DE459685C - Vorrichtung zur Vorfuehrung elektrischer Lichtreklamen durch Lampen, welche auf Draehten oder Baendern eines Netzes befestigt sind - Google Patents

Vorrichtung zur Vorfuehrung elektrischer Lichtreklamen durch Lampen, welche auf Draehten oder Baendern eines Netzes befestigt sind

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DE459685C
DE459685C DEH108401D DEH0108401D DE459685C DE 459685 C DE459685 C DE 459685C DE H108401 D DEH108401 D DE H108401D DE H0108401 D DEH0108401 D DE H0108401D DE 459685 C DE459685 C DE 459685C
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lamps
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MAX HAASE DIPL ING
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/28Signs formed by filament-type lamp

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Vorführung elektrischer Lichtreklamen durch Lampen, welche auf Drähten oder Bändern eines Netzes befestigt sind. Der Bau von großen Lichtreklameanlagen an hohen Bauwerken bereitet bei den bisher bekannten Anordnungen von Lampen auf großen Flächen mit zunehmender Größe erhebliche Schwierigkeiten. Die großen Flächen erfordern nämlich besondere große Gerüste zur -\ttfnalitne des ungeheuren Winddrucke:: und zur Begehung der Fliichen zwecks Vornahme von Reparaturen. Die elektrischen 7uleitungen und die Fassungen müssen gelegentlich ausgebessert werden, die Lampen müssen häufig ausgewechselt «-erden. Man half sich bisher damit, daß die Flächen mit Laufstegen, Rollgang, Leitern o. dgl. versehen wurden, mittels welcher das Bedienungspersonal an die Lampen herangelangen konnte. Die Windversteifungen und die Laufstege wurden an schweren, gut zti verankernden Eisengerüsten befestigt, zu deren Aufnahme die tragenden BauAverke sich nicht immer als stark genug erweisen. Die Begehung der Anlage ist andererseits trotz der vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen selbst für schwindelfreies Bedienttt:;spersonal mit Lebensgefahr verbunden, zumal wenn die Laufstege durch Schnee und Eis nahezu ungangbar «-erden.
  • .angesichts der zunehmenden Ausmaße der Lichtreklameanlagen mußte eine grundsätzlich neue Lösung gefunden werden, durch welche sowohl die Begehung der Lampentafeln als auch die Herstellung großer Eisengerüste zur Aufnahme von Winddruck und Laufstegen völlig vermieden wird. Es muß @lie bisher übliche Anordnung von Lampen l auf einer mehr oder weniger geschlossenen Fläche aus Tafeln oder Leisten verlassen «-erden. Da: Neue der Lichtreklameanlage ergibt sich au: den Patentansprüchen, wobei dic Befestigung elektrischer Lampen auf Stromleitungsnetzen als bekannt vorausgesetzt wird. Gem*"11j dein Gedanken der Erfindung wird das die Lampen tragende -Netzwerk in Form einer in senkrechter Richtung beweglichen Schleife ausgebildet. Das \ etzwerk Avird über Rollen geführt bzAv. an Rollen gehängt, so (iaß es zum "l.«-ecke der Aus-«-echslung an den Bedienungsstand heranbewegt werden kann. Abb. r zeigt die Ausführungsform, bei der (las Netz ungeteilt als Schleife ausgebildet ist und über einer oberen Walze oder Rolle geführt ist. Nach einer anderen Ausführungsform kann der rück-,värtige Teil des Netzes ersetzt sein durch ein Seil, «-elches über eine zweite Rolle läuft. In diesem Falle ist das Netz nur der Teil einer Schleife, «-elche über Flaschenzug oder Kabel-Avinde laufend zum Bedienungsstand hin bewegt «-erden kann.
  • Die oberen Rollen 3, an welchen das Netz hängt, werden an einer Tragstange 5 angebracht, welche nach Art der Schiffsrahen über eine am hohen Bauwerk verankerte Rolle 6 hochgezogen oder heruntergelassen werden kann. Die unteren Rollen 4. liegen im Netzwerk und halten es in einer gewissen Spannung.
  • Die Lampen und die zugehörigen Kabel sind an dem Bandzuge des vorderen Netzwerkes befestigt und über leicht lösbare Kontakte an die Stromquelle angeschlossen. Wenn nach dem Lösen der Kontakte die Walzen in der Richtung des Pfeiles gedreht werden, so werden die Lampen in den Bereich der etwa bei der unteren Walze befindlichen Bedienungsperson nach unten bewegt, woselbst Reparaturen und Auswechslungen leicht vorgenommen werden können. Die bisher vorderen Hetzteile werden hierbei auf der hinteren Seite hochgezogen.
  • Bei größeren Anlagen wird es nötig sein, einzelne Lampengruppen unabhängig von anderen Lampen auszuwechseln. Deshalb wird das Netz in einzelne Streifen unterteilt, welche unabhängig voneinander bewegt werden können. \l ach Abb. i sind Netz und `.Talzen in vier Einzelstreifen unterteilt. Die weitestgehende Unterteilung besteht darin, daß nach Abb. 2 jedes einzelne Band ao für sich allein beweglich angeordnet ist. Oben und unten sind ebensoviel einzelne Rollen i i gelagert, als Bandzüge vorhanden sind. Die Bänder werden durch die unteren Rollen 12, welche mit Gewichten 13 beschwert' sind, straff gespannt. Die unteren Rollen werden in Führungen ?.4, von denen nur eine dargestellt ist, seitlich so geführt, daß sie sich nur auf und ab bewegen können. Sie werden den vom Wind durchgedrückten Bändern einen nachgiebigen und gleichbleibenden Zug entgegensetzen. Der Zug läßt sich durch Gewichtsveränderung so einstellen, daß ein Zerreißen der Bänder auch im Sturm nicht erfolgen kann.
  • Die nebeneinanderliegenden Bänder werden durch Ouerv erbindungen 15 und 16 in bestimmten Abständen voneinander gehalten, so daß sie sich nicht berühren können. Die Querverbindungen müssen gleichzeitig den Bändern freien Durchlaß gewähren. Zu diesem Zweck werden sie aus druckfesten Körpern 15 und 16 .hergestellt und, wie in Abb.3 zu erkennen ist, mit Löchern oder Ringen 18 versehen, durch welche die Lampen auf und ab bewegt werden können. Die Querverbindung besteht aus einem die vorderen und aus einem die hinteren Züge der Bänder abhaltenden Teil 15 und 16. Diese beiden Teile sind ihrerseits durch druckfeste Körper 17 voneinander abgesteift, so daß auch die vorderen und die hinteren Züge nicht zusammenschlagen können. Die Querverbindungen werden insbesondere dort angebracht, wo Lampen sich nebeneinander befinden. Die elektrischen Zuleitungen werden an der Stelle, wo sie durch die genannten Ringe 19 hindurchgehen und durch die Schwingungen beschädigt werden können, durch ein mit Kompoundmasse vergossenes Rohrstück geschützt. Die Querverbindungen hängen gleichfalls über Rollen i i an der Tragstange 5. Sie können zum Zwecke einer Reparatur oder einer Formänderung heruntergelassen werden.
  • Die Lampen dürfen bei der Bewegung nicht beschädigt «-erden und erhalten einen hierzu eigens geformten Schutzkorb. Nach Abb.3 hat er eine oben und unten spitz zulaufende Form. Er ist in der Längsrichtung zweiteilig ausgeführt, indem zwei Korbteile gelenkig miteinander verbunden werden. Mit einem unteren Haken 22 und einem oberen Haken 23 wird der Schutzkorb in das obere und untere Ende der aufgeschnittenen Drahtschleife eingehängt. Die Stäbe des Schutzkorbes ,werden so bemessen, daß er der Zugbeanspruchung des Seiles widersteht. Die zentrale Anordnung der Lampe hat den Vorteil, daß bei Drehung des Seiles um seine Achse die Lampe keine Lagenveränderung erfährt. Die Armatur der Lampe wird an einem Büge12o befestigt, welcher seinerseits an der einen Hälfte des Schutzkorbes abnehmbar befestigt ist. Alle Teile sind innerhalb des Schutzkorbes untergebracht, so daß kein Teil beschädigt werden kann. Die schlanke bzw. spitz zulaufende Form des Schutzkorbes sichert ein glattes Hindurchgehen durch die Ringe der Querverbindungen, welche ihrerseits entsprechend abgerundet sind.
  • Die Verteilung der Lampen auf die Züge des Netzwerkes richtet sich nach den Strichen der gewünschten Beschriftung. Die senkrechten Striche werden dadurch gebildet, daß mehrere Lampen an dem gleichen Zuge untereinander angebracht werden. Die wagerechten Striche, z. B. vom E (Abb. 2), werden dadurch dargestellt, daß mehrere Lampen nebeneinander auf die verschiedenen Züge verteilt werden. Die schrägen Striche werden entweder in ähnlicher Weise durch schräge Verteilung der Lampen auf mehrere Züge nebeneinander dargestellt, oder es wird nach Abb. 4. eine Reihe von schrägen Einzeldrähten gebildet, in welchen die Lampen untereinander, ähnlich wie bei den senkrechten Strichen, angeordnet sind. Zur Darstellung von Buchstaben mit Doppelstrichen werden zwei Züge nebeneinander angeordnet. Auch bei den schrägen Drähten erfolgt die seitliche Versteifung aus Querverbindungen mit Durchlässen, um zu verhindern, daß an den Kreuzungen oder im Lauf des Linienzuges eine Annäherung der mit Lampen besetzten Bandzüge erfolgt.
  • Der Gesamtanordnung und - der Formriebung der Einzelteile liegt der einheitlich Gedanke zugrunde, claß die Lampen und alle "heile des \ etzwerkes Dank der Anordnung von Netzschleifen, Bandschleifen, Rollen und durchlässigen Querverbindungen zum Bedienungsstand lieranhewcgt «-erden. Hieraus ergibt sich citie Reihe wesentlicher Vorteile gegenüber den bisher bekannten Anordnungen auf starren Flächen.
  • Schon beim Bau der Anlage erweist es sich als vorteilhaft, claß alle Teile auf ebener Erde, also in wettergeschützten Räumen, montiert und alsdann hochgezogen werden kennen. Die Anordnung ermöglicht ferner die leichte Beseitigung des Rauhreifes, welcher für dünne, auf große Länge gespannte Drähte eine Gefahr bildet. Die Bandzüge werden nämlich während de: Herunterholens durch Klr,pfen vorn Rauhreif befreit, oder es läßt sich Dank der Anordnung von Schleifen an den leicht zu öffnenden Schließungsstellen der Seile von einem N iederspannungstransforni.itor Stroin zuführen, so daß der Rauhreif abgeschmolzen wird. Ein weiterer Vorteil der Anordnung liegt darin, claß selbst nach Fertigstellung der Anlage auf Grund örtlicher Erfahrungen Änderungen in der Lampenverteilung, Lichtstärke, Lampenfarbe tisw. leicht und ohne Betriebsstörung vorgenommen werden können. Es - bieten ferner die einzelnen Drähte dem Wind so wenig Widerstand, daß ein beliebiges hohes Bauwerk zur Anbringung einer Reklame herangezogen «-erden kann, ohne daß bauliche Verstärkungen vorgenommen «-erden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Vorführung elektrischer Lichtreklamen durch Lampen, welche auf Drähten oder Bändern eines Netzes befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, (laß das Netz ganz oder stückweise als Schleife ausgebildet ist und an einer oder mehreren Rollen hängt, durch «-elche es zur Auswechslung von Lampen ain Bedienungsstand vorheibewegt werden kann. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß endlose Bänder oder Kabel durch Querstreben in Abstand voneinander gehalten sind, wobei sie durch Ringe (i8) der Streben geführt sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, claß das Setzwerk mittels einer die Querstreben haltenden Tragstange (j oder 26) an einem Flaschenzug o. dgl. aufgehängt ist. d.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß die Lampen liebst ihren Armaturen in einem zweiteiligen, oben und unten spitz zulaufenden Schutzkorb angeordnet sind, welcher mittels Haken (22, 23) in das aufgeschnittene Band einhängbar ist.
DEH108401D 1926-10-12 1926-10-12 Vorrichtung zur Vorfuehrung elektrischer Lichtreklamen durch Lampen, welche auf Draehten oder Baendern eines Netzes befestigt sind Expired DE459685C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0242739A3 (en) * 1986-04-21 1989-02-15 Ralph Haber Hoyeck One letter alphabet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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