DE459374C - Feineinstellvorrichtung fuer zwei gleichachsige bzw. konzentrische Wellen, deren eine einen Exzenter traegt, insbesondere fuer Drehkondensatoren - Google Patents

Feineinstellvorrichtung fuer zwei gleichachsige bzw. konzentrische Wellen, deren eine einen Exzenter traegt, insbesondere fuer Drehkondensatoren

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DE459374C
DE459374C DEA45825D DEA0045825D DE459374C DE 459374 C DE459374 C DE 459374C DE A45825 D DEA45825 D DE A45825D DE A0045825 D DEA0045825 D DE A0045825D DE 459374 C DE459374 C DE 459374C
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wheel
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/38Multiple capacitors, e.g. ganged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Feineinstellvorrichtung für zwei gleichachsige bzw. konzentrische Wellen, deren eine einen Exzenter trägt, insbesondere für Drehkondensatoren. Drehkondensatoren zum Abstimmen elektrischer Schwingungskreise bestehen bekanntlich aus einer Anzahl feststehender und einer Anzahl beweglicher Platten, welch letztere meist auf einer drehbaren Welle befestigt sind. Da eine genaue Einstellung der beiden Plattengruppen zueinander oft von großer Bedeutung ist, pflegt man den Kondensator mit einer diesem Zweck dienenden besonderen Vorrichtung, einer sogenannten Feineinstellung, zu versehen. Diese Feineinstellung wird oft durch ein Organ betätigt, das zentrisch zu dem auf der Kondensatorwelle sitzenden Handrad bzw. Grobeinstellknopf angebracht ist. Die übertragung der Bewegung des Feineinstellknopfes auf die Kondensatorwelle erfolgt häufig unter Benutzung eines Exzenters.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine besonders vorteilhafte Feineinstellvorrichtung, insbesondere für Drehkondensatoren, mit zwei gleichachsigen bzw. konzentrischen «\#@'ellen, deren eine einen Exzenter träg, auf dem ein Rad drehbar gelagert ist, das an seinem Umfang mit einer zu den Wellen konzentrisch angeordneten und aus einem das Rad umschließenden Gehäuse o. dgl. gebildeten Bahn im Reibungseingriff steht, und daß entweder diese Gehäuse oder das Rad mit der anderen Welle derart verbunden ist, daß es an der Drehung der letzteren teilni».int, während der andere der genannten Teile derart angeordnet ist, daß er sich gar nicht oder nur sehr wenig dreht.
  • Die Feineinstellvorrichtung nach der Erfindung gestattet eine kontinuierliche Feineinstellung über den ganzen Einstellbereich, hierbei drehen sich beide Drehknöpfe in derselben Richtung; trotzdem benötigt der L bertragungsmechanismus nur wenig Platz.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. i stellt die eine Ausführung im Grundriß dar. Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i. Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 4., welche die zweite Ausführung darstellt. Abb. 4 ist ein Schnitt nach Linie ,4-a der Abb. 3, wobei die Drehknöpfe weggenommen sind.
  • In Abb. i und 2 bezeichnet i einen Rahmen, der die feststehenden Kondensatorplatten ia trägt, und 2 eine Welle, auf der die beweglichen Kondensatorplatten ii, befestigt sind. Auf dem hinteren bzw. unteren Ende der Welle 2 ist eine Dose vorgesehen, die aus zwei konisch gestalteten Teilen 3, a besteht, deren einer mit der Welle 2 fest verbunden oder mit ihr in einem Stück ausgeführt ist, und die durch Flansche 31, ¢i mit Gewinde zusammengeschraubt sind. Die Welle 2 ist hohl; in ihr ist eine zweite Welle 5 drehbar gelagert, die an ihrem in die Dose hineinragenden Ende mit einem Exzenter 6 versehen ist. Auf diesem ist ein Reibungsrad 7 drehbar gelagert, dessen Umfang aus dünneu, federnden Flanschen 72 gebildet ist. Mit dem Rad 7 ist eine Scheibe 8 fest verbunden. Sie besitzt zwei Arme 81, die zwischen die axial gerichteten Arme io einer Scheibe 9 eingreifen. Die Scheibe g umfaßt die Welle 2 mit einem Schlitz i i und hat einen Arm 91, der durch einen am Rahmen i befestigten Stift 13 geführt ist, "der in einem Schlitz 12 des Armes 91 eingreift. Die Welle 2 trägt den Grobeinstellknopf 14. und die Welle 5 den Feineinstellknopf 15.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung .ist wie folgt. Wenn die Welle 5 mittels des Knopfes 15 gedreht wird, erhält das Rad- durch den Exzenter.6 eine kreisende Bewegung, deren Größe von der Exzentrizität des Exzenters 6 abhängt. Hierbei kommen nacheinander verschiedene Teile des Umfanges des Rades 7 mit der von den Dosenwandungen 3, q. gebildeten kreisförmigen Bahn in Eingriff. Vorausgesetzt, daß die Dose mit dem Rahmen i fest verbunden und das Rad 7 auf dem Exzenter frei beweglich wäre, so würde der Umfang des Rades 7 bei der Umdrehung des Exzenters sich auf der genannten Bahn vollständig abrollen, ehe der Exzenter eine volle Umdrehung gemacht hätte. Nach einer vollen Umdrehung des Exzenters wäre ein so großes weiteres Stück des Rades abgerollt worden, daß @es dem Unterschied zwischen dem Umfang der von der Dose gebildeten kreisförmigen Bahn und dem Umfang des Rades 7 entspricht. Das Rad ändert also bei jeder Umdrehung des Exzenters seine Lage im Verhältnis zu dem letzteren nach einem Winkel, dessen Größe von dem genannten Unterschied abhängig ist und daher beliebig gewählt werden kann. Unter der obigen Voraussetzung erhält das Rad eine Drehbewegung, die der Drehbewegung des Exzenters entgegengesetzt ist. Tatsächlich ist aber die Dose drehbar, während das Rad 7 sich nicht drehen kann. Infolge des Eingriffes zwischen .den Armen 8 und io kann das Rad nur verschoben werden und führt bei der Umdrehung des Exzenters eine kreisende Bewegung aus. Es ist leicht ersichtlich, daß in diesem Falle die Dose 3, q. in derselben Richtung wie der Exzenter, jedoch mit viel geringerer Geschwindigkeit, gedreht wird.
  • Es wird also durch die beschriebene Vorrichtung eine Übersetzung zwischen der Feineinstellungswelle 5 und der Hauptwelle 2 des Kondensators erhalten. Das übersetzungsverhältnis 'kann durch zweckmäßige Abmessung der verschiedenen Teile der Vorrichtung derart abgestimmt werden, daß es genügend groß ist, iun eine äußerst genaue Einstellung der beweglichen Kondensatorplatten zu ermöglichen, wenn die Welle 5 mittels des Knopfes 15 gedreht wird. Zwecks Grobeinstellung des Kondensators kann aber die Welle 2 mittels des Handrades bzw. Grobeinstellknopfes 14 gedreht werden, wobei, die Dose 3, q. gegenüber dem Teil des Reibungsrades 7 gleitet, der jeweils mit den Dosenwandungen im Eingriff steht. Die Größe der Reibung zwischen der Dose und dem Reibungsrad kann dadurch geregelt werden, daß man die Dosenteile mehr oder weniger zusammenschraubt.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 3 und q. ist auf dem vorderen bzw. oberen Ende der Hauptwelle 21, die durch eine Öffnung der den Kondensator tragenden Wand 16 herausragt, eine Hülse 17 angebracht, die durch eine Schraube 18 oder in anderer Weise auf der Welle befestigt ist. Mit der Hülse 17 ist ein Teller i9 fest verbunden, auf dem das Handrad 141 befestigt ist. Auf einem kegeligen Teil i71 der Hülse 17 ist eine Hülse 2o schwingbar gelagert, die am oberen Ende mit Lappen 2 i versehen ist, die durch entsprechende Öffnungen 2¢ des Tellers 19 herausragen. Die Lappen 2 i umfassen einen Exzenter 61, der mit seiner rohrförmigen Welle 51 auf einem Zapfen 23 der Hülse 17 gelagert ist. Die Welle 51 trägt einen Knopf 151. Auf der Hülse 2o ist eine Scheibe 71 drehbar gelagert, die mit einer Anzahl, z. B. sechs, federnder Arme 22 versehen ist. Einer oder mehrere dieser Arme befinden sich im Eingriff mit der Wand 16 und drücken die Scheibe 71 mit Federkraft gegen den konischen Teil i91 des Tellers i9. Die '#Virlcungsweise ist die folgende. Wenn der Exzenter mittels des Knopfes 151 gedreht wird, erhält die Hülse 2o eine schwingende, kreisende Bewegung, die infolge des Eingriffes zwischen der Scheibe 71 und dem Teller 19 eine langsame Drehbewegung des Tellers bzw. der Welle 21 verursacht. Infolge der gyratori.-schen Bewegung der Scheibe 71 werden die Arme 22 nacheinander gegen die Wand 16 gepr.eßt und verhindern ganz oder wenigstens in gewissem Grade eine Drehung der Scheibe 71 um die Hülse 2o. Auch in diesem Falle la.mi die Kondensatorwelle unmittelbar mittels des Handrades 141 gedreht werden, indem der Teller i9 gegen die Scheibe 71 und die Arme 22 an der Wand 16 gleiten können. Durch Verstellung der Hülse 17 auf der Welle 21 kann die Reibung zwischen den Teilen 71 und i 91 bzw. 22 und 16 geregelt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Feineinstellvorrichtung für zwei gleichachsige bzw. konzentrische Wellen, deren eine einen Exzenter trägt, insbesondere für Drehkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Exzenter ein Rad drehbar gelagert ist, das an seinem Umfang mit einer zu den Wellen konzentrisch angeordneten und aus einem das Rad umschließenden Gehäuse o. dgl. gebildeten Bahn im Reibungseingriff steht, und daß entweder dieses Gehäuse oder das Rad mit der anderen Welle derart verbunden ist, daß es an der Drehung der letzteren teilnimmt, während der andere der genannten Teile derart angeordnet ist, daß er sich gar nicht oder nur sehr wenig dreht. -
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (7) unter federndem Druck gegen die Bahn in dem Gehäuse anliegt, oder umge: kehrt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, daduych gekennzeichnet, daß das auf dem Exzenter (6) gelagerte Rad (7) mit dünnen, federnden Flanschen versehen ist, mit denen es mit dem auf der ,äußeren Welle fest angebrachten Gehäuse, das als eine Dose (3, 4.) mit nach dem Umfang zu konvergierenden Wandungen ausgebildet ist, im Reibungseingriff steht.
  4. Vorrichtung nach Anspruch.3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Rad (7) fest verbundene Arme (81) derart geführt sind, daß sie eine Umlaufbewegung des Rades (7) verhindern.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die Wellen in der I ängsrichtung -übereinanderstehen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Reibungsorgan aus einem Teller (i g) besteht, auf dem der ihn umschließende hohle Grobeinstellknopf (i 4.j ) der Kondensatorwelle befestigt ist, während das von dem Exzenter (61) beeinflußte Reibungsorgan (71) auf einer schwingbar gelagerten Hülse (2 1) - drehbar gelagert und mit federnden Armen (22) versehen ist, die beim Drehen nacheinander mit der den Kondensator tragenden Wand (16) in Eingriff kommen und dadurch die das Reibungsorgan bildende Scheibe (71) ganz oder teilweise verhindern, sich um die Hülse (.2"1) zu drehen.
DEA45825D 1925-09-02 1925-09-02 Feineinstellvorrichtung fuer zwei gleichachsige bzw. konzentrische Wellen, deren eine einen Exzenter traegt, insbesondere fuer Drehkondensatoren Expired DE459374C (de)

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