DE454487C - Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallschwingungen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallschwingungen

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DE454487C
DE454487C DEP47826D DEP0047826D DE454487C DE 454487 C DE454487 C DE 454487C DE P47826 D DEP47826 D DE P47826D DE P0047826 D DEP0047826 D DE P0047826D DE 454487 C DE454487 C DE 454487C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallschwingungen. Zum Aufzeichnen von Tönen auf photographischem Wege ist es schon vorgeschlagen worden, eine linienförmige Lichtquelle gleichbleibender Stärke und Ausdehnung auf einem photographischen Film mittels eines in Übereinstimmung mit den Tönen schwingenden Spiegels abzubilden, um ein möglichst linienförmiges Bild auf dein Film und dadurch eine genaue Schallschrift zu erzeugen, in der die einzelnen Zeichen einander nicht te;lweise (lecken.
  • Ein linienförtniges Bild kann indessen nur dann erzeugt werden, wenn es als verkleinertes Bild hervortritt, und zu diesem Zweck wurden bisher konvexe Linsen verwendet. Durch solche Linsen wird indessen das Bild in sämtlichen Richtungen gleichmäßig verkleinert. Nun kommen bei Schallaufzeichnungen Amplitudenverhältnisse bis auf i : iooo vor, d. h. das Verhältnis zwischem dem Ausschlag des Spiegels bei dem kräftigsten und bei dem schwächsten Tonanstoß kann i : iooo betra-,O»en, was wiederum bedeutet, daß auf dem Eilm ganz außerordentlich feine Schwingun-gen aufgezeichnet werden müssen.
  • Wo es sich um Erzeugung eines aus gleichmäßig belichteten, dicht zusammenliegenden Streifen verschiedener Höhe zusammengesetzten Schalldiagramms handelt, treten die feinen Schwingungen jedoch als sehr schwache Änderungen in der Höhe hervor, und zwar sc schwach, daß, wenn das Bild ein verkleinertes Bild und seine Höhe deshalb verhältnismäßig klein ist, sich außerordentlich große Schwierigkeiten bei einer genauen Aufzeichnung geltend machen werden. Bei der Wiedergabe werden die schwachen, die der Rede oder-der Musik gerade ihre Klangfarbe verleihenden Obertöne sowie sehr schwache Grundtöne ausfallen. Eine Verkleinerung der Bildhöhe muß deshalb um jeden Preis vermieden werden, zugleich ist es aber notwendig, die Weite des Bildes auf ihr Mindestmaß zu verkleinern.
  • Dies wird der Erfindung gemäß dadurch ermöglicht, daß in den von der linienförmi-,gen Lichtquelle über den Spiegel nach dem Film verlaufenden Strahlengang eine bei anderen photographischen Aufzeichenvorrichtungen bekannte Zylinderlinse eingeschaltet wird, mittels der ein linienförmiges Bild der Lichtquelle oder eines Teiles von ihr auf dem Film abgebildet wird. Das Bild der Lichtquelle wird so nur in einer Richtung, und zwar in der Querrichtung, verkleinert, Wäh- rend die Höhenrichtung des Bildes keine Veränderung erfährt. Diese Eigentümlichkeit macht die Zylinderlinse zu dem Aufzeichenverfahren besonders geeignet.
  • Die gemeinsame Verwendung einer linienförmigen Lichtquelle und einer Zylinderlinse ergibt überraschend deutliche und genaue Schallschriften, indem die Breite des Bildes ohne Rücksicht auf seine Höhe verkleinert werden kann. Es handelt sich bei der Aufzeichnung von Tönen um so außerordentlich kleine Abweichungen, die Ungenauigkeiten erzeugen, daß die Bedeutung der Aufgabe, das linienförmige Bild so fein wie überhaupt möglich zu erzeugen, nicht genug betont werden kann.
  • Wie sich gezeigt hat, wird diese Aufgabe nur befriedigend gelöst, wenn die Breite des Bildes höchstens die Hälfte der Breite einer Periode bei der höchsten vorkommenden Schwingungszahl des Schalldiagramms 'beträgt. Bisher war es nicht möglich, ein solches Bild zu erzeugen, weil gemeinsam mit Zylinderfinsen nur solche Lichtquellen, wie Lichtbogen, Gasentladungsröhren, Glimmlicht oder Kapillarrohre, in Vorschlag gebracht werden, die tatsächlich nicht linienförmig sind.
  • .,##uf der Zeichnung zeigen Abb. i und 2, in schematischer Darstellung das Aufzeichensystem in zwei aufeinander senkrechte Projektionen und Abb. 3 einen Teil eines Schalldiagramms, ebenfalls in schematischer Darstellung.
  • i ist ein geradliniger Glühdraht, der durch einen in einem durch die Schallschwinggungen bewegten Schirm 9 angeordneten Spalt gegen eine Linse 2 Licht sendet. Diese Linse sammelt das Licht auf einem Spiegel 3, der in beliebiger bekannter Weise in Übereinstimmung mit den Tönen um eine Achse 4 schwingt.
  • Das von dem Spiegel 3 zurückgeworfene Strahlenbündel 6 wird von einer Zylinderlinse i o zum Bilden eines linearen Bildes 8, 8', 8". . . (Abb. 3) der Lichtquelle oder eines Teiles derselben auf einem beweglichen, lichtempfindlichen Film 7 gesammelt. Da die Umdrehungsachse 4 des Spiegels parallel zur Bewegungsrichtungp des Films (Abb. 2) Und senkrecht zu der mit der Ebene des Films parallelen Achse der Zylinderlinse io verläuft, wird die Länge A (Abb. i) des belichteten Teiles der Zylinderlinse i.o sich proportional zu» dem Ausschlag des Spiegels 3 und somit auch proportional zu den Lichtschwingungen ändern. Infolgedessen wird die mit der Länge A sich ändernde Höhe B der Schallzeichen 8, 8', 8" . . . (Abb. 3) in dem Schalldiagramm sich in bekannter Weise mit den Schallschwingungen ändern.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRUCII: Vorrichtung zum Auf zeichnen von Schallschwingungen durch Abbildung einer linienförmigen Lichtquelle gleichbleibender Stärke und Ausdehnung auf einem photographischen Film mittels eines in Übereinstimmung mit den Tönen schwin-,genden Spiegels, dadurch gekennzeichnet, daß in den von der linienförmigen Lichtquelle (i) über den Spiegel (4) nach dem Film (8) verlauf enden Strahlengang eine bei anderen photographischen Aufzeichenvorrichtungen bekannte Zylinderlinse (ro) eingeschaltet ist, mittels der ein linienförmiges Bild der Lichtquelle (i) oder eines Teiles von ihr auf dem Film (8) abgebildet wird.
DEP47826D 1923-04-10 1924-04-03 Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallschwingungen Expired DE454487C (de)

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DE454487C true DE454487C (de) 1928-01-10

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