DE456229C - Mit Zusatzfeuerung ausgeruestete, fuer die Ausnutzung heisser Abgase dienende Dampfkesselanlage - Google Patents

Mit Zusatzfeuerung ausgeruestete, fuer die Ausnutzung heisser Abgase dienende Dampfkesselanlage

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DE456229C
DE456229C DET29786D DET0029786D DE456229C DE 456229 C DE456229 C DE 456229C DE T29786 D DET29786 D DE T29786D DE T0029786 D DET0029786 D DE T0029786D DE 456229 C DE456229 C DE 456229C
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exhaust gases
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superheater
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/18Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being a hot gas, e.g. waste gas such as exhaust gas of internal-combustion engines
    • F22B1/1861Waste heat boilers with supplementary firing

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Description

  • mit Zusatzfeuerung ausgerüstete, für die Ausnutzung heißer Abgase dienende Dampfkesselanlage. Bei Dämpfkesselanlägen für die Ausnutzung heiler Abgase, sogenannten Abhitzekesseln, die durch irgendwelche heißen Gase, z. B. Abgase eines Kalk- oder Zementofens, einer Z'erbrennungskraftmaschine o. dgl. betrieben werden, haben diese heißen Abgase meistens nicht die.' ewünschte, für die Durchführung des Kesselbetriebes geeignete Temperatur. Handelt es sich z. B. um die Abgase eines Kalk- oder Zementofens, so sind sie von zu hoher Temperatur für die Kesselanlage und müssen daher, will man die in solchen Anlagen eingebauten, im Bereich des Abgasstromes liegenden Überhitzer nicht gefährden, abgekühlt werden. Beim Betriebe der Kesselanlage durch Abgase einer Verbrennungskraftmaschine oder einer. Zentrale mit solchen Maschinen, deren Abgase im allgemeinen .die für solche Abhitzekesselanlagen geeignete Temperatur besitzen, kann es jedoch vorkommen, daß sie mit einer zu niederen Temperatur an der Verwendungsstelle eintreffen und ihnen dann zusätzliche Abgase einer besonderen Verbrennungsstelle zugeführt werden müssen. Auch kann der Fall eintreten, daß die Abgase von der Verbrennungskraftmaschinenanlage ganz ausbleiben, z. B. wenn letztere stillgesetzt wird, die Kesselanlage jedoch Weiterbetrieben werden soll. In diesem Falle muß dann die Kesselanlage mittels der von der besonderen Verbrenntuigsstelle kommenden Abgase betrieben werden;- diese würden aller auch hier wie im obenerwähnten Fall die in die Kesselanlage eingebauten überhitzer verbrennen, würde man ihre Temperatur nicht durch dafür geeignete Mittel herabdrücken. Als letzteres kommt z. B. in Betracht die an sich bekannte Zumischung kälterer, -der Kesselanlage entweichender Abgase zu den frisch eingeführten heißen Abgasen.
  • Um diesen verschiedenen Betriebsverhältnissen gerecht zu «-erden, dient eine gemäß der Erfindung mit Zusatzfeuerung ausgerüstete, für die Ausnutzung heißer Abgase dienende Dampfkesselanlage, deren Überhitzer, Kessel und - gegebenenfalls - Vorwärmer nacheinander von den Abgasen bestrichen werden, bei der erfindungsgemäß die Zusatzfeuerung derart geteilt ist, daß nur die zur Beheizung des Überhitzers bei Abgasausfall erforderlichen Wärmemengen in den Heizraum des überhitzers gelangen, während die Hauptmenge der Zusatzfeuerungswärme ummittelbar dem Kessel zugeführt wird.
  • - In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer im vorerwähnten Sinne betreibbaren Kesselanlage dargestellt, die vorzugsweise durch Abgase geringerer Temperaturen betrieben wird und in die kühlere Gase nur dann zugesetzt werden, wenn die Anlage bei Ausbleiben der von der Verbrennungskraftmaschine o. dgl. kommenden Abgase nur durch heiße Abgase der Zusatzfeuerung betrieben -,verden soll. Nach der Abbildung besteht die Anlage aus dein Verdanipfungskessel a mit darüberliecendem Vorwärmet b und einem ini Gasstrom liegenden, vor dein Ke_sel cr irn Raum c Überliitzer t% Falls die bei l eintretenden, für die Verdampfung im allgemeinen geeigneten Ab-(Tase einer @-erbrennun-skraftmaschine o. c1-1. aus ir;-endeineni Grunde, 'z. B. Stillsetzwig der letzteren, ausbleiben, die Kesselanlage aber trotzdem «-eiterbetrieben «-erden soll, so werden bei q heiße Abgase einer Verbrennungsstelle k zugeführt und durch diese die Anlage betrieben. Diese zugeführten Gase sind aber von zu hoher Temperatur und müssen deshalb durch Zumischung kälterer Abgase abgekühlt «-erden. Hierzu verwendet man Abgase, die hinter dein Vorwärmet h bei c entnommen und durch die Teile f, d, 1i, ä, r. in den L;berhitzerraum c vor der Zuführungsstelle q der Heißgase eingeführt «-erden. Die Menge dieser kälteren Gase kann durch Regelorgane, z. B. mittels der Schielfer ;i, ;i, so bemessen werden, daß die im Raum c erwünschte Temperatur der Misch-Tase erreicht wird.
  • Eine Kühlung der die Kesselanlage betreibenden Abgase kann auch dann erforderlich %vercien. wenn der Kessel stark beansprucht «-erden soll und genügencieAlrhitzetnengen gerade fehlen, statt dessen aber besonders lieil3c Gase einer weiteren Feuerungsstelle i hinter dem Clierliitzer p dem. Kessel a zugesetzt werden sollen. um die Dtirclifiilirtuig des- Betriebes zu g ewiilirleisten. Wird die I`esselanlage durch die heißen Abgase CHIC.,; Kall:- oder Zeinetitofens betrieben, so werden die Zusatzfeuerwigsstellen k und i außer Betrieb gesetzt und durch die zugeführten kälteren Abgase die Beißen Abgase des Ofens auf die zulässige Temperatur heruntergedrückt. Im übrigen kann die Einrichtung die gleiche Anordnung beibehalten.

Claims (1)

  1. PATEN Ti\NSPRl; CHE: r. Mit Zusatzfeuerung ausgerüstete, für die Ausnutzung heißer Abgase dienende Dampfkesselanlage, deren Lberhitzer, Kessel und - gegebenenfalls - Vorwärmer nacheinander von den Abgasen bestrichen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzfeuerung aus zwei Feuerungen (i, k) besteht, welche gegebenenfalls als selbständige und voneinander unabhängige Feuerungen betreibbar sind, so daß nur die zur Beheizung des Überhitzers (p) bei Abgasausfall erforderlichen Wärmemengen in den Heizraum (c) des Überhitzers (p) gelangen, während die Hauptmenge der Zusatzfeuerungswärme unmittelbar dem Kessel (a) zugeführt wird. a. Kesselanlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, claß in den vor dem t'berhitzer (t) gelegenen Gasleitungsrauin (c) außer der Zusatzfeuerung (k, q) noch eine Leitum; (a) zur Rückführung kühler Heizgast ein:@ündet.
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DE (1) DE456229C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4485746A (en) * 1981-12-07 1984-12-04 Kelley Company, Inc. Energy recovery system for an incinerator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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