DE45242C - Combinirte Wasserheizung für einen Spülherd in Verbindung mit einem Kochherd - Google Patents

Combinirte Wasserheizung für einen Spülherd in Verbindung mit einem Kochherd

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DE45242C
DE45242C DENDAT45242D DE45242DA DE45242C DE 45242 C DE45242 C DE 45242C DE NDAT45242 D DENDAT45242 D DE NDAT45242D DE 45242D A DE45242D A DE 45242DA DE 45242 C DE45242 C DE 45242C
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Germany
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water
sink
reservoir
connection
heating
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Expired - Lifetime
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DENDAT45242D
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C. BERNHARD in München, aufsere Birkenau 42
Publication of DE45242C publication Critical patent/DE45242C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C13/00Stoves or ranges with additional provisions for heating water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Um eine eigene Heizung für den Spülherd zu ersparen und gleichzeitig die abgehenden Feuergase des Kochherdes vollständig auszunutzen , wird folgende Wasserheizung in Verbindung mit dem Spülherd ausgeführt:
A ist der Kochherd, in -welchem neben dem WasserschifF ein Schlangenrohrsystem, oder statt des Wasserschiffes zwei Schlangenrohrsysteme α und b angeordnet sind. Das Schlangenrohrsystem a, das an beliebiger Stelle des Herdes angeordnet sein kann, steht mit der Reserve B in entsprechender Verbindung und stellt in demselben das für Kochzwecke erforderliche heifse Wasser her, indem nämlich die Feuergase die Wasserrohre α bestreichen, das Wasser, in demselben erhitzen und durch das Steigrohr a1 und das Fallrohr a2 die Circulation herstellen. Diese Einrichtung an und für sich ist bekannt.
Es wird aber mit derselben eine neue Wasserheizung eines Spülherdes combinirt, wie folgt:
Das Schlangenrohrsystem b ist mit dem Steigrohr bx und dem Fallrohr b'2 mit dem Wassermantel des entsprechend höher gestellten Spülherdes C verbunden. C ist ein Kessel, welcher für die Spülzwecke durch eine Wand in eine gröfsere und eine kleinere Abtheilung getheilt ist. Er ist von dem Wasserbehälter G eingeschlossen, durch welchen er geheizt und auf ziemlich gleicher Temperatur erhalten wird. Dieser Behälter enthält die vorher genannte Rohrverbindung bl und b'2 und ist mittelst des durch einen Hahn f abzuschliefsenden Rohres/1 auch mit dem Reservoir verbunden. Ein Rohr /2, event, wie in der Zeichnung angedeutet, gestattet den Austritt des Abdampfes von G und verhindert dadurch eine Gefahr bei Ueberhitzung des Spülherdes.
Es werden bei der eben beschriebenen Wasserheizungscombination folgende Fälle möglich: Der Hahn α3 des Fallrohres a2 ist geschlossen, ebenso der Hahn ös des Spülherdsteigrohres. Der Hahn/ des Rohres f1 ist geöffnet, ebenso ein solcher, welcher die Schlangenrohrsysteme α und b bei c mit einander verbindet. Hierdurch wird das in denselben erhitzte Wasser durch Rohr ax nach dem Reservoir B steigen. Von hier fällt das Wasser herunter nach dem Wassermantel G und nach dem Fallrohr b'2 des Spülherdes. In solcher Weise findet daher eine Circulation und Heizung des Reservoirs B und des Spülherdes C gleichzeitig statt. Soll Reservoir und Spülherd jedes für sich geheizt werden, so schliefst man den Hahn c, welcher die Schlangenrohre mit einander verbindet, und ebenso den Hahn f des Verbindungsrohres f1 und öffnet den Hahn as des Fallrohres a2. Nun erfolgt: i. eine Wassercirculation vom Schlangenrohrsystem α durch a1 zum Reservoir und abwärts durch a2 zu α zurück; 2., eine Wassercirculation von Schlangenrohr b durch b1 nach dem Wassermantel G und durch b2 nach b zurück; dies hat folgende Vortheile:
Während des Kochens wird selbstredend von dem Reservoir B viel Wasser verbraucht, so dafs letzteres oft nur mit niedriger Temperatur erhalten wird. Wäre nur die Wassercirculation noch wie beim ersten Falle beschrieben, so würde auch der Wassermantel G kalt und daher das Wasser im Spülherd nicht zu
gebrauchen sein. Dieser ungünstige Fall kann aber bei oben beschriebener Hahnstellung der Wasserheizcombination nicht eintreten, weil das Schlangenrohrsystem b den Wassermantel G allein leicht auf der erforderlichen Temperatur erhält und auch dann das Wasser des Spülherdes oder Kessels selbst, wie nothwendig, erhitzt. Hierdurch kann das Spülen continuirlich erfolgen. Wenn eine Abtheilung zum Abspülen der Gegenstände verwendet wird, dient die andere zum Abschwenken derselben.
Ist nun das erste Wasser schmutzig, so wird es abgelassen und kann durch kaltes ersetzt werden. In diesem Falle wird nun die bisherige Abschwenkabtheilung, die gewärmt ist, als Spülabtheilung verwendet und die andere kältere als Abschwenkabtheilung. Während der jetzigen Periode erwärmt sich diese wieder, so dafs sie, wenn die Spülabtheilung schmutziges Wasser enthält, wieder als solche verwendet werden kann u. s. w. Man hat dadurch den Vortheil, dafs der Spülherd continuirlich benutzt werden kann, ohne eine eigene Heizung, wie es bisher erforderlich war, haben zu müssen. Dafs dadurch, wesentlich an Brennmaterial gespart wird, ist selbstverständlich.
Ist die Feuerung in dem Kochherd nicht mehr so grofs (z. B. nach Beendigung des Kochens), dafs eine entsprechende Heizung von Reservoir und Spülherd gleichzeitig nicht möglich ist, so schliefst man das Steig- und Fallrohr des Reservoirs ab und verbindet lediglich die beiden Schlangenrohrsysteme α und b mit einander, zu dem Zwecke, im Spülherd entsprechend heifses Wasser zu erhalten. Es wird für diesen Fall die Gesammthitze der abgehenden Feuergase auf Erwärmung des Spülherdes verwendet, indem nur eine Wassercirculation von α b nach G stattfindet.
Es soll noch bemerkt werden, dafs der Auslauf des Reservoirs bezw. dessen Ueberläufe g, der der. Spülgefäfse h h und des Wassermantels i zweckmäfsig in dem gemeinschaftlichen Rohr k zusammen ausmünden können und an entsprechenden Stellen mit Hähnen oder Ventilen versehen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Verbindung mit einem Kochherd und einer selbstthätigen Wasserheizung des Reservoirs B die selbstthätige Wasserheizung eines Spülherdes C mittelst der Schlangenrohrsysteme α und b oder Wasserschiff in der Weise, dafs entweder, wenn Fallrohr α2 und Steigrohr bl geschlossen und eine Verbindung der Schlangenrohre α mit b hergestellt ist, die Wasserheizung des Mantels G durch Verbindung mit Rohr fl vermittelst Steigrohres a1 und Fallrohres b~ durch Reservoir B erfolgt, oder dafs bei geschlossenem Steigrohr und Fallrohr αl d2 lediglich der Wassermantel G durch das geöffnete Steigrohr und Fallrohr bl b'2, oder dafs bei von einander abgeschlossenen Schlangenrohrsystemen α und b Reservoir B und Spülherd C unabhängig von einander geheizt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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