DE457747C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Drosseln eines einen Kompressor antreibenden Explosionsmotors - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Drosseln eines einen Kompressor antreibenden ExplosionsmotorsInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0217—Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
- F02D2700/0225—Control of air or mixture supply
- F02D2700/0228—Engines without compressor
- F02D2700/023—Engines without compressor by means of one throttle device
- F02D2700/0235—Engines without compressor by means of one throttle device depending on the pressure of a gaseous or liquid medium
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die die Antriebsmaschine eines Kompressors
drosselt, sobald der Höchstdruck im Kompressor erreicht ist.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wurde die Drosselklappe in der Zuführungsleitung
des Treibmittels der Antriebsmaschine durch einen Kolben gesteuert, der ständig von dem Kompressordruck beeinflußt
ίο wurde. Die Drosselklappe nahm bei dieser
Anordnung stets eine dem Druck im Kompressor entsprechende Stellung ein und war beispielsweise schon halb geschlossen, wenn
der Druck im Kompressor die Hälfte des Höchstdrucks erreicht hatte. Die Antriebskraft
nahm daher dauernd ab und war schon längere Zeit vor der Erreichung des Höchstdruckes
nur noch eine ganz geringe.
Xach der Erfindung wird dieser- Nachteil-·
2Q dadurch beseitigt, daß der die Drosselklappe
steuernde Kolbenzylinder mit einem Ventil verbunden ist, das erst bei Überschreitung
des Höchstdruckes in Tätigkeit tritt und ihm erst in diesem Augenblick Druckluft zuführt.
Auf diese Weise bleibt die Drosselklappe so lange vollständig geöffnet, bis der Höchstdruck
erreicht ist, 'und wird dann plötzlich in ihre durch einen einstellbaren Anschlag begrenzte
-Schließlage gebracht. Ventile, die bei Erreichung des Höchstdruckes in Tätigkeit
treten, sind bekannt und werden beispielsweise zum Öffnen eines Abblaseventils verwendet.
In der Zeichnung ist
Abb. ι eine teilweise geschnittene schematische Ansicht einer Ausführungsform der
■Erfindung mit den zugehörigen Teilen der Maschine,
Abb. 2 eine Ansicht des Ventilblocks der Abb. ι von der Rückseite gesehen im Schnitt
nach Linie 2-2 der Abb. 3,
Abb. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
Die pneumatische Drosselvorrichtung nach der Erfindung ist in Abb. 1 in Verbindung
mit einem Kompressor üblicher Bauart dargestellt. In die Ansaugleitung F der hier als
Explosionsmotor dargestellten Antriebsmaschine A des Kompressors, von dem einige
Teile bei B angedeutet sind, ist eine im nachstehenden beschriebene Drosselvorrichtung
eingebaut, die durch ein Rohr c2 mit einem Steuerventil C in Verbindung steht. Dieses
Ventil, das durch ein Rohr c mit dem Kompressor verbunden ist und erst beim Überschreiten
des Höchstdrucks in Tätigkeit tritt,
kann das gleiche Ventil sein, das in bekannter Weise über eine Rohrleitung c1 ein Abblaseventil
D steuert.
Die Drosselvorrichtung besteht aus einem blockartigen Gehäuse 4 mit einer Bohrung 5
und Endflanschen 6, mittels deren es an ähnlichen Flanschen des Vergasers E und der
Ansaugleitung F des Explosionsmotors A befestigt werden kann. Das Gehäuse wird auf
ίο diese Weise als Ganzes zwischen die genannten Teile des Motors eingebaut und bildet alsdann
einen Teil der Zuführungsleitung für das Brennstoffgemisch. In dem Kanal 5 des Blockes 4 ist ein geeignetes Drosselventil
angebracht, das beispielsweise in Form einer gewöhnlichen Drosselklappe 7 auf einer in
seitlichen Lagern des Gehäuses gelagerten Welle 8 sitzt und für gewöhnlich durch eine
Feder9 in der geöffneten Stellung nach Abb. 1 gehalten wird. Die Schraubenfeder 9 ist mit
ihrem einen Ende 10 in einer Bohrung des Blockes und mit ihrem anderen Ende an einem
Hebel 12 befestigt, der mit seiner Nabe 13 auf das herausstehende Ende der Welle 8 aufgesteckt
und mittels eines Stiftes 14 daran befestigt ist. An der Rückseite des Blockes und
gewöhnlich aus einem Stück mit ihm bestehend, befindet sich ein Zylinder 15, iix dessen
äußeres, offenes Ende die vom Steuerventil C kommende Leitung c2 eingeführt ist.
Ein in dem Zylinder 15 verschiebbarer Kolben 16 ist mit einer vorstehenden Stange 17
verbunden, die an dem Hebel 12 der Welle 8 anliegt. Tritt das Steuerventil C in Tätigkeit,
so läßt es Druckluft in das Rohr c2 eintreten,
und diese verschiebt den Kolben 16 so, daß er den Hebel 12 in die Stellung nach
Abb. 2 bringt. Die Drosselklappe 7 in dem Durchlaß 5 wird dadurch in die in Abb. 2 gestrichelt
gezeichnete Drosselstellung gebracht. Die Drosselstellung der Klappe 7 läßt sich mittels einer durch eine Gegenmutter 19
zu sichernde Stellschraube 18 einstellen. Die Stellschraube 18 ist durch eine Bohrung 20
einer Schutzplatte 21 geschraubt, die das vorstehende Ende der Welle 8 bogenförmig umgibt
und gewöhnlich, aber nicht notwendig, mit dem Block 4 und dem Zylinder 15 aus
einem Stück besteht. Beim Betrieb der Vorrichtung wird das vom Steuerventil C ausgehende
Druckmittel, das den Kolben 16 verschiebt, von diesem Ventil wieder abgelassen,
sobald der Kompressordruck unter einen bestimmten Betrag fällt, worauf dann die Drosselklappe
7 und der Kolben 16 durch die Feder 9 wieder in ihre gewöhnliche Öffnungsstellung gebracht werden.
Aus der Beschreibung ergibt sich, daß j durch die erläuterte Drosselvorrichtung ein
Mittel gegeben ist, den Gang eines einen Kompressor antreibenden Explosionsmotors
selbsttätig in Übereinstimmung mit dem Kompressordruck zu regeln, und daß sich diese Vorrichtung als Ganzes leicht und
schnell an der Maschine anbringen läßt, ohne daß eine Änderung erforderlich wird. Die
Vorrichtung bildet ein geschlossenes Ganzes und ist leicht so einzustellen, daß sie die
Maschine ohne Umstellung ihres Vergasers im geeigneten Augenblick auf Leerlauf stellt.
Die Drosselvorrichtung bildet eine sichere und selbsttätige Steuerung für die Maschine
und ist ohne große Kosten herzustellen und anzubringen.
Die beschriebene Vorrichtung ist nur ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
und kann im Sinne der Erfindung noch in mancherlei Weise abgeändert werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum selbsttätigen Drosseln eines einen Kompressor antreibenden Explosionsmotors mittels einer von dem Kompressordruck gesteuerten Drosselklappe, dadurch gekennzeichnet, daß der die Drosselklappe (7) antreibende Luftdruckkolben (16) mit einem erst bei Überschreitung des Höchstdruckes im Kompressor in Tätigkeit tretenden Ventil (C) durch eine Rohrleitung (c2) verbunden ist, so daß er erst bei Überschreitung des Höchstdruckes vorgeschoben wird und alsdann die Drosselklappe sogleich in ihre durch einen einstellbaren Anschlag festgelegte Endstellung bringt.Hierzu t Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US457747XA | 1924-06-24 | 1924-06-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457747C true DE457747C (de) | 1928-03-23 |
Family
ID=21939810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC36799D Expired DE457747C (de) | 1924-06-24 | 1925-06-12 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Drosseln eines einen Kompressor antreibenden Explosionsmotors |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457747C (de) |
-
1925
- 1925-06-12 DE DEC36799D patent/DE457747C/de not_active Expired
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