DE1928992C - Verpackungsbehälter fur block formigen Inhalt, insbesondere Speise eis, sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derartiger Behalter - Google Patents
Verpackungsbehälter fur block formigen Inhalt, insbesondere Speise eis, sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derartiger BehalterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verpak kungsbehälter für blockförmigen Inhalt, insbeson
dere Speiseeis, mit einer Einrichtung zum Nachschie ben des Behältcrinhaltes zur offenen Behälterseit«
die im wesentlichen einen axial-verschiebbar im Be halter angebrachten kolbenartigen Schieber m
einem durch den Behälterboden durchgesteckte Stiel aufweist, wobei der Behälterboden geschlosse
ist und eine nach innen vorstehende hülsenförmig Ausbuchtung mit einem mit dem Stiel durchstoßbi
ren Abschnitt aufweist.
Bei den bekannten Verpackungsbehältern der
eben beschriebenen An ist die hülsenförmisie Ausbuchtung
im Behalterboden sich stark konisch nach innen verjüngend ausgebildet und endet in einer inneren
Stirnwand, die den mit dem Stiel durchstoßbaren Abschnitt bildet, insbesondere dadurch, daß eine
als Süllbruchstelle dienende Ringnut in diese Stirnwand eingeformi ist (deutsche Auslegeschrift
I 2^6 085). Die Fläche dei inneren Stirnwand der
ruilsentormigen Ausbuchtung entspricht in etwa dem
Querschnitt des Stieles. Dabei ist jedoch die beim Durchstoßen der inneren Stirnwand der Hülse entstehende
Öffnung gewollt in ihrer Weite derart vorgebildet, daß bei durchgestecktem Stiel zwischen diesem
und dem Öffnungsrand der Hülse ein Ringspalt besteht, durch den Luft einströmen kann, um den
beim Verschieben des Nahrungsmittels sich bildenden L nterdruck zwischen dem Schieber und dem Behälterboden
auszugleichen. Die bekannten Verpackungsbehälter sind daher vor dem Gebrauch, d. h.
dem Durchstoßen der Stirnwand der hülsenförmigen Ausbuchtung ringsum verschließbar. Der dichte Verschluß
am Behälterboden wird aber beim Einführen des Stieles und Durchstoßen der Stirnwand der hülsenförmigen
Ausbuchtung zerstört, so daß beim Verzehr des Behälterinhahes Flüssigkeit, beispielsweise
geschmolzenes Speiseeis, zwischen dem Stiel und dem Rand der durchstoßenen Öffnung des Behalterbodens
herauslaufen kann. Im übrigen bietet die sich konisch nach innen verjüngende hülsenförmige Ausbuchtung
nur im Bereich des Randes der durchstoßenen öffnung eine sehr bedingte Führung für den
Stiel.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen besonders billigen Behälter der oben
beschriebenen Art zu schaffen, der auch während des Gebrauchs ringsum dicht verschließbar ist und insbesondere
einen geschlossenen Bod'n aufweist, und der trotzdem das nachträgliche Einsetzen des erforderlichen
Betätigungsschaftes für die Nachschiebeeinrichtung in Form eines Stäbchens einfach und sicher ermöglicht.
Außerdem soll das als Betätigungsschaft dienende Stäbchen eine gute, sichere Führung im Bereich
des Behälterbodens erhalten, um ein verklemrnungsfreies Führen der kolbenartigen Nachschiebevorrichtung
zu ermöglichen, und um die Gefahr, daß das Stäbchen beim Betätigen der Nachschiebevorrichtung
abbricht, soweit wie möglich auszuschalten.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die an dem Behälterboden nach innen vorstehende
hülsenförmige Ausbuchtung mit einer innerhalb dieser nach außen gerichteten, im wesentlichen
zylindrischen, mit einer dünnen Haut als mit dem Stiel durchstoßbarer Abschnitt verschlossene Führungsbuchse
ausgebildet ist.
Die Führungsbuchse sichert ein glattes, sicheres, axiales Halten des Stäbchens 'im Behälterboden und
bietet dadurch Schutz gegen Verklemmen der Nachschiebeeinrichtung und gegen Abbrechen des Stäbchens.
Die dünne, die Buchse verschließende Haut läßt sich mit dem Stäbchen bequem ohne besondere
Kraftanstrengung durchstechen. Da diese dünne Haut an eic Führungsbuchse angeordnet ist, stellt sie
vor dem Durchstechen einen gut gegen Beschädigung gesicherten Verschluß im Bereich der Führungsbuchse dar. Beim Durchstecken zum Einführen des
Stäbchens in die Nachschiebeeinrichtung legt sich diese dünne Haut in Art einer Manschette auf die
Außenfläche des Stäbchen·. ui,d bildet ώ-.'.ν..'. cnv
wirk .ame Abdichtung und zugleich ein Reibung·-'Ic
ment, daß das Herausfallen de^ Stäbchen- \erli:P-deri,
falls diese1- etwas /;: tiiiiin ' i. um ich ie-.'. \r.
;. eier ?Nachschieheeinrichtung ':. \ei --ku lvv.. ι;1, der
Buchse .'u halten
Da das als Ek'iäiiuung^sch;::"; \ -üc^ei .ne ·^ ίΛ
ehen möglichst hilüe sein snli. :r,>:.'■'■ :-mit .j'-v-^ne'
werden, daß solche Stäbchen :-'ί: ■· er'iälinismiißir
ίο -üark im Durchmesser unterscheid ι I'm :rot/t:i.ni
sicherzustellen, daß sowohl ein rwjs die's. ere·. S;:-'1-chen
sicher und leicht in die f"uhiüngshudi-e emueführi
werden kann, als auch eir. e'.v-;^ dünnere- Stäbchen
sicher in der Fuhrungshuch-e geführt uiu1. lvhalten
wird, ist e< 11 η Rahmen der Erfindung K vmdcrvorteilhaft,
wenn die di-.· Fühiung-buch-·. \ei-
-chiici.'cnde hautartige dünne Wan:; ,11.1 Λ·;ϋιτ .ir '
der Führungsbacke ausg-.-hii'jji :·' und eiie Fi·!·-
runs^buchsc radial dchnbuv mi; uiP.ui.i^licii un^ieui'·-
mäßiger Wandstärke au^-.-bildet ist. Damit wird erreicht,
daß sich beim Ein·'ihren eines etwas dickeren Stäbchens die durchstoßene hauiartige di'nne Wand
außerhalb der Buchse zusan<menvh>e'nt während
beim Einführen eines etwas «Jünr.crcn Stäbchen?.
2r Teile dieser dünnen hautartk ι Wand mit in die
Buchse eingestoßen werden kon;-.en und dadurch
einen sicheren, dichten Abschluß bilden. Durch die umfänglich ungleichmäßige Wandstärke der Buchse
ist diese außerdem im bjtrb'.-htlichen Maß radial
dehnbar und dadurch in dei Lage sowohl etwas dickere als auch etwas dünnere Stäbchen sicher 711
führen. Um dies zu erreichen, kann die Führung-buchse
mit Vieleck-Querschnittsform ausgebildet sein, wobei die Wandstärke in den Eckbereichen geringer
als an den Flächenbereichen des Vieleck-Querschnitts ist. Es ist aber auch möglich, die Führungsbuchse
an ihrer inneren Stirnseite mit einwärts vorstehenden Nasen oder Zähnen und hinter den Nasen
bzw. Zähnen mit verdünnten Wandbereichen auszubilden.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist
die Behälterwand einschließlich des Beutels und der Führungsbuchse durch Thermoverformung aus thermoplastischer
Kunststoff-Folie, geformt, wobei tue Führungsbuchse im Inneren eines im Hoden einwärts
geformten Nippels nach außen zurücV.gcformi ist und
einstückig in eine hautartig dünn .uisiic'o-.cr.e *
schlußwand übergeht.
Zur Herstellung der Verpackungsbehälter gemäß· der Erfindung durch Thermoverformung von thermoplastischer
Kunststoff-Folie, bei denen in dei Bodenwand
eines jeden Behälters eine sich axial zur.. Behälter nach dessen Inneren erstreckende Ausbuchtung
mit einem durchstoßbarei; Abschnitt auszub:
den ist, eignet sich gemäß der Erfindung ein neuartiges Verfahren, bei welchem innerhalb der Ausbuchtung
ei-e nach aiißen gerichtete, im wesentlichen zylindrische
Führungsbuchse cingeformt und deren an einem Buchsenende liegende Querwand hautartig
Go dünn ausgezogen wird.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung kann der dünne Querwandteil der Buchse auf etwa 10° 0 der
Wandstärke des Behälters hautartig dünn ausgezogen werden. Das hautartige Ausziehen der Querwand
läßt sich beispielsweise mittels eines modifizierten Druckmittelstoßes ausführen.
Gemäß der Erfindung ist auch eine besonders vorteilhafte Vorrichtung zum Horstellen von Verpak-
kungsbchältcrn der oben beschriebenen Art in dem
oben beschriebcnenTherrnoverformungsverfahren vorgesehen.
Bei dieser Vorrichtung ist gemäß der Erfindung am Boden einer Ncgaüvform ein zapfenartiger
Vorsprung mit einer der Führungsbuchse entsprechenden Formflächc angebracht, der Einrichtungen
zum hautartigen dünnen Ausziehen des ihn überspannenden Qucrwandteilcs aufweist. Der zapfcnari
igt; Vorsprung kann dabei mit einer axialen Höhlung
als Hinrichtung zum Ausziehen der Querwand ausgebildet sein, wobei der Höhlungsquerschnitt der Fühnmgsbuchsc
entspricht und die Höhlungstiefe erheblich größer als die Länge der Führungsbuchsc ist.
Auf diese Weise wird die Führungsbuchse in die Höhlung des zapfenartigen Vorsprunges geformt.
Am Ende des Formvorgnngcs kann dann noch durch einen zusätzlichen Druckmittclstoß od. dgl. die den
llöhlungsqucrschnitt überspannende, noch erweichte Oucrwand aus thermoplastischem Kunststoff in den
restlichen Teil der Höhlungstiefe hauldünn ausgezogen
werden. Die Dicke dieser hautdünn ausgezogenen (Querwand läßt sich dadurch auf ein gewünschtes
Maß einstellen, daß die Tiefe der Höhlung verstellbar
ist.
In einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung
gemäß der Erfindung kann auch der zapfenartige
Vorsprung mit seinem Außcnqucrschnilt dem Inncnqucrschnitl der Jiihrungsbuchse entsprechen
und an dft inneren Stirnseite eine einziehbare das lolicnmakrial führende wärmeisolierte oder erhitzte
Spitze zum Aufziehen Jcr Querwand tragen.
Wenn es erwur^ch: ist, der Führungsbuchsc durch
ungleichmäßige, umfängliche Wandstärkenverteilung erhöhte radiale Dehnbarkeit zu verleihen, kann die
Formoberfläche für die Fuhrungsbuchse einen Querschnitt
in Form eines Vielecks, vorzugsweise eines regelmäßigen Vielecks aufweisen. Es kann dazu auch
der zapfenartige Vorsprung am Umfangsrand seiner inneren Stirnseite axial gerichteten Nasen oder
Zähne tragen.
Einige Ausführungsbcispiele der Erfindung werden
im folgenden näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 den unteren Teil eines Verpackungsbehälters gemäß der Erfindung vor dem Einführen des Betätigungsstäbchens
in axialem Schnitt;
Fig 2 den unteren Teil eines Verpackungsbehälters nach F i g. 1 nach dem Einführen des Betätigungsstäbchens
in axialem Schnitt;
Fig.3 den unteren Teil eines Negativwerkzeuges
zur Herstellung eines Verpackungsbehälter* nach Fig. 1 und2in axialem Schnitt;
Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der
F ig. 3;
Fig. 5 eine abgewandelte Ausführung des Werkzeuges nach Fig.3 in axialer Teilschnittdarstellung
und .
F ι g. 6 eine weitere abgewandelte Ausführung des
Werkzeuges nach F i g. 3 in axialer Teüschnittdarstellung.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 wiedergetvnen Beispiel ist der Verpackungsbehälter dünnwandig durch
Thernrn ans thermoplastischer Kunststofffolie geformt. Er weist eine sich nach oben zu seiner
öffnung hin konisch erweiternde Seitenwand 1 auf, die im n Bereich 2 in etwas zylindrische Form
und von dort in den Behälterboden 3 übergeht Oberhalb des Behälterbodens 3 und innerhalb des hn we
sentlichen zylindrischen Wandungsbereiches 2 ist in Normalstellung die Ausschiebevorrichtung angeordnet,
die im dargestellten Beispiel im wesentlichen in Art eines Kolbens 4 ausgebildet ist, der eine Stirn-
S platte S und einen nach unten ragenden Kragen 6 aufweist. Im mittleren Bereich der Kolbenplatte 5 ist
ein sich nach oben erstreckender Zapfen 6 ausgebildet, der in einem Aufnahmenippet 7 für ein als Betätigungsschaft
einzusteckendes Stäbchen 8 endet. Auf
ίο der Kolbenplatte 5 sitzt innerhalb des konischen Teiles
der Behälterwand 1 ein Block 9 aus Bchältcrinhalt, beispielsweise Speiseeis. Da der Zapfen 6 und
der Nippel 7 in diesen Block 9 eingreifen ist eine verhältnismäßig feste Verbindung zwischen dem Aus-
,5 schiebekeil bcn 4 und dem Block 9 geschaffen.
Im Boden 3 ist ein mittiger Zapfen 10 ausgebildet,
der sich nach dem Inneren des Behälters erstreckt. Dieser Zapfen 10 hat im unteren Teil einen konischen
Sockel 11 und einen sich daran anschließenden
ίο Nippel 12. Am oberen Ende des Nippels 12 ist die
Wand nach innen umgelegt und bildet eine im Inneren des Nippels 12 angeordnete Führungsbuchsc 13
mit achteckigem Querschnitt. An das untere Ende dieser Führungsbuchsc 13 schließt sich ein hautartig
as dünn ausgezogener, sackartig ausgebildeter Wandteil
14 an, ''er die Führungsbuchse 13 nach außen dicht verschließt.
Wie Fig.2 zeigt wird das Stäbchen8 von unten
her in den konischen Sod.el 11 gegen den dünn ausgezogenen
Wandteil 14 eingeführt, so daß dieser Wandicii 14 zunächst gegen den stimscüigsn Rand
der Führungsbuchsc 13 gestülpt wird. Beim weiteren Einschieben des Stäbchens 8 reißt dann diese hautartige
dünn ausgezogene Wand 14 und bildet einen
3s manschettenartigen Dichtungsrand 15 der je nach
der Dicke des Stäbchens 8 an der Stirnfläche der FiihrungsHch.se 13 liegen bleibt oder sich mehr oder
weniger .ief in die Fuhrungsbuchse 13 einzieht. Durch die achteckige Querschnittsform der FUhrungsbuchse8
kann diese das Stäbchen 8 in jedem Fall unter Reibung festhalten und führen auch wenn
der Stäbchendurchmesser in verhältnismäßig weiten Grenzen schwankt. Das so durch die Buchse 13 eingesteckte
Stäbchen 8 tritt dann in den Aufnahmenippel 7 des Kolbens 4 Beim weiteren Einschieben des
Stäbchens 8 durch die Führungsbuchse 13 wird dann der Kolben 4 und mit ihm der blockförmige Bchälterinhalt
9 nach der Behälteröffnung hin verschoben, so daß der Inhalt, beispielsweise Speiseeis beim
so Verzehren nachgeschoben werden kann.
Zur Herstellung eines Behalten nach Anspruch I oder 2 wird eine thermoplastische Kunststoffolie η
einem der bekannten TTiermotogsverfahrer
mittels eines Negativwerkzeuges verformt. Dabe
wird zugleich die sich nach dem Inneren des Behälters erstreckende Fuhrungsbuchse 13 eingeformt unc
die sich über die Fuhrungsbuchse erstreckender Querwandteile aus thermoplastischer Knoststoffoln
hautartig dünn ausgezogen. In bevorzugter Ausfüh
rungsform wird in die Bodenwand des Behälters eii
sich leicht konisch verjüngender axial e er streckender Nippel 12 geformt, und im Inneren diese
Nippels wird dann die eigentliche Fuhrangsbuchs ausgebildet, wobei das letzte Stück der nach aaswärt
geformten Führungsbuchse sackartig dünn ausgezc gen wird. Mit diesem dünnen Ausziehen kann der dl
Buchse verschließende Wandteil sine Wandstärke er halten die beispielsweise nur 10°/· der Wandstärk
7 8
des Behälters beträgt. Beispielsweise kann die mitt- von unten her in den Werkzeugboden 22 cinge-
lcrc Wandstärke des Behälters etwa 0,3 mm und die schraubt ist.
Stärke des dünn ausgezogenen Qucrwandteilcs nur Im Beispiel der Fig. 5 ist der zapfenartige Vornoch
0,03 mm betragen. Die Ausbildung des sehr sprung 23 mit einer Höhlung 28 ausgebildet, die im
dünn ausgezogenen Qucrwundlcilcs kann dadurch er- 5 wesentlichen kreisrunden Querschnitt aufweist. Dafolgcn,
daß zunächst die Behälterwand, der Nippel für hat aber der zapfenartige Vorsprung 23 an seiner
und die Führungsbuchsc in herkömmlicher Weise inneren Stirnkante nach innen vorstehende Nasen
durch Vorstrecken der erhitzten Kunststoffolie und oder Zähne 29. Beim Formen des Behälters legt sich
anschließendes Anpressen an die Oberfläche der Nc- daher die erhitzte thermoplastische Folic in ihrem
gativform gebildet werden. Es bleibt dann noch die io mittleren Bereich zunächst auf die Sptizen dieser Nadie
Buchse verschließende dünne Querwand übrig sen oder Zähne 29 und wird dort abgekühlt. Beim
die durch einen zusätzlichen Druckluftstoß in die Ne- Weiterformen der Folie in dem Hohlraum 28 wird
gativform ha;itartig dünn ausgestreckt und ausge- dann der Malcrialfluß hinter den Spitzen 29 verminformt
wird. dert gegenüber dem Materialfluß im Bereich der da-Zur Durchführung des Verfahrens eignet sich bc- 15 zwischcnlicgenclcn Täler. Dadurch wird die Wandvor/.ugt
eine Negativform 21 an deren Boden 22 ein stärke der so geformten Führungsbuchsc unglcichmüzapfenartiger
Vorsprung 23 angebracht ist. Dieser Big was eine bessere radiale Dehnungsfähigkeit der
Vorsprung 23 traf·,! die der Führiingsbuchsc cnlsprc- Buchse zur Folge hat. Die Ausbildung der hautartig
chende Formfläclic und einer zum dünnen Ausziehen dünn, sackartig ausgezogenen Wandungsteile ist die
der die Führungsbuchsc überspannenden Querwand 20 gleiche wie im Beispiel der Fig. 3.
geeignete Hinrichtung. Im Beispiel der Fig. 3 ist der Im Beispiel der Fig. 6 ist auf den Formboden 22 zapfenartige Vorsprung 23 mit einer axialen Höh- ein /apfenartiger Vorsprung 30 angebracht, der im hing 24 versehen deren Querschnitt der zu bildenden Unterschied zu dem zapfenartigen Vorsprung 23 Führungsbuchse 13 entspricht. Die Tiefe dieser Höh- nach Fig. 3 und 5 nicht sich konisch verjüngende, lung 24 ist aber erheblich größer als die Länge der 25 sondern im wesentlichen zylindrische bzw. unver-Führungsbuchsc 13. Der Querschnitt der Höhlung 24 jungte Außenflächen mit Vieleck-Querschnittsform hat wie Fig.4 zeigt die Form eines regelmäßigen aufweist. Dadurch wird in diesem Beispiel die Füh-Achtecks. Nach unten ist die Höhlung 24 durch rungsbuchsc direkt an der Außenfläche des zapfenarcinen Schraubstopfen 25 verschlossen, der mittels tigen Vorsprunges 30 in einen Zichstcmpel 31 axial Gewinde mehr oder weniger tief eingeschraubt wer- 30 verschiebbar gelagert. Dieser Ziehslcmpcl 31 hat den kann, um das Volumen der Höhlung 24 mehr eine wärmeisolierte Oberfläche bzw. kann mit einem oder weniger groß einzustellen. Wenn mit diesem Heizelement versehen sein, Zunächst ist dieser Ziehwerkzeug in herkömmlicher Weise ein Behälter im stempel 31 in das Innere des zapfenartigen Vor-Thcrmovcrformungsvcrfahren hergestellt wird, legt Sprunges 30 eingezogen, so daß der mittlere Foliensich der mittlere Bereich der auf den Formboden gc- 35 teil über den stirnscitigen Umfangsrand des zapfenarführten Folie zunächst über die obere Öffnung und tigen Vorsprunges 30 gespannt und etwas cingeformt die Seitenflächen des zapfenartigen Vorsprunges 23. wird. Anschließend wird dann der Zichstcmpel 31 im Beim weiteren Verformungsvorgang wird der über Sinne des Pfeiles 32 aus dem zapfenartigen Vordie öffnung der Höhlung 24 gespannte Folienteil in sprung 30 nach dem Behältcrinnercn vorgeschoben die Höhlung 24 eingedrückt, wobei er sich zunächst 40 und dabei der noch warme über die offene Stirnan die flachen Flächenteile 26 des Achteck-Quer- fläche des zapfenartigen Vorsprunges 30 gespannte Schnitts anlegt und dort befestigt wird. Die dazwi- Foiicnlcil hautdünn ausgezogen,
schcnliegcnden Folienberciche werden dann in die Der Kolbcntcil4 des Behälters kann in herkömm-Hckcn 27 eingedrückt und dabei stärker ausgezogen lichcr Weise im Thcrmovcrformungsverfahren mittels und verdünnt. Dadurch erhält die so gebildete Füh- 45 Negativform oder Positivform hergestellt werden. Er rungsbuchse erhöhte radiale Dchnungsfähigkeit. Der wird dann mit seinem Kragen 6 nach unten in der in letzte jetzt schon stark ausgezogene, den inneren F i g. 1 und 2 gezeigten Weise von der Öffnungsscite Querschnitt der Höhlung 24 überspannende Folien- des Behälters her in diesen innerhalb des zylintcil wird dann mit einem weiteren Druckluftstoß drischen Wandungsbereiches 2 eingesetzt. Dies bietet noch so weit ausgedehnt, wie es der in dem unteren 50 den Vorteil, daß der Behälter einen unteren wärmc-Teil der Höhlung 26 entstehende Gegenluftdruck zu- isolierten.Wandbereich aufweist, an dem der Behälter läßt. Dieser Gegenluftdruck wird um so stärker und angefaßt werden kann, ohne Wärme auf den Speiseschneller aufgebaut je tiefer der Schraubstopfen 25 efchlock 9 zu übertragen.
geeignete Hinrichtung. Im Beispiel der Fig. 3 ist der Im Beispiel der Fig. 6 ist auf den Formboden 22 zapfenartige Vorsprung 23 mit einer axialen Höh- ein /apfenartiger Vorsprung 30 angebracht, der im hing 24 versehen deren Querschnitt der zu bildenden Unterschied zu dem zapfenartigen Vorsprung 23 Führungsbuchse 13 entspricht. Die Tiefe dieser Höh- nach Fig. 3 und 5 nicht sich konisch verjüngende, lung 24 ist aber erheblich größer als die Länge der 25 sondern im wesentlichen zylindrische bzw. unver-Führungsbuchsc 13. Der Querschnitt der Höhlung 24 jungte Außenflächen mit Vieleck-Querschnittsform hat wie Fig.4 zeigt die Form eines regelmäßigen aufweist. Dadurch wird in diesem Beispiel die Füh-Achtecks. Nach unten ist die Höhlung 24 durch rungsbuchsc direkt an der Außenfläche des zapfenarcinen Schraubstopfen 25 verschlossen, der mittels tigen Vorsprunges 30 in einen Zichstcmpel 31 axial Gewinde mehr oder weniger tief eingeschraubt wer- 30 verschiebbar gelagert. Dieser Ziehslcmpcl 31 hat den kann, um das Volumen der Höhlung 24 mehr eine wärmeisolierte Oberfläche bzw. kann mit einem oder weniger groß einzustellen. Wenn mit diesem Heizelement versehen sein, Zunächst ist dieser Ziehwerkzeug in herkömmlicher Weise ein Behälter im stempel 31 in das Innere des zapfenartigen Vor-Thcrmovcrformungsvcrfahren hergestellt wird, legt Sprunges 30 eingezogen, so daß der mittlere Foliensich der mittlere Bereich der auf den Formboden gc- 35 teil über den stirnscitigen Umfangsrand des zapfenarführten Folie zunächst über die obere Öffnung und tigen Vorsprunges 30 gespannt und etwas cingeformt die Seitenflächen des zapfenartigen Vorsprunges 23. wird. Anschließend wird dann der Zichstcmpel 31 im Beim weiteren Verformungsvorgang wird der über Sinne des Pfeiles 32 aus dem zapfenartigen Vordie öffnung der Höhlung 24 gespannte Folienteil in sprung 30 nach dem Behältcrinnercn vorgeschoben die Höhlung 24 eingedrückt, wobei er sich zunächst 40 und dabei der noch warme über die offene Stirnan die flachen Flächenteile 26 des Achteck-Quer- fläche des zapfenartigen Vorsprunges 30 gespannte Schnitts anlegt und dort befestigt wird. Die dazwi- Foiicnlcil hautdünn ausgezogen,
schcnliegcnden Folienberciche werden dann in die Der Kolbcntcil4 des Behälters kann in herkömm-Hckcn 27 eingedrückt und dabei stärker ausgezogen lichcr Weise im Thcrmovcrformungsverfahren mittels und verdünnt. Dadurch erhält die so gebildete Füh- 45 Negativform oder Positivform hergestellt werden. Er rungsbuchse erhöhte radiale Dchnungsfähigkeit. Der wird dann mit seinem Kragen 6 nach unten in der in letzte jetzt schon stark ausgezogene, den inneren F i g. 1 und 2 gezeigten Weise von der Öffnungsscite Querschnitt der Höhlung 24 überspannende Folien- des Behälters her in diesen innerhalb des zylintcil wird dann mit einem weiteren Druckluftstoß drischen Wandungsbereiches 2 eingesetzt. Dies bietet noch so weit ausgedehnt, wie es der in dem unteren 50 den Vorteil, daß der Behälter einen unteren wärmc-Teil der Höhlung 26 entstehende Gegenluftdruck zu- isolierten.Wandbereich aufweist, an dem der Behälter läßt. Dieser Gegenluftdruck wird um so stärker und angefaßt werden kann, ohne Wärme auf den Speiseschneller aufgebaut je tiefer der Schraubstopfen 25 efchlock 9 zu übertragen.
Claims (15)
1. Verpackungsbehälter für blockförmig·!1 i; hall,
insbesondere Speiseeis, i.iii einer Fm1 ic;.- ;
lung zum Nachschieben de-. Behüherinhaiie^ zu:
oflenen Behalterseite, die im wesentlicher, einer.
axial-verschiebbar im Behälter angebraclv.-cn kolbenanigen Schieber mit einem durch den Behälterboden
durchgesteckten Stie; autwcist. uo· :o
bei der Behalterboden geschlissen ist und eine
nach innen vorstehende hülsenförmige Ausbuchtung mit einem mit dem Stiel durchstoßbaren Abschnitt
aufweist, dadurch g e k e η η ζ e i c h :i
e t. daß die an dem Behälterboden '31 nach in- ij
nen vorstehende hüisenförmige Ausbuchtung
(10) mit e'ir-r innerhalb diesel nach außen gerichteten,
wesentlichen zjlindrischen. mit einer
dünnen Hnut (14) als mit dem Stiel (8) durchstoßbarer Abschnitt verschlossene Führungsbuchse
(13) ausgebildet ist.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Führungsbuchse (13) verschließende hautartige dünne
Wand (14) am Außenrand der Führungsbuchse (13) ausgebildet ist und die Führungsbuchse (13)
radial dehnbar mit umfänglich ungleichmäßiger Wandstärke ausgebildet ist.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 2. dadurch gek inzeichnet, daß die Führungsbuchse
(13) mit Videck-Querschnittsform ausgebildet
ist. wobei die Wandstärke in den Eckbereichen geringer als an der. FHchenbereichen des
Vieleck-Querschnitts ist.
4. Verpackungsbehälter nach Anspruch 2. da- 3:. durch gekennzeichnet, daß die Führungsbuchse
(13) an ihrer inneren Stirnseite mit einwärts vorstehenden Nasen oder Zähnen und axial hinter
diesen Nasen bzw. Zähnen mit verdünnten, sich streifenförmig axial erstreckenden Wandbereichen
ausgebildet ist.
5. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Behälterwandung (1, 2) einschließlich des Bodens (3) und der Führungsbuchse (i3) durch Thermoverformung
aus thermoplastischer Kunststofffolie geformt ist. wobei die Führungsbuchse (13)
im Inneren eines im Boden (3) einwärts geformten Nippels (12) nach außen zurückgefornn ist
und einstückig in einer hautartig dünn ausgezogenen Verschlußwand (14) übergeht.
6. Verfahren zum Herstellen von Verpakkungsbehältern
nach einem der Ansprüche 1 bis 5, durch Thermoverformung von thermoplastischer Kunststoffolie, bei denen in der Bodenwand
eines jeden Behälters eine sich axial zum Behälter nach dessen Inneren erstreckende Ausbuchtung
mit einem durchstoßbaren Abschnitt auszubilden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in- ·
nerhalb der Ausbuchtung eine nach außen gerichtete, im wesentlichen zylindrische Führungsbuchse eingeformt und deren an einem Buchsenende
liegende Querwand hautartig dünn ausgezogen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bodenwand des Behälters
ein sich leicht konisch verjüngender, axial einwärts erstreckender Nippel geformt und die
eigentliche !;ünruiii>buc;iv,.· im Inneren dieses
Nippel·- nach :iu-.w;irt^ as.·tonnt wird, wobei das
iet.'.'.e MiKK dieses nai_h auswärts geformten
;iL1v!:-.-enteiie>
als geschlossene Querwand haiitai-
:.:g dünn ausgezogen wird.
s \ erfahren nach Anspruch 6 oder 7. dadurch
gekennzeichnet, daß der dünne O'-ierwandtei! auf
eiw.i KJ11U der Wandstärke des Behalters hautartis
dünn ausnezotien wird.
li. Verfahren nach einem der Ansprüchen
bis S. dadurch gekennzeichnet, daß das hautartig dünne Ausziehen der Querwand mittels eines modifizierten
Druckmittelstoßes erfolgt.
!0. Vorrichtung zum Herstellen \on Verpackungsbehältern
nach einem der Ansprüche i hU s
in einem ThcnnmeriormungsN erfahren nach
einem der Ansprüche ö bis ^. dadurch gekennzeichnet,
daß am Boden (22) einer Negativform (21) ein zapfenartiger Vorsprung (23) mil einer
der Führungsbuchse (13) entsprechenden Formfläche angebracht ist, der Einrichtung zum hautartig
dünnen Ausziehen des ihn überspannenden Querwandteiles aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der zapfenartige Vorsprung (23) mit einer axialen Höhluug (24, 28) als Einrichtung
zum Ausziehen der Querwand ausgebildet ist, wobei der Höhlungsquerschnitt der Führungsbuchse
(13) entspricht und die Höhlungstiefe erheblich größer als die Länge der Führungsbuchse
(13) ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tiefe der Höhlung (24, 28) verstellbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenartige Vorsprung
(30) mit seinem Außenquerschnitt dem Innenquerschnitt der Führung;.bnchse entspricht und
an der inneren Stirnseite einen einziehbaren, das Folienmaterial führenden, wäimeisolierten oder
erhitzten Stempel (31) zum Ausziehen der Querwand trägt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13. dadurch gekennzeichnet, daß die Formoberfläche
für die Führungsbuchse einen Querschnitt in Form eines Vielecks, vorzugsweise
eines regelmäßigen Vielecks aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche It
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfen
artige Vorsprung (23) am Umfangsrand seiner inneren Stirnseite axial gerichtete Nasen (29) ode:
Zähne trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691928992 DE1928992C (de) | 1969-06-07 | Verpackungsbehälter fur block formigen Inhalt, insbesondere Speise eis, sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derartiger Behalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691928992 DE1928992C (de) | 1969-06-07 | Verpackungsbehälter fur block formigen Inhalt, insbesondere Speise eis, sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derartiger Behalter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1928992A1 DE1928992A1 (de) | 1970-12-10 |
| DE1928992B2 DE1928992B2 (de) | 1973-01-25 |
| DE1928992C true DE1928992C (de) | 1973-08-16 |
Family
ID=
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