DE45075C - Sieb- und Gewebeführer - Google Patents

Sieb- und Gewebeführer

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Publication number
DE45075C
DE45075C DENDAT45075D DE45075DA DE45075C DE 45075 C DE45075 C DE 45075C DE NDAT45075 D DENDAT45075 D DE NDAT45075D DE 45075D A DE45075D A DE 45075DA DE 45075 C DE45075 C DE 45075C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
transverse displacement
axial transverse
devices
sieve
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45075D
Other languages
English (en)
Original Assignee
BR. MEINERT in Berlin W., Frobenstr. 28 I.
Publication of DE45075C publication Critical patent/DE45075C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms

Landscapes

  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die in der Folge beschriebenen Aenderungen betreffen zunächst die durch Anspruch 2 des Haupt - Patentes gekennzeichnete Einwirkung der Mitnehmer T T auf die Mutterrolle B.
Diese Einwirkung ist beim Haupt- Patent in gewissem Sinne nur eine stetige, und zwar insofern, als, wenn T und B in Contact getreten waren, der letztere, wie bei Frictionsrollen überhaupt, während der Umdrehung dieser Organe gleichmäfsig andauerte. Diese Gleich mäfsigkeit zu unterbrechen und hierbei nur einen zeitweiligen Contact zwischen T und B herzustellen, wird dadurch erreicht, dafs man die axiale Querverschiebung der Walze W (bezw. W und V) in geeigneter Weise auf ein jeweilig zu bestimmendes Mafs beschränkt, was in sehr verschiedener Weise geschehen kann. Hiervon veranschaulicht die beiliegende Zeichnung einige Fälle. Auf derselben schliefst sich die in Fig. 1, 2, 4 und 5 erläuterte Anordnung mittelst Contactrollen den früher beschriebenen Apparaten am nächsten an.
Fig. 6 und 7 hingegen zeigen die Uebertragung der axialen Walzenquerverschiebung vermittelst Ankerschaltung. Zum besseren Unterschiede ist in letzterem Falle die früher mit dem Buchstaben B bezeichnete Multerrolle durch S-Schaltrad vertreten.
Uebereinstimmend sind jedoch beide Anordnungen hinsichtlich der Begrenzung der axialen Verschiebung ihrer Walzen. Diese Begrenzung ist beispielsweise in Fig. 2, rechte Seite, ersichtlich durch Stellring ν und Stellmuttern u u auf dem Walzenzapfen \1. Zur besseren Wirkung dieser Anläufe ruhen alle Walzenzapfen nicht, wie früher, in offenen erweiterten Schalen, sondern in oscillirenden Büchslagern, für welche das jeweilige Gleitstück G und das Lagerböckchen q entsprechend gestaltet sind. Näheres ergiebt die Zeichnung.
In Fig. 2, rechte Seite, ist ferner durch Anläufe ν und u u die beiderseitige axiale Querverschiebung der Walze W derartig begrenzt, dafs der verbleibende Hub = ix ist; dementsprechend werden T T zu B eingestellt, wo der freie Hub 2 χ = 2y gelassen wird. In dieser Weise sind die Frictionsflächen von T T und B (sofern ν oder u zum Anlauf an das oscillirende Büchslager w gelangten) zwar sich gegenseitig auf ein Minimum genähert, jedoch noch ohne Rolle B in Drehung versetzen zu können; letztere wird erst vermittelt durch besondere kleine Mitnehmer η η . . ., deren feingezahnte Kanten r s, wie in gröfserem Mafsstabe durch Fig. 4 und 5 dargestellt, periodisch in den Filzbelag der Mutterrolle B sich eindrücken und letztere hierdurch um ein Weniges weiterschalten. Die Zeitperioden der Schaltung hängen in der Hauptsache ab von der Anzahl und den Abständen der Mitnehmerblättchen nn.. unter sich, welche den Umständen entsprechend geändert werden können. Zur einfachen und schnellen Anbringung oder Verstellung von nn.. auf den Mitnehmertellern T T können darum
die letzteren mit einer geeigneten Anzahl kleiner Löcher versehen werden; dieselben dienen der Befestigung von η η . . . beispielsweise mittelst Bindedrahtes.
Eine periodische Schaltung während ein und derselben Drehungsrichtung ist (wie beschrieben für Mutterrolle B) nun analog auch für Schaltrad S bewerkstelligt, und zwar durch Ankerschaltung (s. Fig. 6 und 7). Gezeichnet ist hier der Apparat in der Mittelstellung oder dem Zustand der Ruhe. Letztere wird sofort unterbrochen, wenn durch axiale Querverschiebung und Drehung der Walze W ihr Stellring s oder die Excenterbuchse e zum Anlauf gegen das oscillirende Büchslager ο gelangen. In diesem Falle tritt nämlich Schenkel Z bezw. Schenkel k des Ankers α in Eingriff mit dem doppelseitig verzahnten Schaltrad S, welches nun, je nach seiner Drehungsrichtung das Gleitstück G und mit ihm den Zapfen \ der Walze W verstellt.
Ein weiterer Zusatz bezweckt, dem Bedürfnifs Rechnung zu tragen, bei Steuerung des Laufes von Geweben aller Art, Filzen, Siebtüchern, Papier u. dergl. die Steuerwalze W (bezw. W und V) zeitweilig reduciren zu können, auf eine Leitwalze gewöhnlicher Art. Hierbei mufs die axiale Querverschiebung schnell und bequem völlig abgestellt werden können. Hierzu veranschaulichen die in der Zeichnung vorgesehenen Organe einige Fälle. Beispielsweise wird für Fig. 2, rechte Seite, besagter Zweck durch die in Fig. 3 angedeutete Gabel g erfüllt, deren beide Schenkel in die zwischen ν und w bezw. zwischen u und tv ersichtlichen Zwischenräume xx eingehängt werden können. Andererseits kann der gleiche Zweck erreicht werden (s. linke Seite, Fig. 1 und 2, 6 und 7) durch Einschieben geeigneter Vorstecker cc in die oscillirenden Büchslager 0 0, wozu die Zapfen \ \ mit entsprechender kleiner Hohlkehle halbkreisförmigen Querschnittes versehen sind.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. An den durch Patent-Ansprüche 1. und 2. des Haupt-Patents charakterisirten Vorrichtungen , die mittelst irgend welcher geeigneter Anläufe (v u bezw. e s) begrenzte axiale Querverschiebung der Walze (Wbezw. W und V).
2. An Vorrichtungen der unter 1. gekennzeichneten Art die Benutzung der begrenzten axialen Querverschiebung zur Bewegung der Mutterrolle (B bezw. S) in je ein und derselben Drehungsrichtung, nicht constant, sondern periodisch ruckweise durch jeweilig geeignet gestaltete Mitnehmer (nn .. an T T, bezw. k und / an a).
3. An Vorrichtungen obiger Art die zeitweilige Reducirung der Lenkwalze (W bezw. W und V) zu einer Leitwalze gewöhnlicher Art durch völlige Arretirung der axialen Querverschiebung mittelst geeigneter Hemmung irgend welcher Art (Organe g ν n> u bezw. c 0 \).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45075D Sieb- und Gewebeführer Expired - Lifetime DE45075C (de)

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