DE46202C - Häkelmaschine für Zierfaden - Posamente. - Google Patents
Häkelmaschine für Zierfaden - Posamente.Info
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- DE46202C DE46202C DENDAT46202D DE46202DA DE46202C DE 46202 C DE46202 C DE 46202C DE NDAT46202 D DENDAT46202 D DE NDAT46202D DE 46202D A DE46202D A DE 46202DA DE 46202 C DE46202 C DE 46202C
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- DE
- Germany
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- decorative thread
- crochet machine
- needle
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B33/00—Crocheting tools or apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschinen, auf denen Besatz- und Phantasie-Artikel durch Einketteln starker Fäden
oder Schnuren hergestellt werden, haben den Mangel, dafs beim Schnellarbeiten die Zungen
der Kettelnadeln, sobald die Maschen von den Zungen herunterfallen, infolge ihrer Elasticität
zuschlagen, was man bis jetzt dadurch zu vermindern suchte, dafs man vor Beginn der
Arbeit sämmtliche Nadeln an der Scharnierstelle mit einer Zange zusammendrückt, um
die Zungen schwer beweglich zu machen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Uebelstande abzuhelfen.
Fig. ι zeigt die verbesserte Maschine im Aufrifs,
Fig. 2 im Grundrifs,
Fig. 3 dieselbe in Seitenansicht,
Fig. 4 dieselbe im Querschnitt;
Fig. 5 und 6 zeigen die Bewegung der Einschlagführer von vorn gesehen.
Die Fig. 7 bis 16, Blatt II, geben die verschiedenen
Stellungen der Werkzeuge im Grund- und Aufrifs.
Fig. 17, 18, 19 und 20 zeigen die Musterketten
mit den damit erzeugten Mustern.
Die Nadelbarre b, in welcher die Zungennadeln nl befestigt sind, ist in Richtung der
Nadelschäfte verschiebbar auf dem Maschinengestell A gelagert.
Die in der Nadelbarre befestigten Bolzen bl
greifen in die schrägen Schlitze d1 der Schiene d,
welche von der gezahnten Kurbelscheibe e unter Vermittelung der Zugstange e1 in ihrer
Längsrichtung hin- und herbewegt wird und dadurch der Nadelplatte eine Hin- und Herbewegung
in Richtung der Nadelschäfte ertheilt, so dafs die Nadeln zwischen den Zähnen des Abschlagkammes u1 und den Löchern der
Schiene u hindurch- und wieder zurückgezogen werden.
In der um die Spitzenschrauben wY w2· drehbaren
Nadelbarre c sind die Lochnadeln n2 befestigt, von denen jede den durch ihr Oehr
hindurchgezogenen Faden ν stets in eine und dieselbe Zungennadel einlegt, wenn die Schienen1,
in deren Lappen c2 die Schrauben n>1 w2 eingeschraubt
sind, von den in dem Rahmen g2 laufenden, mit dem Zahnrade g verbundenen
Excenter g1 verschoben wird.
Bei dieser Verschiebung steigt das an c befestigte Aermchen o1 über die mit dem Gestell A
verbundene Nase o, Fig. 2b, wodurch der Schiene c eine Schwingung ertheilt wird, damit
die Lochnadeln n2 sich oberhalb der Zungennadeln n1 vorüberbewegen.
Das Zusammenspiel der Werkzeuge beim Einketteln der Einschlagfäden oder Schnürchen
v1 v2 geht aus den Fig. 7 bis 16, Blatt II,
hervor.
Wenn die Zungennadeln n1 die äufserste
Linksstellung und die Lochnadeln n2 die tiefste Stellung erreicht haben, Fig. 7, werden von
den Einschlagfadenführern ι>Ιχι>2χ die Fäden
v1 v2 in entgegengesetzter Richtung um eine
Nadeltheilung weiter gelegt, Fig. 8, und so tief gehalten, dafs bei der hierauf folgenden Rechtsbewegung die Zungennadeln n1 oberhalb derselben
vorübergehen und die Fäden v1 v2
zwischen Nadeln n1 und Faden ν zu liegen
kommen, Fig. 9. Im Grundrifs, Fig. 10, sind die Einschlagfäden der Deutlichkeit halber weggelassen
worden.
Bei dieser Nadelbewegung drücken die in den Haken derselben hängenden Schlingen s
die Zungen \ zurück, und wenn beim Abfallen der Schlingen die Zungen infolge ihrer Elasticität
wieder aufwärts schnellen, wird ihnen durch die Lochschiene u eine Grenze gesetzt,
so dafs sie die Nadeln nicht schliefsen können.
Haben die Nadeln nl ihre äufserste Rechtsstellung
erreicht, Fig. ii, so bewegen sich die Lochnadeln nach der Seite und legen ihre
Fäden ν in die Haken der Nadeln n1, Fig. 12
und 13.
Hierauf werden die Nadeln n1 wieder nach
links bewegt, Fig. 14, und ziehen den Faden ν durch die Schleife s hindurch, so dafs die Einschlagfäden
v1 v2 von ν umschlungen werden,
Fig. 15 und 16.
Nachdem nunmehr die Einschlagfadenführer wiederum eine Nadeltheilung zur Seite gerückt
sind, wiederholt sich das eben beschriebene Spiel der Werkzeuge und die Fäden v1 und v2
werden von den Fäden ν wieder umschlungen und auf diese Weise nach und nach in
Schlangenlinien derart in die Häkelschnürchen h eingekettelt, dafs das Muster Fig. 19 entsteht.
Die den Mustern entsprechende schrittweise Versetzung der Schienen /1Z2, welche durch
die Stifte x1 x1 mit den Zahnstangen m1 m2
verkuppelt sind, wird von der aus den Schalen s3 gebildeten Gliederkette bewirkt, indem die auf
die Schalen aufgesetzten Keilnasen i zwischen die an der Zahnstange m2 befestigten Stifte ix i 2
greifen und dieselben zur Seite drängen.
Die in Fig. 17 gezeichnete Stellung der Keilnasen
bewirkt, dafs sich die Fadenführer schrittweise über vier Zungennadeln hin- und nach
einem Stillstand von drei Umdrehungen der Maschine wieder zurückbewegen, welche Bewegung
dem Muster Fig. 19 entspricht.
Die Schale mit den letzten zwei zurückzuverschiebenden Keilnasen ist hier des Raumes
wegen weggelassen worden.
Die Keilstellung in Fig. 18 dient zur Herstellung des Musters Fig. 20.
Durch das Zahnrad w3 sind die Zahnstangen
JM1Wi2 und die Schienen /1Z2 gezwungen, sich
in entgegengesetzter Richtung zu verschieben.
Damit die Fadenführer vlx v2x die Fäden ν
nicht verschieben oder zerreifsen, werden die Schienen Z1 Z2 durch die an ihrem unteren
Theile eingefeilten Zähne gezwungen, über die in ihren Führungen angebrachten Nasen η
hinwegzusteigen, Fig. ib, wobei sie von den Federnfl bezw.f2 stets niedergehalten werden.
Die Schalenkette s3 liegt auf den Kettenrädern s1 s2, welche von dem auf der Kurbelwelle
α befestigten, in das Kronenrad a2 eingreifenden
Daumen a1 bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle um einen bestimmten Winkel
gedreht werden.
Durch Versetzen der Keilnasen i und eventuelles Auswechseln der Schiene I1I2 können
die Muster geändert werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Häkelmaschine mit Zungennadeln, auf welcher zur Herstellung von Posamenten die Bindung von Zierfadenlagen durch Maschenstäbchen bewirkt wird, sofern an derselben das vorzeitige Zuklappen der Nadelzungen mittelst einer gelochten Schiene (u) verhindert wird, durch welche die vorgehenden Zungennadeln hindurchtreten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46202C true DE46202C (de) |
Family
ID=321325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46202D Expired - Lifetime DE46202C (de) | Häkelmaschine für Zierfaden - Posamente. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46202C (de) |
-
0
- DE DENDAT46202D patent/DE46202C/de not_active Expired - Lifetime
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