DE460581C - Bremsend wirkende Fangvorrichtung fuer Aufzuege - Google Patents
Bremsend wirkende Fangvorrichtung fuer AufzuegeInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
- H01R4/30—Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/18—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
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Description
Bremsend wirkende Fangvorrichtungen, bei denen eine vorgespannte Feder, beim Seilbruch
ausgelöst durch die bei Aufzügen übliche Regleranordnung, die Bremskraft ausübt,
sind bekannt. Das Vorspannen dieser Feder auf rooo und mehr Kilogramm erfordert ein Windwerk, welches auf dem Förderkorb
schwer anzubringen und bedienbar ist. Die versuchte Lösung, statt der Feder Druckluft
zu nehmen, hat den Nachteil, daß die Undichtigkeiten im Bremszylinder und Steuerventil
die Verwendung eines Kompressors mit selbsttätiger Steuerung erfordert, um stets
genügend Druck für den Gefahrfall zur Verfügung zu haben. Auch die Verwendung
eines Luftsackes, der in einem Gehäuse untergebracht ist, sich in Falten legt oder mit Leinwandeinlagen
ausgerüstet oder mit einem Mantel aus Stoff, Leder usw. umgeben wurde, um einem Luft- oder Gasdruck von mehreren
Atmosphären genügend Widerstand zu bieten, führte nicht zum Ziel, weil diese Ausführung
weder elastisch noch reibungsfrei noch genügend dicht wird, um die erforderliehe
Betriebssicherheit zu bieten.
Diese Schwierigkeiten werden bei dem
■Gegenstande der Erfindung \rermieden. In
Abb. ι stellt 1 die Feder dar, welche die Bremskraft liefert. Mit Kolben 2 wird die
Feder durch die in den Gummisack 3 eintretende Druckluft vorgespannt. Um den Gummisack legt sich die Schraubenfeder 4,
deren Anfang und Ende angespitzt und mit der ersten oder letzten Windung verschweißt
oder verlötet ist, so daß sie sich wohl der Länge nach ausdehnen, aber beim Auseinanderziehen
infolge Auf blasens des Luftsackes keinen größeren Durchmesser annehmen kann, also ihre Berührung mit dem eisernen Gehäuse
ausgeschlossen ist. Die Feder arbeitet demnach reibungsfrei. Der Gummisack wird durch das Ventil 5 mittels einer Handpumpe
aufgepumpt, wie dies bei den Gummireifen der Kraftfahrzeuge geschieht. Zwischen Ventil
und Gummisack zweigt eine Rohrleitung zum Auslaßventil 6 ab. Dieses Auslaßventil
besteht aus einer auf dem einen Ende geschlossenen Glasröhre. Der Gummisack in Verbindung mit der hartgelöteten oder geschweißten
Rohrleitung sowie der mit Gummipackung eingesetzten Glasröhre als Auslaßventil verbürgen eine vollkommene Dichtigkeit
für mehrere Monate und ermöglichen hierdurch erst die praktische Verwendung. Beim Seilbruch zerstört der übliche Auslösungshebel
des Reglerseiles die Glasröhre, die ausströmende Luft entspannt die Feder, und diese bremst den Förderkorb an den Führungsschienen
fest.
Dieser mit einer Schraubenfeder bewehrte Gummisack ist nur ein Ausführungsbeispiel.
Statt der Schraubenfeder kann der Gummisack auch mit einer Anzahl geschlossener Ringe umgeben werden, die infolge der Reibung
zwischen Gummisack und Ring beim Ausdehnen des Luftsackes einen entsprechen-
den Abstand voneinander einnehmen. Schraubenfeder und Ringe können aus Metall, Stoff
usw. angefertigt sein, dessen Festigkeit größer ist als die des dehnbaren Gummisacks.
• Auch hier ist reibungsfreies Arbeiten gewährleistet, denn eine Berührung der Ringe
mit dem Gehäuse tritt nicht ein.
In Abb. 2 ist ein gewöhnlicher Bremszylinder dargestellt, dessen Kolben 7 mit einer
weichen Manschette 8 versehen ist. Beim Aufpumpen spannt sich die über dem Kolben
liegende Feder 9. In der Endlage legt sich der Kolben gegen die Gummiplatte 10 und'
dichtet hier ab, solange der Luftdruck größer ist als der Federdruck. Auch diese Anordnung
hält Monate hindurch vollkommen dicht, ist also mit der ohne Verbindungsstücke hergestellten
Rohrleitung sowie der Glasrohre als Auslaßventil praktisch anwendbar.
In Abb. 3 ist eine Gesamtanordnung dargestellt. Am Fahrkorb 1 r sind Bremszylinder
12 mit Bremshebel 13 und Bremsbacken 14 angebracht. Der Regler 15 wirkt durch
Seil 16 auf Hebel 17, und dieser zerstört die
Glasrohre, wodurch die Auslösung der Feder und das Festbremsen an den Führungsschienen
18 herbeigeführt wird.
Claims (4)
- Patentansprüche:■i. Bremsend wirkende Fangvorrichtung mit vorgespannter Feder zur Ausübung der Bremskraft, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vorspannung der Feder Druckluft verwendet wird.
- 2. Bremsend wirkende Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Undichtigkeiten die Druckluft in einen im Federgehäuse untergebrachten Gummisack gepumpt wird, der mit einer Spirale oder mit einer Anzahl geschlossener Ringe aus Metall oder anderen Stoffen mit größerer Festigkeit als der Gummisack so bewehrt ist, daß ein reibungsfreies Ausdehnen und Zusammenziehen möglich wird.
- 3. Bremsend wirkende Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des Druckluftbremszylinder, der zur Vorspannung der Feder dient, in seiner Endlage eine besondere Flächenabdichtung erhält, die jegliches Entweichen der Druckluft aus dem Bremszylinder verhütet, solange diese Kolbenkraft größer ist als die entgegenwirkende Federkraft.
- 4. Bremsend wirkende Fangvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung von Undichtigkeiten statt des Auslaßventils im Gefahrfalle eine künstliche Undichtigkeit durch Zerstören eines leicht einsetzbaren Teiles der Rohrleitung, einer Membran, Glasscheibe, Glasrohre o. dgl., geschaffen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG68660D DE460581C (de) | 1926-11-13 | 1926-11-13 | Bremsend wirkende Fangvorrichtung fuer Aufzuege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG68660D DE460581C (de) | 1926-11-13 | 1926-11-13 | Bremsend wirkende Fangvorrichtung fuer Aufzuege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE460581C true DE460581C (de) | 1928-06-01 |
Family
ID=7134454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG68660D Expired DE460581C (de) | 1926-11-13 | 1926-11-13 | Bremsend wirkende Fangvorrichtung fuer Aufzuege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE460581C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2017129736A1 (de) * | 2016-01-29 | 2017-08-03 | Thyssenkrupp Elevator Ag | Pneumatische bremsbetätigung in einer aufzugsanlage |
-
1926
- 1926-11-13 DE DEG68660D patent/DE460581C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2017129736A1 (de) * | 2016-01-29 | 2017-08-03 | Thyssenkrupp Elevator Ag | Pneumatische bremsbetätigung in einer aufzugsanlage |
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