DE463526C - Verfahren zur Herstellung von band- oder haubenfoermigen Lageraugen fuer die Handgriffe an Hohlschilden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von band- oder haubenfoermigen Lageraugen fuer die Handgriffe an Hohlschilden

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DE463526C
DE463526C DEP52231D DEP0052231D DE463526C DE 463526 C DE463526 C DE 463526C DE P52231 D DEP52231 D DE P52231D DE P0052231 D DEP0052231 D DE P0052231D DE 463526 C DE463526 C DE 463526C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

403
Band- oder hakenförmige Lageraugen für die seitlich in diese eingreifenden Handgriffe an Hohlschilden lassen sich erfahrungsgemäß nicht in einem einzigen Arbeitsgang in der endgültigen Form aus dem Blech ausstanzen. Den hierbei auftretenden Spannungen sind nämlich die bei Massenherstellung zu verwendenden, nicht sehr hochwertigen Bleche keinesfalls gewachsen, so daß Risse auftreten. ίο Diese Nachteile lassen sich nun vermeiden, wenn die Bildung des hauben- oder bandiförmigen Lagerauges in zwei Arbeitsstufen erfolgt. Ein solches Verfahren ist bereits in der Form bekannt, daß aus dem Schildblech eine rechteckige oder I-förmige Öffnung ausgestanzt wird und dann durch Zusammenschieben des Bleches, die Verbindungsstege der durch die ausgestanzte Öffnung entstandenen Blechhälften zu bandförmigen Lagerao äugen umgeformt werden. Der bei diesem Verfahren entstehende beträchtliche Abfall läßt sich nun vermeiden, wenn gemäß der Erfindung nach Einstanzen zweier das Band begrenzenden Schnitte oder eines die Haube begrenzenden Schnittes die Augen in der vollen Länge der Schnitte herausgedrückt werden und dann der aufgebogene Teil an den Augenwurzeln zurückgedrückt und in der Mitte zu einer etwa halbzylindrischen Öffnung umgeformt wird, deren Durchmesser geringer ist als die Länge des Stanzschnitbes.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. ι bis 4 die Herstellung von bandförmigen Lageraugen,
Abb. 5 und 6 die Herstellung von haubenförmigen Lageraugen.
Bei der Herstellung von bandförmigen Lageraugen werden zunächst zwei parallele Schnitte / von der Längen in den Hohlschild c eingestanzt (Abb. 1). Darauf wird der durch die Schnitte begrenzte Lappen h in seiner vollen Länge g nach oben herausgedrückt (Abb. 2). Nunmehr wird der aufgebogene Teil h an den Augenwurzeln k mittels Stempel i in die Ebene des Schnittes c zurückgedrückt (Abb. 3) und gleichzeitig oder anschließend in der Mitte zu einer halbzylindrischen Öffnung α umgeformt. Der Durchmesser b dieses Lagerauges α ist demnach geringer als. die Längeg der Schnitte/.
Genau so geht das Verfahren zur Herstellung haubenförmiger Lageraugen vor sich. Ein Unterschied besteht lediglich insofern, als nur ein Schnitt I (Abb. 5) eingestanzt und dann der Teil/n nach oben herausgedrückt wird. Hierauf wird wiederum mit Hufe von Stempeln der herausgedrückte Teilm an seinen Wurzeln in die Ebene des Schildes zurückgedrückt, so daß das in Abb. 6 dargestellte halbzylindrische Lagerauge 0 entsteht. Der Durchmesser q des Lagerauges ο ist auch hier kleiner als die Länge ρ des Schnittes L Anschließend an die Lageraugen können noch nierenförmige Eindrückungen in dem 6g Hohlschild vorgesehen sein, die in ihrer Schweifung derjenigen des Handgriffs entsprechen, so daß der Handgriff in seiner Hängelage sich in die entsprechend gestalteten Eindrückungen teilweise einlegen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von band- oder haubenförmigen Lageraugen für die Handgriffe an Hohlschilden, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstanzen zweier das Band begrenzenden Schnitte (/) oder eines die Haube begrenzenden Schnittes (t) die Augen in der vollen Länge (g·, p) der Schnitte herausgedrückt werden und dann der aufgebogene Teil (A, m) an den Augenwurzeln (Jt) zurückgedrückt und in der Mitte zu einer etwa halbzylindrischen Öffnung {α, ό) umgeformt wird, deren Durchmesser (b, q) geringer ist als die Länge (g·, p) des Stanzschnittes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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