DE461552C - Papierlocher mit auf einer Grundplatte schwingbar gelagertem Druckbuegel und in Gleitlagern der Grundplatte ruhenden Lochstiften - Google Patents

Papierlocher mit auf einer Grundplatte schwingbar gelagertem Druckbuegel und in Gleitlagern der Grundplatte ruhenden Lochstiften

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DE461552C
DE461552C DES80930D DES0080930D DE461552C DE 461552 C DE461552 C DE 461552C DE S80930 D DES80930 D DE S80930D DE S0080930 D DES0080930 D DE S0080930D DE 461552 C DE461552 C DE 461552C
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DE
Germany
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base plate
pressure bracket
swing
plain bearings
punch
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Expired
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DES80930D
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F Soennecken KG
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F Soennecken KG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/32Hand-held perforating or punching apparatus, e.g. awls
    • B26F1/36Punching or perforating pliers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Papierlocher mit auf einer Grundplatte schwingbar gelagertem Druckbügel und in Gleitlagern der Grundplatte ruhenden Lochstiften. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Grundplatte von Lochern mit den Seitenteilen, welche für die Lagerung des Druckbügels und der Lochstifte notwendig sind, aus einem Stück herzustellen. Bei diesen bekannten Lochern sind jedoch an den beiden Seitenkanten der Grundplatte lediglich zwei lappenartige Ansätze senkrecht aufwärts gebogen, und die so entstandenen Seitenwangen sind dann durch mehrere an ihnen vernietete Winkelschienen zu einem Gestell vervollständigt, wobei der Druckbügel in den senkrecht aufgebogenen Seitenwandungen, die Lochstifte dagegen in den besonders eingesetzten Winkelschienen gelagert sind. Das Grundgestell eines solchen Lochers besteht also aus mindestens drei Teilen, die untereinander durch -_N-ieten oder Schweißen verbunden sind, und es müssen weiterhin noch besondere Vorkehrungen getroffen werden, wenn der Locher einen Spanaufnehmer erhalten soll.
  • ach einem anderen Vorschlage werden aus der Grundplatte des Lochers Lappen aufgebogen, die die Lager für den Druckbügel bilden, und es wird aus der Grundplatte noch ein dritter Lappen herausgebogen, der die Lochstifte enthält, so daß für diese kein besonderer Teil durch Nietung o. dgl. an der Grundplatte befestigt wird. Bei diesem Locher sind aber keine in Gleitlagern ruhende und durch den Druckbügel zu bewegende Lochstifte vorhanden, sondern diese sind fest in den aus der Grundplatte herausgebogenen Lappen eingenietet, und die Lochungen, mit «-elchen die Lochstifte die Stanzwirkung ausüben, sind in dem Druckbügel selbst untergebracht, und sie werden bei der Schwenkung des Druckbügels mit dem auf diesem aufgelegten zu lochenden Papier über die festsitzenden Lochstifte gestreift.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Päpierlocher, bei welchem der in an sich bekannter Art an einer Grundplatte schwingbar gelagerte Druckbügel die Lochstifte bewegt, welche senkrecht zur Grundplatte in besonderen Gleitlagern ruhen.
  • Erfindungsgemäß wird eine weitgehende Einfachheit des Lochers bei guter Stabilität erzielt, indem die Grundplatte mit den Lagern für den Bügel und die Lochstifte aus nur einem Stück besteht, wobei diese einteilige Grundplatte gleichzeitig noch zu einem oder zwei fußartigen Hohlkörpern ausgebildet ist, welche als Spanauffänger dienen können.
  • Auf der Zeichnung ist der neue Locher in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r in Vorderansicht die eine Ausführungsform, Abb. a einen Mittelquerschnitt zu Abb. .r, Abb. 3 einen Grundriß zu Abb. r, Abb. 4. in einer Rückansicht die zweite Ausführungsform, Abb.-5 einen Mittelquerschnitt zu Abb. r und Abb.6 ein Schaubild des Lochers nach Abb. .4. Die an ihren freien Rändern zweckmäßig mit Abbiegungen ausgestattete Grundplatte a (Abb. i bis 3) ist an der Kante, an welcher das Einführen der zu lochenden Papiere stattfindet, nach unten hin derart umgebogen, daß ein als Fuß dienender Hohlkörper a1 entsteht. Diese Umbiegung läuft in zwei lappenartige Teile aus, welche an beiden Seiten durch Schlitze der Platte a aufwärts gerichtet und durch mehrmalige Winkelung zu Lagerkörpern a2 ausgebildet sind, in welchen die Lochstifte d in an sich bekannter Weise in Löchern senkrecht beweglich gelagert sind. Dabei ist die eine Biegekante bei a¢ mit verhältnismäßig großer Abrundung versehen, so daß -eine im Querschnitt trichterförmige Einführöffnung für die zu lochenden Papiere entsteht; das Einführen wird hierdurch erheblich erleichtert. Um auch dicke Papierlagen oder Karten lochen zu können, ist die Umbiegestelle bei a.3 zweckmäßig durch eingeprägte Rippen oder Randleisten, wie bei a5 in Abb. 2 angedeutet, noch besonders versteift.
  • Die das Gestell bildenden Kröpfungen cal sind ungefähr in mittlerer Höhe ihres senkrechten Teiles noch mit Ausschnitten a° ausgestattet, die als Lager für den Druckbügel dienen. Die gesamte Grundplatte a mit allen erwähnten Teilen a1 bis a6 läßt sich, bevor ihre Formung durch Biegen beginnt, als flache Platte durch Stanzen in einem Arbeitsvorgang erzeugen.
  • Der Druckbügel b ist ebenfalls aus einer Platte durch einen Stanz- und Biegevorgang hergestellt. Er ist an der der Briefeinführung zugekehrten Kante an jeder Seite mit j e zwei Vorsprüngen b1 und je einem Schlitz b2 ausgestattet. Die Vorsprünge b1 greifen in die Lagerschlitze a6 ein; mit den Schlitzen b2 werden die Druckbügel d an ihrer Einschnürung d1 umfaßt; eine Blattfeder e, die in eine Schlitzlochung der Grundplatte a eingesteckt ist, ist bestrebt, den Druckbügel b in der in Abb.2 gezeichneten Bereitstellung zu halten bzw. ihn nach einem Lochvorgang in diese zurückzubringen.
  • In Abb. 2 ist ein in den fußartigen Hohlkörper a1 eingeschobener besonderer Späne-. kasten k angedeutet; ein solcher braucht aber nicht vorhanden zu sein, der Hohlfuß d kann auch an einer oder beiden Stirnseiten durch feste bzw. entfernbare Deckel verschlossen werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. :4 bis 6 ist die Grundplatte a an den Seiten nach unten umgebogen, und zwar so, daß je ein zylinderförmiger Hohlfuß a1 entsteht. Die Endlappen der Umbiegung sind durch Schlitze der Platte a aufwärts geführt und zu je einem Lagerkörper a2, wie weiter oben schon erläutert, geformt. Durch an den freien Kanten vorgesehene Abbiegungen a' wird die Grundplatte a in ihrem ebenen Teil zweckmäßig verstärkt. Die Lochstifte d sind wiederum in Bohrungen oder Stanzlöchern der Teile a2 gelagert.
  • Der Druckbügel b besteht ebenfalls aus einer Platte, die nach der Einführungsseite hin mit einer sanften Umbiegung b3 ausgestattet ist, so daß auch hier das Einführen der zu lochenden Papiere erleichtert wird. An den Seiten abgebogene Lappen b4 sind mit abgebogenen Stanzzapfen bG ausgestattet und greifen mit diesen in Ausschnitte aG der Grundplattenlagerkörper a2 hinein.
  • Die beiden Locherstifte d sind durch eine Querachse c unter sich und mit den Abbiegungen b4 des Druckbügels b verbunden. Für die freie Aufundabbewegung der Achse c sind in den Lagerkörpern a2 Schlitze cl (Abb.6) vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform wirkt eine auf die Achse c geschobene Wickelfeder e auf den Druckbügel ein.
  • Die die Füße a1 bildenden Hohlkörper sind an ihren Enden bei a8 als teilweise eingedrückt gezeichnet, sie können aber auch an den Enden glatt abschneiden und, wie bei d in Abb. 5- angedeutet, durch Deckel verschlossen sein. In die Hohlkörper lassen sich auch entsprechend geformte besondere Spankästen, wie in Abb. 2 bei k angedeutet, einschieben.
  • Bei beiden Ausführungsarten dient die Grundplatte a dort; wo sie die Decke der Fußhohlkörper bildet, als Lochplatte, denn die Locherstifte d sind oberhalb der Hohlkörper ral angeordnet, so daß die Papierspäne unmittelbar in die Hohlräume hineingedrückt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Papierlocher mit auf einer Grundplatte schwingbar gelagertem Druckbügel und in Gleitlagern der Grundplatte ruhenden Lochstiften, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (a) an der einen oder an zwei Kanten so nach unten umgebogen ist, daß ein oder zwei fußartige, als Spanbehälter benutzbare Hohlkörper (rzl) entstehen und daß das oder die Enden der Umbiegungen durch Ausschnitte der Grundplatte über diese hinaufgeführt und dort zu Lagerkörpern (a2) für die Locherstifte (d) und den Druckbügel (b) ausgebildet sind.
DES80930D 1927-07-26 1927-07-26 Papierlocher mit auf einer Grundplatte schwingbar gelagertem Druckbuegel und in Gleitlagern der Grundplatte ruhenden Lochstiften Expired DE461552C (de)

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DE461552C true DE461552C (de) 1928-06-23

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010006865A1 (de) * 2008-07-17 2010-01-21 Esselte Leitz Gmbh & Co Kg Papierlocher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010006865A1 (de) * 2008-07-17 2010-01-21 Esselte Leitz Gmbh & Co Kg Papierlocher
US8573105B2 (en) 2008-07-17 2013-11-05 Esselte Leitz Gmbh & Co Kg Paper punch

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