DE46302C - Reinigungs- und Sichtemaschine - Google Patents

Reinigungs- und Sichtemaschine

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Publication number
DE46302C
DE46302C DENDAT46302D DE46302DA DE46302C DE 46302 C DE46302 C DE 46302C DE NDAT46302 D DENDAT46302 D DE NDAT46302D DE 46302D A DE46302D A DE 46302DA DE 46302 C DE46302 C DE 46302C
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DE
Germany
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fan
suction
cleaning
nozzles
funnel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46302D
Other languages
English (en)
Original Assignee
N. W. HOLT in Manchester, State of Michigan. V. St. A
Publication of DE46302C publication Critical patent/DE46302C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Maschine zum Sichten bezw. Reinigen von Stoffen ist dadurch gekennzeichnet, dafs in einem die Absonderungskammer bildenden, .unten sich kegelförmig verengenden Gehäuse oben ein Gebläse mit stehender Welle angeordnet ist, an dessen Bodensaugöffnung ein Saugkopf sich anschliefst. Unter dem letzteren befindet sich ein Trichter zur Aufnahme der schwereren Bestandtheile der in den Saugkopf eingeführten Stoffe, während leichtere Theile durch den Sauglüfter und dessen Ausblasestutzen zur Ablagerung oben in die erwähnte A'bsonderungskammer eingeführt werden. Die ausgeblasene Luft erhält in dieser eine beträchtlich langsamere und kreisende Bewegung, wodurch die Ausscheidung der leichteren Theile aus dem Luftstrom befördert wird, bevor dieser in unausgesetztem Kreislauf wieder unten in den Saugkopf eintritt.
Die Fig. 1 bis 4 beiliegender Zeichnungen zeigen eine solche Maschine im Längsschnitt, in Oberansicht, im Schnitt nach Linie y-y, Fig. ι, bezw. im Schnitt nach Linie \-\, Fig. 1; Fig. 5 bis 7 zeigen Einzelheiten, Fig. 8 zeigt eine andere Ausführungsform und Fig. 9 im gröfseren Mafsstabe den Saugkopf.
Das Gestell A, Fig. 1, trägt das äufsere, unten kegelförmig sich .verengende Gehäuse B, in dessen oberem Theile der engere, das Gehäuse des Gebläses F umschliefsende Leitcylinder C angeordnet ist; am Boden des letzteren sitzt ein kegelförmiger Leitring D. Von dem Aufsengehäuse B wird noch ein engerer Trichter E umschlossen und dieser umschliefst den eine Anzahl Düsen enthaltenden Saugkopf J, der mit dem Gebläse F in Verbindung steht, und den darunter liegenden Trichter O, in den die schwereren Stoffe herabfallen. Die zu sichtenden oder zu reinigenden Stoffe gelangen durch das Zuführungsrohr JV' auf die mit der senkrechten Achse G des Sauglüfters F sich drehende Vertheilungsscheibe M und fallen innerhalb der ihren kleineren Durchmesser nach oben kehrenden, unten im Saugkopf J angeordneten kegelförmigen Ringdüsen K herab, wo mittelst des vom Lüfter angesaugten, aufwärts streichenden Luftstromes die leichteren Bestandtheile abgesondert und durch den Sauglüfter F mit fortgeführt werden.
Die abgesaugten Bestandtheile gelangen durch den Ausblasestutzen y, Fig. 4, in den zwischen dem Gehäuse B und dem Cylinder C gebildeten, oben abgedeckten Raum b. In diesem werden die leichteren Bestandtheile aus dem Luftstrome ausgeschieden und durch den Trichter B aus der Maschine entfernt.
Die Ausscheidung wird wesentlich dadurch befördert, dafs die Luft in dem oberen weiten Kopf des Gehäuses B ihre Bewegung erheblich verlangsamt, andererseits dadurch, dafs die in kreisender Bewegung befindliche Luft die Umkreisung in dem Mafse schneller und schneller ausführt, als sie in dem Trichter des Gehäuses mehr abwärts geht, was wiederum für die Ausscheidung durch Schleuderkraft günstig ist.
Von dem Gehäuse B wird der Trichter E umschlossen, in welchem der von dem kegel-
förmigen, die Verbindung nach dem Cylinder C herstellenden Leitring D umgebene und in das Gebläsegehäuse mündende Saugkopf J liegt. Derselbe enthält in seinem unteren Theile mehrere Düsen jj', deren untere Ränder von den Kegelringen K angemessen entfernt sind, Fig. 9.
Die unteren Theile j' dieser Düsen kehren, entsprechend dem unteren Theil J' des Saugkopfes J, ihren kleineren Durchmesser nach unten. Unter diesem nach oben sich verengenden Saugkopfe J liegt der die schwereren Stoffe aufnehmende Trichter 0, durch dessen aus den Abfallrohren der beiden Trichter B und E seitlich heraustretenden Hals 0 diese Stoffe aus der Maschine herausgeführt werden.
Der Ring D ist am Boden des Cylinders C befestigt, der mittelst Stege e auch den Trichter E trägt. Am Boden I des Gebläsegehäuses ist der Saugkopf J befestigt und in der Decke H desselben befindet sich das obere Lager g für die Welle G, die unten in einem Spurlager h liegt.
Die Saugdüsen jj' im Saugkopfe J sind am oberen kegelförmigen Theile J2 des letzteren durch Halter/1, Fig. 9, befestigt, während die innere Saugdüse j mit dem oberen der Ringe K und ebenso diese unter einander durch Stege j3, Fig. 9, verbunden sind.
Während also schwerere Stoffe von der Vertheilungsscheibe M innerhalb der Ringdüsen K herabfallen und durch den Trichter O abgeführt werden, streichen von unten durch den Trichter E angesaugte Luftströme entgegen der Bewegungsrichtung der Körner zwischen den Saugdüsen jj' des Saugkopfes J aufwärts und entweichen mit den leichteren Bestandteilen durch das Gehäuse des Sauglüfters F und seinen Ausblasestutzen f.
Hierbei können nun auch die abgesaugten Bestandtheile bei verschiedenem specifischen Gewicht wieder in Gruppen abgesondert werden, so dafs ein Theil durch den Raum zwischen B und E, ein anderer Theil dagegen innerhalb des Trichters E, und zwar infolge der zwischen seinem oberen Theile und dem Leitringe D auftretenden Saugwirkung, abgeführt wird.
Die Stärke der Saugwirkung kann geregelt werden, indem man die auf den Ringdüsen j angeordneten Schieber j2 mittelst der Stange n2 einstellt, die durch einen Hebel L2 mit der auf Welle G verschiebbaren Hülse L' verbunden ist. Dadurch können die mit L' durch Stangen L und /, Fig. 9, verbundenen Schieber _/2 mehr oder minder in den Raam zwischen den unteren Theil j' vorgeschoben und somit die Saugquerschnitte der Düsen j /' verändert werden.
Ein zweiter Hebel n' mit Stange greift an die auf dem Rohre N geführte Hülse η des Ringschiebers n3 an, Fig. 9, durch den der Uebertritt der aus N kommenden Stoffe in den Saugkopf geregelt werden kann. Das Rohr N führt aufser Mittel durch das Gebläsegehäuse und tritt seitlich in den Saugkopf / ein.
Die Luft, aus welcher die leichteren Bestandtheile in den Ablagerungsräumen der Trichter B und D sich ausgeschieden haben, wird durch den Saugkopf / von neuem angesaugt und macht so einen unausgesetzten Kreislauf durch die Maschine.
Wünscht man eine mehrfache Sichtung der abgesaugten Bestandtheile nicht, so kann der Innentrichter E fortfallen, wie die zweite Ausführungsform, Fig. 8, zeigt.
Dadurch, dafs der Saugkopf J unter dem Sauglüfter angeordnet ist, erreicht man, dafs vor dem Wiedereintritt der Luft in den Lüfter sich alle leichteren Bestandtheile aus derselben absondern, während durch die Anordnung der Schieber j"2 oberhalb der Stelle des Eintrittes der abzusondernden Stoffe ein Unterschied in der Art der Bestandtheile gemacht werden kann, die man absondern will.

Claims (2)

Pa te nt-An sp röche:
1. Eine Reinigungs- und Sichtemaschine, bestehend aus einem unterhalb des Sauglüfters an der Saugöffnung angeordneten Behälter, in dessen unterem Theile Düsen angebracht sind und welcher von einem oder mehreren trichterförmigen, auch das Gebläse umgebenden Gehäusen umschlossen ist, welche insgesammt derart unter einander in Verbindung stehen, dafs die von dem Gebläse erzeugte Luftströmung einen in sich geschlossenen Kreislauf bildet, zu dem Zweck, die Stoffe nach Gröfse und specifischem Gewicht zu sondern und getrennt von einander aufzusaugen.
2. Bei der zu 1. bezeichneten Reinigungsund Sichtemaschine die zur Aenderung der Durchgangsweite zwischen den Ringdüsen (j) auf letzteren angeordneten Schieber (p), die mittelst Hebels (L%) und Stangen (L) der Hülse (L') einstellbar sind, und der mittelst Hebels (n1) stellbare Ringschieber (n).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT46302D Reinigungs- und Sichtemaschine Expired - Lifetime DE46302C (de)

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