DE462007C - Tragebuegel fuer Speisentraeger - Google Patents

Tragebuegel fuer Speisentraeger

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DE462007C
DE462007C DEW72534D DEW0072534D DE462007C DE 462007 C DE462007 C DE 462007C DE W72534 D DEW72534 D DE W72534D DE W0072534 D DEW0072534 D DE W0072534D DE 462007 C DE462007 C DE 462007C
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DE
Germany
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carrying handle
bracket
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Expired
Application number
DEW72534D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ludwig Walter
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Publication date
Application filed by Ludwig Walter filed Critical Ludwig Walter
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Publication of DE462007C publication Critical patent/DE462007C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J47/00Miscellaneous kitchen containers, stands, or the like; Cutting-boards, e.g. for bread
    • A47J47/14Carriers for prepared human food

Description

  • Tragebügelfür Speisenträger Zum Tragen der bekannten, aus Topf und Stechdeckel bestehenden Speisenträger hat man bisher meist unmittelbar am Topf angelenkte Tragebügel verwendet. Ebenso hat man schon Tragebügel aus Leder oder 'Metall verwendet, die an einem Ring angelenkt sind, der ,den Hals des Gefäßes umspannt. Bei allen diesen Speiseträgern wird der Deckel nur durch seine Einspannung im Topfrand festgehalten, so daß er sich leicht lösen kann und die Speisen dann verschüttet werden. Diese nachteilige Erscheinung wird noch dadurch begünstigt, daß der Topf des Speisenträgers lose in äsen des Tragebügels eingehängt ist und daher leicht schwankt, so daß der Deckel gelockert wird.
  • Die Erfindung betrifft einen Tragebügel für Speisenträger, der nicht nur ein sicheres Tragen des Topfes ermöglicht, sondern zugleich auch einen sicheren, festen Verschluß des Deckels bewirkt. Die Erfindung besteht darin, daß der Bügel an seinen Enden mit federnden Krallen versehen und am Deckel mittels Zapfen angelenkt ist, die in an sich bekannter NVeise durch Längsschlitze des Tragebügels hindurchgreifen, wobei die Schlitze in der Höhe so begrenzt sind, daß ihr über den Deckelzapfen liegender Teil kürzer ist als der in bekannter Weise in den Topf greifende verlängerte Deckelrand. Der Tragebügel kann also nur so weit niedergedrückt werden, daß seine Klauen aus dem Topfrand au:springen können, dagegen ein Abheben des Deckels oder aufgesetzten Topfes ohne Abnahme des Bügels nicht möglich ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen nur aus einem Topf mit Deckel bestehenden Speisenträger.
  • Abb. 2 einen senkrechten Schnitt, Abb. 3 den abgenommenen Deckel als Eßnapf, Abb. d. einen aus einem Topf mit Einsatz und Deckel bestehenden Speisenträger, Abb. j dessen Schnitt und _3bb.6 den Einsatz mit Deckel herausgenommen.
  • Der in den Abb. i bis 3 gezeigte Speisenträger besteht aus einem Topf a mit einem nach außen umgebördelten Rand b. In die Topföffnung ist ein Stechdeckel c mit Rand d eingesetzt. Der Tragebügel e ist aus federndem Baustoff und untergreift den vorspringenden Rand b des Topfes von der Seite mittels nach innen gebogener Klauen f. An dem Deckel c sind seitlich vorstehende Zapfen befestigt, die an ihren äußeren Enden mit in der Waagerechten verbreiterten Köpfen 1a versehen sind. Die Zapfen g greifen in an sich bekannter Weise durch Längsschlitze i im Tragebügel e hindurch. Diese sind nach oben so begrenzt, d.aß der Bügel e nur so weit herabgedrückt werden kann, daß seine Klauen f den Topfrand b freigeben, dagegen der Dekkelrand d nicht über den Topf a treten kann, solange der Tragebügel am Topf festgehalten ist. Der über den Zapfen ä befindliche Teil des Schlitzes i ist also kürzer als die Höhe des Deckelrandes d. Die verbreiterten Köpfeh der Deckelzapfen g gestatten das Einführen der Zapfen in den Bügelschlitz i, wenn dieser in ihre Richtung gestellt ist, verhindern aber ein Lösen des Bügels, wenn dieser senkrecht steht, also der Schlitz i, quer zur Längsrichtung der Köpfe h liegt.
  • Diese Anordnung hat außerdem den Vorteil, daß der Topf a und Bügel e durch die Klauen f fest verbunden sind, so daß der Topf im Bügel nicht schwanken kann. Ferner kann der Deckel mittels des Bügels, mit dem er durch die Zapfen verbunden ist, abgenommen werden, so daß der bisher übliche Deckelknopf oder Griff in Wegfall kommt. Der Deckel ist also nach außen eben und kann, wie Abb. 3 zeigt, bei umgelegtem Bügel e auf seinen flachen Boden gestellt und als Eßnapf benutzt werden.
  • Bei dem in den A,bb. 4. bis 6 gezeigten mehrteiligen Speisenträger ist in den Topf a ein zweites Gefäß k eingesetzt, das an seinem unteren Teil L etwas verengt ist, so daß es sich mit einem Bund ni auf den Rand b des unteren Topfes a aufsetzt. Des größeren Gewichts wegen Untergreifen hier die Klauen f des Tragbügels e nicht den Topfrand b, sondern zwei nach außen gebogene Ansätze, wie z. B. die Winkelstücke :z. Man kann nun ebenfalls die Zapfen g am Deckel befestigen und den Einsatz mittels des Deckels festkleniinen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind jedoch die Zapfen g am Einsatz k befestigt, während der Deckel c durch eine Abbiegung o des Tragebügels e auf dem Einsatz k festgehalten wird. Anstatt :den Bügel e abzubiegen, könnte man auch den Deckel übergreifende Ansätze an dem Bügel befestigen. Die gezeigte Ausführungsform hat aber den Vorteil, daß der Bügel e beim Niederdrücken durch, die sich gegen den Deckel und Einsatz stemmenden Abbiegungen o nach außen gespreizt und leichter gelöst werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragebügel für Speisenträger, deren nach außen ragender Topfrand von einem Teil des Tragebügels Untergriffen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel an seinen Enden mit federnden Krallen (f) versehen und am Deckel (e) mittels Zapfen (g) angelenkt ist, die in an sich bekannter Weise durch Längsschlitze (i.) des Tragebügels (e) hindurchgreifen, wobei die Schlitze (i) in der Höhe so begrenzt sind, daß ihr über den Deckelzapfen (g) liegender Teil kürzer ist als der in bekannter Weise in den Topf greifende verlängerte Deckelrand (d). a. Tragebügel nach Anspruch i für inehrteiligeTrägergefäße, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelenden, das Einsatzgefäß (h) überbrückend, bis zum Rand (b) des unteren Topfes (a) verlängert sind, so daß das Einsatzgefäß mittels des durch Zapfen (g) in dem Bügel (e) festgehaltenen Deckels festgehalten wird. 3. Tragebügel nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch denFührungsschlitz (i) desTragebügels (e) greifenden Zapfen (g) am Einsatzgefäß (k) befestigt sind, während der Deckel (c) durch nach innen gerichtete Ansätze am Tragebügel (e) auf dem Einsatzgefäß (k) festgehalten wird. 4.. Tragebügel nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragebügel (e) über dem Deckel (c) nach innen abgebogen ist, so daß beim Niederdrücken des Bügels (e) eine Spreizwirkung seiner Enden (f) entsteht.
DEW72534D 1926-05-15 1926-05-15 Tragebuegel fuer Speisentraeger Expired DE462007C (de)

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DE462007C true DE462007C (de) 1928-06-30

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DE (1) DE462007C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2925904A (en) * 1957-11-01 1960-02-23 Central Stamping & Mfg Co Tote box
EP0818171A1 (de) * 1996-07-11 1998-01-14 Dart Industries Inc. Speisenträger

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2925904A (en) * 1957-11-01 1960-02-23 Central Stamping & Mfg Co Tote box
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