DE45128C - Sandgebläse-Vorrichtung - Google Patents

Sandgebläse-Vorrichtung

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DE45128C
DE45128C DENDAT45128D DE45128DA DE45128C DE 45128 C DE45128 C DE 45128C DE NDAT45128 D DENDAT45128 D DE NDAT45128D DE 45128D A DE45128D A DE 45128DA DE 45128 C DE45128 C DE 45128C
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Germany
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air
flap
cylinder
sandblower
sandblasting
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45128D
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English (en)
Original Assignee
J. E. MATHEWSON in Bellefield Works, Bellefield Street, Sheffield, Yorksbire, England
Publication of DE45128C publication Critical patent/DE45128C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods
    • B24C1/06Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for producing matt surfaces, e.g. on plastic materials, on glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 32: Glas.
Der mit der Hand zu betreibende Sandgebläseapparat zum Mattiren und Verzieren von Glas und Gegenständen aus anderem Material zerfällt in eine Packpumpe zur Erzeugung eines luftverdünnten Raumes und in das Sandstrahlgebläse, welche beiden Theile des Apparates durch eine Klappe getrennt sind, die durch Federdruck geschlossen gehalten wird.
Ist durch Anheben des Plungerkolbens der luftverdünnte Raum hergestellt und wird sodann der Gegenstand, dessen Oberfläche mattirt oder verziert werden soll, in die Lage gebracht, in welcher er der Sandstrahlwirkung ausgesetzt ist, so wird durch eine Tretvorrichtung die Klappe geöffnet, so dafs der luftverdünnte Raum mit dem Sandstrahlapparat communicirt, in welchem nun der Sandstrahl durch eindringende Luft gegen die zu bearbeitende Fläche angetrieben wird. *
Fig. ι zeigt den Apparat im Schnitt, Fig. 2 in Ansicht, rechtwinklig zu Fig. 1 gesehen. Der obere Rand des Cylinders α und der obere Rand des Plungerkolbens b sind durch eine cylindrisch gestaltete Kautschukplatte c in der Weise verbunden, dafs Kolben b ohne Reibung durch Kette d und Hebel e, der bei e1 seinen Drehpunkt hat, gehoben werden kann. Dieses Anheben des Kolbens, das bequem durch einen Mann bewirkt werden kann, erzeugt im Cylinder Luftverdünnung, wobei die jalousieartig gestalteten Klappenventile f auf ihren Sitzen dicht schliefsen.
Der Sandstrahlapparat besteht aus dem rohrartigen Ansatz g mit Schablonenträger h, auf den zunächst die Schablone und dann der zu bearbeitende Gegenstand i gelegt wird. In dem rohrartigen Ansatz g sitzt das Strahlrohr k, das durch Schaube / in die genaue Lage unter dem Schablonenträger eingestellt werden kann. Das Rohr k trägt an seinem unteren Ende die Sandkammer m, welche am Boden eine centrale Oeffnung hat, die in das Strahlrohr. mündet. Ueber dem Boden sind noch zwei durchlochte Böden η ηΊ angebracht, die gegen einander verstellt werden können, um dadurch den Sandzulauf nach der Centralöffnung und im Strahlrohr reguliren zu können.
In die Sandkammer wird durch Gummischlauch 0 der Sand aus dem Trichter ρ zugeleitet. Da, wo der Cylinder α und der rohrartige Ansatz g zusammenstofsen, ist ein Rahmen q angebracht, gegen den die um r schwingende Klappe s anliegt. Diese Klappe, welche sich nach dem Cylinder zu öffnet, wird durch Feder t gegen den Rahmen mit solcher Kraft angedrückt, dafs die Klappe der Saugwirkung des Kolbens und der Luftverdünnung Widerstand leistet. Um die Klappe zu öffnen, mufs der Mattirer mit dem Fufs in den Bügel u treten und ihn niederdrücken, wodurch Hebel ν die Klappe s gegen den Federdruck öffnet.
Dies wird ausgeführt, sobald der Mann an der Pumpe den Kolben voll gehoben hat und der Mattirer seinen Gegenstand auf die Schablone gelegt hat. Im Augenblick des Niedertretens folgt der Sand im Strahlrohr k dem eintretenden Luftstrom, der in den luftverdünnten Raum gelangen will. Der Sand, nachdem er seine Wirkung an der betreffenden Oberfläche über der Schablone ausgeübt
hat, fällt im schrägen Ansatz g in den Cylinder α, wo er nach Anhäufung durch den Stöpsel w gelegentlich entfernt werden kann. Nachdem der Sandstrahl gewirkt und die Klappe s wieder geschlossen ist, läfst der Mann den Pumpenkolben sinken, wobei die Luft durch die Klappen / entweicht.
Das Arbeiten mit dem Apparat geschieht in der Weise, dafs, während der Mann an der Pumpe den Kolbenhub bewirkt, also den luftverdünnten Raum erzeugt, der Mattirer den fertiggestellten Gegenstand weglegt und einen neuen auf die Schablone bringt; dann ist der Augenblick gekommen, in welchem durch die Tretbewegung die Klappe s geöffnet wird, wodurch gleichzeitig der Sandstrahl in Thätigkeit tritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sandgebläseapparat, bestehend aus der Handpumpe abc zur Schaffung des luftverdünnten Raumes, aus dem Sandstrahlapparat g k m mit Schablonenträger h und einer zwischen dem Cylinder der Handpumpe und dem Sandstrahlapparat angebrachten, durch Federdruck geschlossen gehaltenen Klappe s, welche durch eine Tretvorrichtung geöffnet wird, wenn nach Erzeugung des luftverdünnten Raumes in dem Pumpencylinder der Sandstrahl erzeugt werden soll.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45128D Sandgebläse-Vorrichtung Expired - Lifetime DE45128C (de)

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