DE457129C - Verfahren und Einrichtung zum Anloeten der Stromzufuehrungsdraehte elektrischer Lampen am Sockel - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Anloeten der Stromzufuehrungsdraehte elektrischer Lampen am Sockel

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DE457129C
DE457129C DEP54030D DEP0054030D DE457129C DE 457129 C DE457129 C DE 457129C DE P54030 D DEP54030 D DE P54030D DE P0054030 D DEP0054030 D DE P0054030D DE 457129 C DE457129 C DE 457129C
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DE
Germany
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soldering
base
power supply
supply wires
soldering point
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Expired
Application number
DEP54030D
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English (en)
Inventor
Willy Ledig
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/50Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
    • H01J5/54Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it supported by a separate part, e.g. base
    • H01J5/62Connection of wires protruding from the vessel to connectors carried by the separate part

Landscapes

  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

Das Anlöten der aus dem Sockel elektrischer Lampen hervortretenden Stromzuführungsdrähte erfolgt entweder von Hand mittels kleiner, das Lotmaterial über den Enden der Stromzuführungsdrähte verschmelzender Lötkolben oder auch selbsttätig, indem beispielsweise auf die Lötstelle des Sockels flüssiges Lotmaterial nach vorheriger Betupfung der Lötstelle mit Lötwasser zum Auftropfen gebracht wird. Die selbsttätige Anlötung der Stromzuführungsdrähte hat man aber auch schon unter Vermittlung von einem ein Flußmittel enthaltenden. Lotdraht vorgenommen, der entweder am Sockel durch die diesem zum Erhärten der Kittmasse mitgeteilte Wärme oder durch zusätzliche örtliche Erhitzung der Lötstelle des Sockels, und zwar durch elektrische Widerstandserhitzung oder Gasflammen zum Verschmelzen gebracht wird.
ao Bei sämtlichen üblichen Verfahrensmaßnahmen zum Anlöten der Stromzuführungsdrähte tritt beim Lötvorgang eine jeweils mehr oder weniger in Erscheinung tretende, das Aussehen der fertigen Lampe beeinträchtigende Rotfärbung des Sockels in der Nähe der Lötstelle ein, die, wie festgestellt wurde, auf die beim Lötvorgang entstehenden, ätzend wirkenden Dämpfe des zum Löten erforderlichen Flußmittels, wie etwa Chlorzinks, beruht.
Diese Rotfärbung des Sockels an der Lötstelle läßt sich erfindungsgemäß verhindern, wenn während des Lötvorganges auf die Lötstelle ein oder mehrere Luftströme zum Wegblasen der entstehenden Flußmitteldämpfe gerichtet werden. Zweckmäßig bedient man sich hierzu einer oder mehrerer Blasluftdüsen, die unter einem Winkel zur Lötstelle des Lampensockels in der Ebene der Lötstelle gestellt sind und gegebenenfalls eine senkrecht auf die Lötstelle gerichtete, zur örtlichen Erhitzung des Sockels und zum Verschmelzen von herangeführtem Lotmaterial dienende Gasflamme seitlich einschließen. Im letzte-1 en Falle wird gleichzeitig infolge Einengung der geheizten Sockelstelle das Ablaufen des geschmolzenen Lotes verhindert, also dieses auf der kleinen Lötstelle zusammengehalten.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Löteinrichtung schematisch in Abb. 1 im Aufriß und in Abb. 2 im Grundriß dargestellt.
Der Sockel« besitzt in bekannter Weise einen seitlich von der Sockelhülse b hervortretenden Stromzuführungsdraht c und einen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Willy Ledig in Berlin.
durch die Bodenplatte d hindurchgeführten zweiten Stromzuführungsdraht- e. Senkrecht zur Lötstelle an der Sockelhülse b ist der Gasbrenner / vorgesehen; welcher die Lötstelle der Sockelhülse örtlich erhitzt. An die Lötstelle wird drahtförrniges, ein Flußmittel enthaltendes Lotmaterial g in bekannter Weise entweder von Hand oder mittels einer selbsttätigen Zuführeinrichtung herangebracht. ίο Durch die Wirlcung des erhitzten Sockelteiles und auch der Brennerflamme des Gasbrenners/ wird vom zugeführten Lotmaterial ein kleines Stückchen abgeschmolzen, welches die Lötstelle der Sockelhülse ö und damit das freie Ende des Stromzuführungsdrahtes c in Gestalt eines kleinen, schnell erstarrenden Tropfens h überdeckt. Zu beiden Seiten des Gasbrenners/, in dessen Ebene, sind erfindungsgemäß zwei Bläsluftdüsen i, k winklig zur Lötstelle angeordnet, die beim Lötvorgang auf diese Lötstelle bzw. die Umfangs-. teile derselben zwei Blasluftströriie leiten. Durch letztere werden erfindungsgemäß die beim Lötvorgang entstehenden Flußmitteldämpfe, die durch ihr Niederschlagen bisher die Ursache der Sockelverfärbung waren, wie durch Pfeile angedeutet, weggeblasen. Auch werden durch die Blasluftströme gleichzeitig die der Lötstelle benachbarten Sockelteile stark gekühlt, so daß weniger als bisher ein Ablaufen bzw. Auseinanderlaufen des geschmolzenen Lotes zu befürchten ist.
In gleicher Weise kann die Lötstelle an der Bodenplatte d des Sockels unter Zuhilfenähme von Blasluftdüsen gebildet werden. Es können diese aber auch bei der Herstellung der Lötung an der Bodenplatte fortfallen, da die Lötstelle der letzteren weniger auffällig ist.
Zur Durchführung des Lötvorganges genügt unter Umständen auch nur eine einzige, zweckmäßig winklig zur Lötstelle gerichtete Blasluftdüse. Der Sockel kann beim Lötvorgang von Hand gehalten oder durch eine Sockelkittmaschine selbsttätig in die für das Löten vorgesehene Arbeitsstellung gebracht werden. Die örtliche Erhitzung der Lötstelle kann, wie an sich bekannt, auch durch Widerstandserhitzung erfolgen. Auch kann, wenn der Sockel noch von dem voraufgegangenen Kitterhärtungsprozeß her genügend heiß ist, gegebenenfalls von der örtlichen Erhitzung der Lötstelle gänzlich abgesehen werden. Die neuen Blasluftdüsen lassen sich endlich auch dann nutzbringend verwenden, wenn an die Lötstelle kurz hintereinander ein Flußmittel und flüssiges Lotmaterial herangebracht wird.
Die Erfindung läßt sich nicht nur bei elektrischen Lampen, sondern auch bei anderen mit Stromzuführungsdrähten und Sockeln versehenen Glasgefäßen, beispielsweise bei Röntgenröhren, Gleichrichtern., Verstärkern, Rheostaten und Entladungsröhren, verwenden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Anlöten der Stromzuführungsdrähte elektrischer Lampen.am Sockel, dadurch gekennzeichnet, daß während des Lötvorganges auf die Lötstelle ein oder mehrere Luftströme zum Wegblasen der entstehenden Flußmitteldämpfe gerichtet werden.
2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein oder mehrere winklig zur Lötstelle des Lampensockels {a) gerichtete Blasluftdüsen (i, k).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Blasluftdüse (i, k) an jeder Seite des zur Erhitzung der Lötstelle dienenden Gasbrenners (/) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP54030D 1926-11-14 1926-11-14 Verfahren und Einrichtung zum Anloeten der Stromzufuehrungsdraehte elektrischer Lampen am Sockel Expired DE457129C (de)

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