DE462646C - Hosenbeinkleid - Google Patents

Hosenbeinkleid

Info

Publication number
DE462646C
DE462646C DEL67099D DEL0067099D DE462646C DE 462646 C DE462646 C DE 462646C DE L67099 D DEL67099 D DE L67099D DE L0067099 D DEL0067099 D DE L0067099D DE 462646 C DE462646 C DE 462646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
edge
line
point
concave
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL67099D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL67099D priority Critical patent/DE462646C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE462646C publication Critical patent/DE462646C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B9/00Undergarments
    • A41B9/02Drawers or underpants for men, with or without inserted crotch or seat parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Hosenbeinkleid Die Erfindung betrifft Hosenbeinkleider, bei welchen die inneren Beinnähte in einem und demselbenPunkt, im sogenanntenSchritt, zusammenlaufen und die mittlere Naht des Hosenbodens durch Zusammennähen zweier konkaver Stoffkanten gebildet wird.
  • Gemäß der Erfindung verläuft die vom Ende des konkaven Teiles nach unten führende, in der inneren Beinnabt vernähte Stoffkante derart schräg zur Richtung der Kettenfäden, daß der durch den unteren Endpunkt der Stoffkante gehende Kettenfaden den konkaven Teil an einer Stelle schneidet, an welcher dieser mit den Schu,ßfäden nahezu gleichläuft. Bei dieser Anordnung werden bei einem Zug entlang einer Linie, welche durch die unteren Enden der Beinnähte geht, Zugbeanspruchungen im Stoffe hervorgerufen, durch welche das Sitzmaterial auf sich selbst aufgerollt und so eine seilartige Falte gebildet wird. Letztere nimmt die Zugbeanspruchungen auf und stellt eine Längssitzverstärkung dar, so daß die üblichen, im Schnittpunkt der Nähte vorgesehenen Verstärkungsflecken nicht mehr nötig sind. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Ansicht der Hälfte eines Schnittmusters zur Herstellung eines Damenbeinkleides, Abb.2 eine abgebrochene, schaubildliche Ansicht des den Schritt enthaltenden Teiles des Kleidungsstückes, Abb. 3 eine andere schaubildliche Ansicht der Abb.2 bei Hervorrufung eines Zuges quer zur mittleren Hosenbodennaht, Abb. q. eine der Abb. 3 ähnliche Ansicht, welche die Längsfaltenbildung zeigt, und Abb. 5 einen Querschnitt durch den gefalteten Teil nach Abb.4.
  • In der Abb. i ist ein Schnittmuster gezeigt, von welchem zwei für die Herstellung eines Damenbeinkleides benutzt werden. Von der Taillenlinie 18 erstreckt sich die hintere Stoffkante bei iib zuerst senkrecht nach unten, verläuft dann in einen konkav nach außen gekrümmten Teil i id, der bei dem Punkt 14 aufhört und von da in einer Stoffkante schräg nach innen und unten bis zum Endpunkt 14. reicht, der in der unteren Stoffkante 19 liegt. Die vordere Stoffkante 15 verläuft schräg nach unten und außen, ist bei 2o konkav nach außen gekrümmt bis zum Punkt 17 und verläuft von da in einer Stoffkante 13 schräg nach unten und innen. Die konkave Krümmung 2o erleichtert das Zusammennähen der beiden Stoffkanten 13 und 13'. Die Punkte 14 und 17 der beiden Hälften, welche die Endpunkte der beiden inneren Beinnähte darstellen, laufen bei einem fertigen Beinkleide in einem und demselben Punkte, im sogenannten Schritt, zusammen.
  • Die vordere Naht i i 5 (Abb. 2) braucht z. B. nur bis zu der gestrichelten Linie i 15' zu Xerlaufen, und die darüberliegenden Stoffkanten können besonders fertiggestellt und nicht miteinander vernäht werden.
  • Der gekrümmte Kantenteil Tja ist zweckmäßig kreisförmig, wobei der Radius 23 gleich jeder der Linien 21 und 22 ist, welche parallel zu den Gewebefäden verlaufen. Die Linie 24 verläuft tangential zur Kurve 11a nahe ihrem unteren Ende und beinahe senkrecht zur Kante 13. Der obere Teil i ib der Rückenkante ist gerade und bildet eine Verlängerung der Linie 25; die Diagonale des Stoffes ist durch die Linie 26 angedeutet. Die gestrichelte Linie 27 verläuft senkrecht zur Linie 26; die Linie 21 ist bei einer Frauenhose ungefähr 1/" so lang wie die Linie 14, 17, und die Linie 22 ist ungefähr % so lang wie die Linie 125, welche beim Schnitt mit der Linie 14, 17 aufhört.
  • Wichtig ist folgendes: Es ist gleichgültig, ob der untere Teil 13 der Rückenkante des Stückes am Knie (Punkt 14', Aibb, i) oder unterhalb des Knies aufhört. Bei Beinkleidern liegt z. B. dieser Endpunkt i4' seitlich der Linie 125, die den Verlauf der Kettenfäden angibt, und zwar seitlich von dem unteren Ende i i e des oberen Kantenteiles 11b, mindestens % der seitlichen Entfernung zwischen diesem Punkt i iI' und dem oberen Endpunkt 14 des unteren Teiles 13. Die verbindenden Kantenteile sind so zueinander angeordnet, daß in dem fertigen Kleidungsstück ein Zug quer zum Sitz den gekrümmten Teil i ja zwischen seinen Enden bei x trifft, wo die Kurve iia ziemlich schräg verläuft, was z. B. der Fall ist, wenn die Linie 31a die Zuglinie darstellt, welche durch den unteren Endpunkt 14' der Stoffkante läuft. Eine seitliche Abweichung der unteren und oberen Enden des unteren Teiles der Rückenkante jedes Stückes mit Bezug auf den unteren Punkt iie des oberen Kantenteils 11b, in welcher das Verhältnis 6 : i ist, gibt eine zufriedenstellende Faltenbildung. Eine sehr gute Faltenbildung wird erhalten, wenn das Verhältnis der seitlichen Entfernungen 6 : ,4 oder etwas mehr ist. Die beste Faltenbildung wird bei einem Verhältnis von 6 : 3 der seitlichen Abstände zueinander erzielt. Die Faltenbildung ist besonders klar in den Abb. 4 und 5 dargestellt. Wird ein auf diese Weise hergestelltes Kleidungsstück Zugbeanspruchungen quer zum Sitz in Richtung der Pfeile 31 (Abb. 3) unterworfen, so schlägt das Sitzmaterial 30 selbsttätig in der Mitte liegende Längsfalten, was bei 32 (Abb. 4.) angedeutet ist. Dadurch wird eine zeitweise Verstärkung erzeugt, und zwar stets in der gleichen Weise, wie in Abb. 5 im Querschnitt angedeutet ist. Die beiden Lagen 32a haken über und unter, wodurch die Doppellagenkante 32b nahe an das oder in Berührung mit dem Sitzmaterial bei 32c gebracht wird. Das Material kann sogar um den Kantenteil 32b gerollt werden, so daß diese Kante nach den Wurzeln 32d der Stofflagen 32a gerichtet ist. Die Faltenbildung wird verstärkt, je größer die Zugwirkung ist. Wenn der gekrümmte Kantenteil 1 ja kreisförmig ist, so nimmt die Neigung des zwischen dem Punkt iic und dem Schnittpunkt mit der Linie 31a liegenden Teiles der Kurve mit Bezug auf die Schußfäden zu, welche parallel zur Linie 14., 17 verlaufen, so daß bei zunehmender Stärke des Zuges die Faltenbildung ungefähr proportial dazu größer wird, was die außerordentliche Stärke dieser seilähnlichen Verstärkung quer zum Sitz erklärt, die beim Auftreten, eines Zuges quer zur Hosenbodennaht gebildet wird. Dieser Zug würde sonst die üblichen Kleidungsstücke an der Schnittstelle der Säume zerreißen, selbst wenn teure Verstärkungslappen vorgesehen sind. Die Kanten der Kleidungsstücke können durch einen einzigen schwachen Faden zusammengenäht werden.
  • Die Abmessungen und die Formgebung der Kanten nach Abb. i können nach Wunsch geändert und in Übereinstimmung mit der Zuschneidekunst gebracht werden, um das Kleidungsstück dem Geschlecht, dem Alter und der Stärke der Person anzupassen, für die es bestimmt ist. Auf diese Weise wird ein Kleidungsstück hergestellt, welches beim Tragen nicht zu knapp ist und dessen Sitz erfindungsgemäß verstärkt ist.
  • Der Kantenteil 13 soll nicht so konkav sein, daß irgendein Teil der Beinnaht den Stoff nahe der Linie 31a berührt und dadurch die Faltenbildung 32 bei Auftreten einer Quersitzbeanspruchung verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hosenbeinkleid, bei welchem die inneren Beinnähte in einem und demselben Punkte, im sogenannten Schritt, zusammenlaufen und die mittlere Naht des Hosenbodens durch Zusammennähen zweier konkaver Stoffkanten gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Ende (rd.) des konkaven Teiles (,ja) nach unten führende, in der inneren Beinnaht vernähte Stoffkante (13) derart' schräg zur Richtung der Kettenfäden ver- läuft, daß der durch den Endpunkt (t4') der Stoffkante (i3) gehende Kettenfaden (Va) a) den konkaven Teil an einer Stelle schneidet, an welcher dieser mit den Schußfäden nahezu gleichläuft.
DEL67099D 1926-10-29 1926-10-29 Hosenbeinkleid Expired DE462646C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL67099D DE462646C (de) 1926-10-29 1926-10-29 Hosenbeinkleid

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL67099D DE462646C (de) 1926-10-29 1926-10-29 Hosenbeinkleid

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE462646C true DE462646C (de) 1928-07-13

Family

ID=33559684

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL67099D Expired DE462646C (de) 1926-10-29 1926-10-29 Hosenbeinkleid

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE462646C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1916997C3 (de) Herrenslip
DE2018314C3 (de) Überfallskihose
DE1140163B (de) Kleidungsstueck mit elastisch veraenderbarer Bundweite
DE2317121A1 (de) Vorsatzblenden-anordnung fuer kleidungsstuecke z.b. hosen
DE462646C (de) Hosenbeinkleid
DE2125974C3 (de) Hose
DE1610545A1 (de) Huefthalterhose
DE1903160A1 (de) Hueftformer
DE123379C (de)
DE897081C (de) Sporthemd oder aehnliches Kleidungsstueck sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE924683C (de) Aus dehnbarem Material gefertigte Weste
DE271152C (de)
AT145946B (de) In eine Hose verwandelbarer Rock.
CH121323A (de) Hosenrock.
DE2646531A1 (de) Strumpfkleidungsstueck
DE614386C (de) Aus einem Strickschlauch hergestellte Damenhose und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT296182B (de) Schluepferhose
DE1460046C (de) Elastisches Bundband für Hosen, Röcke u. dgl
DE580132C (de) Kleidungsstueck
DE475658C (de) Elastisches Guertelband
DE486824C (de) Aus Maschenware bestehende Schlupfhose
DE960442C (de) Eng anliegendes Damenunterbeinkleid mit kurzen Beinlingen
CH716731A2 (de) Rückenfläche eines Oberhemdes.
DE3704522A1 (de) Damenoberbekleidung, insbesondere hose, rock oder kleid
DE1262178B (de) Gewirkte Strumpfhose