DE452686C - Vorrichtung fuer Ringspinnmaschinen zur Verhuetung von Doppelfaeden - Google Patents

Vorrichtung fuer Ringspinnmaschinen zur Verhuetung von Doppelfaeden

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Publication number
DE452686C
DE452686C DEK100795D DEK0100795D DE452686C DE 452686 C DE452686 C DE 452686C DE K100795 D DEK100795 D DE K100795D DE K0100795 D DEK0100795 D DE K0100795D DE 452686 C DE452686 C DE 452686C
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DE
Germany
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threads
channels
thread
ring spinning
spinning machines
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Expired
Application number
DEK100795D
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English (en)
Inventor
Georg Jacob
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KAMMGARNSPINNEREI GAUTZSCH BEI
Original Assignee
KAMMGARNSPINNEREI GAUTZSCH BEI
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/1616Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material characterised by the detector
    • D01H13/1666Lighting or luminous devices making easier the setting of the breakage of yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Ringspinnmaschinen zur Verhütung von Doppelfäden. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Ringspinnmaschinen zur Verhütung von Doppelfäden, die sich durch Zusammenlaufen zweier Fäden, insbesondere bei längeren Fadenstrecken, bilden.
  • In Fachkreisen ist man bestrebt. Ringspinnmaschinen mit längerer Fadenstrecke zur Erzielung eines gleichmäßigeren Fadens, ähnlich dem auf dem Selfaktor erzeugten Faden, zu bauen, und man vergrößert zu diesem Zwecke die Strecke zwischen Lieferzylinder und Spindelspitze. Bei einer solchen verhältnismäßig großen Entfernung zwischen Lieferzylinder und-Spindelspitze kommen die Fäden bei ihrer raschen Fortbewegung und Drehung ins Schleudern, und es besteht die Gefahr, daß die einzelnen Fäden sich einander nähern (zusammenlaufen) und Doppelfäden bilden. Vor allem besteht aber diese Gefahr des Zusammenlaufens der Fäden bei dem Reißen derselben, da besonders in diesem Falle sich die losen und heftig schleudernden Fadenenden gern mit 1NTachbarfäden vereinigen. Die bisher gekannten Vorrichtungen zur Verhütung der genannten Mängel verwenden bereits Kanäle, in denen die Fäden geführt sind.
  • Die Erfindung sieht nun zur Verhütung dieses Zusammenlaufens folgende Vorrichtung vor.
  • Die Fäden werden auf der ganzen Strecke zwischen Lieferzylinder und Spindelspitze in der Vertiefung eines Kanals geführt. Der Querschnitt desselben kann beliebige Form erhalten, er kann mulden-, trapezförmig oder sonst entsprechend sein. Die Seitenwände der Kanäle stoßen zusammen undbilden Trennungswände zwischen den einzelnen Fäden; letztere können aber nicht diese Trennungswände übergreifen oder überspringen und zusammenlaufen. Die Kanäle bilden zusammen eine geschlossene Rückwand, die am Maschinengestell befestigt ist. An dieselbe schließen sich oben die an sich bekannten, nach rückwärts umlegbaren Abschlußteile an, welche nach Hochklappen den Zugang zu den dahinterliegenden Maschinenteilen gestatten.
  • Um die Beschaffenheit der die Lieferzylinder verlassenden Fäden auf der freien Strecke beobachten zu können, sind die von vorn sichtbaren Seitenwände der längeren Kanäle in hellem Farbenton gehalten, so daß sie den zwischen ihnen laufenden Faden reflektorartig beleuchten; dagegen ist der hinter dem Faden liegende Teil der Kanäle in einem der Fadenfarbe entgegengesetzten Ton gefärbt (z. B. bei weißem Faden schwarzem Hintergrund). Durch einen solchen Farbenunterschied hebt sich der Faden vom Kanal deutlich ab.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung an Ringspinnmaschinen zur Verhütung von Doppelfäden' in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es ist Abb. r eine Vorderansicht, Abb. 2 ein Höhenschnitt.
  • Abb. 3 zeigt in größerem Maßstabe einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. T. Zwischen den Lieferwalzen a und den Spindelspitzen b-, die- zwecks -Erzielung eines gleichmäßigen Fadens eine längere Fadenstrecke bilden, ist für jeden Faden c ein nach vorn offener Kanal d von entsprechendem Querschnitt vorgesehen. Die Kanäle d reihen sich mit ihren Seitenwänden aneinander, so daß Zwischenwände e entstehen, die die einzelnen Fäden c getrennt voneinander halten. Die Kanäle d bilden zusammen eine - starre, geschlossene Wand n, die am Maschinengestell f befestigt ist. Je nach Größe der Ringspinnmaschine 'setzt sich diese Wand aus mehreren Teilen zusammen.
  • Die Kanäle d endigen unten nahe den Fadenführungsösen g, während ihre Oberkante von den Lieferwalzen a in einem Abstande bleibt, der ausreicht, um Störungen an die Lieferwalzen oder den unter denselben liegenden Teilen (nicht gezeichnet) beseitigen zu können. Dieser Abstand zwischen den Lieferwalzen a und den Kanälen d wird nun in bekannter Weise durch nach rückwärts uniklappbare Abschlußglieder h überbrückt.
  • In Abb.2 sind beide Endstellungen der Kanäle h in ganzen und punktierten Strichen dargestellt; durch die beschriebene Anordnung sind die Fäden c auf der ganzen Strecke zwischen Lieferzylindern und Spindelspitzen gegen Doppelfädenbildung geschützt.
  • Um die Beobachtung der von den Lieferzylindern kommenden Fäden c zu erleichtern, sind die Innenwände d'- der Kanäle d hellfarbig, so daß die Fäden c gewissermaßen durchleuchtet werden, dagegen ist unter dem Faden c eine zu diesem in entgegengesetzter Farbe gehaltene Fläche m vorgesehen, von welcher sich der Faden auffällig abhebt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung für Ringspannmaschinen zur Verhütung von Doppelfäden, bei der die Fäden in Schutzkanälen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkanäle die Fäden auf der ganzen Strecke von den Spindeln bis zu den unter oder vor der Lieferwalze angeordneten umklappbaren Abschlußteilen (h) führen und die nach vorn offenen, nach rückwärts ausgebogenen Kanäle (d) eine geschlossene Wand (x) bilden, die dadurch eine wellenförmige Querschnittsform erhält, daß die zusammenstoßenden Kanalseitenwände aus der Wand hervortretende Erhöhungen (e) ergeben, die das Überspringen der Fäden verhindern.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (d) auf ihren Innenseitenwänden (dl) hellfarbig sind, um den zwischen ihnen laufenden Faden (c) reflektorartig zu durchleuchten, während sich die Fläche (m) hinter dem Faden- (c) in entgegengesetzter Farbe zu diesem abhebt.
DEK100795D 1926-09-21 1926-09-21 Vorrichtung fuer Ringspinnmaschinen zur Verhuetung von Doppelfaeden Expired DE452686C (de)

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DE (1) DE452686C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1255011B (de) * 1963-02-06 1967-11-23 Hamel Gmbh Ringspindelanordnung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
DE1293066B (de) * 1964-01-15 1969-04-17 Hamel Zwirnerei U Spinnereimas Zwirnmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1255011B (de) * 1963-02-06 1967-11-23 Hamel Gmbh Ringspindelanordnung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
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