DE457925C - Anordnung von dreieckigen Biegungsfedern - Google Patents

Anordnung von dreieckigen Biegungsfedern

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DE457925C
DE457925C DEE33611D DEE0033611D DE457925C DE 457925 C DE457925 C DE 457925C DE E33611 D DEE33611 D DE E33611D DE E0033611 D DEE0033611 D DE E0033611D DE 457925 C DE457925 C DE 457925C
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springs
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triangular
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/32Belleville-type springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Anordnung von dreieckigen Biegungsfedern. Um Federdrücke längs einer Achse zu erzeugen, verwendete man bisher im allgemeinen Drehungsfedern, ausgebildet als Schrauben-oder Evolutenfedern. Diese sind in ihrem vorzüglichen Arbeitsvermögen unübertrefflich, wenn der Druck auf einem langen Wege erzeugt oder erhalten werden muß; sie werden aber unverhältnismäßig schwer, wenn es sich um starke Drücke handelt, für die nur ein kurzer Weg in Frage kommt.
  • Eine bedeutend leichtere Feder erreicht die Erfindung durch eine besondere Anordnung von dreieckigen Biegungsfedern, indem sie diese mit der. Spitze nach innen so um die Achse lagert, daß sowohl die Resultante aller Drücke, die an den SpitzerL der Dreieckfedern wirken, wie auch die der entgegengesetzt an den Grundlinien angreifenden mit der Achsenmittellinie zusammenfallen. Dabei ist es unwesentlich, ob die Dreneckfedern wirklich als scharfe Dreiecke ausgebildet sind oder ob sie, wie es bei der Ausführung meistens geschieht, durch Verkürzung um die obere scharfe Spitze eigentlich Trapezfedern darstellen.
  • Von den möglichen Ausführungsformen ist in der Abb. i schematisch eine Anordnung gleicher Dreieckfedern im Kreise dargestellt. Die linke Hälfte zeigt dabei den Fall, daß reine Dreieckfedern benutzt werden, während auf der rechten Hälfte abgestumpfte Dreiecke oder Trapeze die mathematische Grundform der verwendeten Federn bilden. In beiden Fällen sind die Federn so angeordnet, daß ihre Grundlinien Sehnen eines Kreises um den Achsenmittelpunkt a sind, während die scharfen oder abgestumpften Spitzen auf einem kleineren konzentrischen Kreise liegen. Es ist dabei nicht nötig, daß die Federn so dicht wie in der Zeichnung nebeneinander angeordnet sind. Sie können vielmehr mit großen Abständen, ja selbst mit verschiedenen Abständen stehen, wenn sie nur symmetrisch gelagert sind, so daß die Resultanten der Basis-und Spitzendrücke mit der Achsenmittellinie zusammenfallen.
  • In Abb.2 ist eine Ausführungsform der in Abb. i schematisch gezeichneten Anordnung dargestellt, die eine leichte Herstellung und Anwendung ermöglicht. Hierbei sind die Federn mit einem sie alle umschließenden Ring aus einem Stück hergestellt, so daß sie eine Scheibe bilden. Der Ring, der um alle Federn gelegt ist, verbindet nicht nur diese zu einem Ganzen, sondern ermöglicht auch eine leichte und bequeme Befestigung derselben auf dem die Basisdrücke aufnehmenden Stück. Die Federn sind in der Zeichnung als abgestumpfte Dreiecke dargestellt und brauchen auch nicht so nahe beieinander zu liegen.
  • Die Anordnung und Befestigung mehrerer solcher Scheiben auf dem die Basisdrücke aufnehmenden Stück zeigt Abb. 3 in der Draufsicht, Abb. q. im Schnitt nach der Linie A-B. In Abb. ¢ sind vier solcher Scheiben aufeinandergelagert dargestellt, von denen-. in Abb. 3 nur die obere sichtbar ist, da die Dr eieclzfedern genau aufednanderliegen. Der Deckring b wird durch Schrauben gegen das in Abb. q. nur angedeutete Stück c angezogen und klemmt dadurch die Scheiben aufeinander und auf dem Stück c fest, so daß das ganze Aggregat wie eine Feder wirkt zwischen dem Stück c einerseits und einem auf den Federspitzen aufliegenden Ring, der nicht gezeichnet ist. Die Dreieckfedern können gerade oder, wie in Abb. q. gezeigt, gebogen sein; sie müssen dann aber, wie dort auch dargestellt ist, sämtlich gleich gebogen sein. Es müssen auch nicht unbedingt nur volle Scheiben aufeinanderliegen, sondern es können außer diesen auch Teile solcher Scheiben anitverwendet werden (es würden dann z. B. an manchen Stellen vier, an anderen drei Dreieckfedern übereinanderliegen), wenn nur die eingangs aufgestellte Grundregel über die Lage der Resultanten beachtet wird.
  • Die Weiterbildung zur selbständigen Druck-oder Zugfeder zeigt Abb. 5 in der Draufsicht, Abb. 6 im Schnitt nach der Linie D-E. Zwei gleiche Gruppen von Scheiben gleicher gebogener Dreieckfedern sind so aufeinandergelegt, daß ihre Spitzen divergieren. Ein Zwischenring d trennt die Gruppen und gewährleistet eine Durchbiegung der Federn auch in den der Grundlinie nahen Teilen. Die beiden Deckringe e und f, die durch Niete fest miteinander verbunden sind, klemmen die Basisringe der Scheiben fest gegeneinander, so daß ein fest verbundenes System entsteht, das als Druckfeder wirkt, wenn die Federspitzen der beiden Gruppen gegeneinander bewegt werden, und als Zugfeder, wenn man sie voneinander entfernt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung von dreieckigen Biegungsfedern, gekennzeichnet dadurch, daß sie mit der Spitze nach innen so um eine Achse liegen, daß die Resultanten ihrer Spitzen- und Basisdrücke mit der Achsenmittellinie zusammenfallen. a. Anordnung gleicher Federn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Grundlinien Sehnen eines Kreises bilden. 3. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn mit einem sie umschließenden Ring aus einem Stück bestehen. -q.. Anordnung mehrerer Scheiben nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß deren Basisringe fest miteinander verbunden sind, so daß die Federn aufeinanderliegen und das ganze Aggregat als eine Feder angesehen werden kann. 5. Anordnung zweier Scheiben nach Anspruch 3 oder zweier Aggregate nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß deren Basisringe fest verbunden sind, während die Federn divergieren, so daß das System als Druck- oder Zugfeder i arbeitet.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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