DE458068C - Stampfmaschine zur Herstellung von Briketten, Kunststeinen u. dgl. - Google Patents

Stampfmaschine zur Herstellung von Briketten, Kunststeinen u. dgl.

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DE458068C
DE458068C DET30264D DET0030264D DE458068C DE 458068 C DE458068 C DE 458068C DE T30264 D DET30264 D DE T30264D DE T0030264 D DET0030264 D DE T0030264D DE 458068 C DE458068 C DE 458068C
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DE
Germany
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side walls
tamping machine
machine according
briquettes
rollers
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DET30264D
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EMIL TIEDEMANN DIPL ING
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EMIL TIEDEMANN DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Stampfmaschine zur Herstellung von Briketten, Kunststeinen u. dgl. Für die Herstellung von Briketten aus hohle und Erzen sowie zur Formung von Baustoffen u. dgl. sind Stampfmaschinen .bekannt, bei denen die auf einem umlaufenden Förderband sitzenden Formen mit dem zu verdichtenden Material zwischen ortsfeste Seitenwände hindurchgeführt werden, wobei hier durch die Wirkung der darüber befindlichen Stampfer die Verdichtung erfolgt. Da infolge der großen Reibungswiderstände zwischen ortsfesten Seitenwänden und dem zusammengestampften Gut die Fortbewegung des Förderbandes mit den Formen und dem Material häufig schwierig ist, hat man bereits vorgeschlagen, umlaufende Seitenwände aus Metallbändern zu verwenden, die nicht biegungsfest sind. Die Zugspannung der Wände genügt allein nicht, um die Seitenpressungen des Preßgutes aufzunehmen. Infolgedessen tritt der Nachteil ein, daß die auf Biegung wenig widerstandsfähigen Seitenwände seitlich ausgebogen werden und beim Durchgang der Formen mit dem verdichteten Material an den Umlaufrollen der Seitenwände so große Pressungen hervorrufen, daß die Möglichkeit der Fortbewegung des Förderbandes nicht mit Sicherheit gewährleistet werden kann. Zur Beseitigung dieses Nachteiles werden erfindungsgemäß die endlosen Bänder, die die Formseitenwände bilden, mit Verstärkungswiderlagern versehen. Die Verstärkungswiderlager können als ebene Flächen oder als Rollen ausgebildet sein und fest oder beweglich angeordnet werden. Eine Durchbiegung der Bänder wird durch die Widerlager verhindert. Gleichzeitig wird noch der weitere Vorteil erreicht, daß bei Anordnung von Führungsrollen der Reibungswiderstand des umlaufenden Bandes vermindert wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise in mehreren Ausführungsformen in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Stampfmaschine, teilweise im Schnitt, Abb. a eine Draufsicht der Maschine unter Fortlassung der Stampfer und des Materialzuführungsbehälters mit einzelnen Teilen im wagerechten Schnitt, Abb.3 einen Querschnitt mit verschiedenartiger Ausführung der Seitenwände und Abb. .l einen Schnitt nach der Linie F-F der Abb. 3.
  • In diesen Abbildungen bedeutet i den Materialzuführungsbehälter, a das endlose Förderband, das über die Rollen 6 und läuft, von denen eine zur Bewegung des Bandes angetrieben ist. Die Formen 3 sind entweder lose auf das Förderband aufgesetzt oder auch fest mit demselben verbunden. Unter dem Förderband liegt die Stampferplatte 4, darüber ist die Stampfmaschine 5 angeordnet, deren Stampfer die Verdichtung des Materials bewirken. Die die Seitenwände 12 bildenden Bänder laufen über Umkehrrollen 22.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Aufnahme des Seitendrukkes der Wände einmal durch Rollen 16, die zur Erhöhung der Durchzugskraft des Förderbandes auch besonders angetrieben sein können, und ferner durch zwischen den Rollen 16 angeordnete feste Widerlager 2o. Die durch den Stampfdruck hervorgerufene Durchbiegung der Seitenwände 12 wird von den Rollen 16 und den anliegenden Widerlagern 2o aufgenommen.
  • Es kann zweckmäßig sein, die Widerlager so zu befestigen, daß ihre Berührungsflächen mit den Seitenwänden hinter der Berührungsfläche der Rollen 16 liegen und diese Rollen so anzuordnen, daß -sie bei einem zu großen Seitendruck etwas elastisch nachgeben können, um hierdurch einen geringen Widerstand zur Verschiebung des Förderbandes mit der Stampfmasse zu erhalten.
  • Das seitliche Ausweichen der Seitenwände kann auch dadurch verhindert werden, daß nach Abb.3 an der Außenseite der die Seitenwände bildenden Metallbänder 12 biegungsfeste Blechstücke 13, z. B. in U-Form, befestigt sind, deren Länge etwas größer als der Abstand der Führungsrollen 16 ist. Auch bei dieser Ausführung können die Seitenwände als endlose Bänder ausgeführt werden. In Abb.3 und q. sind an sich bekannte Formen für zwei nebeneinanderliegende Brikette aus Winkeleisen 8 dargestellt, deren hochstehende Schenkel in der Mitte Einschnitte zum Durchgang der Metallzwischenwand 9 haben.
  • Außer der Verhinderung des seitlichen Ausweichens der umlaufenden Seitenwände 12 durch die festen Widerlager 2o wird gemäß der Erfindung auch noch infolge der rollenden Reibung zwischen den Seitenwänden 12 und den Führungsrollen 16, die den, größten Seitendruck aufnehmen müssen, der Reibungswiderstand beim Vorschub des Förderbandes mit Formen und verdichtetem Material auf das geringste Maß herabgesetzt. Es wird somit durch die Ausführung nach der Erfindung ein sicherer Durchzug des Förderbandes mit den Formen und dem zusammengepreßten Stampfgut erreicht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stampfmaschine zur Herstellung von Briketten, Kunststeinen u. dgl. mit endlosem, die Stampfformen trägendem Förderband und Rollenführung für die gleichfalls als endlose Förderbänder ausgebildeten Formseitenwände, dadurch gekennzeichnet, daß die die Formseitenwände bildenden endlosen Bänder zur Vermeidung seitlicher Durchbiegung mit Verstärkungswiderlagern versehen sind.
  2. 2. Stampfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkungswiderlager zwischen den Umkehrrollen (22) angeordnete Führungsrollen (16) dienen.
  3. 3. Stampfmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß; zwischen den Führungsrollen (16) der Seitenwände noch ortsfeste Widerlager (20) angebracht sind. q..
  4. Stampfmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dä.ß die Führungsrollen (16) elastisch nachgiebig gelagert sind.
  5. 5. Stampfmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der ortsfesten Widerlager (2o) die umlaufenden Seitenwände (12) mit daran festsitzenden Verstärkungsblechen (13) versehen sind.
DET30264D 1925-04-26 1925-04-26 Stampfmaschine zur Herstellung von Briketten, Kunststeinen u. dgl. Expired DE458068C (de)

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DE (1) DE458068C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6561723B2 (en) 2000-01-31 2003-05-13 Mccurdy Michael M. High tensile tie rod connector

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6561723B2 (en) 2000-01-31 2003-05-13 Mccurdy Michael M. High tensile tie rod connector

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