DE460242C - Verfahren zur Herstellung von Bleistift-Attrappen mit mehreckigem Querschnitt als Schachteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bleistift-Attrappen mit mehreckigem Querschnitt als Schachteln

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DE460242C
DE460242C DEF63967D DEF0063967D DE460242C DE 460242 C DE460242 C DE 460242C DE F63967 D DEF63967 D DE F63967D DE F0063967 D DEF0063967 D DE F0063967D DE 460242 C DE460242 C DE 460242C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/20Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Bleistift-Attrappen mit mehreckigem Querschnitt als Schachteln. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Attrappen als Schachteln, die als Verpackungsmittel, Ausstellungsgegenstände o. dgl. verwendet werden und in ihrer äußeren Gestaltung und Aufmachung mehreckigen Bleistiften entsprechen. Die bisherigen Attrappen dieser Art sind insofern nur umvollkommen, weil sie keine täuschende Wiedergabe der Bleistifte bilden und außerdem zu wenig widerstandsfähig sind, um als sicheres und haltbares Verpackungsmittel Verwendung zu finden.
  • Demgegenüber besteht das Verfahren gemäß der Erfindung darin, daß man drei Pappstreifen verschiedener Länge auf maschinellem Wege einseitig anritzt, mit der nicht geritzten Seite nach innen zu einem mehreckigen Körper zusammenbiegt, die Stoßfugen durch einen geleimten Papierstreifen miteinander vereinigt und dann mit Glanzpapier überzieht. Zwei der Hülsen «-erden zu einer Verschlußkappe für die Attrappe zusammengesetzt, während die dritte Hülse den Schaft des Bleistiftes bildet und am einen Ende zu einer Bleistiftspitze geformt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen: Abb. i die Attrappe in Seitenansicht, Abb. z die Verscltlußkappe der Attrappe in schaubildlicher Darstellung, Abb.3 den Hals der Verschlußkappe in schaubildlicher Darstellung bzw. im Schnitt, Abb. ¢ den Kopf der Verschlußkappe in schaubildlicher Darstellung bzw. im Schnitt, Abb.5 den fertigen Kopf der Verschlußkappe in schaubildlicher Darstellung, Abb. 6 eine schaubildliche Darstellung bzw. einen Schnitt des Schaftes der Attrappe in halbfertigem Zustande und Abb. 7 den fertigen Schaft der Attrappe mit Spitze in schaubildlicher Darstellung mit teilweisem Schnitt.
  • Ein Streifen aus Pappe, Karton o. dgl. wird auf der Ritzmaschine einseitig angeritzt, mit der nicht geritzten Seite nach innen zu einer im Querschnitt sechseckigen Hülse i (Abb.3) zusammengebogen unter Verkleben der Stoßfugen durch einen starken, g, l,-iinten Papierstreifen z. Die derart hergestellte Hülse i wird auf die richtige Länge genau abgestochen, auf etwa zwei Drittel ihrer Länge mit weißem Glanzpapier 3 überzogen und das Glanzpapier 3 am einen Ende q. eingeschlagen.
  • Auf dieselbe Weise wird ein Ring 5 Abb. .l) von sechseckigem Querschnitt hergestellt und am einen Ende durch Einsetzen eines ausgestanzten starken Pappbodens 6 (Abb. -1) verschlossen. Der Ring 5 erhält einen Überzug aus Glanzpapier, dessen Farbe der Bleistiftfärbung entspricht und der am einen Ende 7- nach innen eingeschlagen, am anderen Ende 8 dagegen über den Boden 6 (Abb. 5) umgeschlagen wird. Der Boden 6 wird dann mit einer Glanzpapierscheibe überklebt, deren Färbung und Ausmaße der Schreibmine des nachzubildenden Schreibstiftes entsprechen. Der Ringraum zwischen dieser Scheibe g und den Bodenrändern wird mit einer Ringscheibt io überklebt, deren Färbung Zedernholzmaserung aufweist. Der derart hergestellte Kopf wird über die Hülse i geschoben. und mit ihr verklebt, so da.ß 'eine Verschlußkappe entsteht.
  • Der Schaft der Attrappe (Abb.6 und 7) wird ebenfalls aus einem Pappstreifen hergestellt, der auf der Ritzmaschine einseitig angeritzt, mit der nicht geritzten Seite nach innen zu einem sech=seckigen Körper zusammengebogen. Nach Vereinigen der Stoßfugen durch einen starken, geleimten Papierstreifen i i entsteht ein zylindrischer Schaft 12 von sechseckigem Querschnitt. Der Schaft 12 wird auf eine genaue Länge abgestochen und am einen Ende in Länge der markierten Zedernholzspitze zackenartig ausgestanzt. Die Zacken werden zu einer Spitze zusammengebogen, un=d auf diese Spitze wird ein innen gummierter Trichter 13 aus Papier in trockenem Zustande aufgesetzt, während in die Spitze ein außen gummiexter Trichter 1 ¢ aus Papier in trockenem Zustande eingesetzt wird. Darauf wird der aus drei Teilen bestehende Mantel 12 auf einen Dorn von Stiftform aufgesetzt und die Spitze mittels eines erhitzten federnd=en Ziehwerkzeuges mit entsprechendem Hohlraum aufgepreßt. Durch die Pressung zwischen Dorn und Stempel entsteht eine genaue kegelförmige Spitze, die einen die Mine und die Zedernholzfarbe darstellenden Überzug mit Prägelack erhält, während der Schaft mit einem dem Bleistiftäußern entsprechenden und u. U. mit einem Aufdruck versehenen Glanzpapier überzogen wird. Dieses Glanzpapier greift mit abgerundeten Lappen 15 auf die Spitze über und ist am anderen Ende des Schaftes eingeschlagen.
  • Die derart hergestellten Attrappen- sind den Blei- und Farbstiften täuschend nachgebildet und widerstandsfähig, bilden also ein eigenartiges und geeignetes Verpackungsmittel für Waren beliebiger Art, so z. B. für Bleistifte, Konfitüren u. dgl.

Claims (1)

  1. PATE=NTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Bleistift-Attrappen mit mehreckigem Querschnitt als Schachteln, dadurch gekennzeichnet, daß man aus drei Pappstreifen verschiedener Länge durch Ritzen auf der Ritzmaschine, Zusammenbiegen und Vereinig en der Stoßfugen mittels geleimter Papierstreifen eine Hülse, einen Ring und-einen Schaft von mehreckigem Querschnitt herstellt, den Ring am einen Ende durch einen eingesetzten Boden verschließt und durch Aufschieben auf die Hülse zu einer Verschlußkappe für den Mantel ausbildet, während man den Mantel am anderen Ende zackenartig ausstanzt und die Zacken zu einer Spitze zusammenbiegt, welche .außen mit einem innen gummierten Papiertrichter, innen dagegen mit einem außen gummierten Papiertrichter versehen und mittels eines erwärmten, aus Preßdorn und Preßstempel bestehenden Ziehwerkzeuges geformt wird.
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