DE460822C - Verfahren zum Befestigen von Metallbeschlagteilen in Holz - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von Metallbeschlagteilen in Holz

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DE460822C
DE460822C DEB121691D DEB0121691D DE460822C DE 460822 C DE460822 C DE 460822C DE B121691 D DEB121691 D DE B121691D DE B0121691 D DEB0121691 D DE B0121691D DE 460822 C DE460822 C DE 460822C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/02Striking-plates; Keepers; Bolt staples; Escutcheons

Description

Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Verfahrens zum Befestigen von Metallbeschlagteilen an Holz nach.- Patent 444685 in seiner Anwendung auf Schlüssel-Schilder, bei denen die' durch die besondere Zange in das Holz hineinzudrückenden Nasen beim Herausstanzen des Schlüsselloches des Schlüsselschildes gewonnen werden. Diese Lappen oder Nasen haben nach ihrem Ausstanzen eine Richtung, welche zur Richtung des Schlüsselloches parallel ist. Durcli die besondere Zange werden sie gleichzeitig nach entgegengesetzten Seiten gebogen und dringen dabei in das Holz ein. Da das Loch in dem Holz nicht immer genau die richtige Lage hat, so kann das Schlüsselschild beim Auseinanderbiegen der Lappen aus der richtigen Lage verschoben werden. Um dies zu verhindern, ist der Rand des SchlüsselscMldes mit Spitzen oder Zacken versehen, welche vor dem Auseinanderbiegen der Metallappen mittels der erwähnten besonderen Zange durch leichte Schläge auf das Schlüsselschild in das Holz hineingetrieben werden, nachdem das Schild von Hand in die richtige Lage gegenüber dem etwa schon eingeschobenen Schloß gebracht ist.
Am Rande von Schlüsselschildern angebrachte Spitzen, die durch Schläge auf das Schlüsselschild in das Holz hineingetrieben werden, sind bekannt; sie dienen aber zur eigentlichen Befestigung des SchlüsselscMldes und müssen auf der Rückseite des betreffenden Holzteiles umgebogen werden. Erfindungsgemäß erhalten die Spitzen nur eine so geringe Länge, daß sie lediglich eine Verschiebung des Schlüsselschildes bei dessen Befestigung durch Auseinanderbiegen der Lappen des Schlüsselschildes verhindern. Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung.
Abb. ι ist eine Vorderansicht des Schlüsselschildes.
Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie A-B in Richtung der kleinen, neben die Schnittlinie gezeichneten Pfeile gesehen, und Abb. 3 ist eine perspektivische Ansicht des Schlüsselschdldes.
Das an dem Holzteil, z. B. einer Tür oder einem Schubfach, zu befestigende Schlüsselschild 2 hat die Befestigungslappen 3, 4, welche beim Ausstanzen des Schlüsselloches entstanden. Das Schlüsselschild ist bei diesem Ausführungsbeispiel hohl gepreßt; an seinem Rande 6 sitzen die kleinen Spitzen 7. Nach dem Einschieben der Lappen 3, 4 in den Ausschnitt 5 des Holzes wird das Schlüsselschild 2 von Hand in die richtige Lage gebracht und dann durch leichte Hammerschläge, die das Eintreiben der Spitzen 7 in das Holz bewirken, vorläufig festgemacht. Das endgültige Festmachen des Schlüsselschildes erfolgt dann mittels der Zange nach dem Hauptpatent. Dabei kann sich jedoch das Schlüsselschild infolge Eingreifens der Spitzen 7 in das Holz auch dann nicht verschieben, wenn der Ausschnitt 5 im Holz, durch den der Schlüssel bei seinem Einführen in das Schloß hindurchgeht, nicht die richtige Lage hat.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Befestigen νοαι Metallbeschlagteilen in Holz nach Patent 444 685 in Anwendung auf Schlüsselschilder, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenrand des Schlüsselschildes angebrachte Spitzen (7) in das Holz eingetrieben werden, bevor die Nasen (3, 4) der endgültigen Befestigung mit der besonderen Zange in das Holz eingedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB121691D Verfahren zum Befestigen von Metallbeschlagteilen in Holz Expired DE460822C (de)

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