DE45134C - Neuerung an horizontalen Windrädern - Google Patents

Neuerung an horizontalen Windrädern

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DE45134C
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DE
Germany
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wind
blades
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innovation
wing
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DENDAT45134D
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S. WOLFSON in Zaschnick, Rußland
Publication of DE45134C publication Critical patent/DE45134C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D3/00Wind motors with rotation axis substantially perpendicular to the air flow entering the rotor 
    • F03D3/06Rotors
    • F03D3/062Rotors characterised by their construction elements
    • F03D3/066Rotors characterised by their construction elements the wind engaging parts being movable relative to the rotor
    • F03D3/067Cyclic movements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy
    • Y02E10/74Wind turbines with rotation axis perpendicular to the wind direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das auf beiliegender Zeichnung (Fig. 1) dargestellte Windrad besteht ans vier horizontalen Flügeln, welche gemeinsam die verticale Welle W drehen.
Auf dieser Welle ist der Lagerbock L, Fig. 1 und 2, für die beiden sich kreuzenden, über einander gelagerten Wellen E und E1 befestigt. Auf jeder Welle sind zwei Windflügel A B bezw. A1B' befestigt, und zwar derartig, dafs je zwei zusammengehörige Flügel im rechten Winkel zu einander stehen.
Die Flügel sind derart construirt, dafs ihr unterhalb der horizontalen Längsachse gelegener Theil α α an Fläche sowohl wie an Gewicht gröfser ist wie der obere Theil b b. Da nun der schwerere Theil der beiden rechtwinklig zu einander versetzten Flügel diesen stets abwärts zu drehen bestrebt ist, so werden die Flügel, wenn Windstille herrscht, je einen Winkel von 450 mit der Welle W bilden'und sich so gegenseitig im Gleichgewicht halten.
Wirkt nun der Wind in der Richtung p, Fig. i, so wird der Flügel A1-, da sein unterer Hebelarm gröfser ist, zunächst eine Drehung in der Richtung χ um die Achse E' aufführen, bis dafs er eine verticale Stellung eingenommen hat.
Nunmehr wird der Flügel A1 dem wirkenden Winde seine volle Fläche bieten, und da sein Gegenflügel B1 gleichzeitig keinen Widerstand bietet, so wird die Welle W nunmehr durch den Wind in Umdrehung versetzt. WTirkt der Wind in der Richtung ρ', so wird der Flügel S1 in der Richtung^ gehoben und die Welle W alsdann in entgegengesetzter Richtung gedreht.
Es ist nun leicht zu ersehen, dafs, da vier Flügel vorhanden sind, der Wind stets einen derselben voll erfassen wird, von welcher Richtung er auch kommen mag.
Man hat somit nicht nöthig, das Rad nach dem Winde umzustellen.
Um eine Drehung der Flügel über die verticale Stellung hinaus zu verhindern, ohne Stöfse zu verursachen, sind an dem Lagerbock L die federnden Bügel F befestigt (Fig. 3). Auf der Welle E bezw. E1 ist ferner die Scheibe S mit dem Hebelarm P befestigt, an dessen Ende Ketten oder Schnüre ss angebracht sind, welche mit den Bügeln F verbunden sind. Sobald nun ein Flügel in eine horizontale Lage gelangt ist, nimmt der Hebel P die in Fig. 3 gezeichnete Lage ein. Eine weitere Drehung wird durch die nunmehr angespannte Schnur s verhindert, während durch den federnden Bügel ein Stofs vermieden wird.
Um ferner zu verhindern, dafs der Flügel zu rasch wieder in seine ursprüngliche Lage zurückfalle, ersetzt man die Kette s, Fig. 3, durch die Kniehebel U, Fig. 1, 4 und 5, mit Gewichten g belastet. Nimmt nun ein Flügel die verticale Stellung ein, so wird der entsprechende Arm des Hebels durchgedrückt (Fig. 4 und 5), was das Zurückfallen des Flügels in die ursprüngliche Lage erschwert.
Um nun dieses Zurückfallen nicht gänzlich zu verhindern, sind an den Bügeln FF Stellschrauben ff angebracht, welche je nach Be-
darf höher oder tiefer gestellt werden können, um zu verhindern, dafs der Hebel H nicht zu weit durchgedrückt werde.
Die Federn R an den Gewichten g, welche bei Berührung mit den Schrauben f gespannt werden, tragen ebenfalls dazu bei, den durchgedrückten Hebel H beim Zurückfallen des Flügels wieder durchzubiegen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein horizontales Windrad, mit vier Flügeln auf zwei sich kreuzenden Wellen versehen, von denen je zwei, auf einer gemeinsamen drehbar gelagerten Achse befestigt, rechtwinklig zu einander versetzt sind, wobei die Flügel derart construirt sind, dafs ihr unterhalb der horizontalen Achsen EE1 liegender Theil an Fläche sowohl wie an Gewicht gröfser ist als der obere Theil der Flügel, so dafs bei Windstille je zwei zusammengehörige Flügel sich derartig ausbalanciren, dafs ihre Flächen einen Winkel von 45° mit der verticalen Welle W bilden.
  2. 2. An dem unter !.beschriebenen Windrade die Anwendung des Hebels P (Fig. 3) auf den Wellen E und E1 in Combination mit den Schnüren oder Ketten ίί1 und den Bügeln FF, um zu verhindern, dafs bei eintretendem Winde die Flügel eine zu groi'se Drehung ausführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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