DE1928992C - Verpackungsbehälter fur block formigen Inhalt, insbesondere Speise eis, sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derartiger Behalter - Google Patents

Verpackungsbehälter fur block formigen Inhalt, insbesondere Speise eis, sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derartiger Behalter

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DE1928992C DE19691928992 DE1928992A DE1928992C DE 1928992 C DE1928992 C DE 1928992C DE 19691928992 DE19691928992 DE 19691928992 DE 1928992 A DE1928992 A DE 1928992A DE 1928992 C DE1928992 C DE 1928992C
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Alfons W 6500 Mainz Thiel
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Bellaplast GmbH, 6202 Wiesbaden Biebrich
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Verpak kungsbehälter für blockförmigen Inhalt, insbeson dere Speiseeis, mit einer Einrichtung zum Nachschie ben des Behältcrinhaltes zur offenen Behälterseit« die im wesentlichen einen axial-verschiebbar im Be halter angebrachten kolbenartigen Schieber m einem durch den Behälterboden durchgesteckte Stiel aufweist, wobei der Behälterboden geschlosse ist und eine nach innen vorstehende hülsenförmig Ausbuchtung mit einem mit dem Stiel durchstoßbi ren Abschnitt aufweist.
Bei den bekannten Verpackungsbehältern der eben beschriebenen An ist die hülsenförmisie Ausbuchtung im Behalterboden sich stark konisch nach innen verjüngend ausgebildet und endet in einer inneren Stirnwand, die den mit dem Stiel durchstoßbaren Abschnitt bildet, insbesondere dadurch, daß eine als Süllbruchstelle dienende Ringnut in diese Stirnwand eingeformi ist (deutsche Auslegeschrift I 2^6 085). Die Fläche dei inneren Stirnwand der ruilsentormigen Ausbuchtung entspricht in etwa dem Querschnitt des Stieles. Dabei ist jedoch die beim Durchstoßen der inneren Stirnwand der Hülse entstehende Öffnung gewollt in ihrer Weite derart vorgebildet, daß bei durchgestecktem Stiel zwischen diesem und dem Öffnungsrand der Hülse ein Ringspalt besteht, durch den Luft einströmen kann, um den beim Verschieben des Nahrungsmittels sich bildenden L nterdruck zwischen dem Schieber und dem Behälterboden auszugleichen. Die bekannten Verpackungsbehälter sind daher vor dem Gebrauch, d. h. dem Durchstoßen der Stirnwand der hülsenförmigen Ausbuchtung ringsum verschließbar. Der dichte Verschluß am Behälterboden wird aber beim Einführen des Stieles und Durchstoßen der Stirnwand der hülsenförmigen Ausbuchtung zerstört, so daß beim Verzehr des Behälterinhahes Flüssigkeit, beispielsweise geschmolzenes Speiseeis, zwischen dem Stiel und dem Rand der durchstoßenen Öffnung des Behalterbodens herauslaufen kann. Im übrigen bietet die sich konisch nach innen verjüngende hülsenförmige Ausbuchtung nur im Bereich des Randes der durchstoßenen öffnung eine sehr bedingte Führung für den Stiel.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen besonders billigen Behälter der oben beschriebenen Art zu schaffen, der auch während des Gebrauchs ringsum dicht verschließbar ist und insbesondere einen geschlossenen Bod'n aufweist, und der trotzdem das nachträgliche Einsetzen des erforderlichen Betätigungsschaftes für die Nachschiebeeinrichtung in Form eines Stäbchens einfach und sicher ermöglicht. Außerdem soll das als Betätigungsschaft dienende Stäbchen eine gute, sichere Führung im Bereich des Behälterbodens erhalten, um ein verklemrnungsfreies Führen der kolbenartigen Nachschiebevorrichtung zu ermöglichen, und um die Gefahr, daß das Stäbchen beim Betätigen der Nachschiebevorrichtung abbricht, soweit wie möglich auszuschalten.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die an dem Behälterboden nach innen vorstehende hülsenförmige Ausbuchtung mit einer innerhalb dieser nach außen gerichteten, im wesentlichen zylindrischen, mit einer dünnen Haut als mit dem Stiel durchstoßbarer Abschnitt verschlossene Führungsbuchse ausgebildet ist.
Die Führungsbuchse sichert ein glattes, sicheres, axiales Halten des Stäbchens 'im Behälterboden und bietet dadurch Schutz gegen Verklemmen der Nachschiebeeinrichtung und gegen Abbrechen des Stäbchens. Die dünne, die Buchse verschließende Haut läßt sich mit dem Stäbchen bequem ohne besondere Kraftanstrengung durchstechen. Da diese dünne Haut an eic Führungsbuchse angeordnet ist, stellt sie vor dem Durchstechen einen gut gegen Beschädigung gesicherten Verschluß im Bereich der Führungsbuchse dar. Beim Durchstecken zum Einführen des Stäbchens in die Nachschiebeeinrichtung legt sich diese dünne Haut in Art einer Manschette auf die Außenfläche des Stäbchen·. ui,d bildet ώ-.'.ν..'. cnv wirk .ame Abdichtung und zugleich ein Reibung·-'Ic ment, daß das Herausfallen de^ Stäbchen- \erli:P-deri, falls diese1- etwas /;: tiiiiin ' i. um ich ie-.'. \r. ;. eier ?Nachschieheeinrichtung ':. \ei --ku lvv.. ι;1, der Buchse .'u halten
Da das als Ek'iäiiuung^sch;::"; \ -üc^ei .ne ·^ ίΛ ehen möglichst hilüe sein snli. :r,>:.'■'■ :-mit .j'-v-^ne' werden, daß solche Stäbchen :-'ί: ■· er'iälinismiißir
ίο -üark im Durchmesser unterscheid ι I'm :rot/t:i.ni sicherzustellen, daß sowohl ein rwjs die's. ere·. S;:-'1-chen sicher und leicht in die f"uhiüngshudi-e emueführi werden kann, als auch eir. e'.v-;^ dünnere- Stäbchen sicher in der Fuhrungshuch-e geführt uiu1. lvhalten wird, ist e< 11 η Rahmen der Erfindung K vmdcrvorteilhaft, wenn die di-.· Fühiung-buch-·. \ei- -chiici.'cnde hautartige dünne Wan:; ,11.1 Λ·;ϋιτ .ir ' der Führungsbacke ausg-.-hii'jji :·' und eiie Fi·!·- runs^buchsc radial dchnbuv mi; uiP.ui.i^licii un^ieui'·- mäßiger Wandstärke au^-.-bildet ist. Damit wird erreicht, daß sich beim Ein·'ihren eines etwas dickeren Stäbchens die durchstoßene hauiartige di'nne Wand außerhalb der Buchse zusan<menvh>e'nt während beim Einführen eines etwas «Jünr.crcn Stäbchen?.
2r Teile dieser dünnen hautartk ι Wand mit in die Buchse eingestoßen werden kon;-.en und dadurch einen sicheren, dichten Abschluß bilden. Durch die umfänglich ungleichmäßige Wandstärke der Buchse ist diese außerdem im bjtrb'.-htlichen Maß radial dehnbar und dadurch in dei Lage sowohl etwas dickere als auch etwas dünnere Stäbchen sicher 711 führen. Um dies zu erreichen, kann die Führung-buchse mit Vieleck-Querschnittsform ausgebildet sein, wobei die Wandstärke in den Eckbereichen geringer als an den Flächenbereichen des Vieleck-Querschnitts ist. Es ist aber auch möglich, die Führungsbuchse an ihrer inneren Stirnseite mit einwärts vorstehenden Nasen oder Zähnen und hinter den Nasen bzw. Zähnen mit verdünnten Wandbereichen auszubilden.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die Behälterwand einschließlich des Beutels und der Führungsbuchse durch Thermoverformung aus thermoplastischer Kunststoff-Folie, geformt, wobei tue Führungsbuchse im Inneren eines im Hoden einwärts geformten Nippels nach außen zurücV.gcformi ist und einstückig in eine hautartig dünn .uisiic'o-.cr.e * schlußwand übergeht.
Zur Herstellung der Verpackungsbehälter gemäß· der Erfindung durch Thermoverformung von thermoplastischer Kunststoff-Folie, bei denen in dei Bodenwand eines jeden Behälters eine sich axial zur.. Behälter nach dessen Inneren erstreckende Ausbuchtung mit einem durchstoßbarei; Abschnitt auszub:
den ist, eignet sich gemäß der Erfindung ein neuartiges Verfahren, bei welchem innerhalb der Ausbuchtung ei-e nach aiißen gerichtete, im wesentlichen zylindrische Führungsbuchse cingeformt und deren an einem Buchsenende liegende Querwand hautartig
Go dünn ausgezogen wird.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung kann der dünne Querwandteil der Buchse auf etwa 10° 0 der Wandstärke des Behälters hautartig dünn ausgezogen werden. Das hautartige Ausziehen der Querwand läßt sich beispielsweise mittels eines modifizierten Druckmittelstoßes ausführen.
Gemäß der Erfindung ist auch eine besonders vorteilhafte Vorrichtung zum Horstellen von Verpak-
kungsbchältcrn der oben beschriebenen Art in dem oben beschriebcnenTherrnoverformungsverfahren vorgesehen. Bei dieser Vorrichtung ist gemäß der Erfindung am Boden einer Ncgaüvform ein zapfenartiger Vorsprung mit einer der Führungsbuchse entsprechenden Formflächc angebracht, der Einrichtungen zum hautartigen dünnen Ausziehen des ihn überspannenden Qucrwandteilcs aufweist. Der zapfcnari igt; Vorsprung kann dabei mit einer axialen Höhlung als Hinrichtung zum Ausziehen der Querwand ausgebildet sein, wobei der Höhlungsquerschnitt der Fühnmgsbuchsc entspricht und die Höhlungstiefe erheblich größer als die Länge der Führungsbuchsc ist. Auf diese Weise wird die Führungsbuchse in die Höhlung des zapfenartigen Vorsprunges geformt. Am Ende des Formvorgnngcs kann dann noch durch einen zusätzlichen Druckmittclstoß od. dgl. die den llöhlungsqucrschnitt überspannende, noch erweichte Oucrwand aus thermoplastischem Kunststoff in den restlichen Teil der Höhlungstiefe hauldünn ausgezogen werden. Die Dicke dieser hautdünn ausgezogenen (Querwand läßt sich dadurch auf ein gewünschtes Maß einstellen, daß die Tiefe der Höhlung verstellbar ist.
In einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann auch der zapfenartige Vorsprung mit seinem Außcnqucrschnilt dem Inncnqucrschnitl der Jiihrungsbuchse entsprechen und an dft inneren Stirnseite eine einziehbare das lolicnmakrial führende wärmeisolierte oder erhitzte Spitze zum Aufziehen Jcr Querwand tragen.
Wenn es erwur^ch: ist, der Führungsbuchsc durch ungleichmäßige, umfängliche Wandstärkenverteilung erhöhte radiale Dehnbarkeit zu verleihen, kann die Formoberfläche für die Fuhrungsbuchse einen Querschnitt in Form eines Vielecks, vorzugsweise eines regelmäßigen Vielecks aufweisen. Es kann dazu auch der zapfenartige Vorsprung am Umfangsrand seiner inneren Stirnseite axial gerichteten Nasen oder Zähne tragen.
Einige Ausführungsbcispiele der Erfindung werden im folgenden näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 den unteren Teil eines Verpackungsbehälters gemäß der Erfindung vor dem Einführen des Betätigungsstäbchens in axialem Schnitt;
Fig 2 den unteren Teil eines Verpackungsbehälters nach F i g. 1 nach dem Einführen des Betätigungsstäbchens in axialem Schnitt;
Fig.3 den unteren Teil eines Negativwerkzeuges zur Herstellung eines Verpackungsbehälter* nach Fig. 1 und2in axialem Schnitt;
Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der F ig. 3;
Fig. 5 eine abgewandelte Ausführung des Werkzeuges nach Fig.3 in axialer Teilschnittdarstellung und .
F ι g. 6 eine weitere abgewandelte Ausführung des Werkzeuges nach F i g. 3 in axialer Teüschnittdarstellung.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 wiedergetvnen Beispiel ist der Verpackungsbehälter dünnwandig durch Thernrn ans thermoplastischer Kunststofffolie geformt. Er weist eine sich nach oben zu seiner öffnung hin konisch erweiternde Seitenwand 1 auf, die im n Bereich 2 in etwas zylindrische Form und von dort in den Behälterboden 3 übergeht Oberhalb des Behälterbodens 3 und innerhalb des hn we sentlichen zylindrischen Wandungsbereiches 2 ist in Normalstellung die Ausschiebevorrichtung angeordnet, die im dargestellten Beispiel im wesentlichen in Art eines Kolbens 4 ausgebildet ist, der eine Stirn-
S platte S und einen nach unten ragenden Kragen 6 aufweist. Im mittleren Bereich der Kolbenplatte 5 ist ein sich nach oben erstreckender Zapfen 6 ausgebildet, der in einem Aufnahmenippet 7 für ein als Betätigungsschaft einzusteckendes Stäbchen 8 endet. Auf
ίο der Kolbenplatte 5 sitzt innerhalb des konischen Teiles der Behälterwand 1 ein Block 9 aus Bchältcrinhalt, beispielsweise Speiseeis. Da der Zapfen 6 und der Nippel 7 in diesen Block 9 eingreifen ist eine verhältnismäßig feste Verbindung zwischen dem Aus-
,5 schiebekeil bcn 4 und dem Block 9 geschaffen.
Im Boden 3 ist ein mittiger Zapfen 10 ausgebildet, der sich nach dem Inneren des Behälters erstreckt. Dieser Zapfen 10 hat im unteren Teil einen konischen Sockel 11 und einen sich daran anschließenden
ίο Nippel 12. Am oberen Ende des Nippels 12 ist die Wand nach innen umgelegt und bildet eine im Inneren des Nippels 12 angeordnete Führungsbuchsc 13 mit achteckigem Querschnitt. An das untere Ende dieser Führungsbuchsc 13 schließt sich ein hautartig
as dünn ausgezogener, sackartig ausgebildeter Wandteil 14 an, ''er die Führungsbuchse 13 nach außen dicht verschließt.
Wie Fig.2 zeigt wird das Stäbchen8 von unten her in den konischen Sod.el 11 gegen den dünn ausgezogenen Wandteil 14 eingeführt, so daß dieser Wandicii 14 zunächst gegen den stimscüigsn Rand der Führungsbuchsc 13 gestülpt wird. Beim weiteren Einschieben des Stäbchens 8 reißt dann diese hautartige dünn ausgezogene Wand 14 und bildet einen
3s manschettenartigen Dichtungsrand 15 der je nach der Dicke des Stäbchens 8 an der Stirnfläche der FiihrungsHch.se 13 liegen bleibt oder sich mehr oder weniger .ief in die Fuhrungsbuchse 13 einzieht. Durch die achteckige Querschnittsform der FUhrungsbuchse8 kann diese das Stäbchen 8 in jedem Fall unter Reibung festhalten und führen auch wenn der Stäbchendurchmesser in verhältnismäßig weiten Grenzen schwankt. Das so durch die Buchse 13 eingesteckte Stäbchen 8 tritt dann in den Aufnahmenippel 7 des Kolbens 4 Beim weiteren Einschieben des Stäbchens 8 durch die Führungsbuchse 13 wird dann der Kolben 4 und mit ihm der blockförmige Bchälterinhalt 9 nach der Behälteröffnung hin verschoben, so daß der Inhalt, beispielsweise Speiseeis beim
so Verzehren nachgeschoben werden kann.
Zur Herstellung eines Behalten nach Anspruch I oder 2 wird eine thermoplastische Kunststoffolie η einem der bekannten TTiermotogsverfahrer mittels eines Negativwerkzeuges verformt. Dabe wird zugleich die sich nach dem Inneren des Behälters erstreckende Fuhrungsbuchse 13 eingeformt unc die sich über die Fuhrungsbuchse erstreckender Querwandteile aus thermoplastischer Knoststoffoln hautartig dünn ausgezogen. In bevorzugter Ausfüh rungsform wird in die Bodenwand des Behälters eii sich leicht konisch verjüngender axial e er streckender Nippel 12 geformt, und im Inneren diese Nippels wird dann die eigentliche Fuhrangsbuchs ausgebildet, wobei das letzte Stück der nach aaswärt geformten Führungsbuchse sackartig dünn ausgezc gen wird. Mit diesem dünnen Ausziehen kann der dl Buchse verschließende Wandteil sine Wandstärke er halten die beispielsweise nur 10°/· der Wandstärk
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des Behälters beträgt. Beispielsweise kann die mitt- von unten her in den Werkzeugboden 22 cinge-
lcrc Wandstärke des Behälters etwa 0,3 mm und die schraubt ist.
Stärke des dünn ausgezogenen Qucrwandteilcs nur Im Beispiel der Fig. 5 ist der zapfenartige Vornoch 0,03 mm betragen. Die Ausbildung des sehr sprung 23 mit einer Höhlung 28 ausgebildet, die im dünn ausgezogenen Qucrwundlcilcs kann dadurch er- 5 wesentlichen kreisrunden Querschnitt aufweist. Dafolgcn, daß zunächst die Behälterwand, der Nippel für hat aber der zapfenartige Vorsprung 23 an seiner und die Führungsbuchsc in herkömmlicher Weise inneren Stirnkante nach innen vorstehende Nasen durch Vorstrecken der erhitzten Kunststoffolie und oder Zähne 29. Beim Formen des Behälters legt sich anschließendes Anpressen an die Oberfläche der Nc- daher die erhitzte thermoplastische Folic in ihrem gativform gebildet werden. Es bleibt dann noch die io mittleren Bereich zunächst auf die Sptizen dieser Nadie Buchse verschließende dünne Querwand übrig sen oder Zähne 29 und wird dort abgekühlt. Beim die durch einen zusätzlichen Druckluftstoß in die Ne- Weiterformen der Folie in dem Hohlraum 28 wird gativform ha;itartig dünn ausgestreckt und ausge- dann der Malcrialfluß hinter den Spitzen 29 verminformt wird. dert gegenüber dem Materialfluß im Bereich der da-Zur Durchführung des Verfahrens eignet sich bc- 15 zwischcnlicgenclcn Täler. Dadurch wird die Wandvor/.ugt eine Negativform 21 an deren Boden 22 ein stärke der so geformten Führungsbuchsc unglcichmüzapfenartiger Vorsprung 23 angebracht ist. Dieser Big was eine bessere radiale Dehnungsfähigkeit der Vorsprung 23 traf·,! die der Führiingsbuchsc cnlsprc- Buchse zur Folge hat. Die Ausbildung der hautartig chende Formfläclic und einer zum dünnen Ausziehen dünn, sackartig ausgezogenen Wandungsteile ist die der die Führungsbuchsc überspannenden Querwand 20 gleiche wie im Beispiel der Fig. 3.
geeignete Hinrichtung. Im Beispiel der Fig. 3 ist der Im Beispiel der Fig. 6 ist auf den Formboden 22 zapfenartige Vorsprung 23 mit einer axialen Höh- ein /apfenartiger Vorsprung 30 angebracht, der im hing 24 versehen deren Querschnitt der zu bildenden Unterschied zu dem zapfenartigen Vorsprung 23 Führungsbuchse 13 entspricht. Die Tiefe dieser Höh- nach Fig. 3 und 5 nicht sich konisch verjüngende, lung 24 ist aber erheblich größer als die Länge der 25 sondern im wesentlichen zylindrische bzw. unver-Führungsbuchsc 13. Der Querschnitt der Höhlung 24 jungte Außenflächen mit Vieleck-Querschnittsform hat wie Fig.4 zeigt die Form eines regelmäßigen aufweist. Dadurch wird in diesem Beispiel die Füh-Achtecks. Nach unten ist die Höhlung 24 durch rungsbuchsc direkt an der Außenfläche des zapfenarcinen Schraubstopfen 25 verschlossen, der mittels tigen Vorsprunges 30 in einen Zichstcmpel 31 axial Gewinde mehr oder weniger tief eingeschraubt wer- 30 verschiebbar gelagert. Dieser Ziehslcmpcl 31 hat den kann, um das Volumen der Höhlung 24 mehr eine wärmeisolierte Oberfläche bzw. kann mit einem oder weniger groß einzustellen. Wenn mit diesem Heizelement versehen sein, Zunächst ist dieser Ziehwerkzeug in herkömmlicher Weise ein Behälter im stempel 31 in das Innere des zapfenartigen Vor-Thcrmovcrformungsvcrfahren hergestellt wird, legt Sprunges 30 eingezogen, so daß der mittlere Foliensich der mittlere Bereich der auf den Formboden gc- 35 teil über den stirnscitigen Umfangsrand des zapfenarführten Folie zunächst über die obere Öffnung und tigen Vorsprunges 30 gespannt und etwas cingeformt die Seitenflächen des zapfenartigen Vorsprunges 23. wird. Anschließend wird dann der Zichstcmpel 31 im Beim weiteren Verformungsvorgang wird der über Sinne des Pfeiles 32 aus dem zapfenartigen Vordie öffnung der Höhlung 24 gespannte Folienteil in sprung 30 nach dem Behältcrinnercn vorgeschoben die Höhlung 24 eingedrückt, wobei er sich zunächst 40 und dabei der noch warme über die offene Stirnan die flachen Flächenteile 26 des Achteck-Quer- fläche des zapfenartigen Vorsprunges 30 gespannte Schnitts anlegt und dort befestigt wird. Die dazwi- Foiicnlcil hautdünn ausgezogen,
schcnliegcnden Folienberciche werden dann in die Der Kolbcntcil4 des Behälters kann in herkömm-Hckcn 27 eingedrückt und dabei stärker ausgezogen lichcr Weise im Thcrmovcrformungsverfahren mittels und verdünnt. Dadurch erhält die so gebildete Füh- 45 Negativform oder Positivform hergestellt werden. Er rungsbuchse erhöhte radiale Dchnungsfähigkeit. Der wird dann mit seinem Kragen 6 nach unten in der in letzte jetzt schon stark ausgezogene, den inneren F i g. 1 und 2 gezeigten Weise von der Öffnungsscite Querschnitt der Höhlung 24 überspannende Folien- des Behälters her in diesen innerhalb des zylintcil wird dann mit einem weiteren Druckluftstoß drischen Wandungsbereiches 2 eingesetzt. Dies bietet noch so weit ausgedehnt, wie es der in dem unteren 50 den Vorteil, daß der Behälter einen unteren wärmc-Teil der Höhlung 26 entstehende Gegenluftdruck zu- isolierten.Wandbereich aufweist, an dem der Behälter läßt. Dieser Gegenluftdruck wird um so stärker und angefaßt werden kann, ohne Wärme auf den Speiseschneller aufgebaut je tiefer der Schraubstopfen 25 efchlock 9 zu übertragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Verpackungsbehälter für blockförmig·!1 i; hall, insbesondere Speiseeis, i.iii einer Fm1 ic;.- ; lung zum Nachschieben de-. Behüherinhaiie^ zu: oflenen Behalterseite, die im wesentlicher, einer. axial-verschiebbar im Behälter angebraclv.-cn kolbenanigen Schieber mit einem durch den Behälterboden durchgesteckten Stie; autwcist. uo· :o bei der Behalterboden geschlissen ist und eine nach innen vorstehende hülsenförmige Ausbuchtung mit einem mit dem Stiel durchstoßbaren Abschnitt aufweist, dadurch g e k e η η ζ e i c h :i e t. daß die an dem Behälterboden '31 nach in- ij nen vorstehende hüisenförmige Ausbuchtung (10) mit e'ir-r innerhalb diesel nach außen gerichteten, wesentlichen zjlindrischen. mit einer dünnen Hnut (14) als mit dem Stiel (8) durchstoßbarer Abschnitt verschlossene Führungsbuchse (13) ausgebildet ist.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Führungsbuchse (13) verschließende hautartige dünne Wand (14) am Außenrand der Führungsbuchse (13) ausgebildet ist und die Führungsbuchse (13) radial dehnbar mit umfänglich ungleichmäßiger Wandstärke ausgebildet ist.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 2. dadurch gek inzeichnet, daß die Führungsbuchse (13) mit Videck-Querschnittsform ausgebildet ist. wobei die Wandstärke in den Eckbereichen geringer als an der. FHchenbereichen des Vieleck-Querschnitts ist.
4. Verpackungsbehälter nach Anspruch 2. da- 3:. durch gekennzeichnet, daß die Führungsbuchse (13) an ihrer inneren Stirnseite mit einwärts vorstehenden Nasen oder Zähnen und axial hinter diesen Nasen bzw. Zähnen mit verdünnten, sich streifenförmig axial erstreckenden Wandbereichen ausgebildet ist.
5. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterwandung (1, 2) einschließlich des Bodens (3) und der Führungsbuchse (i3) durch Thermoverformung aus thermoplastischer Kunststofffolie geformt ist. wobei die Führungsbuchse (13) im Inneren eines im Boden (3) einwärts geformten Nippels (12) nach außen zurückgefornn ist und einstückig in einer hautartig dünn ausgezogenen Verschlußwand (14) übergeht.
6. Verfahren zum Herstellen von Verpakkungsbehältern nach einem der Ansprüche 1 bis 5, durch Thermoverformung von thermoplastischer Kunststoffolie, bei denen in der Bodenwand eines jeden Behälters eine sich axial zum Behälter nach dessen Inneren erstreckende Ausbuchtung mit einem durchstoßbaren Abschnitt auszubilden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in- · nerhalb der Ausbuchtung eine nach außen gerichtete, im wesentlichen zylindrische Führungsbuchse eingeformt und deren an einem Buchsenende liegende Querwand hautartig dünn ausgezogen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bodenwand des Behälters ein sich leicht konisch verjüngender, axial einwärts erstreckender Nippel geformt und die eigentliche !;ünruiii>buc;iv,.· im Inneren dieses Nippel·- nach :iu-.w;irt^ as.·tonnt wird, wobei das iet.'.'.e MiKK dieses nai_h auswärts geformten ;iL1v!:-.-enteiie> als geschlossene Querwand haiitai- :.:g dünn ausgezogen wird.
s \ erfahren nach Anspruch 6 oder 7. dadurch gekennzeichnet, daß der dünne O'-ierwandtei! auf eiw.i KJ11U der Wandstärke des Behalters hautartis dünn ausnezotien wird.
li. Verfahren nach einem der Ansprüchen bis S. dadurch gekennzeichnet, daß das hautartig dünne Ausziehen der Querwand mittels eines modifizierten Druckmittelstoßes erfolgt.
!0. Vorrichtung zum Herstellen \on Verpackungsbehältern nach einem der Ansprüche i hU s in einem ThcnnmeriormungsN erfahren nach einem der Ansprüche ö bis ^. dadurch gekennzeichnet, daß am Boden (22) einer Negativform (21) ein zapfenartiger Vorsprung (23) mil einer der Führungsbuchse (13) entsprechenden Formfläche angebracht ist, der Einrichtung zum hautartig dünnen Ausziehen des ihn überspannenden Querwandteiles aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenartige Vorsprung (23) mit einer axialen Höhluug (24, 28) als Einrichtung zum Ausziehen der Querwand ausgebildet ist, wobei der Höhlungsquerschnitt der Führungsbuchse (13) entspricht und die Höhlungstiefe erheblich größer als die Länge der Führungsbuchse (13) ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Höhlung (24, 28) verstellbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenartige Vorsprung (30) mit seinem Außenquerschnitt dem Innenquerschnitt der Führung;.bnchse entspricht und an der inneren Stirnseite einen einziehbaren, das Folienmaterial führenden, wäimeisolierten oder erhitzten Stempel (31) zum Ausziehen der Querwand trägt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13. dadurch gekennzeichnet, daß die Formoberfläche für die Führungsbuchse einen Querschnitt in Form eines Vielecks, vorzugsweise eines regelmäßigen Vielecks aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche It bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfen artige Vorsprung (23) am Umfangsrand seiner inneren Stirnseite axial gerichtete Nasen (29) ode: Zähne trägt.
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