DE451997C - Lochen von Vierkantstuecken nach dem Ehrhardtschen Verfahren - Google Patents

Lochen von Vierkantstuecken nach dem Ehrhardtschen Verfahren

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DE451997C
DE451997C DEG66806D DEG0066806D DE451997C DE 451997 C DE451997 C DE 451997C DE G66806 D DEG66806 D DE G66806D DE G0066806 D DEG0066806 D DE G0066806D DE 451997 C DE451997 C DE 451997C
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DE
Germany
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mandrel
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punching
square pieces
ehrhardt
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Expired
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DEG66806D
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HEINRICH GOETHE
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HEINRICH GOETHE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction
    • B21J9/04Piercing presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Lochen von Vierkantstücken nach dem Ehrhardtschen Verfahren. Bei der Herstellung von nahtlosen Rohren nach dem Ehrhardtschen Verfahren werden Knüppel in Schmiedepressen gelocht, um dann auf einer Zahnstangenstoßbank durch verschiedene Ziehringe auf einem Dorn zu einem Rohr ausgestreckt zu werden. Bei diesem Arbeitsvorgang macht sich die ungleicheWerkstoffverteilung am hinteren Ende, die durch Lochen eines Vierkantblockes in einer runden Matrize stets entsteht, stark bemerkbar. Die ungleichen Stellen ziehen sich einseitig zu Spitzen aus und bewirken neben Werkstoffverlust ungleiche Wandstärke der hinteren Rohrenden. Ferner wird das Abstreifen des fertigen Rohres vomDorn wesentlich erschwert. Zur Vermeidung dieser Nachteile hat man versucht, nach dem Lochen die vorstehenden Spitzen vom Lochstück durch einen weiteren Arbeitsvorgang wegzudrücken oder auf anderem Wege zu beseitigen. Hierdurch entstand aber der Nachteil, daß für beide Arbeitsgänge die Wärme nicht ausreichte und ein Nachwärmen erforderlich wurde.
  • Die Erfindung sieht ein gleichzeitiges Lochen und Wegstauchen der vorstehenden Spitzen des Lochstückes vor, ohne daß der Arbeitsvorgang des Lochens unterbrochen oder verlängert wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsart der Erfindung dargestellt, und zwar stellt Abb. i die Lochmatrize mit eingeführtem Werkstück und Lochdorn im Schnitt vor dem Wegstauchen der Spitzen dar.
  • Abb. 2 zeigt die gleiche Anordnung mit dem fertiggelochten Werkstück.
  • Das zu lochende Stück a wird bei hochgezogenem Lochdorn b in die Matrize c eingeführt. Der Führungsring d mit seiner Stauchfläche e wird zwangläufig mit dem Dornkopf bewegt. Beim Herunterbewegen des Lochdornes wird, bevor der Dorn das Lochstück berührt, der Ring d in die Matrize eingeführt, um die Führung des Dornes zu bewirken. Nachdem der Dorn bis zu einer vorher festgelegten Tiefe in das Werkstück eingedrungen ist, setzt sich der Dornkopf auf den Ring d und drückt auf diesen, so daß die vorstehenden Spitzen f weggestaucht werden und ein gerader Abschluß des Werkstückes nach Abb. 2 entsteht. Der letzte Teil des Lochvorganges und das Wegstauchen der Spitzen geschieht gleichzeitig. Sobald der Führungs- und Stauchring in seiner tiefsten Stellung angekommen ist, wird er durch Schieberg festgehalten, die zwangläufig durch Hebel h bewegt werden. Erst nachdem der Dorn b aus dem Werkstück a gezogen ist, werden die Schieber g durch den Hebel lt gelöst, und zwar derart, daß der Führungs-und Stauchring in Höhe des unteren Endes des Dornes mitgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Lochen von Vierkantstücken nach dem Ehrhardtschen Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die am Dorneintrittsende des Werkstückes (ca) entstehenden Spitzen durch den den Lochdorn (b) führenden Matrizendeckel (d) während des letzten Teiles des Lochvorganges niedergestaucht werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Matrizendeckel (d) vom Dornhalter aus zwangläufig bewegt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Matrizendeckel (d) festhaltenden Schieber (g) zwangläufig vom Dornhalter bewegt werden, wobei der Matrizendeckel beim Herausziehen des Dornes aus dem gelochten Werkstück zwecks Abstreifens des Werkstückes festgehalten wird.
DEG66806D Lochen von Vierkantstuecken nach dem Ehrhardtschen Verfahren Expired DE451997C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905215C (de) * 1938-04-08 1954-03-01 Rheinmetall Borsig Ag Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern
DE1099317B (de) * 1953-07-03 1961-02-09 Max Liebergeld Vorwerkstueck zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Stahl durch Kaltpressen im Gesenk

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905215C (de) * 1938-04-08 1954-03-01 Rheinmetall Borsig Ag Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern
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