DE458643C - Befestigungsklammer fuer Andruecketiketten - Google Patents
Befestigungsklammer fuer AndruecketikettenInfo
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- G09F3/08—Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
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Description
- Befestigungsklammer für Andrücketiketten. Die sogenannten Andrücketiketten sind im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß sie eine mit dem Etikett verbundene Blechklammer aufweisen. die im nichtgebrauchten Zustande aus zwei etwa rechtwinklig zueinander gerichteten, je mit einer senkrecht aufges;anzten Spitze versehenen Schenkeln besteht, wobei die Spitze des unmittelbar mit dem Etikett verbundenen Schenkels von der Vorderseite der auszuzeichnenden Ware her in diese hinein- bzw. durch diese hindurchgedrückt wird, während die an dem anderen Klatnmersclienkel befindliche Spitze beim Andrücken dieses freien Schenkels gegen den zuerstgenannten Schenkel von der Rückseite der Ware in diese hineindringt. Eine Verbreiterung am Ende des freien Schenkels bedeckt dabei nach der Befestigung des Etiketts an der Ware die nach der Rückseite der Ware hindurchgetretene Spitze des mit dem Etikett verbundenen Klammerschenkels, wlirend die am freien Klammerschenkel vorgeseliene Spitze durch das Etikett bedeckt wird.
- Den bislang bekannt gewordenen Ausführungen dieser Andrücketiketten ist die Einrichtung gemeinsam, daß die ain freien Klammersclienkel vor@esellenc Spitze an oder nahe deni äußersten I:.tide dieses Schenkels, also 111Öghcllst weit von derjenigen Linie entfernt, abgeordnet ist. :in der die beiden Klammer-S@lienkel miteinander in Verbindung stehen Und um die der freie Schenkel hei dem An-@,ringen des Etiketts an der Ware uni-ehogcn @, irrl. Diese allen bisherigen Anclrii(-ketiketteit gemeinsame Einrichtung hat aber den folgenden erheblichen Nachteil: Wie aus Abb. i der Zeichnung, welche die bisherige Ausführung darstellt, zu erkennen ist, bewirkt die am äußersten Ende i des freien Klammerschenkels 2 der bekannten Andrücketiketten vorgesehene Spitze 3, daß der Rand des am Schenkelende i vorgesehenen Kopfes um ein mehr oder weniger großes Stück von der Rückseite der Ware 4. entfernt gehalten wird, und daß der Kopf i mit der an ihm angestanzten Spitze 3 eine aus der «rare hen-orragende Kante bildet. Jedes unbeabsichtigte Auftreffen dieser Kante gegen einen anderen Gegenstand, z. B. gegen das Etikett an der im Stapel folgenden Ware, die Kante des Verpackungskartons oder des Verkaufstisches, den Finger des Verkäufers usw., bewirkt nun ein mehr oder weniger weitgehendes Abbiegen des Kopfes i von der Ware und ein Zurückbiegen des ganzen Schenkels 2 in die in Abb. i punktiert gezeichnete Lage. Da die Spitze 3 sich am äußersten Ende dieses Schenkels 2 befindet, der für die Spitze -; in Betracht kommende Hebelarm also sehr lang ist, so genügt schon die Zurückbiegung des Schenkels 2 um einen verhältnismäßig kleinen Winkel, also ein verliältnismäßig geringer Stoß gegen die von Spitze,-) und Kopf t gebildete Stufe, uni die Spitze 3, die übrigens nach Aufhören des zur Anbringung des Etiketts an der Ware aus-Z, @iiigerdruc-kes infolge der Elastizität des Klatnnicrinaterials in der Regel etwas zurückfedert und die Rückscitc des Etiketts j nicht mehr berührt, vollkommen aus der Ware 4 herauszuziehen, was dann einen sofortigen oder baldigen Verlust des Etiketts zur Folge hat.
- Die Erfindung beseitigt den vorstellend gciianiten .Mangel der bekannten Andrücketiketten und bietet eine unbedingte @iclicrhcit gegen die Gefahr einer ungewollten Trennung des Etiketts von der «rare. Diese Sicherheit und Mängelbeseitigung wird dadurch erzielt, und die Erfindung besteht darin, da(.) die am freier. lilammerschenkel vorgesehene Spitze nicht, wie bislang, an dem äußersten Ende des betreffenden Schenkels bzw. an dein das äußerste Schenkelende bildenden Kopf angeordnet ist, sondern dieser Schenkel über die Spitze hinaus derart verlängert ist, daß diese Verlängerung im stumpfen Winkel nach derjenigen Seite abgebogen bzw. abbiegbar ist, nach der die an eben diesem Schenkel befindliche Spitze aus dem Klammermaterial hervorsteht. Die Größe dieser Verlängerung ist derart bemessen, daß die Spitze etwa in der Hälfte der Schenkellänge angeordnet ist.
- Durch diese den Gegenstand der Erfindung bildende besondere Einrichtung wird einerseits der Erfolg erzielt, daß das äußere Ende des freien Klammerschenkels nach dein Anbringen des Etiketts an der «Vare nicht mehr eine von der Ware abstehende Stufe, sondern eine mit dem untersten Teil in der Ware versenkt liegende oder doch wenigstens auf der Rückseite der Ware aufliegende und von dort sanft aufsteigende schiefe Ebene bildet, die anderen, mit der ausgezeichneten Ware in Berührung kommenden Gegenständen keinen Angrilt für ein Aufbiegen des freien Klammerschenkels bietet, vielmehr dafür sogt. daß die Ware über derartige andere Gegenstände, z. B. über das Etikett des folgInden Verkaufsgegenstandes, über Kanten und sonstige Hindernisse glatt hinweggleitet bziv, daß die anderen Gegenstände -,wirkungslos von der mit dem neuen Etikett versehenen Ware abgleiten. Anderseits hat aber die Anordnung der Spitze in größerer Entfernung von dem äußersten Ende des freien Klammerschenkels noch den weiteren Erfolg, daß selbst bei einer etwa durch Zusammentreffen mehrerer ungünstiger Umstände herbeigeführten Allbiegung des freien Schenkels die an die-sem Schenkel befindliche Spitze doch noch teilweise in dem Stoff der Ware verbleibt. eitre ungewollte Trennung des Etiketts von dLr Ware also selbst beim Zusammenwirken inehrcrer ungünstiger 'Momente unmöglich ist, da ein vollkommenes Herausziehen der Spitze aus der Ware infolge des Hcl)clarmv(-i-liält-'niSscs erst dann eintreten kann, wenn der freie Schenkel eine Zurückbiegung inn einen so 1-roßen Winkel erfährt, da(., der einordentliche Zustand der hlanui)i@r (lern Verkäufer auch ohne Aufwand besonderer Aufmerksamkeit auffallen mtil:>.
- Es ist noch hervorzulid)cn, daß die vorstehend genannten Vorteile ohne Erhöhung des «Materialverbrauches erzielt werden, da bei dem Erfindutisgegenstand die Spitze des freien Klammerschenkels aus dem für dies°n auch bei der bisherigen Ausführung benötigten Material ausgestanzt wird und die durch die neue Anordnung dieser Spitze ermöglichte Abbiegung des - gegebenenfalls als gewölbter Kopf auszuführenden - äußeren Schenkelendes natürlich keinerlei «Materialverbrauch erfordert.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in Abb. -2 bis ; der Zeichnung dargestellt.
- Abb.2 und ; zeigen in Draufsicht und Längsschnitt das betrefi-ende Ausführungsbeispiel der Klammer vor der Verbindung mit dem Etikett und vor der ;-egenseitigen Abbiegung der Klammerschenkel.
- Abb. 4., 5 und G stellen ein mit der neuen Befestigungsklammer versehenes Etikett in Rückansicht, mittlerem Längsschnitt und Vorderansicht, und zwar vor: Anbringung des Etiketts an der Ware, dar, während Abb. ; in Seitenansicht dasselbe Etikett na<-li Befestigung an der Ware erkennen läl:,t. Wie aus Abb. 2 und 3 zu erkennen ist, besteht die neue Befestigungsklammer aus dem mittels der spitzen Lappen a mit dem Etikett zu verbindenden Schenkel h und dem freien Schenkel c. Während der Schenkel b die von der Vorderseite der Ware in diese hineinzudrückende Spitze (l an derselben Stelle aufweist, an der sie sich auch bei den bekannten Andrücketikcttcn (Abb. i) befindet, ist die Spitze e des jenseits der Biegestelle f befindlichen, freien Schenkels c - im Gegensatz zu den bekannten Andrücketiketten - nicht an bzw. nahe dem äußersten Ende. sondern zwischen der Biegungslinie j der Klammer und der Außenkante g- der V erlängerung h angeordnet. Die Spitze e kann dabei aus dem Material des Schenkels e aufgestanzt sein.
- Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel befindet sich die Spitze e, die beim Anbringen des Etiketts an der Ware von deren Rückseite her in den Stoff hineingedrückt werden, muß, ungefähr in der «litte der zwischen der Biegestelle/ und der Endkante g befindlichen Entfernung. Die Verlängerung h des freien Klammerschenkels c ist im stumpfen Winkel nach derjenigen Seite allbiegbar oder abgebogen, nach der die Spitze c des Schenkels c aus dessen Fliiche vorspringt. Die Verlängerung h des Schenkels ( kann entweder, wie bei dem gezeichneten Ausführunös-
UM ;o' ) fortschreiten mühte, um die Spitzee vollkommen aus dem Stoff tv herauszuziehen.i@ri=piel, als gewölbter Kopf oder a1, cboner Ansatz aus; childet sein. Die Verbindung des Teilesh mit dem übrigen 'feil des Schen- kels c ist schmaler "elfalten als der Schcil- keheil. aus dem die Spitze e auf"cstanzt ist, t:ni :o die liic;,rc#stelle i. uni die der Teil h ti den anderen Teil des Schenkels c ab- gci#0,en sein oder %%-erden soll. festruleyc_n. Nach der Befestigrung der neuen Klammer ani Etikett k nehmen die beiden Schenkel b und c die aus Abb. 5 ersichtliche Lage zu- einander ein. Wie Abb. ; zeigt, hat der Erfindungsgegen- stan d gegenüber den bekannten Andrücketi.- ketcen tvgl. Abb. t ) den wesentlichen Vorteil. daf:, nach dein Anbringen des Etiketts k an der Rare ii# der äußere Teil h des freien _41c ilkels c keine Stufe. sondern vielmehr eine s: @ü@ f e Ebene bildet, deren durch die Kante g d.:rgestellie tiefste Stelle in dem Stoff der @@'arc- ir versenkt lieb oder doch wenigstens auf der rückwärtigen Oberfläche des Stof- f.- aufliegt. somit auch keine Angriffsstelle nur Kräfte bietet. die eine Zurück- bzw. Ab- bit-ung des freien Klammerschenkels c von der Rare iv herbeiführen könnten. Die Ge- falir einer ungewollten öftnung des Klammer- verschlusses ist somit so gut wie ausgeschlos- sen. Eine ungewollte vollkommene Trennung des Etiketts k von der Ware it# kann aber über- hallpt nicht eintreten, da infolge des Hebel- armverhältnisses, das für den Ort der Anord- nung der Spitze e in Betracht kommt, die Ab- bz «-. Zurückbiegung des freien Schenkels c, die. nach dein Vorstehenden nur beim Zusam- wemwirken einer 'lehr7alil von ungünstigen i ni-länden möglich ist. schon sehr weit (etwa
Claims (1)
- PATLNTANSPRVCI1Ii: 1. Befestigungsklarniner für Andrücketiketten, dadurch gekennzeichnet, daß die an dein freien Klaminersrhenkel (c i vorgesehene Spitze (e) nicht am äußersten Ende, sondern zwischen dem äußersten Ende (g) des freien Klammerschenkels und der Biegestelle t /) der Klammer angeordnet und daß der Endteil (ff) des freien Schenkels (c,) nach derjenigen Seite abgebogen oder abbiegbar ist, nach der die Spitze (e) aus der Fläche des Schenkels (c) hervortritt. =. Befestigungsklammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die an dem freien Klammerschenkel vorgesehene Spitze (e) ungefähr in der 'litte zwischen dem äußersten Ende (g) des freien Schenkels (c) und der Biegestelle (f) der Klammer angeordnet ist. ;. Befestigungsklammer nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der als gewölbter Kopf ausgebildete Endteil (h) des Schenkels (c) in solchem Winkel von dein übrigen Teil des Schenkels (c) abgebogen ist oder wird, daß nach dem Anbringen des Etiketts an der Ware (w) die äußerste Kante (g) des Schenkels (c) sich in den Stoff der Ware (tv ) eingräbt oder doch dicht auf die rückwärtige Oberfläche des Stoffes auflegt, so daß der Endteil (h) eine voin Stoff (tv) ansteigende schiefe Ebene bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES78157D DE458643C (de) | 1927-02-01 | 1927-02-01 | Befestigungsklammer fuer Andruecketiketten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES78157D DE458643C (de) | 1927-02-01 | 1927-02-01 | Befestigungsklammer fuer Andruecketiketten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458643C true DE458643C (de) | 1928-04-16 |
Family
ID=7507273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES78157D Expired DE458643C (de) | 1927-02-01 | 1927-02-01 | Befestigungsklammer fuer Andruecketiketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458643C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1635446B1 (de) * | 1967-04-11 | 1972-03-09 | Melzer Ohg Maschb U Metallvera | Blechkammer für die Befestigung eines Etiketts an Textilien |
-
1927
- 1927-02-01 DE DES78157D patent/DE458643C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1635446B1 (de) * | 1967-04-11 | 1972-03-09 | Melzer Ohg Maschb U Metallvera | Blechkammer für die Befestigung eines Etiketts an Textilien |
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