DE45147C - Regulator für elektrische Glühlicht-Beleuchtung, vornehmlich für Bühnenzwecke - Google Patents
Regulator für elektrische Glühlicht-Beleuchtung, vornehmlich für BühnenzweckeInfo
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- DE45147C DE45147C DE188845147D DE45147DA DE45147C DE 45147 C DE45147 C DE 45147C DE 188845147 D DE188845147 D DE 188845147D DE 45147D A DE45147D A DE 45147DA DE 45147 C DE45147 C DE 45147C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B47/00—Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
- H05B47/10—Controlling the light source
- H05B47/155—Coordinated control of two or more light sources
Landscapes
- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Handhabung des Regulators zu vereinfachen, bezw. mittelst desselben einen weiteren
Zweck erfüllen zu können, sind an demselben einige Abänderungen vorgenommen worden, welche aus der beiliegenden Zeichnung
ersichtlich sind.
Fig. ι bis 3 stellen die eine, Fig. 5 bis 7 die andere Ausführungsart je einer Widerstandsleitung
mit Zubehör in den verschiedenen Ansichten dar. Fig. 4 und 8 sind die zugehörigen
Stromschemata.
Je nach der Anzahl der von einem Regulator zu beherrschenden Beleuchtungsgruppen
werden mehr oder weniger solcher einzelner Widerstandsleitungen derart neben einander
montirt, dafs alle Achsen m sich durch Muffen / zwecks gemeinsamen Betriebes verbinden lassen.
Die Schraubenspindel h nebst der zugleich als Leitung dienenden Führungsschiene b sind
neben der Widerstandsleitung angeordnet; zum Ueberleiten des Stromes von der Mutter c
nach der Widerstandsleitung D ist an ersterer' ein Metallkamm C1 angebracht.
An Stelle des im Haupt-Patent für plötzliche und volle Verdunkelung angeordneten
Leitungsstranges B ist hier für jede Beleuchtungsgruppe wie in Fig. 1 bis 3 ein Hebelcontact
oder wie in Fig. 5 bis 7 zwei dergleichen angeordnet.
In beiden Fällen ist der Hebel q bezw. q}
drehbar um eine Achse r bezw. T1 und findet
mit seinem ' leitenden Ende Berührung mit einer der vier Contactplatten 1, 2, 3 oder 4
bezw. I, II, III oder IV. Im Griff des Hebels q sitzt eine Schraube s bezw. S1', welche mit
ihrem hinten vorstehenden Zapfen in eine Lenkstange t bezw. ^1 eingreift, vermittelst
deren alle Hebel q bezw. q} gleichzeitig und
in gleichem Sinne bewegt werden können. Durch Zurückdrehen der Schraube s bezw. S1
läfst sich die Verbindung eines jeden Contacthebels mit seiner Lenkstange lösen und ersterer
dann unabhängig von allen übrigen umstellen.
In Fig. ι bis 3 ist die Hebelachse r an die Leitung A angeschlossen. Die Contactplatte 1
ist ohne jede leitende Verbindung. Von der Contactplatte 2 führt die Leitung C nach der
unteren Kapsel g der Widerstandsleitung D; die Platte 3 ist durch Leitung F und Leitschiene
b mit Mutter c verbunden, die Platte 4 endlich durch die Leitung E mit den Glühlichtlampen
L einerseits und durch die Leitung E1 mit der oberen Kapsel f der Widerstandsleitung
andererseits. Die Leitung G schliefst den Stromkreis.
Mittelst der vier verschiedenen Stellungen der Contacthebel q bezw. unter Mitwirkung
der mittelst Spindel h verstellbaren Muttern c läfst sich nicht nur jede im Bereich der Möglichkeit
liegende allmälige Abschwächung oder Erhöhung der Lichtstärke je einer einzelnen,
mehrerer oder aller vom Regulator abhängigen Beleuchtungsgruppen, sondern auch plötzliche
Verdunkelung bewirken, wie aus dem Strom-
schema, Fig. 4, ersichtlich und in folgendem für eine Beleuchtungsgruppe erläutert ist.
Nimmt der Hebel q die Stellung r 1 ein, so ist der Stromkreis unterbrochen und daher die
Lampengruppe aufser Dienst.
In der Stellung r 2 des Hebels q nimmt der Strom seinen Weg nach der unteren Kapsel g
und mufs die ganze Länge der Widerstandsleitung D passiren, bevor er mittelst der Leitungen
Ελ E nach den Lampen L gelangt;
dieselben haben demnach gröfste Verdunkelung.
In der Stellung r 3 leitet der Hebel q den Strom nach der Leitstange Z>, von welcher er
durch die Mutter c und den Metallkamm C1 nach der Widerstandsleitung D gelangt. Je nach
dem tieferen oder höheren Stand, welcher der Mutter c mittelst der von der Achse m umgetriebenen
Spindel h gegeben wird, hat der Strom einen gröfseren oder kleineren Theil
der Widerstandsleitung D zu passiren, und wird dementsprechend die Lichtstärke der angeschlossenen
Lampengruppen mehr oder weniger abgeschwächt sein.
Wird der Hebel q endlich in die Stellung r4 gebrächt, so gelangt der Strom auf
dem kürzesten Wege über E nach den Lampen L, und geben dieselben daher volles
Licht.
Bei der Ausführungsart des Regulators nach Fig. 5 bis 7 ist die Leitung A an die Leitschiene
b angeschlossen. Von der Kapsel g führt eine Leitung C nach der Hebelachse r,
von der Kapsel f eine solche C1 nach der Hebelachse T1. Die Contactplatten 1 und I
sind ohne leitende Verbindung, die gleichnamigen Platten 2 II, 3 III und 4IV sind paarweise
mit einander in leitende Verbindung gebracht. Die Lampengruppe enthält Lampen von verschiedener Färbung des Lichtes; alle
Lampen L z. B. geben farbloses bezw. weifses Licht, die Lampen L1 grünes, L2 rothes Licht.
Die Leitung E verbindet alle Lampen L mit den Contactplatten 2II, die Leitung E1 die
Lampen L1 mit den Contactplatten 3 III und die Leitung E1, die Lampen L0 mit den Contactplatten
4IV.
Fig. 8 der Zeichnung ist das Stromschema für diese Ausführungsart des Regulators. Aus
demselben ist ersichtlich, dafs sich mittelst dieses Regulators nicht nur alle wünschenswerthen
Lichtstärken, sondern auch wechselweise die verschiedenen Lichtfärbungen in
plötzlichem Wechsel oder in ällmäligem Uebergange herstellen lassen.
Stehen die Contacthebel auf r 1 bezw. rx I,
so ist der Strom unterbrochen und die Lampen aufser Dienst.
Wird der Hebel q in dieser Stellung belassen, der Hebel ^1 dagegen in die Stellung T1 II
gebracht, so ist der Stromkreis A b c D C1
EG geschlossen, also die Lampen L mit farblosem Licht in Dienst gestellt. Durch
entsprechende Verschiebung der Mutter c wird mehr oder weniger Widerstandsleitung D eingeschaltet
und dadurch die Lichtstärke allmälig abgeschwächt oder erhöht. Die gröfste Lichtstärke
tritt ein, wenn der Strom von der Mutter c direct nach der Kapsel f übergeleitet
wird. Dann läfst sich plötzliche Verdunkelung erzeugen, indem der Hebel q in die Stellung r 2,
der Hebel qx aber in die Stellung r, I gebracht
und dadurch der Strom in die Richtung D-C-r u. s. f. übergeleitet wird.
Gleichzeitig mit dieser Verdunkelung lassen sich aber auch an Stelle der farblosen eine
Gattung der farbigen Lampen, z. B. die grünen, in Dienst stellen, wenn der Hebel q, in die
Stellung r 3 gebracht, den Strom mittelst der Leitung E1 nach den grünen Lampen leitet.
Die Verdunkelung dieses grünen Lichts wird allmälig aufgehoben, wenn die Mutter c der
Kapsel g genähert wird, und kommt das Licht voll zur Wirkung, wenn der Strom von der
Mutter c direct auf die Kapsel g übergeht.
Das weifse Licht läfst sich aber auch ohne Verdunkelung in das grüne umwandeln, wenn
bei Belassung des Hebels q{ in der Stellung r II
und Hochstand der Mutter c der Hebel q in die Stellung r 3, also die für grünes Licht gebracht
und dann die Mutter c von der Kapsel/ abwärts nach der Kapsel g verschoben wird.
Je weiter sich hierbei c von f entfernt und g nähert, um so mehr verschwindet das weifse
Licht und um so mehr erscheint dafür das grüne.
Um das" verdunkelte grüne Licht plötzlich in voller Lichtstärke zur Wirkung zu bringen, wird
bei unverändertem Stande der Mutter c an der Kapsel f der Hebel ql aus der Stellung r, I
in die Stellung T1 III überführt. Der Strom
nimmt dann mit Umgehung· der Widerstandsleitung den kürzesten Weg über C1 T1 III .Zf1
nach den grünen Lampen.
In der gleichen Weise, wie hier für das farblose und grüne Licht erläutert worden ist,
läfst sich jeder Wechsel zwischen den verschiedenen Lichtfä'rbungen der vom Regulator
beherrschten Beleuchtungsgruppen durch die geeigneten Umstellungen der Hebel qqx und
eventuell der Mutter c bewirken.
Im Interesse der Gleichartigkeit des Betriebes erhalten alle in einem Regulator vereinigten
Widerstandsleitungen D gleiche Länge, die naturgemäfs immer einer bestimmten, bei allen
Beleuchtungsgruppen gleichen Anzahl von Lampen entspricht.
Da nun aber die Anzahl der Lampen bei einer Beleuchtungsgruppe zeitweilig vermehrt
oder vermindert wird, macht sich auch eine Veränderung in der Gröfse der bezüglichen
Widerstandsleitung wünschenswerth.
Diese Veränderung in der Ausdehnung der Widerstandsleitung schnell und in Abstufungen
vornehmen zu können, ist der Zweck folgender Einrichtung:
Je eine der Kapseln f und g, in Fig. 2 f oder wie in Fig. 5 beide, tragen einen federnden
Metalldraht u bezw. M1, welcher, in der Längsrichtung des Widerstandscylinders liegend,
mit wenig Krümmung nach aufsen gerichtet ist, so dafs er die Schraubengänge der Widerstandsleitung
D nicht berührt.
Auf das Ende dieses Drahtes u bezw. M1
wirkt das Ende je eines Hebels ν bezw. v,. Wenn wie in Fig. 5 zwei Hebel ν V1 vorhanden, sind
dieselben durch eine Stange n> derart mit einander verbunden, dafs V1 in seiner Bewegung
von ν abhängig ist. Im horizontalen Arm des Hebels ν ist eine Stellschraube χ angeordnet,
deren Ende auf der Platte des Lagers y ruht. Durch Vordrehen dieser Schraube wird der
horizontal gerichtete Arm des Hebels ν gehoben, der verticale aber, gegen den Wider«-
standscylinder hinbewegt. Dabei drängt derselbe den Draht u allmälig zurück, so dafs
sich dieser mehr und mehr auf alle in seinem Bereich liegenden Gänge der Widerstandsleitung
D auflegt und dadurch dieselbe um diese von ihm berührten Gänge verringert,
weil der Strom dann den Draht u als kürzesten Weg nach der Kapsel f bezw. g benutzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An dem unter No. 32136 geschützten Regulator für elektrische GlUhlichtbeleuchtung:
ι. an Stelle des Leitungsstranges B der aus Hebel q, Achse r und Contactplatten 1,2,3 und 4 bestehende Hebelcontact bezw. zwei dergleichen nach Fig. 5 bis 7;
2. an Stelle der in ihrer Ausdehnung unveränderlichen Widerstandsleitungen D solche, welche mittelst der von Hebel ν bezw. V1 beeinflufsten Drähte u bezw. U1 verkürzbar sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE32136T | 1884-12-11 | ||
| DE45147T | 1888-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45147C true DE45147C (de) | 1888-11-02 |
Family
ID=320333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188845147D Expired DE45147C (de) | 1884-12-11 | 1888-04-17 | Regulator für elektrische Glühlicht-Beleuchtung, vornehmlich für Bühnenzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45147C (de) |
-
1888
- 1888-04-17 DE DE188845147D patent/DE45147C/de not_active Expired
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