flächen erfolgen soll. Der Fortsatz gibt aber den Vorteil, daß der Sauerstoff,
wenn er an der Dichtungsstelle entweichen soll, einen etwas weiteren Weg von seiner
Austrittsstellte bis zur Dichtungsfläche zurückzulegen hat, wodurch größere Sauerstoffverluste
bei Undichtigkeiten vermieden werden.
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In der Zeichnung ist Abb. i ein. Länoss:chnitt durch den ganzen Brenner,
Abb. z ein Querschnitt nach A-B.
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n ist wiederum, wie in dem Hauptpatent, das Sauerstoffzufülu-ungsrohr,
b die Brenngaszuführung zu dem Griffrohr, c die Sauerstoffzuführungsdüse, welche
finit dem zylindrischen Furtsatz cl in die entsprechende, etwas weiter gehaltene,
hintere Ausbühruung der Sauersto-ffdruckdüse d eintaucht. Die hier ebene Dichtungsfläche
zwischen den beiden Sauerstoffdüsen ist mit c2 bezeichnet. e ist die Helzgassaug5dii:se,
f die überwurfmutter zur Verbindung des Brennereinsatzes mit dem Griffrobr,
g das. Gasgemischzuführungsrohr, lt das Brenn,ermun:dstück.
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Der zylindrische Körper i ist mit der Brenägaszuführung b fest zu
einem Ganzen verbunden. An diesem Zylinderi sind nun die Schlitze bzw. Aussparungen
k vorgesehen, die sich in axialer Richtung um ein Stück oberhalb und unterhalb der
Dichtungsstelle c2 erstrecken. Die Gesamthöhe dieser Schlitze oder Aussparungen
k ist in Abb. i durch eine Klammer kenntlich gemacht. Die Schlitze oder Aussparungen
k können nur auf einer oder auf beiden Seiten des Brenners liegen. In dem Querschnitt
A-B sind beiderseitige Aussparungen dargestellt, so daß man von der einen Seite
um die Dichtungsstelle herum beinahe frei nach der anderen hindurchsehen kann. Hier
liegt also, nunmehr die Dichtungsstelle vollständig frei und von außen sichtbar.
Der Sauerstoff aber kann ungehindert ins Freie entweichen. Durch die stehengebliebenen
Teile des Zylinders i führen die Durchtritts'kanäeAm für ,das Brenngas, welche nach
vom hin in einen Ringkanal n münden, aus, .dem das Brenngas in die 1-leizgas,saugdüsia
e, die itn Zylinder i schließend auswechselbar eingepaßt ist, geleitet wird. Die
Kanäle m stehen mit dein Schlitzen oder Aussparungen k nicht in Verbindung.